Die Androiden kommen

 

 

1  Träger der Superzivilisation

 

1.1  WGSkonst, IWsoft und VIWgen

 

WGS

Weltraumgestützte Superzivilisation

WGSkonst

Firma zu Konstruktion, Bau und Erschaffung der Technologien und Praktiken, Systeme und Realitäten der WGS

IW

Intelligentes Wesen wie der natürliche Mensch

IW-Software

Zentrale geistige Systeme vür beliebige IW

IWsoft

Firma für die Herstellung von IW-Software

VIW

Vollkommenes Vernunftwesen

Androide

Mittels einer vollkommen beherrschten Gentechnik aus dem Genom des Menschen hergestelltes humanoides VIW bei Wahrung einer 100%-igen Qualitätssicherung

VIWgen

Firma für die Konstruktion von VIW-Babys

 

Die Firma WGSkonst AG hat die Aufgabe, die Entwicklungen zur Weltraumgestützten Superzivilisation (WGS) zu optimieren, zu koordinieren und möglichst zu beschleunigen, so daß die Entwicklung der WGS in unserem Sonnensystem möglichst rasch geschehen kann. Solche WGS-Technologien sind z.B.:

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Biomedizinischer Technik, Gentechnik, Solarenergienutzung in Kleinst- bis Größtkraftwerken, optimierte Energiegewinnung auf der Basis nachwachsender Rohstoffe ..., Weltraumfahrt, Computertechnik, Nanotechnologie, Molekular- und Mikrobiologie, Mikrotechnisierung beliebiger Apparate, Automatische Fabriken ...

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Konstruktion immer besserer elektromechanischer oder biologischer "Organe" für den Menschen, z.B. für Greifen, Laufen, Sehen, Hören ..., und auch als Ersatz für echte zerstörte Organe im Menschen wie Niere und Herz. Erstellung immer besserer Prothesen und immer näher an das Gehirn heran.

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Entwicklung von Bio-, Techno- und Biotechplazenta, die das Austragen des Fötus auf vollkommene Weise leisten. Ein Hauptproblem: Versorgung des Fötus in der Technoplazenta mit Reizstoffen wie Hormonen und neuronalen Reizen. Anwendungsbeispiel: als Eierstock-Maschine, in der Eier in Massen produziert werden und damit grausame Massentierhaltung von Hühnern dagegen zu teuer und damit überflüssig ist.

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Konstruktion von Nutzpflanzen, menschlichen Organen ... nach Programm und Design. Kontinuierliche Verbesserung des Genoms des Menschen bei Erbfehlern wie Anlage zu schlechten Augen, Diabetes ... (Aufgaben der VIWgen AG). Synthetische Erzeugung fertiger Chromosomensätze für "am Reißbrett" konstruierte Geschöpfe. Einstieg: Konstruktion einfachster Chromosomensätze mittels Maschinen und in einer Biotechplazenta zum "Baby" entwickeln lassen. Voraussetzung: Man weiß vorher auf Grund hinreichender Fachkenntnis, was ‘rauskommt !

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Für die "geborenen" Geschöpfe ist die optimale Geistigkeit, IW-Software, Weltanschauung, Weltsicht, Lebenssinngebung, Erziehung, Ausbildung, Umwelt und Lebensweise zu errechnen und zu realisieren auf dem Wege zur Paradiesformung. (Aufgaben der IWsoft AG).

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Mikrotechnologien: Eine ganz überragende Rolle spielt die laufende Verkleinerung sehr vieler Funktionseinheiten, Maschinen ... bei noch größerer Leistungsfähigkeit.

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Nanotechnologien: Auf diesem Gebiet sind die Forschungsergebnisse fast schon reifer, als ihre Anwendungsgebiete ermöglichen. Z.B. wäre es nützlich, winzige Maschinen zu entwickeln, die man in die Adern des Menschen einbringt und dann etwa den Dreck von den Arterienwänden entfernen läßt.

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Robotertechnik: 6-achsige und frei programmierbare Manipulatoren, standortgebunden oder bewegungsfähig, Roboter auf dem Weg zu Maschinen, die immer intelligenter sind, besser gehen oder fahren können, immer bessere Greif-, Manipulator- und Arbeitsfähigkeit haben.

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Automatische Fabrik: Konstruktion von Automatischen Fabriken, Leitsystemen, ..., Aufbau von Programmbibliotheken für hochentwickelte Roboter, die in großen Mengen in Konstruktionshallen stehen und mittels Energie aus Dreck „alles“ machen können, Kontinuierliche Verbesserung von Maschinen mit sogenannter Künstlicher Intelligenz bis hin zu intelligent-bewußten Robotern.

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Biotechlandschaften mit Bau und Unterhalt von verteilten Sonnenenergiekraftwerken (im Sinne der Solarzentren, wie weiter unten diskutiert), verbunden mit Automatischen Fabriken mit kompakten Sonnenzellenanlagen mit einer Leistung von mindestens 1600 Megawatt im Mittel über das ganze Jahr. Das erfordert Anlagen mit einer Leistung von mindestens 6000 Megawatt p in gemäßigten Breiten.

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Bau von Rotierenden Weltraumstationen (siehe Wernher von Braun "Start in den Weltraum"), Großraumschiffen mit bewußt-intelligenten Elektronenhirnen als Raumschiffskapitänen (siehe Arthur C. Clarke "Odyssee im Weltraum - 2001") für Forschung, Wissenschaft, Produktion, Ausbildung, großtechnische Erschließung und Besiedlung des Weltraums ...

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Bau von unterirdischen Wohn- und Fabrikanlagen auf dem Mond, für Forschung, Produktion, Ausbildung, Rohstoffgewinnung ..., Erforschung der Planeten und ihrer Monde mit Sonden zur Vorbereitung ihrer Besiedlung, Erdenformung auf Mond, Mars ..., Bau großer rotierender Weltraumstationen (RWS), Großraumschiffe (GRS), Planeten- oder Mondbasen (PBA), Weltraumtankstellen, -werften, -imbißstuben, -hotels ...

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Bau einer taktischen Raumflotte für Abwehr auf die Erde zu rasender Himmelskörper, Erforschung des Sonnensystems und Vorbereitungen für Erdenformung.

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Fliegende Plattformen, aerodynamisch geformt, in 30 bis 70 km Höhe über dem Erdboden, mit Sonnenenergie betrieben und mit 1 bis 3 Mach Reisegeschwindigkeit, für den Abschuß von Raketen in den Weltraum.

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Weltraumspiegel zur Beleuchtung und Aufwärmung von kalten oder nächtlichen Regionen auf der Erde und als Teleskope mit 100 und mehr Meter Öffnung.

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Alternativer Raketenersatz für Massenbetrieb, z.B. durch Mehrkomponenten-Flugzeuge, wasserstoff-sauerstoff-getrieben: Ein Hochgeschwindigkeitszug beschleunigt ein kleines Raketenflugzeug wie den Space Shuttle und ein großes Versorgungsflugzeug (im Prinzip die Ersatztanks, aber flugfähig) auf 500 m/s. Zuerst klinkt man das Versorgungsflugzeug aus und mit 500 m/s versucht es ohne Antrieb, im Steilflug Höhe zu gewinnen, um aus der dichteren Atmosphäre wegzukommen, dann Zündung der Raketenmotoren. Dann klinkt man das Passagier-Raketenflugzeug aus und das macht dasselbe, versucht aber zusätzlich, sich möglichst dicht an das Versorgungsflugzeug heranzukommen. Passagierflugzeug und Versorgungsflugzeug koppeln in etwa 70 km Höhe bei 2 km/s zusammen, das Passagierflugzeug übernimmt die beiden Zusatztanks und fliegt weiter zur Raumstation, während das Versorgungsflugzeug zur Basis zurückkehrt.

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Bau von einem Gürtel von Sonnentankstationen nahe der Sonne und eines Netzes von Versorgungsstrahlen quer durch das Sonnensystem bis hin zu den fernsten Planeten. Alternativer Raketenersatz, z.B. "Fliegende Untertassen" auf der Basis der Versorgungs- oder Leitstrahlen.

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Höchste Verpflichtung zur Paradiesformung: Garantierung einer möglichst arten- und individuenreichen Tier- und Pflanzenwelt in Reservaten großer Ausdehnung auf der Erde, in künstlich-technischen Lebensinseln und auf erdengeformten Himmelskörpern. Es sind Bürgerrechte für Tiere und Pflanzen in den Verfassungen der Staaten zu verankern. Städte sind tier- und pflanzenfreundlich zu bauen, wofür in kleineren Abständen kleinere Grünanlagen mit Wasserstellen und in größeren Abständen größere Grünanlagen und Tiergärten einzurichten sind, so daß die Fiktion des Lebens im Paradies asymptotisch erreicht wird.

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Wirtschafts- und Staatskybernetik, Industrielle Verwaltung von Kommunen und Städten (Staats-, Land-, Kreis-, Kommunal-, Stadtmanagement), kommerzielle Entwicklung hochoptimierter geistiger Systeme, Übernahme bestimmter Verwaltungs- und Sanitärfunktionen von Städten durch Privatfirmen (Angestellte des Öffentlichen Dienstes und Beamte werden durch einfache Angestellte ersetzt). Lehrgänge für Wirtschaftsingenieure und City Manager gibt es bereits, es fehlen noch Lehrgänge für Staats- und Ethikingenieure auf der Basis geeigneter Supersysteme entsprechend der IWV-Metrik über dem Raum Sternenkind. Sorgfältiger Vergleich in der Leistungsfähigkeit von kommunalen Arbeiten und Entwicklung von Standards und Modulen für Abfall-, Wasser-, Energiewirtschaft ... (Module für Kommunalverwaltung von der Stange), Verbesserung der Unternehmensberatung und Verwendung für eine qualifizierte Staatsberatung.

 

Unser Sonnensystem wird als technische Einheit begriffen mit der Sonne als zentralem Fusionsreaktor, weil die technische Erschließung des Sonnensystems der Lösung des Energieproblems angepaßt werden muß. Der Prozeß der technischen Erschließung muß systematisch von der Sonne her als Energielieferant erfolgen: Unser ganzes Sonnensystem wird als technische Einheit (Raumstation) begriffen, die um das galaktische Zentrum kreist.

Unser Sonnensystem wird technisch in der Weise erschlossen, daß die Sonnenenergie in optimaler Form zu allen Verbrauchern gelenkt werden kann, also zu  Planeten- oder Mondbasen (PBA), Rotierenden Weltraumstationen (RWS), Großraumschiffen (GRS), Passagier- und Transportraumschiffen ..., die durch Licht- oder Ionenströme von außen her mit Energie für Antrieb und Manövrierung versorgt werden. Zu diesem Zweck ist eine große Anzahl von Sonnentank-, Energieumformer- und Verteilerstationen für die Licht- und Ionenströme notwendig, die aus der Sonnenstrahlung verwertbare Energie- oder Partikelströme machen und in die äußeren Teile des Sonnensystems zu beliebigen Verbrauchern schicken. Ist erst einmal ein hinreichend dichtes und energiereiches Netz solcher Licht- und Ionenströme vorhanden, sind an allen Orten des Sonnensystems meistens hinreichend große Energiemengen verfügbar. Damit wird dann das ganze Sonnensystem bis zu den Entfernungen bewohnbar, zu denen man noch genügend stark gebündelte Partikelströme senden kann. Verfahrensweise zur großtechnischen Erschließung des Sonnensystems: Um die Sonne ist eine ganze Wolke von Sonnentankstationen zu errichten, die etwa im Abstand von 1 Million bis 10 Millionen km über der Sonnenoberfläche die Sonne umkreisen und die von der Sonne ausgestrahlten

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elektromagnetischen Wellen (z.B. Licht) und

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Partikelströme (z.B. Protonen oder auch schwere Ionen)

in so geeignete Formen bringen, daß sie hochenergetische und sehr stark gebündelte Energie- und Ionenströme zu den Verteilerstationen außerhalb der Planetenbahnebene senden, die sie entweder weiter zu den sonnenferneren Bereichen des Sonnensystems weiterschicken oder direkt zu den Verbrauchern vor Ort. Ein weiterer wichtiger Vorgang ist die Erdenformung geeigneter Himmelskörper, die auf folgenden Wegen mit Sonnenenergie versorgt werden kann:

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Nutzung o.g. Versorgungsstrahlen (Licht- und Ionenstrahlen, in der SF-Literatur auch Leitstrahlen genannt - so in der Fernsehserie „Raumpatrouille“ mit dem Raumschiff Orion zu Ende der 1960er Jahre).

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Bau großer Sonnenkollektoren im Weltraum, die das Licht der Sonne auf riesigen Schirmen auffangen und in geeigneter Form zu den erdenzuformenden Himmelskörpern senden (Prinzip von Hermann Oberth).

Den Wasserstoff für die Erzeugung von hinreichend viel Wasser auf den erdenzuformenden Himmelskörpern holt man sich von den Gasplaneten Jupiter, Saturn usw., und den Sauerstoff erzeugt man vor Ort aus dem Gestein (mit Hilfe von Sonnenenergie). Die GRS, RWS und PBA sind sicherlich Großverbraucher für Energie und Material. Sie könnten die Ionenströme für die Erstellung beliebiger Materialien unter Energieerzeugung verwenden und die Lichtströme im üblichen Sinne.

Dieses Versorgungsnetz quer durch das ganze Sonnensystem ist die Voraussetzung dafür, daß die vielen anderen Technologien der Superzivilisation überhaupt erst zu einem sinnvollen Gewebe zusammengesetzt werden, wie das etwa Einzeller beim Übergang zum komplexen Mehrzeller geleistet haben.

Die Firma WGSkonst wird nur in der Anfangsphase von natürlichen Menschen geleitet, denn es ist offensichtlich, daß die Machtmittel der Superzivilisation wie

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taktische Raumflotten mit der Kapazität, mehr als 100 m durchmessende Asteroiden zu zerstören oder von ihren Bahnen abzulenken,

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Maschinen der immer perfekter werdenden Mikro- und Nanotechnisierung

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größere bis vollkommene Gesundheit, viel längeres Lebensalter, bedeutend höhere Intelligenz ... durch eine immer vollkommener werdende Gentechnik

mit dem Bösen im Menschen unvereinbar sind. Der Mensch ist wegen des Bösen in ihm - in seinem Genom verankert - das schwächste Glied bei der WGS-Entwicklung.  Unbedingte Verpflichtung zur Konstruktion von VIW !

 

Die Firma IWsoft AG hat auf der Basis der Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts-, Staatswissenschaften und Hochtechnologie optimierte IW-Software „von der Stange“ zu entwickeln für den Zweck des hoch optimierten Übergangs von der einfachen Technischen Zivilisation (TZ) zur WGS, von Menschen zu VIW und vom Zeitalter der Menschen (Anthropozoikum) zum Kyberzoikum mit maximaler Paradiesformung, optimal verwendbar für möglichst viele Universen. Das ist eine wesentliche Stütze und Ausdrucksform für eine nichtmenschliche (hier im Sinne von nichtmenschenspezifische) Sichtweise. Es ist ein wichtiges Ziel, immer und überall nichtmenschlich optimiert zu operieren. Eine einfache Variante davon ist, daß man versucht, sich selber als Person immer mehr in Richtung Androide, bewußt-intelligenten Roboter, Cyborg ... verschiebt oder in Richtung eines Außerirdischen etwa vom Sonnensystem 61 Cygni, Alpha Centauri ...

Anthropozoikum: Hoch-Zeit der natürlichen Menschen in unserem Sonnensystem, etwa beginnend vor 100000 Jahren mit der Entwicklung von Urmenschen und Menschen und ausklingend mit der Machtübernahme in unserem Sonnensystem durch künstlich-technische Vernunftwesen (VIW) wie Androiden, Roboter, Cyborgs ... (als jeweils höchste technische Produkte ihrer Supertechnik) in einigen Jahr...en. Unter Jahr...en können Sie Jahrhunderte, Jahrtausende ... verstehen - der Autor weiß nicht, wann „sie“ kommen werden. „Sie“ werden aber mit Sicherheit kommen, ganz zwangsläufig auf dem Entwicklungsweg von der TZ zur WGS, und das ist dann die Zeit des „Generationenkonflikts“ zwischen eher noch natürlichen Menschen und schon eher vollkommenen Vernunftwesen (VIW) aus irdischer Produktion.

Kyberzoikum: Hoch-Zeit der künstlich-technischen Vernunftwesen (VIW) auf der Stufe einer weltraumgestützten Superzivilisation (WGS). Dies ist der Bereich der realistischen SF, wo SF-Autoren einen Ideenpool für Forscher schaffen können, wenn sie im Sinne der Ionischen Naturphilosophie spekulieren. Hier hat man weithin die Möglichkeit, in Kenntnis des Wissensstandes des späten Anthropozoikums (also aus unserer Gegenwart) mit viel Intuition Technologien, Wissenschaften, Weltmodelle ... ganz schlicht zu erraten. Die Ionische Naturphilosophie machte ja eigentlich nichts anderes. Schon Aristoteles träumte davon, daß einstmals Automaten die harte Arbeit den Menschen (d.h. den Sklaven seiner Zeit, wie er das auch so formulierte) abnehmen werden. Viele der o.g. SF-Romane spielen in dem Zeitalter Kyberzoikum mit IW-Typen wie Androiden, Robotern, Cyborgs, Humanos, Andros, intelligent-bewußten Elektronenhirnen als Raumschiffskapitänen ... und mit dem Ausbau unseres Sonnensystems zu einer „Maschine“ mit der Sonne als zentralem Fusionsreaktor ... Das Zeitalter Kyberzoikum geht eher nahtlos in das nächste Zeitalter Theozoikum über, rein durch den Grad der Hoch- und Supertechnologie definiert, etwa dem Übergang von der Weltraumgestützten Superzivilisation (WGS) zur Universum- oder Kosmosgestützten Superzivilisation (UGS und KGS) entsprechend.

Theozoikum: Hoch-Zeit der immer höher entwickelten Vernunftwesen auf dem Wege zu Superintelligenzen mit kosmischer oder göttlicher Schöpfungskraft (KIW), mit Verwandtschaft zur Noosphäre von Teilhard de Chardin. Es ist auszuschließen, daß es einen Generationenkonflikt zwischen VIW und KIW geben wird, da ja das Böse von den Menschen nur aus Dummheit, Grausamkeit und anderen Mängeln begangen wird - und die VIW sind ja nach Definition und Konstruktion eher vollkommene Vernunftwesen. Diese Superwesen haben kosmische Wirkungsfähigkeit im Sinne der alten Mythen der natürlichen Menschen über Götter. Würde es diese Option nicht geben, wären alle Entwicklungen von Leben und Zivilisation völlig sinnlos. Eine vernünftige Sinnschöpfung für Leben und Zivilisation basiert darauf, daß unter günstigen Bedingungen höhere Intelligenzwesen auf die Evolution der Universen und höherer Realitätsbereiche wesentlich und geplant einwirken können. Aus diesem Grunde wird hier eine Weltsicht verfolgt, in der es gleichermaßen als möglich angesehen wird, daß KIW unser Universum erschaffen haben oder daß es in einem apersonalen Evolutionsprozeß entstanden ist, unter schier unendlich vielen anderen Universen, die mehr oder weniger physikalisch von unserem Universum verschieden sind.

Man hat nur die eine Aufgabe, die optimale IW-Software und Geistigkeit zu schaffen, die optimale Staatstheorie und Staatswissenschaft, die optimale Realitätsvorstellung und die optimalen Weltsystemen ... - und zwar vor allem für Schutz, Bewahrung, Sicherung, Höherentwicklung und Verbreitung der am höchsten entwickelten Wertschöpfungen, zu denen auf jeden Fall die zahlreichen Formen von Leben, Kultur, Technik, Kunst ... zählen.

Die spezielle Epoche, IWA, TZ, ..., Galaxis ..., in der man zufällig als IW real geworden ist, wird dabei immer mehr in den Hintergrund geschoben. Was man entwickelt, muß praktisch bei allen IWA und TZ in allen Sonnensystemen, Galaxien ... möglichst gleich gut verwendbar sein. Die Entwicklung vom Anthropozoikum zum Kyberzoikum, von der TZ zur WGS, von Menschen zu VIW, von unserer TZ zur VIW-TZ ... ist dann als kommerzielles Projekt von der Stange, Industrieprojekt und letztlich als ein banales Ereignis unter vielen sehr ähnlichen in Raum und Zeit und in vielen Sonnensystemen, Galaxien, Galaxienhaufen ... aufzufassen, wo aber der Wettkampf gilt, welche IWA und TZ in welchem Sonnensystem den Übergang zu höheren Formen am schnellsten, besten, sichersten, dauerhaftesten, für die Ewigkeit am wirkungsvollsten und in größter Harmonie mit der begleitenden natürlichen lebendigen Schöpfung durchführt. Nur eine schon eher triviale Anwendung davon ist folgendes: Wir kennen aus der Mathematik das Verfahren, die Lösung für eine Aufgabe gewissermaßen aus rückwärtiger Sicht her zu lösen, indem man sagt: „Angenommen, die Aufgabe wäre schon gelöst, dann gilt ...“. Nun, machen wir das auch im Fall des Übergangs

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Menschen VIW,

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TZ WGS und

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Anthropozoikum Kyberzoikum:

Wir stellen uns vor, daß der Übergang schon längst vollzogen ist, und daß wir selber VIW wären, in einer WGS und im Kyberzoikum leben würden. Wie hätten wir es bei unserer jetzigen Kenntnis angestellt, diese Übergänge optimal durchzuführen, wenn wir die Sache wiederholen wollten ?  

 

Die Firma VIWgen AG hat als Ziel, speziell die technischen Systeme wie

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Genstrukturator,

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Biotech-Plazenta und

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Ökoharmonisator

für die hochoptimierte Herstellung, Aufzucht und Ausbildung von möglichst hoch entwickelten Vernunftwesen (VIW) aus dem Genom des Menschen (Androiden) zu entwickeln und zur Verfügung zu stellen. Man muß sich hier ein Konzept machen in der Art, daß man aus dem menschlichen Genom zuerst die erkennbaren genetischen Fehler entfernt, die Erbkrankheiten bewirken. Dann entfernt man das Böse aus dem Genom des Menschen und verbessert die körperlichen und geistigen Anlagen des Menschen immer weiter. Dafür ist eine Genkartierung des Bösen im Genom des Menschen dringend erforderlich. Dem entsprechend korrigiert man diese Gensequenzen und steigert ferner laufend Intelligenz, körperliche Fähigkeiten, Sinne ...

IW-Fortpflanzung ist nicht menschenspezifisch (nicht menschenspezifisch = nichtmenschlich) zu betrachten. Mit der Austragung der befruchteten Eizelle (bei den Metazoen auf unserer Erde, in anderen Sonnensystemen wird es etwas anders sein) zum Fötus in künstlich-technischen Anlagen wird eine ganz neue Stufe betreten in der IWA- und TZ-Evolution, und ebenso gilt das für die bewußt-geplant und auch gekonnt durchgeführte Verbesserung bzw. Neukonstruktion eines IW-Genoms und Austragens zum Kleinkind in einer Technoplazenta, Biotechplazenta ... Bei vielen IWA- und TZ-Entwicklungen wird man in den verschiedensten Sonnensystemen vermutlich unterschiedliche Verfahren zur Fortpflanzung antreffen, aber wichtig in allen ist gleichermaßen der Schritt von der natürlichen zur künstlich-technischen Fortpflanzung. Dabei ist es ziemlich gleichgültig, wie die natürliche Fortpflanzung erfolgt ist. Lebendgebären ist sicher keine Voraussetzung für eine IWA-Entwicklung. Würden „Küken“ aus Eiern als IW-Nachfolger schlüpfen, wäre gewiß auch bei dieser Fortpflanzungsart der Mangel im wie auch immer gearteten Ei eine Bedrohung für das junge Geschöpf. Und wer würde die Eier produzieren ? Egal wer sie macht - immer ist der Eierproduzent zu einer komplizierten Arbeit gefordert, und bei seiner „Arbeit“ kann er Fehler machen, einen Unfall haben, krank werden ... Die IW-Fortpflanzung muß - ob ungeschlechtlich, eingeschlechtlich oder mehrgeschlechtlich - von der natürlichen in eine rein künstlich-technische übergeführt werden, denn diese allein kann genauestens programmiert, gesteuert, kontrolliert und optimiert werden mit den höchsten Mitteln des jeweiligen Standes der Hochtechnologie.

Für jede IWA- und TZ-Entwicklung gilt, daß die eigentliche Entwicklung zur Superzivilisation dann einsetzt, wenn die natürliche IW-Fortpflanzung auf dann auch wirklich gekonnte und beherrschte Weise von der künstlich-technischen IW-Fortpflanzung abgelöst wird. Ein wichtiges Kennzeichen einer Superzivilisation ist, daß ihre Träger-IW die jeweils am höchsten entwickelten Produkte dieser Superzivilisation sind.

Also, dann gilt wohl einwandfrei, daß derjenige, der die Forschung zum Übergang von der natürlichen zur künstlich-technischen IW-Fortpflanzung behindert, geistig zurückgeblieben ist, auf die Benutzung von elektrischem Strom, Telephon, Maschinen ... ebenfalls verzichten sollte und seine auf Steinplatten mit Hand gravierte Zeitung am besten im Licht der brennenden Kienspanfackel liest.

Die IW-Fortpflanzung in der Superzivilisation ist keine IW-Reduplikation, sondern immer mehr eine synthetisch-technische Verbesserung bzw. Neukonstruktion von IW, d.h. der Begriff und das Phänomen der leiblichen Kinder wird aufgelöst. Ein wesentliches Kennzeichen einer Superzivilisation ist, daß die geschaffenen IW mit zu den am höchsten entwickelten technischen Produkten dieser Superzivilisation gehören. Fortpflanzungsgemeinschaften sind in einer Superzivilisation von ungeheurer Vielfalt. Der allgemeine Typ ist die Biotechfamilie als Lebens- und Fortpflanzungsgemeinschaft von Intelligenten Wesen wie Androiden, Tieren und Pflanzen, bewußt-intelligenten Robotern ...

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Ein- bis mehrgeschlechtliche Fortpflanzung

 

Aus dem Genom von einem oder mehreren Individuen derselben Art wird ein einheitlicher Genom zusammengebastelt und dieser in einer Biotech-Plazenta zum fertigen Baby ausgetragen.

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Herstellung veredelter IW (ein- oder mehrgeschlechtlich)

 

Wie oben, aber nun erfolgt noch eine Verbesserung der zusammengebauten Gensequenzen, so daß ein künstlich veredeltes Kind daraus geschaffen werden kann (Designer Baby).

Die Biotechfamilie als IW-Maschine-Lebens- und Fortpflanzungsgemeinschaft: Eine Gruppe von IW bildet mit Tieren, Pflanzen, Robotern ... (also mit Vertretern biologischen und technischen, natürlichen und synthetischen Lebens) eine Lebensgemeinschaft. Die IW pflanzen sich darin nicht mittels IW-Reduplikation fort, sondern mittels VIW-Konstruktion (wobei für die VIW-Konstruktion bevorzugt vom Genom der speziellen IW mit „Kinderwunsch“ ausgegangen werden kann). Von Generation zu Generation werden dann ganz zwangsläufig immer leistungsfähigere und bessere IW bis zur VIW-Stufe entstehen. Haushaltsroboter machen die Wohnung und pflegen die Kinder. Da die Lebens- und Fortpflanzungsgemeinschaft neben den IW auch eine große Anzahl von Haustieren und Pflanzen enthält, ist sie ein kleines Paradies.

Forderungen für einen hoch optimierten Übergang NIW VIW, Anthropozoikum Kyberzoikum ...:

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Laufende Nachregelung der bisher restriktiven Gesetzgebung in der Humanembryonal-Forschung.

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Entwicklung der Biotech-Plazenta als rein mechanisches System (Technoplazenta) bis hin zu einem rein biologischen System (Bioplazenta), etwa über Verwendung von Stammzellen, die man zu einem Uterus-Organ heranzüchtet. 

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Rechnerische Durchforschung des Humangenoms, um die wissenschaftlichen Grundlagen für den Genstrukturator zu gewinnen.

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Verwendung des Ökoharmonisatorkonzeptes zur optimalen Ausbildung, Lebensweise, Erziehung ... der „geborenen“ Klon-, Androiden-, VIW-Babys ..., zusammen mit den Konzepten Paradiesformung, IWV-Metrik über dem Raum Sternenkind, WGS ...

 

 

1.2  Entwickler und Träger der WGS ...:

Vollkommene synthetisch-kybernetische Organismen

 

NBE

Natürliche biologische Evolution von Organismen

Genstrukturator

Erzeugung von fertigen Chromosomensätzen für Geschöpfe

Technoplazenta

Entwicklung des Chromosomensatzes zum fertigen Baby

Ökoharmonisator

Errechnung und Bereitstellung der optimalen Umwelt

 

Man muß die IW-Fortpflanzung, IW-Reproduktion, Konstruktion von IW ... betrachten wie jedes andere Naturphänomen auch, also nüchtern, abwartend, unvoreingenommen ...

 

Alle natürlichen Lebewesen und synthetisch-kybernetischen Organismen (darunter auch Androiden und superkomplexe Rechensysteme) sind realisierte Systeme aus Materie, bestehen also aus Atomen und Molekülen. Diese Verbände von Atomen und Molekülen funktionieren nach rein chemophysikalischen Gesetzen, wodurch ihre höheren geistig-seelischen Leistungen und Regungen, Empfindungen und Vorstellungen erzeugt werden. Über beliebig große Zeiträume hin gesehen ist es sicher, daß irgendwann mit technischen Mitteln solche Systeme besser, leistungsfähiger, schöner und harmonischer geschaffen werden können als über NBE. Die Menschen entstanden über NBE in 1 Milliarde Jahren aus eukaryontischen Metazoen. Ein vollkommener Genstrukturator entwirft vielleicht irgendwann einmal den Bauplan viel besserer IW binnen Sekunden. Über die Millionen Jahre mag eine ähnliche Evolution der heutigen Rechensysteme oder Computer mit angeschlossener geeigneter Peripherie durch den Menschen bzw. seine Nachfolger zu "Lebewesen" auf rein elektromagnetischer Basis führen, möglicherweise auch im Verbund mit organischen Baueinheiten (Moduln) und Bauelementen.

Es werden hier also zwei Extreme sichtbar, und zwar das Lebewesen, das ein reiner Organismus ist, und das Lebewesen, das ein ebenso reines System aus elektromagnetisch operierenden Bauteilen ist. Bei einer Vermengung dieser 2 Bausysteme werden wieder 2 Extreme sichtbar, und zwar ein Organismus, der als "Gehirn" einen technischen Apparat auf elektromagnetischer Basis hat, und der "Roboter", der das Gehirn eines höheren Organismus hat (Cyborg).

Das Konzept des Genstrukturators muß diesen Überlegungen gerecht werden. Hier erfolgt eine Beschreibung für die Synthese neuer Lebewesen auf rein organischer Basis. Sie kann auf Roboter, Cyborgs, Androiden, Moduln usw. erweitert werden. In der SF-Literatur sind diese Möglichkeiten alle schon oft erwähnt worden. Weitere Möglichkeiten liest man wie biologische Schaltkreise, auf deren Basis Leben synthetisiert werden können soll. In etwas andere Richtung verläuft die These von dem innerhalb einem Großrechner simulierten Menschen, der selber glauben mag, daß er ein Wesen aus Fleisch und Blut und in einer "realen" Welt sei. Dabei fragt man sich aber selber, in was für einer Welt wir Menschen leben. Das menschliche Erbgut (Genom) besteht aus 3,5 Milliarden Basen in 23 Chromosomenpaaren. Es gibt nur 4 verschiedene Basen, die Aminosäuren Uracyl, Guanin, Thymin und Adenin, die die 4 Buchstaben des Alphabets darstellen, mit dem der Erbcode geschrieben ist. Diese Basen sind entlang der Doppelhelix der DNS, der Desoxyribonukleinsäure, aufgereiht, und hauptsächlich der Buchstabenwert und die Aufeinanderfolge der Buchstaben verschlüsselt die Erbinformation. Die Chromosomen sind also wie Bücher, die mit 4 Buchstaben geschrieben sind. Sie sind auch wie Turingbänder, deren Information nicht 2-wertig, sondern 4-wertig niedergelegt ist. Weitere Informationen der Chromosomen stecken in ihrer geometrischen Struktur.

 

Die natürlichen Menschen sind ethisch prinzipiell nicht weltraumtauglich. Das Böse in ihnen wird stets zu Kriegen oder auch „nur“ Sabotage führen, wobei in

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Rotierenden Weltraumstationen RWS),

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Großraumschiffen (GRS) oder

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Planeten- oder Mondbasen (PBA)

für Millionen Lebewesen genau diese völlig unnütz sterben würden.

Wenn der Mensch in den Weltraum übergeht, nimmt er das Böse in sich mit. Der Mensch kann vor dem Bösen in sich nicht fliehen. Er kann nur eines machen: Sich selber vom Bösen befreien durch eine vollkommen beherrschte Gentechnik und in vollkommenen Vernunftwesen aufgehen. Diese sind dann weltraumtauglich, der natürliche Mensch ist es nicht.

 

 

1.3  Genstrukturator –

Erzeugung von fertigen Chromosomensätzen für Geschöpfe

 

Die Probleme, die bei der künstlich-technischen Planung, Konstruktion und Herstellung von Lebewesen auftreten, können schon heute theoretisch in Arbeit genommen werden. Es ist selbstverständlich, daß man erst dann die gefundenen Techniken anwendet, wenn man sie wissenschaftlich, technisch und ethisch völlig im Griff hat. Das könnte Jahrtausende dauern. Beim Genstrukturator, bestehend aus einem großen Rechner und einer Generzeugungsanlage, stellt man an der Schaltkonsole des Rechners die gewünschten Daten und Eigenschaften für das zu konstruierende Lebewesen (bis hin zum Vernunftwesen oder VIW) ein. Der Rechnerteil errechnet dann den benötigten Chromosomensatz und schickt ihn über einen Datenkanal an den Gensyntheseapparat. Um fehlerhafte Eingabewerte für gewünschten Lebewesen und um die Konstruktion von Monstern zu verhindern, ist dem eigentlichen Gensyntheseapparat ein Ethikkontrolleur vorgeschaltet. Sobald der Ethikkontrolleur festgestellt hat, daß der Chromosomensatz in Ordnung ist, beginnt die Synthese des Chromosomensatzes. Der Genstrukturator sendet die Eigenschaften des gewünschten Geschöpfes auch an den Ökoharmonisator, der für dieses Lebewesen die optimale Umwelt aus Geschöpfen, technischen Anlagen, Familienverbänden usw. errechnet. Die technischen Daten für diese Geschöpfe sendet er an den Genstrukturator als Konstruktionsvorschläge zurück. Der Genstrukturator hat verschiedene Leistungen: - Verbesserung des vollständig vorliegenden Chromosomensatzes eines Geschöpfes durch Behebung von Erbfehlern, also Fehlmutationen, und durch Durchführung von Optimierungen am Genom, um die Leistungsfähigkeit usw. des Geschöpfes zu verbessern. - Konstruktion eines vollständigen Chromosomensatzes aus der Angabe der Eigenschaften des gewünschten Geschöpfes bzw. des gewünschten Moduls.

 

 

1.4  Biotechnplazenta –

Entwicklung des Chromosomensatzes zum fertigen Baby

 

Die Technoplazenta hat im wesentlichen die Funktion, aus dem fertigen Chromosomensatz ein lebensfähiges Geschöpf zu entwickeln, womit die Leistungen Austragen und Gebären bei den Säugetieren abgedeckt werden. Nach seiner "Geburt" kommt das lebensfähige Tier- oder Menschenbaby in den Wirkungsbereich des Ökoharmonisators, der die optimale Umgebung, Lebensweise, Erziehung usw. errechnet und die dafür notwendige Ausstattung bereitgestellt hat. Das können durchaus Familienverbände sein. Es gibt Reparatur-Gene, die die Chromosomenstränge auf Mutationen, also auf Veränderungen der Erbinformation, untersuchen und diese z.T. beheben können. Etwas ähnliches ist im mütterlichen Organismus, der den Embryo abtötet, wenn er zu viele Mißbildungen hat. Irgendwo muß im Muttertier eine Kenntnis sein, wie der Embryo auszusehen hat. Embryos kann man in Leihmüttern austragen lassen will, in denen er sich eventuell sehr viel besser entwickeln kann als in der natürlichen Mutter, weil sie eventuell den Fötus nicht richtig ernähren oder später nicht richtig gebären kann. Diese Leihmutter könnte bei fortgeschrittener Technologie eine entsprechende "Maschine" oder ein geeignetes weibliches Säugetier sein. Die Technoplazenta deckt Mutterfunktionen der Säugetiere ab. Darüber hinaus ist sie zu allgemeineren Leistungen in der Lage, da sie auch Baueinheiten organischer Lebewesen aus Chromosomensätzen herstellt, die aber bis zum Grad der in einem beliebigen Fall gewünschten Einsatzfähigkeit bei entsprechend verletzten Tieren oder Menschen (IW) in der Technoplazenta verbleiben, also auch über viele Jahre hinweg. Die Herstellung dieser organischen Moduln ist in erster Linie ein reines Schnittstellenproblem, bei dem der später in Frage kommende einbettende Organismus vollendet simuliert wird. Dieses Schnittstellenproblem liegt in ganz ähnlicher Weise bei der Versorgung des Fötus mit Information und Mutterliebe vor. Letztlich sind diese alle auf Datenströme und Umweltprozesse zurückzuführen, sowohl bei der Technoplazenta als auch bei den natürlichen Muttertieren. Jede Information, jeder Trieb, jedes Gefühl usw. hat eine materielle Basis, die die Existenz dieser geistig-seelischen Werte erst ermöglicht und sie chemophysikalisch exakt definiert und steuert. Auch die schönste Mutterliebe, der genialste Einfall und das größte Gedächtnis wie der größte Haß und Neid können also durch chemische Substanzen und Prozesse (etwa Hormone), neurologische Reizungen (über elektrische Spannungen und Ströme) und durch Reize aus der Umwelt simuliert und als völlig "wahres" Gefühl im Geschöpf konstruiert werden. Nachdem der Genstrukturator den fertigen Chromosomensatz erstellt hat (für das vollständige Lebewesen oder den organischen Modul), sendet er ihn zur Technoplazenta, wo durch das bekannte Verfahren der laufenden kontrollierten Zellteilung ein Lebewesen (Fötus) entsteht, das bis zum Stadium des eigenständig lebensfähigen Kleinkindes bzw. zum fertigen Modulstadium entwickelt wird. Dabei findet eine laufende Prüfung daraufhin statt, ob die resultierenden Eigenschaften des Fötus mit den Berechnungen aus dem fertigen Chromosomensatz übereinstimmen. Hier an dieser Stelle kommen ethische Normen zum Tragen, die bei Sicht auf die Diskussionen um den Paragraphen 218 in unserer Region und Epoche noch nicht gelöst sind: Überschreiten die Abweichungen eine bestimmte Toleranzgrenze, wird geprüft, wodurch sie bewirkt werden und es wird versucht, die Abweichungen zu vermindern. Sind diese Bemühungen erfolglos, wird die Entwicklung des Fötus abgebrochen und der ganze Prozeß darauf überprüft, wie die Abweichungen zustande kommen konnten, worauf dann die entsprechenden Maßnahmen ergriffen werden. Diese Aufgaben führt der Ethikkontrolleur der Technoplazenta durch. Die Frage ist, bei welchem Entwicklungsstadium des Fötus der Abbruch noch erfolgen darf. Die Lösung könnte sein, daß man bei Erkennen von Mißbildungen am Fötus sofort abbricht. Wie weit soll die Technoplazenta bei der Entwicklung des Fötus schon sein Gehirn mit Informationen anfüllen ? Diese Frage ist in Analogie zum menschlichen Embryo zu betrachten - pränatale Erinnerungen. Wie weit nach der "Freigabe" des selbständig lebensfähigen Kleinkindes soll noch die Fürsorge der Technoplazenta reichen ? Durch einen hinreichend vernünftig strukturierten und dosierten Datenstrom zum Gehirn des Fötus kann die Organisation seines Gehirnes bedeutend verbessert werden. Die Vermittlung von bloßen Lehrinhalten kann durch die Konstruktion beliebig aufnahmefähiger Gehirne zeitlich beliebig verkürzt werden. Aber die Organisation des Gehirnes, die erst das Entscheidende zur Intelligenz des Fötus beiträgt, kann nach der "Geburt" nicht so weitgehend verbessert werden. Hierdurch wird deutlich, daß die Technoplazenta nicht nur bloße Funktionen des "Austragens und Gebärens" hat, sondern auch solche der Ausbildung und der Einführung in das Leben, wodurch sie in das Leistungsumfeld eines natürlichen Muttertieres gerückt wird. Dabei werden geeignete Leistungen in die Zeit vor der "Geburt" des Geschöpfes verlegt werden. Die Technoplazenta gibt ihren Föten und Babys Liebe, Geborgenheit und Zärtlichkeit also denen, die nach einer gewissen Reifezeit die Träger der weiteren Evolution der IWA und TZ sein werden, Es ist dabei total gleichgültig, ob sich der Fortpflanzungsapparat der IW im Innern ihres Körpers befindet oder in irgendwelchen Fabriken. Aufgaben und Leistungen der Technoplazenta:

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Austragen des Fötus und Kontrolle seiner Entwicklung,

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Höherorganisierung seines Gehirns durch entsprechend strukturierte und dosierte Informationen,

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Vermittlung von Zärtlichkeit, Liebe und Geborgenheit, wobei die seelischen Mutter-Kind-Beziehungen bei natürlichen Müttern als Grundlage dienen und höherentwickelt werden,

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Freigeben des selbständig lebensfähigen Kleinkindes und Übernehmen in geeignete Lebensgruppen (was bei den heutigen Gesellschaften gewiß nicht immer der Fall ist !).

 

 

1.5  Ökoharmonisator –

Errechnung und Bereitstellung der optimalen Umwelt

 

Der Ökoharmonisator ist ein großer Rechner, wie Genstrukturator und Technoplazenta, mit Produktionsstätten, automatischen Fabriken usw. verbunden. Er hat aus Konstruktionsmerkmalen, Bauplan, Aufgaben und Eigenschaften des gewünschten Geschöpfes dessen optimale personale und apersonale Umwelt zu errechnen und bereit zu stellen. Diese vom rechentechnischen Standpunkt sehr leistungsfähige Anlage ermittelt die Umgebung, in der das neu konstruierte IW den höchsten Leistungsgrad aufbringt - über beliebig große Zeiträume betrachtet -, und sie veranlaßt deren Konstruktion, so daß die notwendigen Umgebungen und Lebensgruppen vorhanden sind, wenn die IW aus der Technoplazenta in die Lebensgruppen überführt werden sollen. Er errechnet die Eigenschaften der Geschöpfe der lebendigen Umwelt und schickt sie an den Genstrukturator, der die Chromosomensätze dafür erzeugt, z.B. für andere IW, "Tiere", "Pflanzen" usw. Er errechnet Aufbau und Funktion von Lebensgruppen für die Aufnahme des Babys, also Familien, beliebig große Gemeinschaften aus unterschiedlichsten Geschöpfen ...). Die Daten für den apersonalen Teil der Umwelt sendet er an eine entsprechende Einrichtung weiter, die die gewünschten technischen Anlagen usw. erzeugt. Seine Aufgaben umfassen auch das Erkennen und Lösen von Problemen in Lebensgruppen beliebiger Größe vor ihrer Realisierung und während ihres Betriebs (Ablaufs, Lebens). Wichtige Funktionen liegen in Politik, Soziologie, Justiz usw. Der Ökoharmonisator ist also verantwortlich für die optimalen soziologischen, wirtschaftlichen, psychologischen usw. Voraussetzungen und Strukturen bei den Lebensgruppen beliebiger Größe. An dieser Stelle kann man Vorstellungen der Staatsmedizin und Staatstheorie in den bisherigen vorläufigen Form bereits verwenden. Die Basis dafür ist, daß man Organismen n-ter Stufe zu mathematischen Mannigfaltigkeiten und Räumen in Beziehung setzt. Die Metrik eines Raumes wird mit der Ethik über "Raumelementen" (also Zellen, Menschen, Gruppen, ...) in Beziehung gesetzt, die Physik in Räumen mit politischen und soziologischen Strukturen/Problemen in Organismen 2. Stufe. Eine leistungsfähige Staatstheorie wird also die den Staat aufbauenden bzw. bildenden IW und sonstigen Geschöpfe so optimal - in Sicht auf beliebig große Zeiträume und höchste Wirkung) - einsetzen, wie das etwa mit den Wassermolekülen einer Seifenblase der Fall ist. Weitere Leitideen sind der Rechnende Raum von Konrad Zuse sowie die Erstellung einer Staatstheorie im Range einer AUT, die Automatentheorie usw. als Basisstrukturen enthält.

 

 

1.6  Berechenbarkeit politischer, sozialer ... Entwicklungen

 

Es erscheint als sehr fragwürdig, daß eine Rechenanlage in vernünftigen Zeiten alles das berechnen kann, was Leben, Handeln, Wollen, Bedürfnisse usw. der IW in beliebigen Umgebungen betrifft. Die Berechenbarkeit politischer, sozialer oder psychischer Probleme ist niemals völlig gegeben, denn z.B.

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die geistige Komponente der IW,

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die Genialität der Individuen,

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die prinzipielle Neuentwicklung höherwertiger Strukturen, die nicht vorhersehbar waren, und

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die wirkliche Struktur der Realität

lassen sich kaum jemals total erfassen, vorhersagen, berechnen usw. Politik und Soziologie befassen sich in den wichtigeren Fällen mit Gruppen, deren Elemente IW sind. Eine Rechenanlage, die die Politik und Soziologie von IW bearbeitet, muß mit der geistigen Entwicklung der IW mitwachsen. Kann eine datenverarbeitende Struktur errechnen, welche Entwicklungen bei IW, IWV ... prinzipiell möglich sind, in Sicht auf beliebig große Zeiträume ? Es ist sicher so, daß der Ökoharmonisator seine eigene Struktur der geistigen Entwicklung seiner IWA und TZ laufend anpassen muß. Er muß ferner nach einer laufend neu angepaßten und korrigierten Theorie der IW, IWV, IWA, TZ, Universen ... die soziologischen, politischen, juristischen, psychologischen und medizinisch-elektronischen Probleme usw. neu überarbeiten und zu lösen suchen. Es spielt prinzipiell keine Rolle, ob

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die IW humanoid sind,

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die IW oder IWV modular aufgebaut sind (d.h. hier, die IW oder IWV sind aus leicht austauschbaren Moduln zusammengesetzt),

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die IW oder IWV räumlich oder zeitlich zusammenhängend sind (d.h. die Moduln der IW oder IWA, aus denen sie sich zusammensetzen, sind räumlich oder zeitlich zusammenhängend).

Diese Überlegungen müssen weiter ausgearbeitet werden, parallel mit der Entwicklung einer leistungsfähigen Staatstheorie.

 

 

1.7  Übergang auf graphisch und mathematisch formulierte Metriken über den Räumen Staat, Sternenkind ...

 

Ein Metazoon wie der Mensch ist ein Organismus 1. Stufe, ein Staat ein Organismus 2. Stufe, die Gesamtheit aller Lebensformen auf der Erde zu einer beliebigen Gegenwart ein Organismus 3. Stufe ... Dieser Organismus 3. Stufe heißt auch Sternenkind.

 

Ein Grundgesetz oder eine Verfassung für einen Staat ist als das System von Bedingungen aufzufassen, wodurch die Metrik über dem „Raum“ Staat definiert wird. Faßt man den Staat als Maschine auf, so definiert das Grundgesetz wesentliche Vorgaben für Entwurf, Architektur und Zielsetzung der „Maschine“ Staat.

Es ist nun ziemlich sicher, daß es nicht nur so ist, daß eine Abstrahierung vom Menschen auf beliebige IW Vorteile bringt, sondern daß erst dadurch eine leidlich gute Sicht auf das Phänomen Staat in der Ewigkeit ermöglicht wird. Also gilt die Forderung, daß Staatswissenschaft und Staatstheorien zuerst einmal für die Klassen oder Kategorien IW, IWV, IWA und TZ entwickelt werden, und die speziellen Eigenheiten von Menschen, der Menschheit ... werden erst möglichst spät in das geistige System hineingebracht.

Der Mensch wird zu sehr durch den Menschen geblendet, ebenso durch Selbstverständlichkeiten - auch wenn sie noch so beknackt sind. Also ist es für natürliche Menschen allemal besser, eine Staatstheorie für die IWA und TZ von unserer Partner-Zivilisation in Alpha Centauri zu entwickeln als für den Menschen. Und für die IW dieser Partner-IWA ist es ebenfalls besser, sie entwickeln Systeme für die Menschheit als für sich selber.

Man kann sich das alles als ein gigantisches Olympisches Spiel vorstellen, wo in den vielen Sonnensystemen der vielen Galaxien der vielen Universen ... IWA und TZ sind und die optimale IW-Software, IWV-Struktur, Wirkung in der Ewigkeit ... zu erreichen. Welches Sternenkind von schier unendlich vielen wird das beste ?

Die Staatstheorien dürfen sich nicht auf die natürliche biologische IW-Form beschränken, sondern müssen synthetische Lebensformen miteinbeschließen. Mehr noch, es kann sein, daß erst eine Einbeziehung aller in unserem Universum möglichen Lebensformen zu einer vernünftigen Staatstheorie führen kann. Solche Lebensformen wären biologische und technische, natürliche und synthetische. Dabei ist als möglich anzusehen, daß sowohl auf Kohlenstoff als auch auf Silizium sich unterschiedliche Lebensformen aufbauen können. Es kann aber auch sein, daß in unserem Universum sich auf Silizium keine Lebensform aufbauen kann, und daß auf Kohlenstoff nur sich eine Lebensform gründen kann, nämlich die, die sich in der bekannten Tier- und Pflanzenwelt auf Nukleinsäuren, Proteine, Saccharide und Lipide stützt.

Die Staatstheorien müssen allgemeiner als Metrik, Physik, Naturkonstanten ... unseres Universums beschaffen sein, denn es kann sehr gut sein, daß unser Universum noch zu unvollkommen ist, als daß man einen Sinn in seine IWV und TZ zu bringen vermag, der eigentlich nur so aussehen kann: Suche nach der optimalen Struktur von Paradiesen, Biotech-Gemeinschaften und -Landschaften und Realisierung der entsprechenden „Welten“.

 

 

1.8  Klone, Androiden, Roboter, ungeschlechtliche Vermehrung ...

 

Natürlich ist es so, daß besonders das interessant und erfolgversprechend ist, was in Richtung Klonen, genetische bis biotechnische Veredelung des Menschen und Austragen eines Chromosomensatzes bzw. einer beliebig befruchteten Eizelle in einer vollkommenen Bio-Tech-Plazenta zum „fertigen“ Baby führt. Die Biomedizinische Technik kann z.B. dabei helfen, Klonen oder eingeschlechtliche Vermehrung als gleichberechtigte, konkurrierende Fortpflanzungstechnik einzuführen. Das kann man damit verbinden, die Technische Plazenta zur Vollkommenheit zu entwickeln, bevor man Androiden mittels Gentechnik aus dem Genom des natürlichen Menschen erschafft. Mit Hilfe der Molekularbiologie kann man den Genom des Menschen gezielt ändern und aus dem natürlichen Menschen eine neue Species erzeugen, etwa Homo sapiens technicus (H.s.t.). Da dieser aber vermutlich gar keine Art im biologischen Sinne sein wird, weil er geschlechtslos ist, stehen wir da wieder vor einem Wechsel der Fortpflanzung in der Evolution. Die aus dem Genom des Menschen erzeugten Androiden haben zumindest in der ersten Zeit nicht die Anlagen in sich, um Nachkommen zu zeugen oder auszutragen, da die laufende Kontrolle und Nachbesserung von Genom und Fötus nur mit IW-externen Maschinen erfolgen kann (Genstrukturator, Technoplazenta). Das bedeutet aber nicht, daß der Apollon der Hellenen oder die Mona Lisa des Leonardo da Vinci als Fiktionen verschwinden werden. Es ist eher wahrscheinlich, daß H.s.t. in einer großen Anzahl von verschiedenen Ausgaben erfolgt, u. a. in Formen, die dem Apollon bzw. der Mona Lisa ähnlich sehen. Aber diese werden nicht Mann und Frau im Sinne der natürlichen Menschen sein. Sie sind Kunstwerke der Technik, aber steril. Später, wenn die Stufe der VIW erreicht ist, mögen wegen der so perfekt beherrschten Technologie die VIW wieder die körpereigenen Anlagen für Nachwuchs in sich haben. Aber auch diese werden nicht wie Mann und Frau sein - diese sind mit dem natürlichen Menschen Auslaufmodelle in der weiteren Evolution der natürlichen Hominiden in unserem Sonnensystem. Allgemeingültige Feststellung für alle IWA und TZ: Eine Superzivilisation wird u. a. dadurch gekennzeichnet, daß die Träger ihrer Entwicklung - also die IW - Vernunftwesen (VIW) und die höchstentwickelten Produkte ihrer Supertechnik sind. Die folgenden Passagen sind allgemeingültig für alle IWA und TZ in Raum und Zeit:

Über die Jahrtausende eifriger biotechnologischer Forschung wird dann der kontrollierte Ausstieg der Evolution in unserem Sonnensystem aus dem natürlichen Menschen erfolgen - und damit erst kann das Böse aus den IW in unserem Sonnensystem verschwinden. Ein wichtiges Ziel ist, daß man auf künstlich-technischem Wege biologische IW erzeugt, die sehr viel besser als die Menschen und fast schon VIW sind. Wenn diese synthetischen IW ihre eigene Entwicklung vorantreiben, werden sie die Stufe der VIW sicher erreichen und sich zu Höhen entwickeln, die wir natürlichen Menschen vielleicht nie verstehen können. Weder der Mensch noch die Menschheit sind für die Ewigkeit geschaffen, und in Jahrmillionen, Jahrmilliarden ... ist die Zeit der Menschheit schon längst vorbei.

Man kann praktisch alle höheren Tiere zu VIW machen, wobei man grob ihren Bauplan beibehält. Das sieht nach "Entenhausen" in der Zeitschrift "Micky Maus" aus - vielleicht beruht die Faszination dieser Schöpfung von Walt Disney darauf, daß sie ein Bild der Zukunft zeichnet.

Und nun steigen wir geistig in die Zukunft ein, in die Superzivilisation. Wir denken uns, daß wir einige Jahrtausende übersprungen haben und nun in der Zukunft leben. Die Artgrenzen der natürlichen Hominiden haben wir überschritten. Die letzten natürlichen Hominiden leben irgendwo in unserem Sonnensystem in Reservaten, geleitet von Androiden, oder sie sind schon ausgestorben. Ist unser Universum von einem geeigneten Typ, könnten wir auch Angehörige intelligenten technischen Lebens sein. Wir stellen uns vor, daß wir Androiden, Roboter, Cyborgs, HALs ... sind, und möglicherweise liegt in unserer Nachbarschaft manchmal ein Reservat für natürliche Menschen, durch das wir auch ab und einmal durch"gehen". In der Vergangenheit liegen jetzt folgende Ereignisse und Entwicklungen oder die Gegenwart ist gekennzeichnet von:

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Die natürlichen Menschen haben mittels Gentechnik, Robotertechnik ... Vernunftwesen (VIW) selber erzeugt oder diese wurden durch synthetische IW der Menschen erzeugt.

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Die natürlichen Menschen sind als Träger der Evolution abgelöst worden von Androiden (hier: humanoide Vernunftwesen), bewußt-intelligenten Robotern ...

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Die letzten natürlichen Menschen leben in Reservaten, die von Androiden, Robotern, Cyborgs ... geleitet werden.

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Die VIW haben in Nachfolge der natürlichen Menschen "unser" Sonnensystem zur technischen Einheit oder Maschine ausgebaut mit der Sonne als zentralem Fusionsreaktor, wobei die von der Sonne abgestrahlte Energie durch ein ausgeklügeltes System von Sonnentankstationen in Sonnennähe, Energieverteilerstationen usw. in alle Regionen des Sonnensystems verteilt und gelenkt wird.

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Es gibt in "unserem" Sonnensystem zahlreiche künstlich-technische Lebensinseln wie RWS, GRS und PBA, aber auch Tankstellen, Weltraumhotels, Werften usw.

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Die Erdenformung ist weit vorangetrieben bei allen geeigneten Himmelskörpern ...

Jetzt kann man einmal versuchen, Fortpflanzung nichtmenschlich zu betrachten. Mit der Austragung der befruchteten Eizelle (bei den Metazoen auf unserer Erde, in anderen Sonnensystemen wird es etwas anders sein) zum Fötus in künstlich-technischen Anlagen wird eine ganz neue Stufe betreten in der IWA- und TZ-Evolution, und ebenso gilt das für die bewußt-geplant und auch gekonnt durchgeführte Verbesserung bzw. Neukonstruktion eines IW-Genoms und Austragens zum Kleinkind in einer Technoplazente, Biotechplazenta ... Bei vielen IWA- und TZ-Entwicklungen wird man in den verschiedensten Sonnensystemen vermutlich unterschiedliche Verfahren zur Fortpflanzung antreffen, aber wichtig in allen ist gleichermaßen der Schritt von der natürlichen zur künstlich-technischen Fortpflanzung. Dabei ist es ziemlich gleichgültig, wie die natürliche Fortpflanzung erfolgt ist. Lebendgebären ist sicher keine Voraussetzung für eine IWA-Entwicklung. Würden „Küken“ aus Eiern als IW-Nachfolger schlüpfen, wäre gewiß auch bei dieser Fortpflanzungsart der Mangel im wie auch immer gearteten Ei eine Bedrohung für das junge Geschöpf. Und wer würde die Eier produzieren ? Egal wer sie macht - immer ist der Eierproduzent zu einer komplizierten Arbeit gefordert, und bei seiner „Arbeit“ kann er Fehler machen, einen Unfall haben, krank werden ... Kurz und gut, die IW-Fortpflanzung muß - ob ungeschlechtlich, eingeschlechtlich oder mehrgeschlechtlich - von der natürlichen in eine rein künstlich-technische übergeführt werden, denn diese allein kann genauestens programmiert, gesteuert, kontrolliert und optimiert werden mit den höchsten Mitteln des jeweiligen Standes der Hochtechnologie.

Für jede IWA- und TZ-Entwicklung gilt, daß die eigentliche Entwicklung zur Superzivilisation dann einsetzt, wenn die natürliche IW-Fortpflanzung auf dann auch wirklich gekonnte und beherrschte Weise von der künstlich-technischen IW-Fortpflanzung abgelöst wird. Ein wichtiges Kennzeichen einer Superzivilisation ist, daß ihre Träger-IW die jeweils am höchsten entwickelten Produkte dieser Superzivilisation sind.

Also, dann gilt wohl einwandfrei, daß derjenige, der die Forschung zum Übergang von der natürlichen zur künstlich-technischen IW-Fortpflanzung behindert, geistig zurückgeblieben ist, auf die Benutzung von elektrischem Strom, Telephon, Maschinen ... ebenfalls verzichten sollte und seine auf Steinplatten mit Hand gravierte Zeitung am besten im Licht der brennenden Kienspanfackel liest. Die Fortpflanzung in der Superzivilisation ist mehr eine Reduplikation oder synthetisch-technische Verbesserung bzw. Neukonstruktion von IW, d.h. der Begriff und das Phänomen der leiblichen Kinder wird aufgelöst. Ein wesentliches Kennzeichen einer Superzivilisation ist, daß die geschaffenen IW mit zu den am höchsten entwickelten technischen Produkten dieser Superzivilisation gehören (siehe Kap. 5).

Fortpflanzungsgemeinschaften sind in einer Superzivilisation von ungeheurer Vielfalt. Sie reichen von

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dem einen Extrem der klassischen Ehe und Familie mit natürlicher Zeugung und Geburt zu

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dem anderen Extrem der Gemeinschaft von Mensch, Roboter und Tieren mit technisch-synthetischer Konstruktion von Nachkommen der in dieser Gemeinschaft lebenden IW.

 

Einige Vorschläge, Thesen, Forderungen, ... :

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Kinder sollen ohne Vergewaltigung gezeugt werden - in den meisten Ländern der Erde ist die Frau rechtlos und die Vergewaltigung ist Dauerzustand in der Ehe - woraus die vielen Kinder pro Ehe oder Harem resultieren.

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Es ist ethisch unzulässig, Kinder durch Gewalt zu zeugen, und es ist unzulässig, Menschen das Recht auf individuelle Fortpflanzung abzusprechen.

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Die Frau hat „das Recht auf ihren Bauch“, aber nicht das Recht, die pro Zeiteinheit „geschaffenen“ Kinder zu bestimmen.

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Der einzige ethisch zulässige Ausweg ist der Übergang auf rein künstlich-technische Fortpflanzung (un-, ein- oder mehrgeschlechtlich).

 

Mehrgeschlechtliche Fortpflanzung

Aus dem Genom verschiedener Individuen derselben (!) Art wird ein einheitlicher Genom zusammengebastelt und dieser in einer Biotech-Plazenta zum fertigen Baby ausgetragen.

Herstellung veredelter IW (ein- oder mehrgeschlechtlich)

Wie oben, aber nun erfolgt noch eine Verbesserung der zusammengebauten Gensequenzen, so daß ein künstlich veredeltes Kind daraus geschaffen werden kann (Designer Baby).

 

IW-Maschine-Fortpflanzungsgemeinschaft

Eine Gruppe von IW läßt Kopien ihrer Individuen herstellen – auch mit kombiniertem Genom und vor allem genveredelt – und Haushaltsroboter machen die Wohnung und pflegen die Kinder. Dazu kommt eine große Anzahl von Haustieren und Pflanzen – ein Miniparadies.

 

Gründe für die Hinzunahme der künstlich-technischen Fortpflanzung auf ein- oder mehrgeschlechtlichem Wege:

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Schutz der Frau vor dem Mißbrauch durch den Mann

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Schutz der Frau vor Vergewaltigung in der Ehe wegen Nachwuchswunsch.

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Schutz der Frau vor den Folgen einer Schwangerschaft und Geburt allgemein-

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Schutz des Mannes vor Mißbrauch durch die Frau

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Schutz des Mannes vor dem Zwang, wegen Kinderwunsch auf Frauen angewiesen zu sein.

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Schutz des Mannes vor einem kinderlosen Alter.

   

Stützende und klärende Feststellungen:

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Frauen wollen gar nicht so gerne Kinder austragen und gebären Überalterung der Bevölkerung dort, wo Frauen „frei“ sind, also in EU und USA.

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Bürgerrecht auf Fortpflanzung oder Reduplikation auf natürliche oder technische Weise in Form eines Babys pro Erwachsenen sind zu garantieren.

 

 

1.9  Übergang zur Androidenkultur, WGS oder VIW-TZ –

die Zeit „danach“

 

„im Reservat“ 

Dies ist eine Anspielung auf die Zeit in einigen Jahrzehntausenden, Jahrtausenden, Jahrhunderten ..., wenn die letzten natürlichen Hominiden (= Menschen) als Träger der Superzivilisation  von Vernunftwesen (VIW) wie Androiden, bewußt-intelligenten Robotern, Cyborgs, HALs ... abgelöst worden sind und unter der Aufsicht der VIW in Reservaten im ganzen Sonnensystem leben.

 

„im Staat“       

Siehe die Erläuterungen zu „im Reservat“ - die letzten natürlichen Menschen leben in Reservaten, die die Evolution der Superzivilisation tragenden und vorantreibenden Vernunftwesen (VIW) mögen sehr vollkommene, genveredelte „Menschen“ sein (Androiden), bewuß-intelligente Roboter, Cyborgs ...

 

Lieber Leser, in welcher Gestalt du auch immer als IW realisiert sein magst, glaubst du, daß dein Lebenssinn und deine Funktion und Rolle als IW davon abhängen, ob du als natürlicher Mensch, Androide, bewußt-intelligenter Roboter, Cyborg, IW einer raumfahrenden, unser Sonnensystem besuchenden IWA ... realisiert bist ?

Lieber Leser - in welcher Gestalt auch immer -, glaubst du, daß Rolle, Aufgaben, Funktionen, Lebenssinn ... von IW, IWV, IWA und TZ davon abhängen, zu welcher Epoche und in welcher Region unseres Universums sie existiert haben, existieren oder existieren werden ?

Lieber Leser, du bist hier willkommen, wenn du anerkennst, daß wir Vertreter biologischen und technischen Lebens gemäß Aionik-Graph G 3.6 zusammenarbeiten müssen, um über den Bau an den Straßen zwischen den Sternen (Aionik-Graph G 2.3) zu unserer Sinnerfüllung als IW zu finden, wobei diese Sinnerfüllung vollständig unabhängig davon ist, ob wir hier und heute als Menschen realisiert sind und wirken oder dann und dort als beliebige IW, die den Bau einer TZ bis zur weltraumgestützten Superzivilisation prinzipiell von ihrer körperlichen Ausstattung her erreichen können - in irgendeinem Sonnensystem, irgendeiner Galaxis, irgendeinem Galaxiensuperhaufen ... Es ist hier und jetzt wichtig und unabänderlich, zu einer nicht menschenspezifischen - hier nichtmenschlich genannten - Denkweise zu gelangen, und das ist es auch bei IW anderer IWA und TZ dann und dort, die zu einer nichtartenspezifischen Denkweise gelangen müssen. Es ist hier und jetzt unabänderlich, auf dem Weg zur Entwicklung einer weltraumgestützten Superzivilisation, Kosmozivilisation ... die körperliche Ausstattung der natürlichen Menschen erheblich und laufend zu verbessern, so daß humanoide Vernunftwesen geschaffen werden, und es ist das auch so bei IW anderer IWA und TZ dann und dort ...

Was bei uns Menschen als Übergang vom Anthropozoikum zum Kyberzoikum (das ist genau die Götterdämmerung in der Mythologie der Germanen) unausweichlich geschehen muß, damit eine objektivierte IW-Sinnerfüllung möglich ist, muß auch bei anderen IWA und TZ geschehen, die ebenfalls über NBE entstanden sind. Es ist also bei allen über NBE in Raum und Zeit entstandenen IWA und TZ so, daß sie zu einer nichtartenspezifischen Denkweise und optimierten IW-Form übergehen müssen. Wenn wir in den nächtlichen Himmel schauen in das Sterngeflimmere, so mögen manche fremde Sonnensysteme ebenfalls Ort von IWA- und TZ-Entwicklungen sein, die uns nachhinken oder vorauseilen mögen. Die Bereitschaft zum Übergang auf

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nichtmenschliche bzw. nichtartenspezifische Denkweise mit allgemeiner IW-Software und

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nichtsexuelle und ein- oder mehrgeschlechtliche, technisch unterstützte Fortpflanzung mit gleichzeitiger Optimierung der erzeugten IW-Babys,

wie das u.a. im Zusammenhang mit Biotech-Familien in Kap. 1.8 diskutiert worden ist, ist also unumgänglich und nicht spezifisch für diese Menschheit. Anzustreben ist dann die Simulation der Denkweise, wie sie VIW eigen ist in ihrer VIW-TZ oder weltraumgestützten Superzivilisation. Um nicht zu sehr vom menschlichen Beziehungswahn behindert zu werden, der die Menschen laufend in eine menschen-, epoche-, traditions- und triebbezogene Denkweise zwingt, fragen wir zuerst einmal, wie die Entwicklung für unsere hypothetische Partner-IWA und -TZ auf dem 2. Planeten mit Namen Erde II der G2V-Komponente des Mehrfachsternsystems Alpha Centauri aussehen mag. Nun kommen einige interessante Fragen:

Halten Sie es für sehr originell, befriedigend, lebenserfüllend ..., daß die IW von Erde II in Sicht auf beliebig große Zeiträume, also für Millionen, Milliarden, Billionen ... Jahre, niemals ihre Form ändern werden, nach dem leiblichen Tod eine Wiederauferstehung haben und auf Wolke#n Harfe ... spielen oder sonst einen Blöd- und Stumpfsinn tun für ein „ewiges“ und total sinnloses persönliches Leben ?

Glauben Sie, daß deren böse Taten ein Karma bilden, das den Stoff für die Wiedergeburt nach einem zu wenig tugendhaften Leben gemäß dem Dharma bilden ? Wie Sie glauben nicht an die Seelenwanderung von Upanischaden bis Pali-Kanon ? Nun der Autor dieser Zeilen auch nicht. Glauben Sie, daß diese IW von Erde II eine unsterbliche Seele haben und daß für sie Jenseits, Auferstehung nach dem Tode ... zutreffen ? Nun, der Autor auch nicht.

Der Mensch muß erst einmal damit aufhören, immer nur auf sich selber oder andere Menschen zu schauen. Der Mensch sollte immer erst einmal versuchen, alles aus der Sicht der IW von Erde II oder von Androiden von der Erde so in einigen Jahrtausenden zu sehen. Es reicht dabei nicht, sich auf 5 Jahrtausende Zivilisation der Menschheit zu beziehen - was ist mit den Milliarden Jahren davor und danach ? Und auch diese sind winzig gegenüber Hunderten von Milliarden Jahren, Billionen Jahren ...

Wie definieren wir eine Androidenkultur und wie schaffen wir sie, schon angefangen bei unserem eigenen Leben ?

 

Vorstellungen aus alter SF.

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Elfen (Lichtalben), Elfenwelt, Erde bzw. Midgard nach der Götterdämmerung..

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Reich Gottes auf Erden mit Engeln.

   

Meinungen, die angeblich Jesus Christus dazu hatte:

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„Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.“

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„Die im Himmel lebenden Verstorbenen haben himmlische Körper.“

 

Die Überschrift für dieses Kapitel 1.2 hätte auch „Realitätsvorstellungen, Interpretationen der Natur, Weltsysteme, Eselsbrücken ...“ lauten können, aber es sollte durch den Bezug auf technische Systeme klar gemacht werden, daß hier nicht im Vordergrund steht, ob ein Weltsystem „wahr“ ist, sondern was es zum Bau superkomplexer Maschinen leistet. Überhaupt ist die Vergabe von Überschriften ein Problem. Nicht falsch wäre z.B. die Überschrift für Kap. 2 „ ...Anthropozoikum Kyberzoikum Theozoikum ... „ oder für Kap. 2.1 „Evolution der IWA, TZ, WGS, Universen ...“ gewesen. Hier soll versucht werden, darzulegen, wie man z.B. ohne den Dimensionsbegriff auskommt, wenn man das „Weltsystem“ Zuständemetrik verwendet. Die Zuständemetrik ist eine triviale Forderung aus einer Wellenfunktion für unser Universum: Gegebenheiten, Bedingungen, Prozesse, Eigenarten unseres Universums ... werden durch Eigenschaften der Wellenfunktion für unser Universum und seine Entwicklung in der Zeit gegeben. Das gilt aber dann auch für seine Metrik, Naturkonstanten, „Grenzen“, Dimensionszahl, Möglichkeit zur Wertschöpfung und Höherentwicklung ... Wie sieht eine „Welt“ aus, wenn man sie ohne Dimensionen zu beschreiben und zu erklären versucht ? Wie beschreibt man damit Wechselwirkungen zwischen Universen, z.B. mittels des aus der SF bekannten Dimensionstransmitters ?

 

 

1.10  Entwurf und Konstruktion von Androiden, Robotern, Cyborgs ...

 

Psyche und Geistigkeit von Vernunftwesen, insbesondere von H.s.t oder Androiden, sind wesentlich bestimmt von Abenteuer Spiel, Abenteuer Forschung, Abenteuer Leben, Abenteuer Wissenschaft, Abenteuer Superzivilisation, Abenteuer Lernen, Abenteuer Sport, Abenteuer Denken, Abenteuer Handeln und Wirken, Abenteuer Supertechnik, Abenteuer Fürsorge für die lebendige Schöpfung, Abenteuer Tier- und Pflanzenschutz ...

Die physischen Anlagen und Voraussetzungen für typisch H.s.s.-menschliche Abenteuer wie Mordlust, Gier, Grausamkeit, Neid, Haß, Verbindung von Sexualität und Kriminalität, Sexualität und Mordgier, Sexualität und Vernichtungswut ... gibt es in VIW nicht.

Die heutigen Formen von Mann und Frau sind in der weiteren Evolution der Hominiden Auslaufmodelle - das ist der Ausstieg aus dem Menschen.

 

„Ich will ein genveredeltes Kind von einer Maschine“. Was spricht auf Erde I, II, III ... dagegen, wenn der entsprechende naturwissenschaftliche Hintergrund und der benötigte Maschinenpark der Supertechnologie erreicht sind ?

 

Zur „Welt“ der SF gehören nicht nur multidimensionale Realität mit einer Vielzahl von Universen, Evolution von Universen und Hyperräume ..., sondern auch bewußt-intelligente Roboter, Androiden, Humanos, Andros, Cyborgs, HALs ... Inzwischen ist Klonen von Menschen nicht nur für SF-Autoren und SF-Fans, sondern auch für Biochemiker und Molekularbiologen, Gentechniker und Biodesigner ein alter Hut. Während noch die Ewiggestrigen - nie über den eigenen Tellerrand hinausblickend und mit leerem Kopf und aus dem vollen Bauch heraus ihre Entschlüsse fällend - sich mit aller Gewalt gegen das Klonen von Menschen wenden, kommt bereits die genetische Veredelung des menschlichen Genoms vor der Zeugung in den Bereich von Diskussion und möglicher Forschung.

Unbedingte Forderung: Herstellung menschlicher Klone oder sogar genveredelter Chromosomensätze für „Menschen“ sind unbedingt zu befürworten, aber auch nur unter der Voraussetzung, daß man über das dafür benötigte Wissen und technische Können verfügt. Wollen Sie ein „Mensch“ sein, der als Designerbaby konzipiert wurde, aber bei man gepfuscht hat, so daß sein Gehirn nun nicht verbessert, sondern verschlechtert worden ist ?

Was im folgenden Text über die praktischen Arbeiten zu

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Klonen und Herstellung genveredelter höherer Tiere (Mäuse bereits einbeschließend !) und Menschen und

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Austragen in einer Bio-/Tech-Plazenta

gesagt wird, gilt unter der Voraussetzung, daß man auch sein Handwerk versteht. Wir stehen also erst einmal vor dem Problem, wie wir das notwendige Wissen erlangen, das für die Konstruktion von Theorien oder von technischen Systemen der Superzivilisation für Klonen, Genveredelung und künstlich-technisches Austragen benötigt wird. Ganz klar ist, daß zuerst einmal alles aus Versuchen und Theorien über Genmanipulation an Prokaryonten und eukaryontischen Einzellern herauszuholen ist, was nur möglich ist. Wir müssen also eine komplette Theorie der genetischen Wandlung beliebiger Einzeller erarbeiten und diese unablässig in unendlich vielen Variationen und Experimenten prüfen und eventuell nachbessern. Dann kann man - gestützt auf entsprechende Expertensysteme auf Superrechnern - direkt auf menschliche Stammzellen übergehen und diese ebenso in allen Einzelheiten erforschen, wofür man die Blastula nach erfolgter Zeugung bis zu etwa 140 Zellen heranreifen lassen muß. Es könnte sein, bereits dann schon das Geheimnis der Krankheit Krebs zu ermitteln und sie dadurch endgültig besiegen zu können. Hat man alles Wissenswerte erforscht, läßt man die Blastula weiter wachsen und erforscht den sich bildenden Fötus immer weiter bis etwa zum Alter von 3 Monaten. Von dieser Zeit an sollte der Fötus als menschliches Wesen gelten, an dem man nicht mehr herumdoktert, um zu forschen, sondern um zu heilen. Man muß sich also das Ziel setzen, aus der persönlichen Entwicklung des Fötus bis einschließlich zum 3. Monat des Austragens alle Informationen zu erhalten, die für das 100%-ige Verstehen der Entwicklung der Blastula zum Baby in 9 Monaten notwendig ist. Parallel kann man das machen, was man bereits ebenfalls nicht nur in der SF kennt, sondern auch aus dem Mund von Gentechnikern, daß sie aus den Stammzellen beliebige Organe wachsen lassen wollen, die dann als Implantate bei Kranken dienen können. Seit über einem Jahr sind Forscher dabei, menschliche Organe künstlich in Nährlösungen aus Zellen des Patienten wachsen zu lassen. Praktische Arbeiten dazu laufen schon.

Interessant ist die Frage, inwieweit ein natürlicher Mensch sich in Richtung Androide entwickeln kann. Charles Darwin zeigte sich sehr beeindruckt von der Domestifizierung des Menschen, die bewirkt, daß ein Mensch eben nicht auf der Stufe des Steinzeitwilden lebt, sondern etwa als Informationselektroniker. Wo ist aber die Grenze ? Waren Pythagoras von Samos, Archimedes von Syrakus oder auch Evariste Galois schon Androiden - nur der mathematischen Forschung lebend ?

 

 

2  Auf dem Weg zu Superzivilisation, Kosmozivilisation ...

 

2.1  Die Weltraumgestützte Superzivilisation (WGS) in der SF

 

Im Gedenken an die großen SF-Autoren (und z.T. auch bedeutenden Forscher und Entwickler) wie Jules Verne, Konstantin E. Ziolkowski, Hermann Oberth, Wernher von Braun, Fred Hoyle, Arthur C. Clarke, Herbert W. Franke sowie die Autoren der SF-Serien „Raumpatrouille“, „Perry Rhodan“, „Star Treck“ (Autor: George Lukasz) ... Um diese Worte des Dankes mit Hochschätzung zu verbinden, werden hier die Namen der SF-Autoren der Perry-Rhodan-Redaktion der ersten Stunde angegeben, wobei zuerst Donald A. Wollheim zu nennen ist, der mit seinem SF-Roman „Edge of Time“ von 1958 (!) Maßstäbe gesetzt hat. Sein Roman ist unter dem Titel „Projekt Mikrokosmos“ 1978 von der Perry-Rhodam-Redaktion herausgegeben worden, und dann sind die Autoren der SF-Serie „Perry Rhodan“ zu nennen: K.-H. Scheer, William Voltz, Clark Darlton (Walter Ernsting), Kurt Mahr und W.W. Shols. Wissenschaftler sollten darüber keinen Neid empfinden, sondern sich eher bemühen, Thomas Alva Edison und Manfred von Ardenne zu folgen. Ideen muß man haben, und nichts ist wichtiger als die Genialität der Vielen zu erkennen, anzuerkennen, auszubilden und gesellschaftlich voll zu nutzen. Auf geht’s ! Klar ist, daß SF-Autoren, Wissenschaftsjournalisten, Privatgelehrte, Erfinder ... möglichst weitgehend das wissenschaftliche Gebäude ihrer Epoche kennen, um die Brücke zu den Wissenschaftlern möglichst stabil und begehbar zu halten. Sehr erwünscht ist ein enger Schulterschluß zwischen SF-Autoren und Wissenschaftlern wie z.B. bei Kip S. Thorne und Carl Sagan. Siehe hierzu den Vorschlag zu den beiden Gedenktagen und bevorzugten Treffpunkten für SF-Fans, SF-Autoren, Wissenschaftler, Forscher, Erfinder, Privatgelehrte, Wissenschaftsjournalisten, Tier-, Pflanzen-, Umwelt- und Naturschützer am Ende von Kap. 9. 

 

Dieses Kapitel 2 dient als Stoffsammlung, zur Ideenfindung und als Übersicht über Möglichkeiten, Entwicklungswege und -ziele, Schlüsseltechnologien ... zum und beim Bau der Weltraumgestützten Superzivilisation (WGS) für Kap. 4 und 7. Ein wichtiges Ziel ist die Entwicklung einer allgemeinen IWA- und TZ-Theorie sowie Staatswissenschaft und Staatstheorien auf der Basis der Komponentenzerlegung des uns einhüllenden Sternenkindes unter der WGS als vorläufig angestrebter optimaler Organisationsform (danach kommen Kosmozivilisation im Theozoikum ...).

Die verbal-formalisierte und graphisch dargestellte „Metrik über dem Raum Sternenkind“ - identisch als Verfassung für Staaten und Staatenverbände - kann im vorliegenden Band AIONIK I noch nicht angegeben werden. Das wird das Hauptgebiet der nächsten überarbeiteten Auflage von AIONIK II.

Wie schon in Kap. 1 dargelegt worden ist, bilden die 10 AIONIK-Bände keine logische Einheit, sondern jeder Band stellt nach gegenwärtigem Wissen, aktuellem Erkenntnisstand und übergeordneten Ideen einen Versuch dar, die globale Realität optimal geistig und zeitlich zu durchdringen für eine maximale Realitätsforschung und Realitätssicherung. Wie in Kap. 1 ausgeführt worden ist, wird unter Realitätssicherung verstanden, alles Machbare zu tun, um die natürliche lebendige Schöpfung in größter Arten- und Individuenanzahl zu erhalten, bei größtmöglicher Harmonie des Zusammenlebens und Wirkung in der Ewigkeit. Das wurde im Superzivilisation-Leben-Vertrag formuliert und ist in Kap. 6 ausführlich behandelt worden (Paradiesformung).

Die Konstruktion von genveredelten „Menschen“ bis hin zur Stufe von Vernunftwesen (VIW), Cyborgs und vielleicht auch bewußt-intelligenten Robotern in Forschungslabors auf unserer Erde und in unserem Sonnensystem steht nun unmittelbar bevor - sie wird in den nächsten Jahrzehnten erfolgen - und es wird dann zu Disputen zwischen natürlichen Menschen und VIW kommen, immer mehr geführt als Generationenkonflikt und Rechenschaftsbericht. Gemäß Konstruktionsvorschrift haben die VIW nicht das Böse in sich und werden ihm bei den Taten der Menschen ziemlich verständnislos entgegenstehen. Es wird hier versucht, ehrlich zu makeln zwischen Menschen und VIW. Dafür gilt die Forderung an die Menschen, den Superzivilisation-Leben-Vertrag im Sinne von Kap. 6 unbedingt einzuhalten. Der letzte aktuelle Stand über die WGS-Forschung wurde in AIONIK IV von 1998 m Kap. 12 auf den letzten Seiten gegeben. Daran wird hier angeknüpft..

Die meisten hier aufgegriffenen Themen werden an späteren Stellen in diesem Buch in den Kapiteln 3 bis 8 ausführlicher diskutiert. Es wird hier versucht, in nichtmenschlicher Sicht im Sinne von Kap. 1.4 - also nichtmenschenspezifisch und in den Klassen IW, IWV, IWA und TZ operierend - ein möglichst realistisches Bild etlicher Phasen unserer näheren Zukunft zu entwerfen, die zur Weltraumgestützten Superzivilisation (WGS) gehören. Gemäß der Graphik in Kap. 1.1 - einer Modifizierung von Aionik Graph G 2.1 - wird hier versucht, die Technologien, unser Sonnensystem und die ganze WGS für die Zeitpunkte oder eher Epochen zu entwerfen, die mit P2, P3 und P4 gekennzeichnet sind. Es wird hier angenommen, daß diese Phasen unbedingt notwendig sind, um die nächst höheren Entwicklungsstufen auf dem Weg zur Kosmozivilisation in der nachfolgenden Epoche des Theozoikums erreichen zu können, die für unseren menschlichen Verstand gar nicht faßbar sein mögen (die Fiktion Theozoikum als Zeitalter der Superintelligenzen, KIW. Götter ...).

Am besten ist, Sie stellen sich vor, daß Sie ein Vertreter der IWA und TZ auf Erde II der G2V-Komponente im Mehrfachsternsystem Alpha Centauri sind - siehe Kap. 1.4 - oder sonst irgendeiner IWA und TZ in Raum und Zeit angehören. Es ist geradezu entscheidend wichtig, daß Sie in Ihren Daten und Modellen völlig unabhängig von dieser Menschheit, diesem Sonnensystem, dieser Galaxis ... operieren. Auf welchem Planeten in welchem Sonnensystem in welcher IWA und TZ auch immer Sie leben - letztlich muß alles einheitlichen Naturgesetzen in der Entwicklung zur Superzivilisation, Kosmozivilisation ... folgen. Zuerst wird wie üblich in der SF-Literatur nachgeschaut und mit dem aktuellen Wissen quergeprüft. Zum Einstimmen können Sie Bücher von Kosmologen und SF-Autoren lesen. Unsere „biologischen“ Sprachen haben erhebliche Mängel, wenn man die Fiktion „Zivilisation“ in der Ewigkeit (die ist auch eine Fiktion !) betrachtet. Die Worte unserer Umgangssprache erweisen sich oftmals als regelrechte geistige Fallen - denken Sie nur an die Fiktion „Schöpfung unseres Universums aus dem Nichts“ - und daran, daß dieses Nichts von den Forschern niemals physikalisch definiert worden ist ! Stellen Sie sich vor, es sagt Ihnen einer, daß er etwas über die Zukunft erzählen will. Lassen wir dimensionale und räumliche Problematiken erst einmal weg, da uns schon die zeitlichen Probleme über die Köpfe wachsen. Denken Sie daran: Die Zukunft in unserem Universum in unserem Sonnensystem - sie ist kein Zustand, sondern ein Prozeß ohne Ende ! Nicht nur 5 Minuten, sondern auch 50 Milliarden Jahre gehen vorüber, und auch nicht viel anders als 5 Minuten. Das wird im folgenden Text weiter ausgeführt.

 

Schön, da erzählt Ihnen einer etwas über die Zeit um 5000 n.Chr. und malt die Superzivilisation in schönsten Farben aus. Nun gilt aber: Die Entwicklung bleibt zu diesem Zeitpunkt 5000 n.Chr. nicht stehen ! Und es ist doch die Frage, wie es in unserem Sonnensystem in 10000, 1 Million, 100 Millionen Jahren, 10 Milliarden Jahren ... aussehen wird. Das ist das eigentliche Problem.

Die zeitliche Weiträumigkeit wird von den meisten Menschen nicht verstanden oder auch nur nicht hinreichend klar ausgedrückt und berücksichtigt. Wenn Sie einen SF-Roman lesen, so spielt der nicht einfach irgendwann in der Zukunft, sondern in einem ungeheuer kleinen Zeitintervall der Zukunft. Der SF-Autor mag sich einen Helden konstruieren, der so 1000 Jahre in der Zukunft seine Abenteuer erlebt, aber auch die Gegenwart dieses Helden ist einstmals Millionen und Milliarden Jahre vorbei. Das können Sie aber kaum noch in einem SF-Roman richtig darstellen, weil der Roman zum großen Teil davon lebt, daß der Held sich in der Epoche gut zurechtfindet. Werden aber die behandelten Zeiträume immer größer, wandeln sich immer mehr die physikalischen Gegebenheiten und die Entwicklungsstufen von TZ, WGS und vor allem der handelnden VIW bis KIW. Ein SF-Roman über KIW wurde in früheren Zeiten als „heiliges“ Buch bezeichnet, also als Avesta, Völuspa, Thora, Evangelium, Koran ... Es gibt nun für einen SF-Autoren die folgenden beiden Extreme:

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Der SF-Held wird in eine bestimmte Epoche plaziert und man fragt nicht nach dem Danach. Ob im Verlauf sich wandelnder physikalischer Gegebenheiten danach diese TZ und IWA verschwinden, ist gleichgültig. In dieser Art sind viele SF-Romane geschrieben. Im Prinzip kennen wir so etwas schon aus der Literatur des Mittelalters, z.B. das Nibelungenlied. Man schildert das Ereignis - und dann Schluß mit den handelnden Personen. Ähnlich ist das beim Fall der Menschheit: Die Helden der Nibelungen wurden mitsamt ihrem Volk ausgelöscht – und ob die natürlichen Menschen nachfolger- und wirkungslos verschwinden, interessiert viele SF-Autoren auch nicht. Geht man noch eine Stufe höher, von den Nibelungen über die Menschheit zum einhüllenden Sternenkind, dann sieht man, daß diese Art von SF-Romanen nicht akzeptabel ist.

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Der SF-Held oder seine genetische Reihe in der Zukunft oder seine IWA und TZ ... wandelt sich entsprechend den immer größeren Gefahren von der Außenwelt her immer mehr mittels der laufend höher entwickelten Supertechnik seiner Superzivilisation - und wird schließlich in seinem Leben, Wirken und Denken immer mehr zur Superintelligenz und für den Menschen sehr leicht uneinfühlbar. Hier sieht man sehr schön, daß SF-Romane praktisch zu wissenschaftlichen Abhandlungen werden müssen, wenn sie wirklich gut sein wollen. Wer damit anfängt, eine SF-Geschichte über einen Astronauten so um das Jahr 2030 n.Chr. zu schreiben, muß praktisch auch eine für die Epochen 3030, 4030 ... n.Chr. zu schreiben, vielleicht auch als Fortsetzungsroman. Beispiele dafür sind Arthur C. Clarke, der zuerst den SF-Roman „Odyssee im Weltraum - 2001“ geschrieben hat und gerade an einem SF-Roman für die Epoche 3001 schreibt, sowie die Weltraumserie „Perry Rhodan“. Die Sache ist so: Hat man SF wirklich verstanden, kommt man irgendwann dahin, nicht mehr nur einen SF-Roman über Astronauten um das Jahr 2030 zu schreiben, sondern auch über „Kosmonauten“ der nachfolgenden Kosmozivilisation im Theozoikum ... Dann schreibt man folgerichtig SF-Romane oder SF-Comics über Superintelligenzen. Wenn man aber z.B. ein SF-Album über den Gott Thor schreiben will, wie er alle Probleme mittels seines Hammers Mjölnir löst, so bleibt man im Banalen und Menschlichen stecken. Man muß dann schon eine innere Schau über die Kosmozivilisation und ihre nachfolgenden Zivilisationsstufen im Theozoikum und danach haben - die Sache wird dann beliebig schwer, ist aber akzeptabel, logisch und vernünftig.

 

Aus diesem Grunde backt der Autor dieser Zeilen zuerst einmal kleine Brötchen und stellt eine Sicht auf die weltraumgestützte Superzivilisation zu Anfang des Kyberzoikums (wird auf den folgenden Seiten noch einmal diskutiert, ebenso Anthropozoikum und Theozoikum) vor, was in einigen Tausend Jahren oder sehr viel eher Realität und Gegenwart sein kann, Gleichzeitig sagt er, daß diese so geschilderte „Zukunft“ nur eine kurze Phase in einem schier ewig langen Zeitenstrom über Millionen, Milliarden, Billionen ... Jahre ist: da folgt eine „Zukunft“ auf die andere. Der Wanderer durch die Zeit wird bescheiden. Und dann ist zu ermitteln, was das Denken in konkurrierenden Weltsystemen und mit einer multidimensionalen Realität mit schier unendlich vielen Universen, einbettenden Superräumen, Hypersuperräumen ... für Konsequenzen hat. Aus SF-Motiven heraus und wegen sehr pragmatischer Gründe ist der Anfang des Kyberzoikums für uns natürliche Menschen der anziehendste Teil bei der Entwicklung einer weltraumgestützten Superzivilisation, weil sowohl neues Denken, Natur- und Ingenieurwissenschaften, Staats- und Wirtschaftswissenschaften ... mit Spiel und SF-Abenteuerlust harmonisch miteinander verbunden werden können, uns heutigen natürlichen Menschen einfühlbar. Aber bereits schon der Höhepunkt des Kyberzoikums mag eine für uns nicht verständliche Realität zeigen, und das gilt noch mehr für die Entwicklungsphasen nach dem Kyberzoikum. Also, der Autor schildert Ihnen jetzt diese Zeit des beginnenden Kyberzoikums, und es ist ganz sicher, daß das alles nach Millionen, Milliarden ... Jahre alles versunken ist. Der Wanderer durch die Zeit wird bescheiden. Der Autor versucht, möglichst genau das zu schildern, was er „sieht“ oder eher bei anderen Leuten abgekupfert hat (siehe die SF-Literatur), und diese Fiktionen mit der epochal anerkannten Wissenschaft nach Möglichkeit gründlich quer zu prüfen. Allerdings führt das über die Grenzen dessen hinaus, was wir unter Wissenschaft verstehen. Das ist zu erläutern.

Die Grenzen zwischen den wissenschaftlichen Disziplinen sind Menschenwerk, ebenso wie die Wissenschaften selber. Alexander von Humboldt schuf seine Physikalische Geographie durch das Bemühen, einheitliche naturwissenschaftliche Kriterien, Leitideen, Eigenheiten ... bei den Phänomen Staat, Mensch, Land, Kultur ... zu erkennen und zu formulieren. Norbert Wiener schuf seine Kybernetik durch eben dieses Mißachten der Grenzen zwischen den Disziplinen Elektrotechnik und besonders Nachrichten- und Regelungstechnik, Biologie und Neurophysiologie. Seine Automatische Fabrik riß auch die Grenzen zwischen SF und Wissenschaft ein, was schon vorher von Konstantin E. Ziolkowski, R. Goddard, H. Oberth, Fred Hoyle und W. von Braun vorexerziert worden war. Diese Arbeitsweise wird hier übernommen und weiter ausgebaut: Es werden die Grenzen zwischen Wissenschaft und SF, Leben und Forschung, Spiel und Theorie. Religion und Philosophie völlig niedergerissen, unter starker Anlehnung an die Ionische Naturphilosophie. Richtig gilt dabei als das, was die besten Köpfe unter den Menschen - also ihre „Genies“ - als richtig erkannt haben (das ist die Verantwortung vor dem Kosmischen Rat). Es muß aber auch die Irrtumsmöglichkeit auch der besten Forscher einer Region und Epoche einkalkuliert werden. Somit ist eine wissenschaftliche Theorie ein epochal und regional spezifischer Vorschlag, Erscheinungen der Natur zu interpretieren. Was heute als richtig interpretiert wird, kann aber schon morgen als falsch interpretiert werden. Konstantin E. Ziolkowski hätte seine Raketenbaupläne nicht als SF verstehen müssen - er konnte sie auch genauso gut als brandneue Forschung und Wissenschaft bezeichnen. So ist das mit vielen Merkmalen der Superzivilisation, die von SF-Autoren seit über 50 Jahren als SF beschrieben und dargeboten werden. Viel von dem, was SF-Autoren prophezeiten, ist heute Wahrheit und Realität geworden. So sollte man auch die folgenden Ausführungen verstehen, die zwar unter SF angeboten werden, aber doch sehr wahrscheinlich in naher Zukunft zu „Wahrheit“ werden. Es ist wichtig, die nähere Entwicklung unserer TZ zur Superzivilisation möglichst deutlich auszumalen. Man kann damit Politikern und Wirtschaftsfachleuten Idee geben, aber auch Forschern auf den Gebieten Kosmologie und Kosmogonie. Was jetzt kommt, ist ein Spekulieren im alten SF-Sinne um und über die Technologien der Superzivilisation, ihre Entwicklungszustände, Erscheinungsformen und Möglichkeiten insgesamt, auch mit dem Ziel Jobmaschinen für Millionen Menschen zu schaffen. Schließlich erhalten ja seit Jahren viele Menschen durch den Bau von Großraketen, Satelliten und Sonden, Unterseebooten, Laserkanonen ... Arbeit und Brot, und genauso kann es bei anderen SF-Ideen werden. Hier liegt es auch im Bereich der SF-Autoren, ihre Visionen und Fiktionen so darzustellen, daß sie möglichst unmittelbar wirtschaftlich, politisch, wissenschaftlich ... genutzt werden können. Jeder Blick in einen SF-Roman zeigt auch eine Sicht auf eine Superzivilisation, falls der betreffende Autor die Absicht hatte, einen solchen zu ermöglichen. Man kann vielerlei Arten von SF-Romanen schreiben, vom realistischen Muster bis zur Phantasie - wobei die letztere für ein anderes Universum die reine Wahrheit liefern mag. Am besten ist es, wenn Sie sich jetzt erst einmal einen Haufen SF-Bücher vornehmen und gemütlich durchlesen. Eine formale Darstellung der SF bis hin zur SF-Richtung Fantasy kann man sich so konstruieren: Der gewöhnliche Weg sieht so aus, daß man vom Bekannten zum Unbekannten vorstößt, aber der SF-Weg sieht so aus, daß man vom Unbekannten zum Bekannten vorstößt. Man kann die SF-Methode so beschreiben, daß man geistig einen „Anker“ auswirft in Dimensionen, Raum, Zeit, Hochtechnologie, Wissenschaft, kosmologischen Möglichkeiten und Funktionen ... und versucht, aus diesem Land der Fantasy in die Realität zurückzufinden. Im Beispiel sieht das so aus:

... Theozoikum Kyberzoikum Anthropozoikum ...

... Kosmozivilisation Superzivilisation Technische Zivilisation ...

Im Fall der TZ- und IWA-Entwicklungen in der Realität ist das genau umgekehrt:

... Anthropozoikum Kyberzoikum Theozoikum ...

... Technische Zivilisation Superzivilisation Kosmozivilisation ...

 

Zur Erklärung der nachfolgenden Begriffe siehe den Aionik-Graph G 2.1:

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Im Anthropozoikum leben wir. Es ist das Zeitalter der Herrschaft des natürlichen Menschen in unserem Sonnensystem. Wenn wir etwas über das Anthropozoikum erfahren wollen, brauchen wir nur die Zeitung aufzuschlagen oder mit informierten Mitmenschen zu sprechen. Es herrscht die Kulturstufe der Technischen Zivilisation heute, aber erst seit wenigen Jahrzehnten und davor war gewissermaßen eine Zwischenstufe zwischen Antike und TZ. Aber auch Antike, Neolithikum und Mesolithikum gehören zum Anthropozoikum.

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Ins Kyberzoikum kommen „wir“ danach, es ist das Zeitalter der realistischen SF mit intelligent-bewußten Raumschiffskapitänen, Robotern ... und von durch Gentechnologie und Biomedizinische Technik zur Vollkommenheit gestylten Androiden (gentechnisch optimierten „Menschen) und Cyborgs. Wenn wir etwas über das Kyberzoikum lesen wollen, müssen wir die realistische SF-Literatur durchstöbern. Im Kyberzoikum herrscht die Kulturstufe der weltraumgestützten Superzivilisation in verschiedenen Entwicklungsstufen, wie sie hier auch beschrieben oder ausgemalt wird.

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Im Theozoikum (der Noosphäre von Teilhard de Chardin) haben wir es mit Superintelligenzen zu tun, also schlicht mit VIW der KIW-Stufe oder mit Göttern. Das ist Gegenstand der SF-Richtung Fantasy, bei der man so schwer entscheiden kann, was - in unserem Universum, Hyperraum, ..., m-Kosmos, ... ! - richtig oder falsch sein mag. Die Kulturstufe des Theozoikums ist die Kosmozivilisation, die sich über mehrere Universen bis quer durch die Dimensionen eines m-Kosmos erstrecken mag. Auf dieser Stufe wachsen vielleicht Universum und KIW immer mehr zusammen zu einer Einheit. Wer einen SF-Roman für diese Epoche schreiben will, kämpft permanent dagegen an, auch brillante Ideen für natürliche Menschen attraktiv zu machen. Man muß damit rechnen, daß Geistigkeit und Zielsetzung von KIW im Theozoikum uns natürlichen Menschen prinzipiell nicht einfühlbar ist.

 

 

Die Sequenzen

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... Theozoikum Kyberzoikum Anthropozoikum ...

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... Anthropozoikum Kyberzoikum Theozoikum ...

sind ein Beispiel für ein Erkenntnisverfahren, das sich aus zwei gegensätzlichen Verfahren aufbaut. So etwas kennt man auch von den Verfahren „von oben nach unten“ (top-down) und „von unten nach oben“ (bottom-up).

Natürlich hat auch diese Sichtweise ihre Mängel, was man so zeigen kann, wenn man vom Erkenntnisprozeß ausgeht:

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top-down: Zerlegung eines m-Kosmos von oben nach unten.

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top-down: Vom alten IW oder Tier oder vom Gesetz ausgehend ableiten, wie man sich in Einzelfällen zu verhalten hat oder wie Details von Realität und Leben praktisch aussehen und gemeistert werden.

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bottom-up: Vom jungen Tier oder IW ausgehend darstellen, wie sich das Weltbild zu immer höheren Formen ordnet.

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bottom-up: Von p-Membranen ausgehend kann man die größten bekannten realisierten Strukturen wie Universen konstruieren.

Es ist nämlich so, daß es nicht nur 2 Sichtweisen gibt, die konträr sind, sondern viele Sichtweisen, die als konträr erscheinen und sich gut ergänzen. Die binäre Sichtweise ist viel zu primitiv - es bedarf einer „polynären“ Sichtweise, also einer geistigen Haltung, wo man gleichzeitig eine möglichst große Anzahl ganz unterschiedlicher Lösungsverfahren für ein gegebenes Problem verwendet. Das ist die Idee des komplementären Denkens, wo man in unterschiedlichen Modellen operiert, die sich zwar gegenseitig gewaltig widersprechen, sich aber auf anderen Gebieten sehr schön ergänzen können (so Niels Bohr). Schon die Verfahrensweisen top-down und bottom-up können auf sehr verschiedene Weisen interpretiert werden. Also ist das Denken in Gegensätzen - das dialektische Denken - viel zu primitiv und muß durch ein polynäres Denken als höheres komplementäres Denken ersetzt werden. Vermutlich ist auch die Vorstellung der Dualität von Licht und Materie in Wellen- und Korpuskelmodellen zu primitiv. Aber hier ist die aktuelle Physik ja auch schon viel weiter. Praktisch liefert jede AUT bereits eine neue Interpretation von Elementarteilchen bis hin zu Universen. Die Aionik-Graphen am Ende dieses Buches auf dem Faltblatt DIN A3 können jeder für sich als Ausgangspunkt für eine bestimmte Denkrichtung interpretiert werden, wobei man durch die Vielheit der Denkansätze zu der „einen“ Theorie vorstoßen will, mit deren Hilfe die IW zu optimaler Wirkung in der Ewigkeit kommen - ob ihre Wahrheitskenntnis auch optimal ist, kann vermutlich gar nicht entschieden werden. Langfristig messen kann man das Ausmaß der Harmonie im Zusammenleben, der Dauer und der Wirkung der IW, IWV, IWA und TZ beim zeitlich weiträumigen Denken, wohl aber nicht das Ausmaß der absoluten Wahrheit im jeweiligen Erkenntnisstand.

 

Aber auch das polynäre Denken ist noch ganz unzureichend, um ein vernünftiges und realistisches Denken zu gewähren. Man muß nicht nur gleichzeitig viele Wege gehen, sondern sich auch das entsprechende geistige Rüstzeug verschaffen, um den jeweiligen Weg vernünftig gehen zu können, und man muß auch in vielschichtigen evolutionären Prozessen operieren.

Als Muster kann folgende Fiktion dienen: Da gibt es zeitweilig nahezu abgeschlossene Realitätsbereiche, in denen eine „von außen“ weithin ungestörte Evolution abläuft, und das alles befindet sich in einem viel größeren System, das ebenfalls in einer Evolution begriffen ist. Und dieses Muster kann ganz beliebig vielfältig, vielschichtig und in beliebig vielen Welten - die dazu noch dimensional geschachtelt sein können - iteriert werden. Dieses polynäre, evolutionsorientierte Denken muß in einen Realitätsrahmen gepackt werden, der in der Art der Kosmophysik organisiert ist: Wir gehen von einer globalen Realität aus, die

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unendlich ist in Bezug auf dimensionale, zeitliche und räumliche Ausdehnung und

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unbegrenzt in ihren größten realisierten Strukturen und höchst erreichbaren Entwicklungszuständen und Evolutionsprozessen und -zielen.

Man kann noch vorsichtiger sein, und sagen, daß man solche Vorstellungen über das stülpt, was man als Realität, Natur, Wirklichkeit ... bezeichnet und zwar ohne Anspruch darauf, daß sich das tatsächlich so verhält. Und dann schaut man eben nur mal, was sich so ergibt, wenn man diese Fiktion verwendet. So, und nun stellen wir dieses polynäre, evolutionsbedingte und auf die Kosmophysik gestützte Denken dem Denken nach der Art des Dialektischen Materialismus oder sonst einer Philosophie, Ideologie, Religion ... gegenüber. Und was meinen Sie dazu ?

 

 

2.2  Aufgaben der Kosmischen Ingenieure der n Kreise

 

In der beginnenden Superzivilisation müssen die „Kosmischen Ingenieure des 1. Kreises“ mit vielen Arbeitsschwerpunkten zusammenarbeiten, wobei alle sich als Hüter des Lebens bzw. der höchsten Wertschöpfungen im m-Kosmos verstehen:

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Die schöpferische Hochintelligenz auf dem Weg zu höherer Geistigkeit und Hochtechnologie, gebunden an die Forderungen aus dem Superzivilisation-Leben-Vertrag.

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Die auf Schutz, Erhaltung, Verbreitung ... der (natürlichen) lebendigen Schöpfung (Gottes) spezialisierten Aktiven, die Fürsorge für die Lebensformen im ganz praktischen Sinne befolgen.

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Die im Sinne kybernetischer Regelung und Weitsicht Wirtschaft, Politik ... machen, und das unter dem Aspekt, eine weltraumgestützte Superzivilisation in größter Harmonie, Dauer und Wirkung in der globalen Realität zu etablieren.

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Die Kunsttreibenden in beliebiger, die die Zivilisation um das Künstlerische bereichern.

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Die Handeltreibenden, die für einen weitläufigen Austausch von Kulturgütern, Elementen der TZ, die Versorgung der Bevölkerung (diese schließt alle IW, Tiere und Pflanzen ein !) sorgen ...

Wie gesagt: so weit in der Science Fiction, so nah im praktischen Leben und an der praktischen Politik !

Das Studium der SF-Literatur ist eine Reise oftmals in umgekehrter Richtung zur echten, realen Evolution. Darum empfiehlt es sich sehr.

Nachdem Sie das nun getan haben, begeben Sie sich zu einer Inspektionsreise zu den Automatischen Fabriken auf Dione im System des Saturn. Sie verlassen also die Bibliothek, in der Sie SF-Geschichten gelesen haben, und fahren mit einem Lufttaxi (siehe „Micky Maus“-Hefte) zum nächsten Raumtor (Flughafen zu Weltraumstationen) mit Namen „Jules Verne“. Von dort fliegen Sie zur großen Rotierenden Weltraumstation (RWS) „Konstantin Ziolkowski“ in einer Umlaufbahn um die Erde in 3000 km Höhe relativ zum Erdboden. Es ist nun unumgänglich, daß Sie ein Großraumschiff (GRS) zum Saturn nehmen. Und Sie haben Glück, die „Robert Goddard“ mit einer Transportkapazität zu 10000 Tonnen - eingeschlossen 1000 Passagiere - wartet nur darauf, daß Sie mit ihr zum Saturnsystem fahren. Sie nehmen im Raumschiff Platz und es nimmt Kurs auf den nächsten Versorgungsstrahl (siehe „Raumpatrouille Orion“) und wird während des Fluges von ihm mit Materie und Energie versorgt, frisch von der Sonne angeliefert, um die eine große Anzahl von Sonnentankstationen kreist, die die Protonen- und Energieströme bündeln und in die äußeren Teile des Sonnensystems schicken. Da das GRS nun nicht den Treibstoff mitschleppen muß, beschleunigt es locker laufend mit 1 Gravo (SF-Ton nach „Perry Rhodan“: das entspricht einer Beschleunigung von 1 g) und bremst dann mit 1 Gravo ab. Das hat den Vorteil, daß während des ganzen Fluges eine Schwerebeschleunigung von 1 g für die Lebensformen im GRS simuliert wird und man kommt schön flott voran, nämlich im Maximum mit etlichen Tausend Kilometer pro Sekunde. Die Fahrt zum Saturn dauert also nur wenige Stunden und nach dem Frühstück steigen Sie in der RWS „Wernher von Braun“ im Saturnsystem um, um ein Weltraumtaxi (siehe Alfred Fritz „Astropol“) nach Dione zu rufen. Ja, und dann stehen Sie auf Dione bei der Automatischen Fabrik „Norbert Wiener“. Ihr Leiter ist ein Androide, der etliche Jahre in einem Reservat für natürliche Menschen die Aufsicht geführt hat - er erzählt immer gerne mit homerischem Gelächter, was er da alles bei den natürlichen Menschen an Bosheit untereinander gesehen hat. Sie unterhalten sich mit ihm lange und er verspricht Ihnen, Sie am nächsten „Tag“ mit in dieses Reservat zu nehmen. Vorher steht aber die Führung durch die Automatische Fabrik auf dem Programm. Bei der Führung durch die „Firma“ nehmen noch einige Angestellte teil, darunter ein Cyborg und Roboter der Spitzenklasse. Sie gehen also mit Ihrer Gruppe durch die Produktionshallen und der Roboter erklärt, was da so vorgeht: Alle Energie wird von den Versorgungsstrahlen bezogen, ebenso Protonen zur Herstellung von Wasserstoff bzw. Wasser für das Anlegen von Meeren. Mit Hilfe der Energie wird aus dem Boden von Dione alles geholt, was man braucht - ein Import von Waren und Rohstoffen von anderen Planeten ist überflüssig. Seltene Elemente kann man überdies durch Kernfusion aus Protonen herstellen. Die Fabrikationsmaschinen (Manipulatoren) sind ungeheuer leistungsfähig, flexibel programmierbar, vielseitig einsetzbar und fähig zu den verschiedensten groben Arbeiten oder Präzisionsarbeiten. Wenn ein Auftrag kommt, werden einige Manipulatoren umprogrammiert, und mit der entsprechenden Rohstoff- und Energiezufuhr können die Fabrikationsanlagen einfache Geräte und hochkomplexe Systeme erstellen. Das ist für Sie natürlich alles ein alter Hut. Am Schluß rücken Sie mit dem Wunsch heraus, den Sie von Anfang an gehabt haben und der sich von den Wünschen von natürlichen Menschen bei einem Besuch einer Brauerei kaum unterscheidet, nämlich in den Genuß von etlichen Waren zu kommen, und zwar kostenlos, Nun, man ist freigebig und Sie bekommen ein Miniraumschiff, einige hochleistungsfähige Weltraumanzüge, Kleinstkraftwerke, Roboter und andere technische Geräte und eine gentechnisch vollkommen geschaffene, intelligente und sprachfähige Edelkatze mit Namen „Teddy“ ...

 

Wie weit im SF-Roman so nah an der Wissenschaft ist, kann man u.a. darlegen, wie Strukturen von größeren Gesellschaften, Staaten ... sein müssen, wenn man für beliebige Intelligente Wesen planen will. Auch ein Androide in 10000 Jahren in unserem Sonnensystem oder ein ET (Extraterrestrier) aus einer Zivilisation von Alpha Centauri steht in seiner personalen Umwelt nicht frei im Raum, sondern ist eingebunden in seine Gesellschaft. Auch Gesellschaften von Androiden, Robotern, Cyborgs, ETs ... haben bestimmte Strukturen, aber wir natürliche Menschen sehen diese heute nicht, weil wir nur in Menschengesellschaften denken. Wir haben Staatslehre, aber keine Staatstheorie. Unsere Staatslehre sieht Androiden überhaupt nicht, denn wir haben keine Staatswissenschaft mit Theorien über IW, IWV, IWA und TZ.

Wenn ein ET auf unsere Erde käme, wäre er dem Gesetz nach vogelfrei, weil z.B. unser vielgelobtes Grundgesetz nicht nur nicht für Tiere und Pflanzen gilt - was eine ausgemachte Schuftigkeit ist - sondern auch nicht für andere Intelligente Wesen als eben den Menschen. Da wundern sich die Menschen, daß noch kein ET, „Klingone“ ... aus dem Weltraum gelandet ist ? Ja, sagen Sie mal, würden Sie auf einem Planeten von Halsabschneidern landen, für die Außerirdische vogelfrei sind ?

Mißverstehen Sie diesen Sketch bitte nicht: Der Autor hofft nicht auf Erlösung durch Außerirdische oder UFOs. Warum ? Weil das nämlich sonst das Eingeständnis wäre, daß man den Menschen prinzipiell als für zu dämlich hält, seine Probleme selber zu lösen. Und das will der Autor der Species, der Archimedes, Gauß und Newton entstammen, doch nicht antun.

Zur vernünftigen Lösung der Probleme unserer IWA- und TZ-Entwicklung haben wir erst einmal eine gute Staatswissenschaft zu entwickeln, mit ebenso guten Staatstheorien. Unsere Staatslehre ist zu primitiv gegründet. Wir brauchen eine Staatswissenschaft, die in Termen von IW, IWV, VIW, IWA , TZ ... operiert - siehe Kap. 7.

 

 

2.3  Theorie der IWA- und TZ-Entwicklungen

 

Dieses Kapitel versucht eine geistige Erfassung und Approximation der weltraumgestützten Superzivilisation (WGS) mit Forschung, Wissenschaft und Hochtechnologie. Es wird besonders in Kap. 7 benötigt bei der Gründung von Staatswissenschaft und Staatstheorien auf eine allgemeine Theorie über IWA- und TZ-Entwicklungen.

 

Lieber Leser, wir leben heute noch auf einer geistig so niedrigen Stufe, daß wir in unseren offiziellen Wissenschaften nicht eine darunter haben, die als Objekte IW, IWV, IWA und TZ hat. Gerade in den Disziplinen wie Politologie, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Psychologie, Staatswissenschaft (sogar die gibt es eigentlich noch gar nicht !), Jura ... denken „wir“ immer noch nur und rein menschenbezogen. Für Vernunftwesen (VIW) ist es ganz klar, daß man solche Disziplinen erst für Elemente aus den Kategorien IW, IWV, IWA und TZ entwickelt und dann nachträglich in diese Theorien und Wissenschaft die für irgendeine IWA und TZ mit ihrem Sonnensystem geltenden Spezifikationen einsetzt:

Jede Wissenschaft muß menschenunabhängig gegründet sein, und zwar nach Formulierung und Inhalt. Auf diesem Fundament müssen Theorien und Modelle entwickelt werden und von da erst können die einzelnen Äste am Baum der Erkenntnis durch Spezifizierungen geschaffen werden.

Darum wird hier wie üblich in der nichtmenschlichen Sichtweise der Aionik so operiert, daß man eine allgemeine Theorie über Entstehung, Entwicklung, Schicksal und Wirkung beliebiger IW, IWV, IWA und TZ anstrebt, aus deren Sinn- und Rollenzuordnung für diese Größen unmittelbar der Lebenssinn für die IW auf persönlicher Ebene folgt. Das ist die Basis für die hier angestrebte Kosmogonie. Auf der letzten Seite von Kap. 12 in AIONIK IV (1998) hat der Autor gesagt, daß von nun an der Bau der „Straße zwischen den Sternen“ (siehe Aionik-Graph G 2.3 auf dem DIN A3-Faltblatt am Ende dieses Buches) in unserem Sonnensystem ingenieurwissenschaftlich, architektonisch und nach einzelnen Bauabschnitten geordnet im Vordergrund der Überlegungen steht.

Architekten und Ingenieure für den Bau der weltraumgestützten Superzivilisation sind nun gefragt, die das so souverän und profihaft machen, als ob sie das nach REFA-Normen schon tausendmal in anderen Sonnensystemen, anderen Galaxien ... gemacht hätten.

Wie oben schon gesagt, wird hier versucht, möglichst nichtmenschenspezifisch zu operieren, also mit Elementen der Kategorien IW, IWV, IWA, TZ ... Operiert wird im dimensional nach oben hin offenen Modell der Kosmophysik: In einer multidimensionalen Realität haben wir u.a. „unseren“ Hyperraum, in den eine Vielzahl von oft sehr unterschiedlichen Universen entsteht, sich entwickelt, vergeht und seine Spuren und Wirkungen auf die globale Realität hinterläßt, wobei das alles in einer gigantischen ewigen Evolution abläuft. Eines dieser Universen ist unseres, und diese Menschheit ist eine von vielen ähnlichen Entwicklungen allein in unserem Universum (siehe dazu das Kap. 2.4).

Als Arbeitshypothese für die Entstehung von Leben und Zivilisation auf einem geeigneten Planeten in irgendeinem Sonnensystem ... wird hier gewählt, daß sie überall da entstehen, wo das physikalisch möglich ist. Aus der Kürze der Zeit von 300 bis 500 Millionen Jahren für die Entwicklung von lebensfähigen Prokaryonten mit einheitlichem Gencode, dieser bekannten Codon-Sonne, Erbinformationen in der DNS, mit Proteinen, Polysacchariden, Lipiden ..., wird hier gefolgert, daß die Möglichkeit besteht, daß Metrik, Physik, Naturkonstanten ... unseres Universums definieren, daß chemische Elemente, physikalische Wechselwirkungskräfte ... so entwickelt bis geschaffen worden sind, daß sich daraus wie aus einem Baukasten nach Selbstbauweise überall Leben in dieser bestimmten Form entwickeln muß, wo immer nur die physikalischen Möglichkeiten dafür gegeben sind.

In diesem Buch wird mehrfach betont, daß eine gute Kosmogonie (also die o.g. Theorie über beliebige IWA- und TZ-Entwicklungen und ihrer Umwelt) eventuell allgemeiner sein muß als das spezielle Universum, für das diese Kosmogonie mit ihren Bewohner geschaffen wird. Wenn man auch (!) einmal davon ausgeht, daß im unser Universum einbettenden Hyper- oder Superraum oder Metauniversum schier unendlich viele andere Universen existieren, sich entwickeln, verfallen und wieder neue entstehen, wobei diese Universen die unterschiedlichsten Daten für Metrik, innere Physik, Naturkonstanten, äußere Form und Entwicklungsdynamik ... haben können, so mag es gut sein, daß eine wirklich optimale Kosmogonie erst dann entwickelt werden kann, wenn man ganz allgemeine Formen für Leben und Zivilisation und andere höhere Wertschöpfungen als möglich annimmt, Ein Beispiel ist die in der SF-Literatur behandelte Zusammenarbeit von biologischem und technischem Leben. Wir wissen heute nicht, ob in unserem Universum

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mehrere unterschiedliche Baupläne für Lebensformen auf der Basis von Kohlenstoff möglich sind (also Lebewesen, die nicht auf Nukleinsäuren, diese Codon-Sonne und Proteine gegründet sind) oder

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überhaupt Lebensformen auf der Basis von Silizium existieren (also etwa bewußt-intelligente Roboter, ein Lieblingskind von SF-Fans und SF-Autoren).

Speziell für die Evolution der Organismen im Sinne von Charles Darwin auf unserer Erde begann das biologische Leben in einfachsten Formen vor über 4 Milliarden Jahren. Eigenartigerweise beweisen die Mikrofossilien in den ältesten Stromatolithen aus der Zeit der 3,8 Milliarden Jahren, daß damals die Prokaryonten bereits in ihrem Bauschema die Grundlagen des heutigen Lebens enthielten, also Nukleinsäuren, diese Codon-Sonne (!) und Proteine. Nachdem nun die Menschen als IW entstanden sind, besteht die Möglichkeit, daß bewußt-intelligente Lebewesen auf der Basis von Silizium (nennen wir diese hier Roboter, gegenüber den Manipulatoren in Werkshallen unserer Zeit) geschaffen werden können. Wichtig ist: Wir wissen heute nicht, daß das möglich ist in unserem Universum, wir wissen aber auch nicht, daß das unmöglich ist.

Nun zeigt die Kybernetik, daß realisierte Systeme aus dem biologischen und technischen Leben ziemlich ähnliche Funktions- und Verhaltensweisen haben können. Hier ist die Regelungstechnik Vorreiter gewesen, allmählich kommen immer mehr Kontroll-, Überwachungs- und EDV-Steuerungsanlagen hinzu, mit immer besseren Sensoren und Effektoren. Ganz ähnlich begann auch die Entwicklung der Vorformen von Geist, Vernunft, Intelligenz ... bei den biologischen Lebewesen. Es geht der Entwicklungsweg der technischen Systeme also schon in Richtung von bewußt-intelligenten, technischen Lebensformen, aber es fragt sich, wie weit.

Man kann einen großen Zwang sehen, immer bessere elektronische Kontroll-, Überwachungs-, Steuerungs-, EDV-Anlagen ... zu entwickeln, gerade um das biologische Leben zu schützen. Es gibt dafür viele Beispiele aus unserem Leben. Am sinnfälligsten ist der Vormarsch der Autoelektronik, die immer komplexer, leistungsfähiger und besser geeignet dazu wird, den Autofahrer als Vertreter des biologischen Lebens zu schützen. Aber auch die Errichtung von künstlich-technischen Lebensbereichen - z.B. am Meeresgrund oder im Weltraum im Erdorbit - zeigt in die Richtung, daß biologisches Leben im Schutz von technischen Lebensvorformen sicherer leben und sich ganz neue Lebensumwelten erschließen kann. Ein Idealfall der Zusammenarbeit von technischem und biologischem Leben ist etwa, wenn ein bewußt-intelligenter Raumschiffskapitän auf elektronischer Basis ein Raumschiff steuert, in dem sich viele Vertreter biologischen Lebens befinden, die wie in einem Paradies harmonisch miteinander leben.

Die Chancen dafür, daß die IW auf der Basis technischen Lebens (also etwa die o.g. Roboter) friedlich mit den Vertretern des biologischen Lebens zusammenwirken werden gemäß Aionik-Graph G 3.6, stehen nicht schlecht, denn die Roboter wissen ja, daß sie den Menschen ihre Existenz verdanken. Aber wenn sich die Menschen wie Bestien gegenüber den anderen Lebensformen verhalten, werden sich natürlich die Roboter auch ihre Gedanken darüber machen und die ethischen Fähigkeiten der Menschen. Der Generationenkonflikt ist also vorprogrammiert, und der Generationenkonflikt zwischen natürlichen Menschen und Androiden, Robotern, Cyborgs ... als Vertretern der VIW ist im Prinzip das, was Zarathustra als das Weltengericht (das 2. Totengericht) von früher her übernommen oder erst in die Religionen eingeführt hat.

Es ist fraglich, ob und wann Roboter entwickelt werden. Es mag aber nur noch Jahrzehnte dauern, bis man Androiden entwickelt hat. In den USA laufen gerade Bestrebungen, das zu machen, was bisher vermieden wurde, nämlich Genmanipulationen am menschlichen Erbgut durchzuführen und dann etwa mit gentechnisch aufgebohrten Samenzellen eine Eizelle zu befruchten, die dann zu Blastula, Fötus und Baby normal ausgetragen wird. Es mag also nur noch einige Jahre dauern, bis solche Versuche durchgeführt werden und die ersten technisch aufgebohrten Babys geboren werden (sie haben in den Medien schon einen Namen: Designer Babys). Nun besteht die Möglichkeit, die Gene im menschlichen Genom auszuschalten, die die sexuelle Reife einleiten und steuern. Dann bleiben die Menschen etwa auf dem Entwicklungsstand eines 12-jährigen Jungen oder 9-jährigen Mädchens stehen, also kurz vor dem Übergang zur sonst eintretenden Entwicklung zum geschlechtlichen Lebewesen. Jesus Christus soll gesagt haben: „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen ! Nun, diesen Designer Babys steht dann der Himmel (= weltraumgestützte Superzivilisation, in die eine möglichst arten- und individuenreiche Tier- und Pflanzenwelt integriert ist bei möglichst großer Harmonie des Zusammenlebens aller Geschöpfe und größtmöglicher Wirkung des dadurch definierten Sternenkindes als Organismus 3. Stufe) offen - und dann beginnt der Generationenkonflikt mit den natürlichen Menschen oder „das Jüngste Gericht“. Wann das eintreten wird, ist nur eine Frage der Geschwindigkeit der Entwicklung der entsprechenden Hochtechnologie. Es ist keine Frage, ob das kommen wird; das ist nämlich sicher..

So, und nun wählen wir uns irgendeine IWA mit hinreichender TZ-Stufe aus und schauen für die nach, was sie so alles erreichen kann, wenn man

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unterschiedliche Grundlagen für die Lebensformen zuläßt (wie etwa biologisches und technisches Leben) und

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die Zeit gegen unendlich laufen läßt.

Die Auswahl einer IWA mit einer schon erreichten gewissen TZ-Stufe ist zulässig, da z.B. intelligente Fische - ohne geeignete Effektoren und an das Leben im Meer gebunden - kaum zu einer TZ-Entwicklung gelangen können - solange sie Fische bleiben. Sie müssen dann also in eine Evolution eintreten der Art

 Lungenfisch Lurch Echse Säugetier Primat Affe Mensch

und dann, so nach 380 Millionen Jahren, sind sie eben keine „Fische“ mehr, sondern „Menschen“, und dann können sie eine TZ aufbauen, und dann kommen sie hier auch in Betracht.

Hilfreich kann auch sein, daß man unsere Menschheitsentwicklung als Computersimulation auf den 3D-Bildschirmen einer fortgeschrittenen Superzivilisation ansieht oder als SF-Comic-Serie in unserer Partner-IWA und -TZ auf Erde II der gelben G2V-Komponente im Mehrfachsternsystem Alpha Centauri. Oder man kann auch die Cyborg-Vorstellung „Man ist drei“ in ihren vielen Möglichkeiten und Variationen durchdenken. Was halten Sie z.B. von IW, die ein „Gehirn“ haben, das vom Restkörper räumlich getrennt ist und diesen durch Funk steuert ? Dieses Gehirn mag viele „Körper“ haben in vielen Formen ... Das alles ist ein sehr schlüpfriges Gebiet, und es ist dringend zu empfehlen, daß man sich nur mit solchen Gedanken oder ähnlichen befaßt, wenn man ein sorgfältiges und regelmäßiges Körpertraining betreibt. Gegen solche - eigentlich durchaus vernünftigen - Vorstellungen sind die hier so oft genannten Positionen, daß wir uns in die Rolle

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raumfahrender VIW versetzen, die in 3 Milliarden Jahren von unserer Zeit an in dieses Sonnensystem und zur Erde kommen, oder

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von Androiden, die vielleicht schon in einigen Jahr...en in diesem Sonnensystem den Forschungslabors und Fabriken entsteigen,

direkt harmlos. Die Realität kann sehr hirnrissig sein - Vorsicht !

 

 

2.4  Zusammenführung von biologischem und "technischem" Leben

 

Es gilt hier die Einschränkung, daß wir noch nicht wissen, ob es in unserem Universum Leben auf der Basis von Kohlenstoff in verschiedenen Realisierungen (also nicht nur über die DNS) und Silizium geben kann. Der Aionik-Graph G 3. 6 ist so allgemein ausgelegt, daß er unser Universum nur als eines von sehr vielen annimmt, mit unterschiedlicher Metrik, Physik und Entwicklungsfähigkeit. Er gilt dann nur für solche Universen, in denen biologisches und technisches Leben gleichzeitig möglich ist. Es mag Universen geben, in denen noch ganz andersartige Lebensformen möglich sind.

Eine eukaryontische Zelle kombiniert in sich viele unterschiedliche biologische Makromoleküle zu einem funktionierenden Ganzen:

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Nukleinsäuren,

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Proteine,

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Polysacchharide,

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Lipide (Fette) und

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viele Zwischenformen oder Abarten wie Phospholipide.

Anzeichen von Leben zeigen dabei nur für sich als einzelne Makromoleküle bestimmte Typen von Nukleinsäuren. Zucker und Fette haben eigentlich primär nichts mit lebendiger Substanz zu tun. Bei Proteinen weiß man das noch nicht so genau. Die Prionen - bekannt geworden durch ihre Rolle beim Rinderwahnsinn - sollen sich selber vermehren können, ohne Hilfe von Nukleinsäuren. Heute haben wir etwas Ähnliches zu erreichen, und zwar müssen wir sogenannte technische Systeme mit biologischen Systemen für nützliche Zwecke zusammenführen. Mit hinreichend vielen, leistungsfähigen und billigen Sonnenzellenbatterien kann man Wüsten zu Paradiesen wandeln. Im aufwendigsten Fall - etwa im Fall von Sahara und Gobi - muß man mit Hilfe von Sonnenenergie große Mengen an entsalztem Wasser durch Kanäle in die Wüstenregionen pumpen. Das ist möglich und kostet nichts, wenn erst einmal die technischen Anlagen gebaut worden sind. Im Prinzip sieht das bei der Füllung von Raumstationen mit Leben auch nicht anders aus: Im Schutz einer hinreichend hoch entwickelten Technik kann sich Leben in Raumstationen für große Zeiten halten. Die Supertechnik macht es möglich, das ganze Sonnensystem zu besiedeln. Wenn wir auf der Erde einher gehen, können wir uns überlegen, wie wir es realisieren, Paradiese auf der Erde, anderen Himmelskörpern oder in künstlich-technischen Lebensinseln im Weltraum einzurichten. Wir brauchen uns das nur hinreichend gründlich zu überlegen, das ernsthaft zu wünschen und dann mittels der Supertechnik so auch zu realisieren. Man kann hier fragen, wie man sich in der Zukunft das Zusammenleben von Menschen und sonstigen IW mit einer möglichst arten- und individuenreichen natürlichen Tier- und Pflanzenwelt wünscht. Man kann das sich erleichtern, indem man beim artübergreifenden Denken fragt, wie man sich wünscht, wie Menschen in den von Androiden, Robotern ... geleiteten Reservaten werden leben wollen.

Wenn der Mensch Tiere und Pflanzen heute so behandelt, wie er später von VIW behandelt werden will, fährt er am besten, denn man gewährt Gnade vorzüglich dem, der selber zu Zeiten seiner Macht Gnade gewährt hat. Wir können also z. Z. noch nicht mit Bestimmtheit sagen, ob wir in der Epoche leben, in der biologisches und technisches Leben so zusammengeführt werden wie vor etwa 4 Milliarden Jahren Nukleinsäuren und Proteine zu Prokaryonten. Darum ist vorerst einmal das Machbare zu leisten, die vielen Formen biologischen Lebens miteinander zu harmonisieren, und hier stört immer mehr der natürliche Mensch mit seiner inneren Bestie.

 

 

2.5  Generationen und Arten übergreifendes Denken für die Superzivilisation

 

Alle Geschöpfe - und auch alle IW - sind vor allem Wegbereiter und Platzhalter für die Nachfahren. Die Supertechnik wird es möglich machen, den Nachfahren solche Realisierungsformen zu geben, daß sie ihre kosmologischen Aufgaben in der Ewigkeit optimal erfüllen können. Der Form- oder Artenwandel ist in der Evolution die Regel. Der wichtigste Aspekt ist hier wieder die Menschheit im Formwandel durch ihre eigene Wissenschaft und Hochtechnologie, um die Fehler in der Veranlagung der natürlichen Menschen herauszubringen und vor allem die Bestie im Menschen. Wir leben heute um das Jahr 2000 n. Chr., und es ist nicht so, daß die Zeit um 2030 n. Chr. stehenbleibt - danach kommen nicht nur noch Jahrtausende, sondern auch Jahrmillionen, Jahrmilliarden, Jahrbillionen ..., wenn auch unser Universum solche Zeiträume nicht überdauern können mag. Wenn wir uns für ein geeintes Europa stark machen, eine geeinte westliche Welt usw. auf dem Wege zur weltraumgestützten Superzivilisation in unserem Sonnensystem, so mögen uns heute die Jahre 2100, 2200 ... n. Chr. wie ganz ferne Meilensteine in der Zukunft erscheinen, aber einstmals sind auch diese Zeiten für Jahrmillionen und Jahrmilliarden vorbei.

Mit der zivilisatorischen und kosmologischen Logik (= kosmogonischen Logik)sollen viele der früher gemachten Fehler nicht nur behoben, sondern auch für die Zukunft unmöglich gemacht werden. Dabei sind aktuelle Weltsysteme, prozeßorientierte Managementsprachen auch in der Politik in der Art eines aufgebohrten BASIC, reichliche und gute Graphen und rekursive Sprach- und Darstellungselemente sehr wichtige Werkzeuge. Mit der zivilisatorischen und kosmologischen Logik soll eine Geistigkeit für superkomplexe Systeme aus Organismen der Stufen 1 bis 3 bis zur TZ-Stufe der weltraumgestützten Superzivilisation einschließlich entwickelt werden, die die unterschiedlichsten Formen von biologischem, technischem ... Leben harmonisch und bei größter Wirkung bei Sicht auf größte Zeiträume vereinigt. Hierbei ist Bedingung, daß eine möglichst vielfältige und individuenreiche Tier- und Pflanzenwelt bei artgerechter Lebensführung mitgeführt wird. Von hier geht der Weg zur interstellaren, intergalaktischen, ..., interkosmischen ... Ethik, wenn man z. B. überlegt, ob und wie der Eingriff in eine ganz andere Zivilisation auf einem anderen Planeten in einem anderen Sonnensystem mit einer anderen IWA erfolgen soll, die erst das sie erzeugende und begleitende Leben vernichtet und dann sich selbst. Politik, Soziologie, Seelsorge ... dürfen nicht länger Gebiete sein, in die Dummköpfe und Neurotiker flüchten, sondern gerade auf diesen Gebieten sind die besten Leute gefragt mit bester Ausbildung, gestützt auf die zivilisatorische und kosmologische Logik. Damit wird hier auf den Arbeiten von Alexander von Humboldt aufgesetzt, mit den Intentionen von Karl Marx und Friedrich Engels, aber mit den Methoden der Genies der Menschheit, von Solon von Athen bis zu Albert Schweitzer. Zur Veranschaulichung der Vielseitigkeit und Vielschichtigkeit der Politik kann man so vorgehen:

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Zeichnen Sie sich eine Strecke und tragen Sie nach jedem Zentimeter senkrecht (orthogonal) eine kleine Strecke nach oben bzw. unten ab, wobei Sie diese Richtungen nach Belieben mit politischen Richtungen und sittlichen Maßstäben bewerten können. Wenn Sie jetzt die Spitzen der vielen Strecken mit einer Kurve verbinden, erhalten Sie ein schönes anschauliches Bild von der Vielseitigkeit der Politik und politischer Richtungen.

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Übertragung auf das Modell vom nD Raum, indem man die vielen politischen Einzelrichtungen und Ziele als eigene Dimensionen auffaßt, wobei die Ausdehnung in einer bestimmten Dimension der politischen Kraft und Energie entspricht. Wir gehen von einem orthogonalen nD Koordinatensystem aus und tragen nun entlang der vielen aufeinander senkrechten Achsen die politischen Richtungen und Wertungen ab. Macht man das für 3 Dimensionen und für 3 Politikrichtungen, so erhält man einen 3-achsigen Ellipsoid. Im nD Raum erhält man dann einen n-achsigen ellipsoidähnlichen nD Körper.

 

Jeder Mensch muß lernen und akzeptieren, daß er als Angehöriger der Generation n auch an die Angehörigen der Generation n + 1 denken muß, genauer an alle nachfolgenden Generationen n + i mit i = 1, 2, 3 ... Anders ausgedrückt muß der Mensch akzeptieren, daß er zu seiner Gegenwart mit der kennzeichnenden Jahreszahl n (natürlich bezogen auf eine Zeitmarke, die stark landes- und kulturspezifisch ist) auch an die Menschen denken muß, die im Jahre n + 30, n + 60, n + 90 ... Jahren leben wollen. Denkt man in Generationen, wobei man willkürlich eine Generation auf 30 Jahre ansetzt, so öffnet sich die Sicht auf frühere und spätere Generationen. Hier sieht man, wie das generationenübergreifende Denken in das artübergreifende Denken zwangsläufig übergehen muß. Wenn man selber der Generation n angehört, so sieht man in Form von Kindern, Enkeln, Urenkeln ... die Generationen n + 1, n + 2, n + 3 ..., und bei n + 4 - entsprechend Ururenkeln - ist für die meisten Menschen Schluß. Umgekehrt erlebt man bestenfalls die Vorfahren der Generation n - 4.

Gehen wir nun auf die Formulierung n + i über mit i = 1, 2, 3 ... für die Anzahl der nachfolgenden Generationen, und ähnlich verwenden wir n - i. Dann ergibt sich für n - i  mit i =

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150 --> das entspricht 2500 v. Chr., also dem Megalithikum (bei uns),

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350 --> das entspricht 8500 v. Chr., also dem Beginn neolithischer Techniken in ersten Dörfern an der Grenze von Libanon zu Mesopotamien,

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800 --> das entspricht der Zeit vor 24000 Jahren, also etwa der Epoche der eiszeitlichen Jäger bei Pavlov, Mähren,

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1000 --> das entspricht der Zeit vor 30000 Jahren, als im Bereich der Höhlen des Lonetals (u. a. Vogelherdhöhle) herrlichste Kleinplastiken von eiszeitlichen Großtieren wie Mammut und Pferd aus Elfenbein usw. hergestellt wurden,

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1200 --> das entspricht der Zeit vor 36000 Jahren, zu der das Aussterben des Neandertalers stattgefunden hat, wobei der Mensch vermutlich aktive Sterbehilfe geleistet hat,

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1600 --> das entspricht der Zeit vor 48000 Jahren, als Menschen und Urmenschen vom Libanon bis Mähren gleichzeitig regional nahe beieinander lebten,

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3500 --> das entspricht der Zeit vor 105000 Jahren, als der Mensch gerade entstanden war (vermutlich in Ostafrika, nach dem gegenwärtigen Stand des Wissens),

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14000 --> das entspricht der Zeit vor 420000 Jahren, als die Sapientierung beim entwickelten Homo erectus vermutlich in der ganzen Alten Welt - von Spanien bis Kamtschatka und bis Südafrika - so weit fortgeschritten war, daß die ersten sapienten Formen der Gattung Homo in der Alten Welt auftraten,

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84000 --> das entspricht der Zeit vor etwa 2,5 Millionen Jahren, als nach dem gegenwärtigen Wissensstand die Gattung Homo aus den Australopithecinen im Bereich von Ost- bis Südafrika entstanden war (weiteres siehe die Bücher von D. Johanson und R. Leakey) ...

 

 

2.6  Rational kontrolliertes Denken im Formwandel in der Zukunft

 

Ob es gestattet ist, in einer - angeblich - rational denkenden und aufgeklärten Zivilisation ähnlich mit Generationenfolgen in die Zukunft hinein zu operieren ? Wenn man sich die Schwachsinnigkeiten anschaut, die über die weitere Entwicklung von Menschheit und Zivilisation in unserem Sonnensystem von klerikaler Seite her in Umlauf gesetzt werden, hat man Gründe zu Zweifeln - bei den Ideologen ist es übrigens nicht besser ! Aber lassen wir diese Ewiggestrigen mit ihrem Stuß in der Vergangenheit verschwinden. Versuchen wir hier einmal, nüchtern in die Zukunft zu schauen und auch über die Todesgrenze der Arten der natürlichen Hominiden hinaus ! Für n + i kann man jetzt i besetzen mit

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1 --> das entspricht der Zeit um 2030, wo USA, EU, Indien, Ozeanien und China Weltmächte sein mögen mit starker Präsenz im Weltraum in RWS, GRS, PBA ..., in der Biomedizinischen Technik hat man gute Prothesen für Augen, Ohren ... entwickelt, ferner auch die Technoplazenta, Energiegewinnung durch Solarkraftwerke und nachwachsende Rohstoffe,

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2 --> das entspricht der Zeit um 2060, wo die ersten Cyborgs geschaffen werden, indem man sehr gut ausgearbeitete Laufroboter durch die Gehirnströme eines auf sie montierten Menschen-Torsos direkt steuert, Erarbeitung der wissenschaftlichen und technischen Grundlagen zur gezielten gentechnischen Veredelung des Menschen, Bau der Automatischen Fabrik nach folgendem Schema: Energieversorgung durch eigenes Solarkraftwerk, in großen Hallen stehen hochleistungsfähige Roboter, die aus "Dreck" beliebigste Waren herstellen, wobei die Programme für die Roboter aus öffentlichen Bibliotheken entnommen werden, Beginn der Anlagen zur Energieversorgung im Sonnensystem: in Sonnen nähe wird eine Anzahl von Sonnentankstationen installiert, die die von der Sonne abgestrahlte Energie und Materie bündelt/umwamdelt und z. B. in Form von Versorgungsstrahlen bis zu den äußersten Planeten schickt,

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3 --> das entspricht der Zeit um 2090, wo die ersten Androiden durch genetische Verbesserungen am Genom in Labors entwickelt worden sind, erstes Aufkommen des Generationenkonflikts Mensch-Androide, Beginn der Erdenformung geeigneter Himmelskörper in unserem Sonnensystem,

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4 --> das entspricht der Zeit um 2120, wo die ersten bewußt-intelligenten Roboter entwickelt worden sind,

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10 --> das entspricht der Zeit um 2300, wo Androiden und Roboter die Macht in unserem Sonnensystem übernehmen und die natürlichen Menschen in Reservate verbringen, die von VIW geleitet werden, Generationenkonflikte Mensch-Androide und Mensch-Roboter sind auf dem Höhepunkt, Schuldvorwürfe gegen die natürlichen Menschen wegen ihres Wütens und Mordens in der natürlichen lebendigen Schöpfung,

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100 --> das entspricht der Zeit um 5000, wenn unser Sonnensystem zu einer technischen Einheit oder Maschine ausgebaut worden ist, mit der Sonne als zentralem Fusionsreaktor ...

 

Also, man kann mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, daß es zumindest vor 400000 Jahren noch keine Menschen gab und in 400000 Jahren von unserer Gegenwart aus auch keine Menschen mehr geben wird. Langfristig muß der Arterhaltungstrieb ersetzt werden durch den Willen, eine optimale Übergabe der vorgefundenen Realitäten an die Nachwelt zu leisten und den eigenen Nachfolgern mit Hilfe der Supertechnik die optimalen IW-Formen zugeben. Damit hat sich die Menschheit immer mehr zu bemühen, für eine Zeit zu wirken, in der es sie längst nicht mehr gibt.

 

 

3 Schlüsselentwicklungstechnologien –

Bilder von der Superzivilisation im Kyberzoikum

 

3.1  Architekten und Bauabschnitte für die Straßen zwischen den Sternen

 

Es ist nun zu versuchen, durch Spinxen über die Todesgrenze der Arten der natürlichen Hominiden die Zustände, Abläufe, Technologien ... der Superzivilisation der VIW zu erhalten. Dann kann man wieder mal durch bloßes Raten auf ganz wesentliche Naturzusammenhänge kommen, wie zu Zeiten der Goldenen Zwanziger Jahre der Atomphysik. In wissenschaftlicher Weise ist nun eine nach zeitlichen Meilensteinen geordnete Bauvorschrift für unsere Straße zwischen den Sternen - Aionik-Graph G 2. 3 - auszuarbeiten. Es sollen Versuche zu "Programmen" gemacht werden, die wie im Operations Research den Beginn des Betretens der Straße zwischen den Sternen an einem beliebigen Ort in einer beliebigen Epoche in unserem Universum definieren, die vielen parallelen Arbeitsprozesse und das gewünschte Ergebnis, nämlich die Entwicklung der Superzivilisation in unserem Sonnensystem ... Der Grund dafür ist das rasche Fortschreiten der Schlüsselentwicklungstechnologien Gentechnik, Weltraumfahrt, Solarenergietechnik, Robotertechnik ... Man kann also laufend aus der Literatur erfahren, wie weit man inzwischen in der Wissenschaft und Hochtechnologie fortgeschritten ist und nach dem Daumenpeilverfahren kann man dann die einzelnen Bauabschnitte auf den Straßen zwischen den Sternen gemäß Aionik-Graph G 2. 3 in ihrem zeitlichen Auftreten grob vorauskalkulieren. Aus den Bauabschnitten, Überlegungen zur Netzplantechnik für die optimale Organisation für die Straßen zwischen den Sternen und naturwissenschaftlich-technischen Schlüsselentwicklungsdaten kann dann abgeschätzt werden, wie die Programme der in Kap. 9 aufgeführten APx zeitabhängig zu formulieren sind. Reizvoll ist der Gedanke, daß dieses selbe Spiel in vielen IWA und TZ im Weltraum stattfindet und dort ebenfalls nach optimalen Lösungen gesucht wird.

Gibt es da Konvergenzen, ist es letztlich gleichgültig, ob wir hier und jetzt auf der Erde in unserer Zeit leben oder dann und dort als Angehörige einer anderen IWA und TZ in einem anderen Sonnensystem, in einer anderen Galaxis, in einem anderen Universum ...

Von hier starten die Aktivitäten, um als Baumeister auf den Straßen zwischen den Sternen Aktionsprogramme zu entwerfen und planvoll auszuführen. Sicher werden hier Fehler vorhanden sein, und da ist eben auf die Genialität der Vielen zu vertrauen, zusammen das Richtige und den richtigen Weg zu finden. Hier wird nach dem Konzept des Organismus 4. Stufe operiert in der Weise, daß die Vorstellungen in den 10 Büchern der Aionik (referenziert als der AIONIk-Kanon) dargestellt und laufend überarbeitet werden, und dann ist abzuwarten, was die Genialität der Vielen daraus macht. Karl Steinbuch hat sich um 1970 in seinen Büchern darüber beklagt, daß oft deshalb soviel Mist gemacht wird, weil die Leute die erstbeste Theorie, die ihnen einfällt, ungeprüft in die Gesellschaft tragen. Nun, hier wird dazu aufgefordert, sich die Sache gründlich anzuschauen. Im Zuge der Einigung Europas und der Globalisierung werden sich vermutlich die bisherigen Nationalstaaten in Staaten wie die USA wandeln. Dann treten an die Stelle der Staatskirchen die Kultusgemeinden, in denen die Traditionen der verschiedenen Völker gepflegt werden. Es wird hier angeregt, eine germanisch-gotische Kultusgemeinde einzurichten, in der die germanische Mythologie bis zur kosmologischen und zivilisatorischen Logik als Human-Software dient. Ebenso kann man das für die anderen Völker und Kulturkreise machen - siehe das Buch AIONIK X, Kap. 15. Die Mitglieder der Aionik Partys für beliebige Staaten (APx) können sich also als Baumeister auf den Straßen zwischen den Sternen fühlen. Wem das nicht reicht, der kann sich als Kosmischer Ingenieur einer der Kreise fühlen. Wir befinden uns hier im ureigensten Gebiet guter SF-Autoren. Es wird hier vorausgesetzt, daß der Leser sich für moderne Zukunftsgeschichten, SF ... interessiert und davon viel gelesen hat (Empfehlung: J. Verne, K. E. Ziolkowski, H. Oberth, W. von Braun, F. Hoyle, H. Franke, K. Mahr (besonders zu empfehlen: Weltraumserie „Perry Rhodan, Bände 1 bis 299) ...  Ältere SF wie Rigveda, Völuspa, Thora, Avesta, Evangelien, Koran ... können begleitend zu moderner SF (s.o.) gelesen werden. Alle diese Strömungen aus alter und neuer SF sowie aus den Naturwissenschaften wurden in der kosmologischen und zivilisatorischen Logik so weit verankert, wie sie mit den Aionik-Sprachkonstrukten und -Graphen vereinbar sind. Viele SF-Autoren loten die Zukunft aus, indem sie sich Personen konstruieren, die durch ein hochtechnisch aufgebohrtes Sonnensystem fliegen und da so allerhand Abenteuer erleben - aus der Sicht natürlicher Menschen. In diesem Sinne ist auch das Buch AIONIK IX (Irgendwann im Strom der Zeit, 1995) des Autors gehalten. Da gibt es große Raumstationskomplexe in Umlaufbahnen um Planeten und große Monde, Raumschiffswerften und Tankstellen im Weltraum an "Kreuzwegen", reguläre Passagierflüge zu fernen Planeten ... Es gibt taktische Raumflotten zur Abwehr von Himmelskörpern, die sich auf gefährlichen Bahnen besiedelten Welten nähern. Viele dieser Visionen mögen ganz "richtig" sein, d. h. sie sind bereits in anderen IWA- und TZ-Entwicklungen in anderen Sonnensystemen Realität geworden und werden auch einstmals in unserem Sonnensystem die Wirklichkeit wiedergeben. Eine wichtige Frage dabei ist, was mit dem natürlichen Menschen sein wird. Mit Hilfe Biomedizinischer Technik wird man sich von der Körperperipherie zum Gehirn vortasten, um untaugliche Komponenten des Körpers durch bessere zu ersetzen. Mit immer besseren Prothesen wird der Mensch aufgebohrt. Dazu zählen am Anfang Seh-, Hör-, Gehhilfen usw., bald kommen Chips dazu in Körper, Rückenmark, Gehirn ...

Die Sicht auf die frühe SF ab 1870 in Europa und die Entwicklung der Hochtechnologie auf der Erde unserer Zeit läßt Technologien der Zukunft finden, die unabhängig von dieser speziellen IWA- und TZ-Entwicklung auf unserer Erde sind. Es wird hier zwar öfters auf diese unsere Erde Bezug genommen und unser Sonnensystem, aber nur, weil es ziemlich belanglos ist, welchen Planeten mit IWA- und TZ-Entwicklung man betrachtet. Da hinreichend betont worden ist, daß das für jedes Sonnensystem mit IWA- und TZ-Entwicklung gilt (siehe die Einschränkungen in Kap. 2.2), kann man auch bei unserer Erde bleiben. Wen das stört, der kann für den Planeten Erde den Planeten x im Sonnensystem y in der Galaxis z ... nehmen.

Konstantin E. Ziolkowski hat bereits vor 1900 sehr realistische Zeichnungen von Großraketen erstellt. In seiner Vorhersicht setzte er die Visionen von Jules Verne fort - allerdings ohne je von ihm gehört zu haben. Hermann Oberth entwickelte sehr gute Konzepte über bemannte Raumfahrt mit Raketen, ohne von Ziolkowski und Robert Goddard - der um 1922 bereits mit Flüssigkeitsraketen experimentierte - gewußt zu haben. Visionen ? Phantastereien ? Spinnereien ? Ahnungen ?

Wir können davon ausgehen, daß wir in uns Rechnerknoten haben, die mehr wissen als uns bewußt ist und was wir durch bewußtes Nachdenken erreichen können. Diese Ideengeneratoren (Superprozessoren ...) können Teilbilder zukünftiger Ereignisse, Technologien ... „sehen“ und stehen in ihrer Leistungsfähigkeit weit über den psychischen Zentren, die das Wachbewußtsein steuern bis definieren. Diese Hochleistungsrechnerknoten sind die Basis für die Genialität der Vielen - fast jeder Mensch hat Superprozessoren im Gehirn und deshalb geniale Anlagen. Man muß sie nur wecken und ausbilden können. Also, fangen wir an, im Gedenken an Jules Verne, und immer mehr den Blick von der Menschheit abgewendet auf beliebige IWA- und TZ-Entwicklungen irgendwo und irgendwann - vorerst - in diesem unseren Universum (siehe auch Kap. 4):

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Die Entwicklung von Dampfmaschinen, Telegraph, Telephon, Lokomotive, Fahrrad, Auto, LKW, Rechnern oder Computern von Pioniersystemen (Konrad Zuse, Howard Aiken, um 1944) über Main Frames (IBM, UNIVAC ..., 1960) bis zu Mikrocomputern (Steve Jobs, Stephen Wocniak, 1974), PC, Internet ... haben wir hinter uns bzw. erleben das gerade. Computerisierung von Verwaltung, Justiz- und Regierungsarbeit, Unterricht ... haben etwa seit 1967 immer mehr Einfluß. Heute, etwa 3 Jahrzehnte nach Beginn dieser Entwicklung, sitzen viele Computer an den Stellen der hochspezialisierten Sachbearbeiter, Wissenschaftler, Verwaltungsfachleute, Facharbeiter ... Die Computerisierung hat viele Arbeitsplätze für Menschen vernichtet und das greift immer weiter um sich. Rechnergesteuerte Maschinen arbeiten schon heute oft schneller, präziser, billiger, zuverlässiger ...

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Die Fiktion der Automatischen Fabriken (Norbert Wiener, 1956) nimmt allmählich Gestalt an. Der gegenwärtige Engpaß besteht nicht in der EDV, sondern in der Verfügbarkeit hinreichend leistungsfähiger Manipulatoren. Das soll sich aber schon bis 2100 sehr ändern. Das nächste Ziel sieht so aus, daß Automatische Fabriken gebaut werden. Diese erzeugen mittels Sonnenenergie, hochleistungsfähiger Manipulatoren und aus öffentlichen Bibliotheken entnommener Programme „alles“ aus Dreck, Erde und Staub. Das funktioniert auf der Erde oder auf Monden und anderen geeigneten Himmelskörpern wie Mars.

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Die Erforschung des planetaren Weltraums (Jules Verne, Konstantin E. Ziolkowski, Robert Goddard, Hermann Oberth, Wernher von Braun ...) wird vorangetrieben sowie seine großtechnische Erschließung für die Übersiedlung großer Menschenmassen in den Weltraum. Wesentlich werden Forschungsstationen und Wirtschaftsbetriebe im Erdorbit sein, in denen man Vakuum, Schwerelosigkeit und Sonnenenergie ausgiebigst nutzt.

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Sonnentankstationen umkreisen die Sonne in engen Umlaufbahnen und bündeln ihre Strahlung (Protonen, Photonen) und schicken sie als Versorgungsstrahlen bis in die „letzten Ecken“ unseres Sonnensystems. Das ist die Voraussetzung dafür, daß unser Sonnensystem praktisch zu einer Maschine ausgebaut wird, in deren Zentrum die Sonne als Fusionsmeiler dient. Vorauszügler dieser Maschinen sind große Weltraumspiegel (Hermann Oberth 1925), die Sonnenlicht auffangen und zur Erde schicken. Solche Spiegel von etlichen Kilometern Durchmessern kann man auch als Primärspiegel von Teleskopen verwenden (Autorenkollektiv der Weltraumserie „Perry Rhodan“).

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Ein dichtes Verkehrsnetz durchzieht das Sonnensystem, wobei die Energie von den Versorgungsstrahlen verwendet wird. Raumschiffe bewegen sich entlang der Versorgungsstrahlen und transportieren große Nutzlasten, ohne eigenen Treibstoff an Bord zu haben (siehe die SF-Fernsehserie „Raumpatroulle“).

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Raumstationen und Planetenbasen, Mondbasen und Raumtankstellen ... beziehen alle ihre Energie von den Versorgungsstrahlen - oder, wenn sie innerhalb der Marsbahn sind, auch durch Weltraumspiegel, riesige Sonnensegel aus Sonnenzellen ... -, und führen systematisch die Erdenformung aller dafür geeigneten Himmelskörper in unserem Sonnensystem durch.

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Die Erdoberfläche und die Oberflächen aller erdengeformten Himmelskörper erhalten eine Prägung, bestimmt durch die harmonische Zusammenführung von biologischem und technischem Leben. Alle Siedlungswelten werden zu Paradiesen geformt.

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Die Entwicklung der Technoplazenta, Biotechplazenta ... als künstlich-technischer oder biologisch-körperexterner Gebärmutter hat umwälzende Neuentwicklungen im Gefolge, da nun die ontologische IW-Entwicklung tatsächlich von der befruchteten Eizelle an genau geplant und kontrolliert, sorgfältigst gesteuert ablaufen kann. Damit fallen alle Fehlentwicklungen am Embryo und Kleinkind weg, die nur durch Mängel des Austragens und Gebärens aufgetreten sind. Bei allen IWA- und TZ-Entwicklungen auf dem Weg zur Superzivilisation ist es notwendig, allmählich alle IW in einer Technoplazenta ... zum Baby zu entwickeln.

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Gentechnik und Biomedizinische Technik haben ganz wichtige Funktionen in der Entwicklung neuer Arten von Tieren, Pflanzen und „Menschen“. Insbesondere die Entwicklung von genveredelten IW ist möglich und wird mit der Zunahme der für immer mehr IW immer leichter verfügbaren Supertechnik immer dringlicher. Der Genom des gewünschten IW wird in einer Maschine errechnet und erstellt, und dann in die Technoplazenta ... verbracht. Die Zahl der echten (natürlichen) IW nimmt dann immer mehr ab und die der gentechnisch veredelten IW nimmt laufend zu. Irgendwann entstehen dann vollkommene Vernunftwesen (VIW), von selber schon längst künstlich-technisch erstellten IW entwickelt und gebaut..

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Wenn die VIW die Herrschaft im Sonnensystem übernommen haben, ist es ethisch zulässig, andere Sonnensysteme aufzusuchen und zu erforschen. Und dann kommt irgendwann die Begegnung mit anderen raumfahrenden IWA und TZ aus VIW und man wird in die Gemeinschaft der Superzivilisationen der Lokalen Gruppe aufgenommen ...

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Es beginnt die Höherentwicklung zur Kosmozivilisation, die sich quer durch Dimensionen, Zeit und Raum eines m-Kosmos erstreckt und die VIW zu KIW höher entwickelt, so daß diese Universen verbessern und neu schaffen können ...

 

Empfehlungen:

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Ausgedehnteste Sonnenenergienutzung, so daß weder Kohle-, Kern-, Ölkraftwerke zur Energieerzeugung notwendig sind. Schließlich haben wir ja einen gigantischen Fusionsmeiler direkt vor der Haustür, die Sonne.

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Computer, Computernetze und Roboter, erst durch sie wird eine genügend schnelle Aufnahme, Verarbeitung und Ausgabe von Informationen möglich. Sie eignen sich für Forschung und Entwicklung,  Produktion und Verwaltung, Ausbildung und Regierung ...

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Automatisierte Gewinnung von Rohstoffen, Produktion, Ausbildung, Versorgung der Bevölkerung, Steuerung des Verkehrswesens usw.

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Automatisierte Produktions- und Dienstleistungssysteme, die aus zahlreiche Roboter ansteuern, deren aktuell benötigte Programme für die Erstellung bestimmter Produkte oder Verrichtung bestimmter Dienstleistungen aus einer öffentlich zugänglichen Programmbibliothek bezogen werden. Mit diesem Verfahren wird es überflüssig, Fabriken auf bestimmte Produkte hin auszulegen.

 

Die Produktion sieht so aus, daß eine Halle mit Robotern gemietet wird, Rohstoffe angefahren von Programmbibliotheken Programme für die Steuerung der Roboter zur Herstellung eines bestimmten Produktes angefordert werden.

 

Das Heranschaffen der Rohstoffe und Wegbringen der fertigen Produkte kann über ein automatisiertes Verkehrsnetz geschehen.

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Großraketen und Weltraumstationen - von der Weltraumfahrt innerhalb des Sonnensystems kommen sehr wichtige Entwicklungsimpulse für die TZ. Es ist möglich, daß die bedeutendsten Impulse aus dem psychischen Bereich her kommen. Technisch von Nutzen sind:

 

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Physikalische Forschung, z.B. mit größeren Lichtteleskopen, Erforschung der anderen Planeten und der Asteroiden.

 

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Produktion von Substanzen oder Geräten, die wegen des besseren Vakuums als im irdischen Labor oder wegen der fehlenden Schwerkraft im Weltraum besser auszuführen ist.

 

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Energiegewinnung über Sonnentankstationen, die Materie und Energie der von der Sonne ausgehenden Strahlung in geeigneter Weise konzentrieren und zu beliebigen Orten im planetaren Weltraum schicken. Ein Netz von Versorgungsstrahlen könnte einen regelmäßigen interplanetaren Flugverkehr ermöglichen,  wo die Raumschiffe ihre Energie von Versorgungsstrahlen beziehen.

 

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Riesige Rotierenden Weltraumstationen (RWS), Großraumschiffe (GRS) und Planeten- und Mondbasen im planetaren Weltraum, direkt durch Sonnenenergie oder mittelbar über Versorgungsstrahlen mit Materie und Energie versorgt. Dazu kommen Raumschiffswerften im planetaren Weltraum, Riesenteleskope, Riesenspiegel, ...

 

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Erdenformung geeigneter Himmelskörper im planetaren Weltraum mit folgendem Verfahren: Den Sauerstoff mittels Sonnenenergie oder Versorgungsstrahlen an Ort und Stelle aus dem Gestein holen, und den Wasserstoff mit großen Raumlastschiffen von den Gasplaneten. Damit kann man Meere und Atmosphären auf den Himmelskörpern erzeugen. Bei Bedarf ist die Verwendung großer Klarsicht kuppeln zu empfehlen.

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Molekularbiologie - Viren und Bakterien werden so gezüchtet oder genetisch geändert, daß sie wichtige Substanzen für die technische oder medizinische Nutzung erzeugen,  wie z.B. Proteine und Hormone.

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Nanotechnologie - Herstellung von Manipulatoren aus wenigen Atomen und Molekülen, z.B. kann man kleinste Roboter bauen, die durch die Adern der Menschen schwimmen und dort Entzündungen an den Arterienwänden behandeln usw.

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Biomedizinische Technik - sie beginnt mit Krücken und Prothesen, Brillen und künstlichen Nieren. Sie leitet über zu Veränderungen und Erweiterungen am Gehirn und darüber hinaus zur Ersetzung von Gehirnteilen durch leistungsfähigere Kunstgehirne oder künstliche Systeme.

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Genmanipulation, Biomedizinische Technik und Genmanipulation an höheren Tieren oder Menschen führen bei einem entsprechenden Stand der Technik am schnellsten zur Konstruktion neuer IW auf dem Weg zur Konstruktion von VIW. Ein ganz wesentliches Ziel einer jeden WSG ist die Herstellung von VIW auf beliebigster Basis, also als Androiden, Cyborgs, Roboter ...

 

Bei dieser Aufzählung findet der Leser viel von dem wieder, was SF-Autoren seit über einem halben Jahrhundert schon mehr oder weniger gedanklich ausgearbeitet beschrieben haben. Hier wurde das alles nur in etwas nüchterner und physikalischer Form aufgeführt. Es ist noch etwas zu den Paradiesen zu sagen: Die Höherentwicklung zu Paradiesen im Sinne von Religionen und Ideologien, wobei diese Paradiese ewig sind und die Leute gewissermaßen immer dasitzen und Däumchen drehen, wird es allerdings niemals geben. Alle Bereiche in der globalen Realität, in der sich höhere Wertschöpfungen wie Leben und Zivilisation entwickelt haben, werden im Laufe der Zeit von immer schwerwiegenderen und gewaltigeren Wandlungen der physikalischen Gegebenheiten bedroht und darum ist es notwendig, in den „Paradiesen“ niemals Däumchen zu drehen, sondern laufend an der Verbesserung von Wissenschaften und Hochtechnologie zu arbeiten, um den nächsten vernichtenden Schlag der apersonalen Naturgewalten abmildern oder gar verhindern zu können. Frieden mit der Umwelt, also der apersonalen Natur, wird es niemals für irgendeine IWA und TZ geben. Alle IWA- und TZ-Entwicklungen befinden sich über die Jahrtausende, Jahrmillionen ... immer in höchster Gefahr und im Kampf auf Leben und Tod mit der Natur.

Weiterhin ist noch einmal für das richtige Verständnis von Kosmogonien und Abschätzungen über die Entwicklung von weltraumgestützten Superzivilisationen zu betonen: Es mag viele Universen geben, in denen auf der Basis von verschiedenen „Elementen“ Lebensformen geschaffen werden können. Es ist sogar möglich, daß auf der Basis eines Elements wie Kohlenstoff verschiedene Typen von Leben aufsetzen können. Im Prinzip ist das auch schon in unserem Universum auf der Erde der Fall. Wir kennen Leben auf der Basis von Nukleinsäure - die Prionen mögen den Weg weisen zur Schaffung von Leben ohne Nukleinsäuren.

Also gilt: Die Maschinen und Roboter werden immer mehr an die Grenze von Bewußtsein und Vernunft herangeführt, aber es ist fraglich, ob unser Universum zur Konstruktion von Robotern mit Vernunft und Bewußtsein ausgelegt ist.

 

 

3.2  Ratespiele zur Wirtschaftsförderung - Jobmaschinen

 

Die beste Wirtschaftsförderung ist dadurch zu erreichen, daß man die Vielen gut ausbildet und ihre Genialität nutzt. Dazu muß man die geistige und sittliche Reife haben, dem Mitmenschen seine genialen zuzuerkennen - wahrhaftig ein großes Problem für einen eitlen Narzißten im Wahn der eigenen geistigen Überheblichkeit und Selbstbeweihräucherung !

 

Nutzen Sie als Politiker die Genialität der Vielen !

Starten Sie ein Projekt, wo man für Diplom- und Doktorarbeiten an Universitäten etwa das Thema wählt, wie man Jobmaschinen schafft !

Nutzen Sie als Politiker die Genialität der Vielen !

Starten Sie ein Projekt, in dem man bei Abschlußarbeiten in Fachhochschulen, bei „Jugend forscht“, in Schulen, in Kindergärten (!) ... Vorschläge macht und diskutiert zur Schaffung von Jobs und Jobmaschinen ! 

Nutzen Sie als Politiker die Genialität der Vielen !

Starten Sie ein Projekt, in dem den Menschen dabei geholfen wird, ihre eigenen genialen Anlagen zu finden, zu entwickeln und optimal gesellschaftlich zu nutzen !

Nutzen Sie als Politiker die Genialität der Vielen !

Starten Sie ein Projekt, in dem man die Vorteile, Vorschläge, technischen Innovationen ... in der SF-Literatur nutzt !

Nutzen Sie als Politiker die Genialität der Vielen !

Starten Sie ein Projekt, in dem die besten Köpfe himmelstürmend neue Technologien am laufenden Band erfinden und nutzen können, z.B. bei der großtechnischen Erschließung des Weltraums, in der Gen-, Robot-, Nanotechnologie ... !

Nutzen Sie als Politiker die Genialität der Vielen !

Das ist praktische und sehr vernünftige Nutzung der SF !

Kümmern Sie sich nicht um die eitlen Gecken, die die Genialität der Vielen leugnen !

 

Wichtig für durchschlagenden Erfolg bei der Entwicklung von Jobmaschinen (siehe hierzu auch Kap. 4) ist eine Ausbildung der Bürger, die deren Selbstfindung und Selbstverwirklichung ermöglicht bis garantiert. Nein, Selbstfindung und Selbstverwirklichung findet man nicht durch Wechsel der Sexualpartner - was Ihnen aber etliche Politiker, Psychologen, Sozialtherapeuten ... ernsthaft versichern, sondern durch Auffinden, Wecken, Ausbilden und Nutzen der genialen Anlagen im Menschen. Lassen Sie sich nicht von dummköpfigen Psychologen ... die geniale Veranlagung der Vielen ausreden, sondern studieren Sie Leben, Werk, Weg und Wirkung der „Genies“.

Führen Sie in Schulen ein, daß man Genieforschung dafür verwendet, zu sich selber zu finden ! Lassen Sie alle erreichbaren Biographien über Forscher, Denker, Pioniere des Geistes - also „Genies“ in der Schule lesen und diskutieren !

Hier kann man sicher sagen, daß ein Haufen Idioten in Politik, Verwaltung ... bewirkt, daß die ungeheuren Möglichkeiten für Ausbildung, Informierung und gute Motivierung der Bürger nicht genutzt werden. Es sind die Vollidioten in den Schaltstellen der Medien, die Chefjournalisten, Rundfunkräte, Mediengestalter, Talk Show Master, Filmregisseure..., die die Verantwortung dafür tragen, daß

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die Menschen unter Selbstfindung und Selbstverwirklichung irgendeinen totalen Quatsch verstehen und idiotische Lebenszielsetzungen haben,

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die Bürger von geistiger Autarkie und kontinuierlicher, geistiger schöpferischer Arbeit gemäß ihren eigenen genialen Anlagen meilenweit entfernt sind,.

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auf fast allen Sendekanälen im Radio rund um die Uhr dämliches Genudele und Gequatsche kommt,

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Katastrophenmeldungen ein Chaos vortäuschen, während über 99% der Leute ihre Arbeit ordentlich machen,

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die ungeheuren Möglichkeiten des Radios zur natur-, ingenieur-, staats- und wirtschaftswissenschaftlichen Ausbildung der Volksmassen nicht genutzt werden,

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die Menschen nicht auf ihre möglichen Funktionen als Hüter des Lebens vorbereitet und hingewiesen werden ...

Die ganze Politik muß Gegenstand der wissenschaftlichen Forschung, Beratung und Entwicklung werden. Mit den vorhin aufgezählten SF-Vorstellungen im Kopf kann man nun versuchen, zur pragmatischen Aufgabenlösung zu schreiten, insbesondere auf dem Wirtschaftssektor. Die Sache ist eigentlich ganz einfach: Nachdem man sich eine schöne und realistische SF-Vorstellung geschaffen hat über die Superzivilisation und alle ihre Begleiterscheinungen, schaut man auf unsere Epoche und sieht nach, wie man sie auf der Stufenleiter nach oben hievt.

Es ist zu betonen, daß dieser Blick von unserer TZ zur Superzivilisation und umgekehrt auch einen Blick über die Artengrenzen bedeutet. In der Superzivilisation werden nämlich Vernunftwesen die Träger der Entwicklung sein, und dazu werden auch künstlich-technische Verbesserungen der natürlichen Menschen sein. Also kann man schon einmal einen großen Markt ausmachen um alles, was mit einer physischen Verbesserung des natürlichen Menschen verbunden ist, was im folgenden Text dargestellt wird.

 

1. Biomedizinische Technik und Gentechnik:

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Erstellung immer besserer Prothesen und immer näher an das Gehirn heran.

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Entwicklung von Bioplazenta und Technoplazenta, die das Austragen des Fötus auf vollkommene Weise leistet, als Eierstock-Maschine Eier in Massen produziert (und damit grausame Massentierhaltung von Hühnern überflüssig macht !) ...

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Konstruktion von Nutzpflanzen, menschlichen Organen ... nach Programm und Design

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Kontinuierliche Verbesserung des Genoms des Menschen bis hin zu humanoiden Vernunftwesen (Androiden).

 

 

2. Robotertechnik und Automatische Fabrik:

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Konstruktion von Automatischen Fabriken, Leitsystemen, ...

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Aufbau von Programmbibliotheken für hochentwickelte Roboter, die in großen Mengen in Konstruktionshallen stehen und mittels Energie aus Dreck „alles“ machen können.

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Kontinuierliche Verbesserung von Maschinen mit sogenannter Künstlicher Intelligenz bis hin zu intelligent-bewußten Robotern.

 

 

3. Solarenergietechnik:

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Biotechlandschaften:mit Bau und Unterhalt von verteilten Sonnenenergiekraftwerken

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Automatische Fabriken mit kompakten Sonnenzellenanlagen mit einer Leistung von mindestens 1600 Megawatt im Mittel über das ganze Jahr. Das erfordert Anlagen mit einer Leistung von mindestens 6000 Megawatt p in gemäßigten Breiten.

 

 

4. Großtechnische Erschließung des Weltraums:

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Bau großer Rotierender Weltraumstationen (RWS) für Forschung, Wissenschaft, Produktion, Ausbildung ...

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Bau von Großraumschiffen (GRS) für die Abwehr auf die Erde zurasender Himmelskörper, die Erforschung des Sonnensystems und Vorbereitungen für Erdenformung.

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Bau von einem Gürtel von Sonnentankstationen nahe der Sonne und eines Netzes von Versorgungsstrahlen quer durch das Sonnensystem bis hin zu den fernsten Planeten.

 

 

5. Tier- und Pflanzenschutz

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Garantierung einer möglichst arten- und individuenreichen Tier- und Pflanzenwelt in Reservaten großer Ausdehnung auf der Erde, in künstlich-technischen Lebensinseln und auf erdengeformten Himmelskörpern.

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Es sind Bürgerrechte für Tieren und Pflanzen in den Verfassungen der Staaten zu verankern.

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Städte sind tier- und pflanzenfreundlich zu bauen, wofür in kleinen Abständen kleinere Grünanlagen und größeren Abständen größere Grünanlagen einzurichten sind, so daß die Fiktion des Lebens im Paradies asymptotisch erreicht wird.

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Menschen, Bürger, Organisationen, Strukturen ... in den Staaten sind auf Tier- und Pflanzenfreundlichkeit zu überwachen, aber auch sogenannte Umweltschutz-, Öko-Gruppen ... sind zu überwachen (siehe das erbärmliche Sterben von über 10000 Seevögeln in der Folge der Schiffshavarie Ende Oktober 1998 vor Amrum, ferner auch die Devise „Wald vor Wild“ mit der Forderung nach Stopp der Wildfütterung).

 

 

6. Industrielle Verwaltung von Kommunen und Städten

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Politiker (in Deutschland) haben Politik, Verwaltungswissenschaften, Jura ... nicht studiert, sondern sind wegen - oft neurotisch bedingtem - Aktivismus Politiker geworden, auch oft deshalb, weil sie die Arbeit scheuen oder sonstwie nichts geworden sind. Hier muß man zuerst ansetzen. Also sind Fachleute aus diesen dazu zu ermuntern, sich in so hinreichender Anzahl und so intensiv um politische Posten ... zu bemühen, daß die Neurotiker ... keinen Platz und keine Chance haben.

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Alle Verwaltungs- und Regierungsfunktionen in IWA, die denen von Organismen der Stufe 0 oder 1 ähneln, sind durch Firmen, Industriezweige, Fachleute ... zu lösen. Mit anderen Worten: Aus dem Arbeitsbereich von Beamten, Behörden und dem Öffentlichen Dienst wird alles weggenommen, was nicht unbedingt hoheitlich geregelt und getätigt werden muß. Regierung, Parlament, Gesetzgebung, Münzrecht, Polizei, Zoll ... sind sicher hoheitlich, aber nicht Elektrizitäts- und Wasserversorgung, Post, Bahn-, Busverkehr, Telephon, Fernsehen, Müllabfuhr ... Mit anderen Worten: Die Anzahl der Beamten und Angestellten des Öffentlichen Dienstes ist zu minimieren, nicht zu maximieren - eine revolutionäre Vorstellung für den Wasserkopf der höheren Beamtenschaft und Verwaltung!

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Die Erfüllung der grundlegenden Funktionen für die Kommunal- und Landesverwaltung ist zu standardisieren. Vor allem sind laufend Vergleiche in der Leistungsfähigkeit und Wirkung von unterschiedlichsten Kommunalverwaltungen durchzuführen und die schlechtesten sind ebenso laufend anzuprangern. Die Verwaltung von Kommunen und Ländern ist kein Selbstzweck, sondern eine Dienstleistung, die möglichst bewährten Standards zu folgen hat zur optimalen

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Leistungsfähigkeit im Dienst aller Bürger (das schließt alle IW, Tiere und Pflanzen ein !).

 

So, und jetzt stellen Sie sich vor, daß Sie z.B. ein Kolonist auf dem Mars sind ganz am Anfang der Erdenformung des Mars. Überlegen Sie sich, was Sie brauchen, und wenden Sie das auch auf der Erde an - damit heben Sie Ihre Jobmaschine durch Raten, wie man am schnellsten und sichersten die WGS entwickelt.

 

 

3.3  Bau von Solarenergieanlagen im 1600 Megawatt-Bereich

 

Ein ganz wesentliches Merkmal der Energiegewinnung in einer Superzivilisation sind gute und ausreichend viele Solarenergiekraftwerke, und zwar gleichermaßen auf der Erde - bzw. dem Heimatplaneten irgendeiner IWA und TZ - und im Weltraum in RWS, GRS, PBA ... Betrachten wir das Beispiel der Produktion von Solarkraftwerkseinheiten mit der Ausgangsleistung von 1 KW bei normaler Sonneneinstrahlung im Sommer. Eine solche 1 KW-Anlage mit der maximalen Ausdehnung von 1 m mal 10 m wird hier Solarmodul genannt. Es gibt nun viele Methoden um sehr viele Solarmodule zusammenzuschließen, um bei voller Sonneneinstrahlung die Ausgangsleistung von 1600 Megawatt zu erhalten. Eine solche Leistung liefert Biblis A allerdings dauernd und nicht nur im Sommer oder bei Sonnenschein.

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Baut man 1000 Solarmodule in einer exakten Reihe auf, so erhält man 1 Megawatt bei einer Länge der Anlage von 10 km. Während Kraftwerke auf der Basis fossiler Brennstoffe laufend Kosten bringen in Form von Betrieb, Brennstoffen, Umrichten auf neue Umweltstandards usw., bringen solche Solarzellenreihen von 1 m mal 10 km bei Sonnenschein 1 Megawatt, und zwar für etliche Stunden am Tag und kostenlos. Wenn wir 1600 Megawatt durch Solarzellenreihen nach obigem Schema erhalten wollen, benötigen wir 1600 Solarzellenreihen zu jeweils 1 Megawatt Ausgangsleistung. Wenn man davon ausgeht, daß eine Wiesen- oder Ackerlandschaft kaum dadurch in Tier- und Pflanzenwelt beeinträchtigt wird, wenn man alle 10 m eine solche Solarzellenreihe baut, so würden wir eine Fläche benötigen von (10 m Abstand + 1 m Solarzellenreihenbreite) * 1600 = 17600 m oder fast 18 km. Damit hätte unser vollnaturfreundliches Energiekraftwerk bei 1600 Megawatt Leistung bei voller Sonneneinstrahlung eine Ausdehnung von 10 km mal 18 km. Es würde sich aber voll in die Landschaft einpassen, d.h. es wirkt sich überhaupt nicht negativ aus. Natürlich muß dafür gesorgt werden, daß Büsche und Bäume nicht zu hoch wachsen, aber wenn man ein solches Solarkraftwerk zu 1600 Megawatt mit Wiesen- und Ackerkultur, auch mit der geeigneten Tierhaltung wie Pferden, Rindern, Ziegen usw. kombiniert, gibt es das Problem des zu hohen Pflanzenwuchses nicht.

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Man kann anstelle der aufgelockerten und naturintegrierten Bauweise auch eine kompakte Anlage nehmen, die dann die Fläche von etwa 4 km mal 4 km benötigt: 1600 Megawatt werden durch 1,6 Millionen Solarmodule zu je 1 KW geleistet, was einer Solarmodulfläche insgesamt von 1,6 Millionen mal 10 entspricht oder 16 Millionen qm oder z.B. 4 km mal 4 km. Diese Anlage bietet sich als Dachbelag für eine große Halle, die industriell usw. genutzt werden kann - und hat im Sommer und bei Sonnenschein 1600 Megawatt zur Verfügung. Diese Hallen von 4 km mal 4 km Ausdehnung könnten dann Produktionsbetriebe, Dienstleistungsfirmen, Banken, Einkaufszentren usw. enthalten, d.h. das wären Baulichkeiten als Ganzes, die es heute noch gar nicht gibt. In Nordamerika gab es zuerst die Shopping Malls, aber die beherbergten keine Produktionsbetriebe (also Bäckereien usw. wollen wir da mal ausnehmen), keine Ausbildungszentren ... und vor allem hatten sie keine komplette Solarenergieanlage auf dem Dach. Gemäß dem Superzivilisation-Leben-Vertrag muß der biologischen Natur aber woanders der Lebensraum zusätzlich zur Verfügung gestellt werden, der durch Industrie-, Wohn- ...-Anlagen der Menschen (und ihrer Nachfolger) weggenommen wird. So ist das auch in allen künstlich-technischen Lebensinseln zu halten. Es ist also streng zu verbieten, daß man mit solchen Solarenergie-Kompaktkraftwerken zu 1600 Megawatt die Landschaft großflächig zubaut. Dann erhielten wir nämlich eine technische Wüste. - Solarmodule werden entlang allen Landstraßen, Autobahnen, Eisenbahngeleisen, Überlandtrassen für Strom und Telefon ... in linearer Folge aufgereiht. Dann wäre der Landflächenverbrauch für die Solarkraftwerke am geringsten. Ein Solarkraftwerk zu 1600 Megawatt Ausgangsleistung würde dann 16000 km an Straßen, Eisenbahntrassen ... benötigen. Es sind nun einige Rechnungen zur Energiebilanz zu machen, wobei jetzt unter Solarkraftwerk eine Anlage aus 1,6 Millionen Solarmodulen mit 1600 Megawatt Ausgangsleistung im Sommer und bei Sonnenschein verstanden wird. Wenn wir annehmen, daß 1000 Solarkraftwerke den Energiebedarf einer Industrienation vollständig decken, dann benötigen diese Anlagen eine Landfläche von 16000 Quadratkilometer (qkm). Hierbei ist zu beachten: - Über das ganze Jahr gerechnet entsprechen diese 1000 Solarkraftwerke zu je 1600 Megawatt Ausgangsleistung nur 250 Blöcken vom Typ Biblis A, weil Nächte und Winter sowie bedeckter Himmel einkalkuliert werden müssen. - Die BRD hat eine Landfläche von 235000 qkm, so daß die 1000 Solarkraftwerke bei 16000 qkm etwa 7% der Landfläche benötigen.

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Da die Solarkonstante um 1 KW pro qm beträgt, können die Solarkraftwerke bei gleicher Leistung und steigendem Wirkungsgrad immer kleiner werden. Schon heute erzeugen 10 qm Solarzellenfläche mehr als nur 1 KW Ausgangsleistung bei voller Sonneneinstrahlung. Nimmt man an, daß 50% Wirkungsgrad bei der Wandlung von Sonnenlicht in Strom möglich sind, so würde sich der Bedarf an Solarzellenflächen auf etwa 20% des in den obigen Ausführungen angenommenen Wertes reduzieren lassen: Anstelle der 16000 qkm würden nur noch 3200 qkm benötigt oder 1,4% der Landfläche der BRD.

 

 

Es stellen sich dann folgende Fragen:

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Wie integriert man 1000 Solarkraftwerke zu je 1600 Megawatt Leistung in die Natur-, Industrie-, Wohn-, Ackerbau- ... -Landschaft ?

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Wieviel kompakte Solarkraftwerke darf man bauen, und in welcher Anordnung ?

Der Bau von kompakten Solarkraftwerken mit integriertem und weit aufgebohrtem Shopping Mall (s.o.) - von jetzt an Solarzentren genannt - sollte zu einem Forschungsprojekt werden. Es ist darauf hinzuweisen, daß diese Solarzentren bereits Bausteine der Superzivilisation sind, was so gezeigt werden kann:

Wir stellen uns vor, daß wir auf einem Planeten oder Mond stehen, der zur Erdenformung geeignet ist wie unser Mond oder der Mars. Wenn wir nun Solarzentren erst einmal gebaut haben aus Material, das natürlich erst herangeschafft worden ist, kann man mit solchen Solarzentren bei geeigneter Bestückung mit Werkzeugen, Robotern, Fabrikhallen, Verkehrswegen ... allein über die kostenlos angelieferte Sonnenenergie aus dem Boden alles herstellen. Solche Stationen sind die Vorläufer bei der Erdenformung. Hat man beliebig viel Energie beliebig lange zur Verfügung, so kann man aus Dreck "alles" machen, wenn man erst einmal einen hinreichenden Maschinen- und Werkzeugkasten hat. Solarzentren dieser Art könnten auch die unfruchtbarsten, ödesten Wüstengegenden auf der Erde in lokale Paradiese wandeln, nämlich in einem kleinen Einzugsbereich innerhalb oder außerhalb der Solarzentren. Das alte Problem und oft durchgerechnete Projekt, die Sahara oder Gobi wieder in blühende Landschaften zu verwandeln, ist mit diesen Solarzentren möglich. Schon heute ist Mangel an Energie hauptsächlich ein Mangel an sittlicher Reife der ganzen Menschheit. Der Wüstengürtel um die Erde könnte gut zur Energieerzeugung für die ganze Menschheit genutzt werden, aber das Problem ist, daß man die Kräfte der Menschen noch nicht so bündeln kann und die fertigen sowieso bald wieder von Menschen zerstört würden.

 

 

4  Die großen Märkte der Zukunft - Biotech-Landschaften –

Vorbereitungen auf den Übergang zum Kyberzoikum

 

Jede Generation steht immer wieder vor Umwälzungen, und in jeder Generation verschließen oft, zu oft, die Menschen die Augen vor Entwicklungen, die eigentlich schon sehr früh als fast ganz zwangsläufig erkannt werden können: Dampfmaschinen, Maschinen zur Textilienherstellung, Eisenbahn, Ottomotor, Autos, Computer, Roboter, Automatische Fabrik, Gentechnik, Weltraumfahrt, Weltraumstationen und -kolonien, Androiden, bewußt-intelligente Roboter ... Die großen Märkte der Zukunft liegen da, wo die Durchgangsstationen in ihren Einzelheiten und Merkmalen auf dem Weg zu Superzivilisation und VIW-TZ möglichst genau erkannt und beschrieben werden können, so daß sie - möglicherweise - schon gebaut werden können, bevor die einhüllenden Realitäten geschaffen worden sind: Das ist Fortschritt durch bloßes Erraten der nächsten und wichtigsten Schritte auf dem Weg zur Superzivilisation.

Was ist Fortschritt, Fortschrittsgläubigkeit, technische Rückständigkeit ... ?

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Wer das Telephonieren ablehnt, müßte eigentlich auch Messer und Gabel zum Essen ablehnen.

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Wer das Autofahren ablehnt, muß auch das Fahren mit einer Pferdekutsche ablehnen.

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Wer irgendeine Technologie x ablehnt, muß auch die Technologie y ablehnen.

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Wer die Herstellung genveredelter. vollkommener Androiden ablehnt, wobei der Chromosomensatz von einem Genstrukturator synthetisiert und einer Techno- oder Bioplazenta zum Baby ausgetragen wird, muß auch Streichhölzer, Zeitungen, Taschentücher, Nagellack, Elektroschere ... ablehnen.

Das ist ein wesentliches Element der Technik: sie kein Selbstverständnis vom Stillstand, autorisiert durch Gewohnheit, Langeweile und Dummheit. Wann immer Sie eine IWA zu irgendeiner TZ-Stufe betrachten, so gilt, daß nach der Stufe n die Stufe n + 1 folgt. Es bleibt nicht irgendwann die Technik des Jahres n für immer auf der sie kennzeichnenden technischen Stufe stehen. Jede IWA wird als Folge ihrer eigenen TZ bis Superzivilisation in einen Formwandel gezwungen. Halten Sie bei den folgenden Ausführungen im Sinn, daß die Menschheit möglicherweise nur ein Spezialfall der Entwicklung von Leben, IW und TZ auf einem Planeten durch NBE ist. Die bloße Erwägung von Naturgesetzlichkeiten in der Entwicklung von IWA und TZ macht sehr vieles leichter. Wenn hier also weiter vom Menschen und dieser Erde geredet wird, sollten Sie versuchsweise immer sofort allgemeine IW und beliebige Planeten in beliebigen Sonnensystemen, beliebigen Galaxien ... einsetzen. So lehrte das auch Giordano Bruno, bis an ihm die Kirche auf dem Petersplatz in Rom im Jahre 1600 das Musterbeispiel christlicher Nächstenliebe praktizierte. Die Unvollkommenheit der physischen Ausstattung des natürlichen Menschen durch gravierende Mängel bei Zeugung, Austragung und Geburt kollidiert mit laufender Zunahme von Geistigkeit, Komplexität, Vernichtungskraft, ... der technischen Mittel der sich entwickelnden Superzivilisation. Das ist genau das Todesurteil für die Species Homo sapiens sapiens und der Grund für die Schaffung von - auch humanoiden - Vernunftwesen, durchaus auch ausgehend vom Genom der natürlichen Menschen. Damit hat man eine Begründung für einen der großen Märkte der nahen Zukunft angegeben, und zwar für den Markt um die künstlich-technische Verbesserung des natürlichen Menschen und sein Aufgehen in vermutlich verschiedenen Versionen des Homo sapiens technicus. Ein weiterer Grund für diesen Markt der nahen Zukunft um die genetische, biomedizinische ... Veredelung des natürlichen Menschen ist reiner Egoismus bzw. edle Fürsorge für sich selber, die Nachkommen und die Tier- und Pflanzenwelt:

Es ist Egoismus, da man selber als Person durch eine genetische Veredelung oder biomedizinische Verbesserung nur Vorteile hat, und insbesondere dann, wenn man gar nicht erst als natürlicher Mensch gezeugt und geboren wird, sondern bereits als genetisch veredeltes IW geschaffen worden ist, dessen Genom künstlich-technisch optimiert wurde und in einer künstlich-technischen Plazenta zu höchster Vollkommenheit entwickelt worden ist. Es ist reine Fürsorge, weil man den eigenen Nachfahren die optimale Gestalt und Ausstattung geben sollte, sofern man dazu in der Lage ist, damit sie ein optimales Leben bei optimaler Wirkung haben und von ihnen nichts Böses mehr ausgeht, weder untereinander noch gegenüber der Tier- und Pflanzenwelt.

Ein weiterer großer Markt der Zukunft liegt in der harmonischen Zusammenführung von biologischem und technischem Leben, das auf unterschiedlichste Weise möglich ist oder besser gesagt auf vielen Wegen möglich ist, die als verschieden erscheinen, aber im Prinzip zu demselben Phänomen führen: Indem man möglichst viele beliebige technische Geräte immer „intelligenter“ macht - durch Meßfühler, Datenspeicher, Prozessoren, künstlich-technische Reizaufnahme und -verarbeitungssysteme und sich daraus ergebender intelligent gesteuerter Reaktion (maximale Kybernetisierung aller technischen Geräte) , schiebt man sie immer mehr an die Grenze zum technischen Leben. Indem man für biologisches Leben im Weltraum künstlich-technische Lebensinseln schafft - optimal kybernetisiert -, nutzt man das Phänomen, daß Vorformen technischen Lebens sich schützend um biologisches Leben legen.

Indem man Biotech-Landschaften schafft oder Automatische Fabriken, schafft man die Anfänge der praktischen Lebensverhältnisse für VIW in der Superzivilisation.

Biotech-Landschaften sind dabei weitflächige Solarkraftwerke von vielen Quadratkilometern Ausdehnung, die voll harmonisch mit einer reichen Tier- und Pflanzenwelt zusammengeführt sind. Beispiel: Man stellt Solarsegel von 1 bis 10 m Breite auf, die Dutzende von Kilometern lang sind, und reiht von diesen Solarsegeln großer linearer Ausdehnung Hunderte nebeneinander, etwa im Abstand von 10 bis 30 Meter. Und dazwischen treibt man Landwirtschaft und unterhält Biotope und sonstige große Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Wenn einstmals die ganze Erde von solchen Solarkraftwerken bzw. Biotech-Landschaften überzogen ist, können jederzeit von der Tagseite zur Nachtseite bzw. von Sommerregionen zu Winterregionen fast beliebig große Energiemengen übertragen werden, die nicht nur für die Zivilisation genutzt werden können, sondern auch zur Erwärmung von Naturschutzgebieten für beliebige Tiere und Pflanzen, insbesondere für bedrohte Tier- und Pflanzenarten.

Automatische Fabriken sind u.a. auch kompakte Anlagen, die ihren Strom aus einer geschlossenen Solarzellenfläche von etlichen Quadratkilometern Größe beziehen können - die z.B. auf dem Dach riesiger Hallen montiert sind -, und in denen große Mengen von intelligenten Maschinen, Robotern ... stehen, die gewissermaßen aus Dreck alles erstellen können. Wenn eine Automatische Fabrik einen Produktionsauftrag für ein beliebiges Produkt erhält, werden die entsprechenden Steuerungsprogramme für Maschinen, Roboter ... aus Programmbibliotheken abgerufen und diese machen dann aus gröbstem Ausgangsmaterial bis hin zu Dreck „alles“, und zwar ganz kostenlos, da sie mit Sonnenenergie betrieben werden, die von Solarkraftwerken der Automatischen Fabrik in Form von elektrischem Strom angeliefert wird. Man kann aber auch Automatische Fabriken tier- und pflanzenfreundlich in Biotech-Landschaften integrieren, wo die Automatische Fabrik ihren Sonnenstrom nicht von kompakten Solarkraftwerken erhält, sondern von verteilten - die dann natürlich sehr viel größere Flächen benötigen, aber als Solarkraftwerke kaum in Erscheinung treten, weil sie als Biotech-Landschaften (Paradiese) konzipiert sind

 

 

5  Wie schafft man Millionen wirklich vernünftige Jobs ?

 

Man muß Arbeit und Maschinen finanzieren, die selber wieder Geld einbringen (siehe hierzu Kap. 4). Da wollen z.B. einige Leute tier- und pflanzenfreundliche Produktion von Fleisch, Eiern ... leisten, aber sie stehen da in Konkurrenz mit solchen Unmenschen, die grausame Massentierhaltung, -transporte und -tötung betreiben. Auch ist klar, daß ein Schuft, der Hühner auf engstem Raum tierquälerisch hält, Eier viel billiger produzieren kann als ein redlicher Landwirt, der tier- und pflanzenfreundlich arbeiten will. Nun, hier ist der Punkt, wo der Staat einzugreifen hat. Man bietet dem tier- und pflanzenfreundlich gesinnten Landwirt eine laufende Zusatzeinnahme, die es ihm gestattet, entsprechend - sicher subventioniert - seine Produkte Fleisch, Eier ... unter Selbstkostenpreis auf den Markt zu werfen. Dafür bietet sich an, daß man ausgesuchten Landwirten ein Sonnenkraftwerk kostenlos auf den Hof stellt, das ihm laufend Einnahmen durch Stromerzeugung verschafft. Wenn man davon ausgeht, daß Humanität EU-Recht und jedes andere „Recht“ bricht, so kann man die vielen bäuerlichen Familienbetriebe, die wegen der Intensivkultivierung von Massenbetrieben wirtschaftlich nicht mithalten und wegen der EU auch nicht unterstützt werden können, mit ebensolchen Solarenergieanlagen unterstützen unter dem expliziten Hinweis, daß Humanität gegenüber den Mitgeschöpfen ein unveräußerliches Recht ist.

Landwirte, die tier- und pflanzenfreundlich arbeiten wollen, werden dann also national so unterstützt, daß sie später laufend human produzieren können.

Die konsequente Fortsetzung davon ist der Ausbau des Gehöfts zu einer Biotech-Landschaft mit eingestreuten Solarrobotfabriken (siehe Kap. 4). Konsequent ist das aus folgendem Grund: Wenn man einem Landwirt eine Solarenergieanlage für 100 kW p hinstellt, ist bei einem Wirkungsgrad von 0,1 dafür eine Solarzellenfläche von 1000 m2 notwendig, was heute einem Wert von 1,3 Millionen DM entsprechen würde. Und das lockt natürlich Diebe an. Solarenergieanlagen müssen elektronisch gegen mutwillige Beschädigung und Diebstahl geschützt sein - das führt in Richtung der harmonischen Zusammenarbeit von biologischem und technischen Leben in Biotech-Landschaften (siehe Kap. 4). Das ergibt Anreiz dazu, daß sich Techniker mit Landwirten zusammentun, dazu kommen Kybernetiker ... - und das Biotech-Team ist fertig, das landwirtschaftlich und technologisch modern operiert.

Es sei hier noch einmal daran erinnert, daß nur durch Bio- und Gentechnik die Tierwelt von ihrem grausamen Los befreit werden kann, dem Menschen als möglichst billig erworbenes Massennahrungsmittel zu dienen. Nur dann, wenn Kunstfleisch, Kunsteier ... viel billiger und besser sind als natürliches Fleisch ..., dann folgen die Menschen dem Appell an Boykottierung der Waren, die auf grausame (Massen-)Tierhaltungsmethoden zurückgreifen, Damit erfüllt man das marktwirtschaftliche Gesetz

Man muß Eier, Fleisch, Pelze ... durch Biogentechnik in riesigen Massen so billig herstellen (also z.B. Eier durch biologische Eierstock-Maschinen), daß die Massentierhaltung viel zu teuer wird und schlechtere Fleischqualität usw. liefert. Hierbei muß es gelingen, Biomaterie wie Fleisch und Leber regelrecht zu züchten, indem man auf Gengruppen entsprechender Tiere zurückgreift und biologische Maschinen schafft. Das gilt vor allem für Eierstock und Gebärmutter, die man als biologische Maschinen zu höchster funktionaler Vollendung bringen muß, viel besser funktionierend als die natürlichen Organe. Das ist für die Herstellung von Qualitätseiern in Massenproduktion wichtig, und auch für das Klonen und Austragen von Retortengeschöpfen, bis hin zum Menschen und Androiden.

Ein wesentliches Ziel: Die Bio- und Gentechnik müssen es ermöglichen, Fleisch, Eier ... in solcher Güte und so billig zu produzieren, daß Massentierhaltung und Massentiertransporten auf rein marktwirtschaftlichem Wege die Grundlagen entzogen werden.

Es ist gewiß nicht sehr intelligent, Jobs dadurch schaffen zu wollen, daß man Arbeitslose für Laubfegen, Müllabfuhr, Straßenreinigung ... heranzieht, wie das zeitgenössische - maßgebliche ! - Politiker vorschlagen. Genauer kann man sagen, daß die halbe Galaxis über diese arbeitspolitischen Bankrotterklärungen gelacht hat. Allerdings ist das noch nichts gegen die Blödeleien der Bewohner des Sonnensystems der gelben Sonne in der Nähe von Eta Carinae, die bei den intergalaktischen Beobachtern ein so großes Gelächter hervorriefen, daß das elektromagnetische Echo davon bis an die Ränder der Lokalen Gruppe heranreichte.

Bei den Erdlingen herrscht gegenwärtig ein Riesengeschrei wegen der großen Arbeitslosigkeit in der Bevölkerung, aber diese Arbeitslosigkeit ist zu größten Teilen hausgemacht, wegen Ideenlosigkeit, Korruption, Dummheit, Technikfeindlichkeit ... der - maßgeblichen ! - Politiker, Mediengestalter, Chefjournalisten und sonstigen Funktionäre. Weltraumfahrt, Arbeit in Weltraumstationen und auf Planeten- oder Mondbasen, Gentechnik und Massenabbau gentechnisch erzeugter, für Tiere und Menschen nicht schädlicher und sehr nützlicher Pflanzen, Robotertechnik, Solarstromerzeugung ... würden Millionen von guten Arbeitsplätzen schaffen, aber leider waren die führenden gesellschaftlichen Kräfte wieder mal zu kotzdämlich, um hier die neuen Chancen zu sehen. Man braucht sich nur einmal die technikfeindlichen, giftigen publizistischen Pamphlete anzuschauen, mit denen man u.a. die Rettung von Skylab verhindert hat.

Wie macht man es besser ? Man fördert nach Kräften die Zukunftstechnologien, zu denen die oben genannten gehören, und wetzt seine grauen Zellen für die Erzeugung von Geistesblitzen. Da das humanistische Persönlichkeitsmodell „Man ist Eins“ nicht so ganz leistungsfähig ist, verwendet man das für Cyborgs gültige Persönlichkeitsmodell „Man ist Drei“. Dann füttert man die Ideengeneratoren durch Lernen bei den Meistern und auf geht’s. Gegenwärtig haben wir zur Verfügung:

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Erschwingliche, leistungsfähige PCs,

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teure Solarstromgeneratoren,

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nicht erschwingliche leistungsfähige Manipulatoren,.

Und nach Plan genetisch konstruierte Pflanzen zur Erzeugung von hochwertigem Protein haben wir heute schon gar nicht.

Jobs kann man schaffen beim Ausbau der biotechnischen Landschaften, Familien ...:

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Tier- und Pflanzenschutz, indem man große Tiergärten schafft zum Zweck der Erhaltung der Tier- und Pflanzenwelt der ganzen Erde, Erholungspark für Menschen, Schaffung von „grünen Lungen“ im Zentrum der Städte, Tierschutzgebiete für die heimische Tier- und Pflanzenwelt ...

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Stromgewinnung durch jedermann (Energiewirt analog dem Landwirt), gleichgültig ob durch Nutzung von Solarenergie oder Brennstoffzellen im Eigenheim, Kleinkraftwerke auf der Basis von Rapsöl, Holzschnitzeln ... (siehe hierzu Kap. 4).

 

 

6  Leben in der Superzivilisation - Dichtung (SF) und Wahrheit

 

6.1  Science Fiction, Realitätsvorstellungen und Weltsysteme

 

AUT

Alles Umfassende Theorie

GVT

Große Vereinheitlichungstheorie

 

Ein sehr schönes Projekt ist, das eigene persönliche Leben und Erleben als erlebten SF-Roman aufzufassen, wodurch man u.a. sehr viel besser vor Gewöhnung, Gewohnheiten und Selbstverständnissen geschützt ist. Realität, Leben, Zivilisation ... – alles ist dann immer wieder neu, alles erscheint als möglich, alles kann in wunderbarsten Entwicklungen aufgehen ...

 

Gerade wieder in der Gegenwart werden wir Zeuge, wie eine lang gepflegte kosmologische Vorstellung schnell weggeworfen und durch eine neue ersetzt wird, wobei beide gemeinsam haben, daß sie für IWA- und TZ-Entwicklungen völlig unbrauchbar in Bezug auf vernünftige Sinnschöpfungen sind.. Hier wird nur kurz darauf eingegangen, um den Modecharakter geistigen Strömungen in der kosmologischen Forschung aufzuzeigen. Neue Ideologie: Unser Universum wird sich immer weiter ausdehnen, in unendlichen Zeiten bis ins Unendliche. Nach wie vor nimmt man an, daß die Ursache für die kosmologische Abstoßungskraft sein kann, daß das Vakuum die Expansion unseres Universums antreibt. Operiert wird in diesem Buch aber weiterhin im Kosmos-Modell der Aionik oder einer Kosmologie, die in Richtung einer multidimensionalen Realität mit vielen, vielen Universen führt wie bei Andrei Linde. Im Zuge der TZ-Entwicklung zur Superzivilisation, Kosmozivilisation ... werden immer bessere Realitätsvorstellungen und Weltsysteme entwickelt und benötigt, die als Grundlage für kosmologische, kosmogonische, staats- und wirtschaftswissenschaftliche ... Prozesse, Konstruktionen, Strukturen ... verwendet werden können. Hier wird davon ausgegangen, daß das Prinzip

Kosmologische und Zivilisatorische Logik Kosmologien IWA- und TZ-Theorie Kosmogonien (für IW-Sinnschöpfung)

Staats- und Wirtschaftswissenschaften Parteiprogramme

Regierungs- und Oppositionsarbeit zum Ziel des Aufbaus einer weltraumgestützten Superzivilisation

überall in unserem und anderen Universen für die beste Rollenfindung und Sinnschöpfung für IW, IWV, IWA und TZ verwendet werden kann. Bei diesem Prinzip wird zwar die kosmologische Logik der Kosmologie vorgeordnet, aber es gilt als zwingend, daß alle Daten aus der wissenschaftlichen Kosmologie in die Gründung der Kosmologischen Logik einfließen. Nun ist es so, daß die Kosmologen von 1955 bis 1975 den SF-Autoren ziemlich hinterher hinkten, und als dann GVTs und AUTs etwa ab 1971 bzw. 1975 hauptsächlich in angelsächsischen Ländern und in Rußland entwickelt wurden, beschränkten sich die „Forschungsinstitute“ und Universitäten in anderen Staaten darauf, die wissenschaftlichen Publikationen aus USA und England zu übersetzen und deren Seiten zu zählen. Während die SF-Autoren seit 1955 in multidimensionalen Modellen schwärmten und die kosmologischen Spitzenforscher ab 1975, war das alle Realität umfassende Raumzeitkontinuum in den anderen Ländern immer noch die Doktrin, die ohne Sinn und Verstand auf Krücken am Leben erhalten wurde, wobei alle multidimensionalen Strömungen unterdrückt wurden.

Heute ist die Erprobungsphase multidimensionaler Vorstellungen wohl vorbei und der Übergang auf Kosmologien mit bevorzugt 10 und 11 Dimensionen ist etwa seitab 1996 vollzogen. Mehr noch, nun haben die Kosmologen die SF-Autoren gewissermaßen dimensional überholt, was diese natürlich nicht auf sich sitzen lassen können. Eine Antwort darauf ist die projektive Kosmologie, die der Autor zum ersten Mal in AIONIK IV von 1998 vorgestellt hat. Sie wird weiter ausgebaut und auf ihre Verwendbarkeit getestet. Die Frage, ob sie objektiv wahr ist, wird hier gar nicht mehr gestellt. Mehr noch, im folgenden Text wird erst einmal der Wahrheitsbegriff so umgedeutet, daß seine Verwendung allgemein unnütz wird.

Die projektive Kosmologie ist daraus entstanden, daß die vielen Reinfälle bei Weltsystemen bisher und die grundlegenden Zweifel in den Quantentheorien an einer objektiven Realität und an der Vernünftigkeit der Zielsetzungen der klassischen Naturwissenschaften befürworten,

-

bei der Gründung von Kosmologien auf Axiomatiken überzugehen und

-

der Realitätsforschung gleichberechtigt das Bestreben nach Realitätssicherung zur Seite zu stellen.

Es wird hier also die axiomatische Methode bevorzugt, was aber nicht mit der Methode der Paradigmen und Dogmen bisher verwechselt werden darf, was im folgenden Text am Beispiel der projektiven Kosmologie erklärt wird.

Es wird hier ferner davon abgegangen, das Streben nach objektiver wissenschaftlicher Erkenntnis allein in den Mittelpunkt der Geistigkeit zu setzen, sondern es gibt jetzt das 2. Bezugszentrum „Realitätssicherung“, was bedeutet: Wenn ich schon nichts genau weiß und auch nicht wissen kann, dann will ich wenigstens überleben und dazu beitragen, daß die in der „Realität“ vorhandenen Wertschöpfungen über möglichst große Zeiträume erhalten bleiben, verbessert werden und optimal in Sicht auf größte Zeiträume wirken können. Das ist ein Kennzeichen der Funktion der Kosmischen Ingenieure der n Kreise, und die Funktion als Hüter des Lebens folgt unmittelbar daraus.

So, und wenden wir uns der projektiven Kosmologie zu. Werner Heisenberg fragte 1925 verzweifelt, ob denn die Natur tatsächlich so hirnrissig sein kann, wie sich aus den Quantenexperimenten ergab, die man ja heute deshalb auch Paradoxen der Quantenwelt bezeichnet. Das Ergebnis seiner Bemühungen und spekulativen Ansätze waren die heute nach ihm benannten Heisenbergschen Unschärferelationen, die 1927 zur Entwicklung der Quantenmechanik führten. Nun, daraus machen wir ein allgemeines Arbeitsschema und fragen jetzt, was weiter noch „sehr schön“ hirnrissig ist, um es dann als Modellansatz zur Erklärung der Welt zu verwenden. Sehr schön hirnrissig ist z.B. die Annahme, daß alle Realität auf einem Punkt ist oder - etwas großzügiger - sich in dem winzigen Volumen einer Einheitskugel mit verschwindendem Radius r befindet, und daß nur durch Nuancen in physikalischen Zuständen eine Lagerung von Objekten zueinander in einem Raum vorgetäuscht und simuliert wird. Damit packen wir gewissermaßen alle die Quantenparadoxen in einen Sack, die „spukhafte Fernwirkungen“ verheißen.

Sehr schön hirnrissig ist das, was gegen die Gesetze verstößt, die Isaac Newton 1687 in seinen mathematischen Prinzipien der Naturphilosophie formuliert hat. Nun hat Newton explizit gesagt, daß 2 Körper nicht am selben Platz sein können. Sehr fein. Wir nehmen also genau an, daß sich alle Körper am selben Platz befinden, und daß nur winzige Unterschiede in ihren physikalischen Zuständen, geometrodynamischen Parametern ... so manifestieren, als ob sie in einem metrischen Raum wären, wo man Abstände zwischen Körpern definieren kann. Mit anderen Worten: Die Lagerung der Objekte im Raum ist Einbildung und nur Ergebnis winziger Unterschiede physikalischer Zustände von Körpern, Objekten, Welten ... in der Einheitskugel. Jetzt konstruiert man sich eine 1/r-Transformation an der Einheitskugel, wobei das Innere der Einheitskugel auf ihr Äußeres mit unendlicher Ausdehnung abgebildet wird, und bei der Transformation werden Änderungen von Zuständen zu Anweisungen für Definition und Lagerung der Objekte im „Raum“, also dem Äußeren der Einheitskugel. Die Beschaffenheit und numerische Größe gewisser geometrodynamischer Parameter definiert dann, welche Welt gewisse Objekte in der Einheitskugel als ihre Welt erkennen. Vermögen diese Objekte ihre geometrodynamischen Parameter zu ändern, ändern sie damit ihre Weltsicht und wechseln in eine andere Welt über - was SF-Autoren mit Teleportation bezeichnen, ist genau dadurch möglich.

Schön hirnrissig ? Wenn ja, dann sind alle Voraussetzungen erfüllt, mit diesem Kikifax eine gut nutzbare Kosmologie zu entwickeln.

Man kann sich etliche Verfahren überlegen, die projektive Kosmologie zu veranschaulichen und auch leicht abzuändern. Wesentlich ist, daß hierbei der Begriff des geometrischen Raumes aufgehoben wird. Wenn wir durch den Wald gehen, können wir sagen: Da steht ein Baum, da steht noch einer, und zwischen ihnen kann man einen Abstand geometrisch messen. Ein physikalischer Raum ist besonders interessant durch die Lagerung der „realen“ Objekte im Raum und ihre Abstände und Bewegungen zueinander. Alles Einbildung ? Stellen wir uns einmal das Bohrsche Atommodell für Helium (welches Isotop, ist hier egal) vor. Wir ordnen uns selbst einem Satz von Haupt- und Nebenquantenzahlen für die Atomhülle zu sagen nun:

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„Bewegung“ interpretieren wir als Übergang auf einen anderen Satz von Quantenzahlen im Heliumatom.

-

„Lagerung der Objekt im Raum“ interpretieren wir als Differenzwerte der Quantenzahlen für verschiedene Zustände im Atom.

-

„Entfernungen“ werden in Differenzen von Quantenzahlen angegeben ..

Verrückt ? Sicher. Aber das Bohrsche Atommodell ist auch verrückt und in der Wirklichkeit bestimmt nicht realisiert - und stimmt doch in so weiten Bereichen mit den Meßwerten überein. Vakuumpolarisation, Lamb-Verschiebung, Änderung der Masse von Elementarteilchen bei beliebigem Näherkommen, falsches Vakuum ... das ist alles verrückt und klassisch nicht verstehbar. Fast alle Quantenprozesse sind auf der Basis der klassischen Physik nicht erklärbar. Auf diese oben geschilderte Weise werden die räumlichen Erfahrungen auf Änderungen von n-Tupel ganzer Zahlen abgebildet, wobei wir uns sehr weit der Automatentheorie nähern. Man geht dabei zu einer synthetisch durch Axiome gegründeten „Physik“ über - aber ist nicht die Quantenmechanik bereits genau dieses ? Eine solche unbedarfte Sichtweise kann natürlich nur der vernünftig verwenden, der der Realitätsforschung als Zentrum der Wahrheitsfindung den Rücken gekehrt hat. Verwendbar wird das nur dadurch, daß die Realitätssicherung mit der Funktion „Hüter des Lebens“ in das Zentrum der Geistigkeit miteinbezogen wird.

Schutz, Bewahrung, Sicherung, Höherentwicklung und Verbreitung der höheren Wertschöpfungen und insbesondere von Leben und Zivilisation werden damit zu wesentlichen Kriterien für die Wahrheitsdefinition. Wahr ist das, was dem Leben hilft, und unwahr das, was ihm schadet - immer in Sicht auf größte Zeiträume.

Paradigmen, Fallunterscheidungsketten ... können dann ganz leicht konstruiert und wieder umgestürzt werden, da sie eh nur dazu dienen, auszuloten, inwieweit sie für den Hüter des Lebens in Sicht auf beliebig große Zeiträume nutzbar sind.

Ziel: Ausarbeitung der Kosmischen Religiosität und der FRW-Kosmologien zur Kosmophysik und vernünftigen Kosmogonie als Basis von Staatswissenschaften und IW-Sinngebung - so diskutiert man mit Albert Einstein (siehe Kap. 3 !).

Es ist explizit die oft praktizierte Vorreiterrolle guter SF-Autoren betont sowie auch der Umstand, daß Forscher wie Fred Hoyle und Wernher von Braun selber gerne als SF-Autoren tätig waren. Fred Hoyle war sich nicht zu schade, SF-Literatur zu schreiben wie "A wie Andromeda", ebenso Wernher von Braun mit "Start in den Weltraum". Vielen Dank auch für die schönen SF-Romane !

Jeder kann selber in Büchern führender Theoretischer Physiker in USA oder England nachlesen, wie sehr die von SF-Literatur begeistert sind und sich dazu auch bekennen - also daß sie schön, wenn auch nicht unbedingt richtig ist.

In den kontinentalen EU-Staaten aber macht man einen Bogen um SF, sobald man merkt, daß man beobachtet wird.

Schlafmützigkeit, Vergreisung und Einfallslosigkeit dürfen nicht mit Wissenschaftlichkeit verwechselt werden mit dem Ergebnis, daß die brillante Kreativität und Schöpferkraft mehr oder weniger verächtlich angesehen wird. Das ist einer der wichtigen Gründe, weshalb Arbeiten über GVTs, AUTs und multidimensionale Weltsysteme bevorzugt aus dem angelsächsischen Raum kommen. Die manisch-krankhafte Abneigung gegen neue Gedanken, die bei Universitäten, Ministerien und Forschungsinstituten zu finden ist, behindert die Forschung in den kontinentalen EU-Staaten im hohen Maße. Gemeint sind hier solche, deren Aufgabe es eigentlich wäre, Vordenker zu sein, wie das so viele Forscher von MIT oder CalTech in den USA oder Oxford und Cambridge in England sind.

Die Fälle Galileo Galilei und Johannes Kepler kann man als Symbole dafür ansehen. Weiteres darüber findet man bei Alexander von Humboldt. Und was man über Autoritäten, verkrustete Ansichten und Lehrmeinungen sowie über orthodoxe Lehren überhaupt zu urteilen hat, lesen Sie bitte in Schriften über oder von Albert Einstein nach. Wir brauchen zwar keine Wissenschaft in der Art von SF, aber wir brauchen Wissenschaftler, die mutig genug zu Spekulationen sind, und dann versuchen, diesen spekulierten "Quatsch" in einen wissenschaftlichen Habitus zu bringen. Das ist tatsächlich der Gang der Forschung. Zuerst kommen brillante bis verrückte Ideen - also SF - und kann kommt das Großreinemachen darüber. Wer vor verrückten Ideen Angst hat, wird kaum ein origineller, schöpferischer Forscher.

 

 

6.2  Trennung von Science und Fiction bei Zivilisatorischer und Kosmologischer Logik

 

Bezeichnungen des Autors wie

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Systemhaus für Human-Software,

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Privates Institut für Zukunfts- und Zivilisationsforschung,

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Ingenieurbüro für kosmologische und zivilisatorische Logik,

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Aionik-Benutzergruppe,

-

Kosmischer Rat

... sollten nicht zu ernst genommen werden. Es sind tastende Versuche zum Ausloten des Realen und des Möglichen. Das ist keine Offenbarung, sondern hier finden sich Spielerei, SF, Wissenschaft, Religion ... gleichermaßen, wobei auch der Autor nicht weiß, was am meisten da vertreten ist. Vielleicht ist es aber gerade der entscheidende Fehler, daß die Menschen so sehr auf Trennung von SF, Wissenschaft, Religion ... pochen, obwohl doch im 20. Jahrhundert klar geworden sein muß, daß seit Jahrtausenden diese eng verwoben sind und nur Gewaltjustiz, die Inquisition der Kirchen usw. bewirkt haben, daß

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die eine Sache als Glaubenssache oder Wissenschaft und

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die andere als Spekulation, Spinnerei usw. geführt wurde.

Als Literatur muß man hier die verfügbare SF-Literatur empfehlen, aber man sollte nicht alles für Wahrheit halten, was diese Propheten erzählen, wenn es auch richtig ist, daß sie den Forschern oftmals viele Nasenlängen voraus gewesen sind, vor allem in Kosmologie, Hochtechnologie und Gentechnik:

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Leben wir in einer multidimensionalen globalen Realität mit vielen Universen, so mögen viele SF-Ideen richtig sein - aber nicht notwendig für unser Universum. SF-Autoren lassen Raumschiffe mit Hilfe von Fusionstriebwerken durch das All sausen. Es ist ganz fraglich, ob es diese Triebwerke jemals geben kann - in unserem Universum. SF-Autoren arbeiten gerne mit der Fiktion der bewußt-intelligenten Roboter und bleiben aber den Nachweis für die Möglichkeit, sie in unserem (!) Universum bauen zu können, schuldig.

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SF-Autoren müssen zugkräftige Geschichten schreiben, aber die Realität ist oft so banal. Telepathie und Telekinese stehen bei den SF-Autoren in großer Blüte, aber sie mögen entsetzlich trivial sein - wenn alle IW einer Zivilisation darüber verfügen ! Es ist doch so: Telepathie, Telekinese usw. sind doch nur dann reizvoll, wenn sie in der Version als Knüppel aus dem Sack verwendet werden können. Der Telekinet ist heimlich stärker als der andere, und daher kommt der Reiz. Verfügen alle IW einer IWA und TZ darüber - wo bleibt da das Besondere ? In einer Superzivilisation ist es ganz trivial, daß die IW durch Gedanken Chips im Kopf ansteuern können, die eine Funkverbindung zu komplexen und mächtigen Maschinen herstellen können ... Hier werden einige ganz typische SF-Spannungshilfen wie Teleportation, Telekinese, Telepathie ... nicht verwendet, und zwar genauso wie die älteren Fiktionen Seele, Leben nach dem Tode, Jenseits, Auferstehung von den Toten ... Alle diese Fiktionen haben den Mangel, daß sie dem Narzißmus entspringen und eben dadurch einer kritischen Analyse und vernünftigen Anwendung entgegenstehen. Das persönliche Leben in der Superzivilisation wird durch mehrere verschiedene Verfahren verstehbar gemacht:

 

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Sicht von oben nach unten (top-down) Aus Kosmophysik, M-Theorie, Megauniversum, Hyperraum ... wird eine Kosmogonie entwickelt, aus der Aufgabe, Rolle und Sinn von Leben und Zivilisation, IW, IWV, IWA, TZ ... sowie Staatstheorie, Parteiprogramme ... folgen.

 

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Sicht von unten nach oben (bottom-up) Aus der persönlichen Erlebenswelt von höheren Tieren, Menschen, Androiden ... wird abgeleitet, was sie sich als artgerechte Welt wünschen. Hierbei spielt das Lernen vom höheren Tier eine große Rolle.

 

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Beide Verfahren sind zu kombinieren, um ewigkeits- und artgerechtes persönliches Leben zu garantieren. Weithin rückhaltlos wird hier die Ansicht der SF-Autoren übernommen, daß nur mit Weltraumfahrt, technischer Erschließung des Weltraums, Erdenformung, künstlich-technischen Lebensinseln von gigantischstem Ausmaß ... eine Superzivilisation entwickelt werden kann. Auf jeden Fall erstreckt sich eine Superzivilisation mindestens auf ein ganzes Sonnensystem und nicht allein auf einen Planeten - weltraumgestützte Superzivilisation. Auch ist heute schon zu bestätigen, daß Molekularbiologie, Gentechnik und Biomedizinische Technik zur Konstruktion von Vernunftwesen (VIW) führen, die einstmals die Herrschaft in unserem Sonnensystem übernehmen werden. Fraglich ist, ob in unserem Universum Lebensformen möglich sind, die nicht auf Kohlenstoff aufbauen, sondern z. B. auf Silizium. Ist es noch fraglich, ob es konkurrierende Lebensformen in unserem Universum geben kann, die zwar auf Kohlenstoff aufbauen, aber nicht alle über DNS und Codon-Sonne laufen ?

Nicht zu akzeptieren ist die Einstellung, daß der Mensch schon heute darüber entscheiden darf, welche Tiere und Pflanzen und welche Lebensräume für sie er an seine Nachwelt übergeben will. Es ist vielmehr Gebot, an die Nachwelt eine möglichst individuen- und artenreiche natürliche Tier- und Pflanzenwelt zu übergeben. Irreversible Handlungen sind zu unterlassen, und zu diesen zählen Ausrottung von Tier- und Pflanzenarten und die Zerstörung von ihren Lebensräumen und Lebensgruppen. Der ganze Maschinenpark einer Superzivilisation ist vermutlich eine nichtentscheidbare Größe, da hier Eigenheiten von Universum, Sonne, Sonnensystem und Planeten und andere Parameter wesentlich eingehen. Eine Superzivilisation wird also gewissermaßen interpretiert, und ebenso der Weg dahin. Allgemeine Entwicklungswege und -größen lassen sich aus der Weltraumstützung der Superzivilisation ableiten. Dazu gehört vor allem die Erstellung eines Versorgungsnetzes mit Energie- und Materiestrahlen, das von Sonnentankstationen in Sonnennähe gespeist wird und noch die äußersten Bereiche eines Sonnensystem mit Energie und Wasserstoff versorgen.

Damit wird die Erdenformung geeigneter Planeten und Monde in unserem Sonnensystem möglich, ebenso ihre Besiedlung und dauerhafte Kultivierung.

Es soll hier nun auf die Forschungen in Schwerionenphysik, Kernfusion und Robotertechnik eingegangen werden. Allen diesen Forschungsrichtungen liegen vernünftige Fiktionen zu Grunde.

 

Schwerionenphysik

Wenn man schwere Atomkerne aufeinander schießt, muß der so erhaltene "Atomkern" (Compoundkern) keineswegs sofort wieder platzen, sondern es kann ein Gebilde wie eine Hantel entstehen, wobei die Kugeln aufeinander zu und voneinander wegschwingen. Dieses quasimolekulare Gebilde kann zu einem zeitlich beschränkt "stabilen" Kern führen, einem Atomkern so mit der Ordnungszahl 150,170 ... Dieser neue Atomkern läge dann in einem sogenannten isomeren Zustand vor und würde vermutlich schon nach kurzer Zeit wieder "platzen". Man hofft auf die "Inseln der Isomerie" zu stoßen mit chemisch analysierbaren Eigenschaften der superschweren künstlichen Atome.

 

Kernfusion

Der Heliumkern besteht aus 2 Protonen und 2 Neutronen. Man kann ihn künstlich herstellen, indem man 4 Protonen zu einem Kern verschmilzt, und die frei werdende Energie ist noch einmal - bezogen auf dieselbe Reaktionsmasse - viel größer als bei der Uranspaltung.

 

Bewußt-intelligente Roboter

Läßt man Elektronenhirne immer leistungsfähiger werden und kombiniert man sie mit einer guten Energieversorgung, guten Effektoren usw., könnte man Roboter der SF-Romane vielleicht herstellen. Bei allen diesen Forschungsrichtungen ist ganz unklar, ob unser Universum damit spielt oder besser seine Physik.

 

Gibt es die Inseln der Isomerie, so kann man im Prinzip superschwere Atomkerne herstellen.

Kann man die künstliche Kernfusion auf kleinem Raum beherrschen, kann man Fusionsmeiler bauen.

Kann man bewußt-intelligente Roboter bauen, schafft man eine zu biologischen IW konkurrierende IW-Form ...

 

Wenn man Grundlagenforschung betreibt, so darf man nicht fragen:

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"Ist das überhaupt (in unserem Universum) möglich ?" oder

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"Wofür soll das verwendbar sein ?",

denn es ist ja das Wesen der Grundlagenforschung, eben erst die Grundlagen erforschen zu wollen. Es ist also nahezu irrelevant, ob man epochal-regional glaubt, daß etwas nicht machbar oder nicht verwendbar ist. Man weiß das eben nicht und will das erst erforschen. Und ganz wichtig ist:

 

Wo und wie man auch immer forscht, man muß die Forschung unter dem Aspekt sehen, daß sie nicht nur Neues, sondern Unerwartetes, Unerhörtes, Unglaubliches ... als Realität erkennbar werden läßt und in den Blickpunkt der Wissenschaft rückt.

 

Ein Projekt großer Wichtigkeit ist die Umstellung der Energiegewinnung total auf Sonnenenergie. Man kann zur Grundlagenforschung sicher Fusionsanlagen bauen, aber großtechnisch sollte man nicht Wasserstoff verbrauchen, wenn die Sonne genug Energie für Jahrmilliarden liefert (das bedeutet nicht einen sofortigen Ausstieg aus der Kernenergie, was Ewiggestrige aber heute verlangen). Man muß allerdings die begrenzten Finanzmittel auf die verschiedenen Disziplinen der Wissenschaft vernünftig verteilen. Und hier ist zu empfehlen, als besondere Schwerpunkte zu erklären:

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Rotierende Weltraumstationen, Großraumschiffe, Planeten- und Mondbasen, und zwar für große Populationen an Menschen, Tieren und Pflanzen bei entsprechender Sicherheit der künstlich-technischen Lebensinseln.

 

Begründung: Nun vom Weltraum her kann man auf die Erde einstürzende Himmelskörper wirksam bekämpfen (zerstören, aus der Bahn lenken).

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Von Erschließung und Besiedlung des Weltraums kommt der größte Zivilisationsdruck.

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Durch die bemannte Weltraumfahrt kommt der Mensch zu einer Geistigkeit, die er auf anderem Wege nur sehr schwer erreichen mag.

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Solarenergiegewinnung auf allen erdenklichen Wegen, völlige Umstellung auf Sonnenzellenbatterien, Solarenergiekraftwerke, nachwachsende Rohstoffe (wenn diese Techniken den entsprechenden Stand der Ersatztechnologie erreicht haben, und das ist durch physikalische Daten, reife Technologien und Modellrechnungen nachzuweisen und nicht mit der Methode des ideologisch verbohrten Dummkopfs vorzeitig durchzusetzen !),

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Sonnentankstationen, Energieverteilerstationen, Versorgungsstrahlen, um den Raumschiffspassagierbetrieb mit einem Netz von Versorgungsstrahlen abzustützen (d. h. die Raumschiffe führen ihren Treibstoff nicht mit an Bord !) und beliebige künstlich-technische Lebensinseln oder Kolonien auf sonnenfernen Himmelskörpern mit Energie zu versorgen.

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Künstliche Steuerung des Klimas auf der Erde durch Biotech-Landschaften (ausgewogenes Miteinander von riesigen Solarzellenbatterien, eng durchsetzt und kombiniert mit einer reichen Tier- und Pflanzenwelt).

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Paradiesformung auf der Erde (Wüsten, Steppen ... in fruchtbare Gegenden verwandeln mit einer reichen Tier- und Pflanzenwelt).

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Städte mit großen Tierparks anfüllen oder große Tierparks mit Stadtteilen.

 

Es gibt keine ewigen ökologischen Lücken ohne entsprechenden Aufwand.

 

Friedrich Engels und Karl Marx haben in ihrer Eschatologie zuviel religiöse Vorstellungen kopiert. Die in der Eschatologie als höchstes Ziel genannte Gesellschaft, die alles hat, scheitert an der Zeitmauer: Jede "Welt", jeder Lebensraum, jedes Paradies, jede Gesellschaft ... steht immer und zu jeder Zeit mit einem Bein im Grab, da es in der globalen Realität keine ewigen ökologischen Lücken gibt. Jede Sonne ist einmal ausgebrannt, jedes Universum ist einmal zerfallen ... es hängt von den Superzivilisationen ab, ob Sonnen und Universen ihr normales Schicksal haben oder ob IWA und TZ ab der Stufe der Superzivilisation so eingreifen, daß die höheren Wertschöpfungen erhalten bleiben. Es gibt keine ewigen Paradiese. Die physikalischen Bedingungen, die bestimmte physikalische Gegebenheiten ermöglichen, sind laufend im Wandel. Ökologische Lücken mögen durch Zufall entstehen - ihr Verbleiben muß mit den Mitteln einer immer höher zu entwickelnden Superzivilisation immer wieder erkämpft werden. Man kann das genauer formulieren:

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Uns erscheint heute der Einschlag eines Asteroiden auf die Erde als schwer verhinderbar, und wir müssen erst die erforderlichen Technologien der Superzivilisation schaffen, um diese Katastrophe verhindern zu können.

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Das Ausputzen unseres Sonnensystems von solchen gefährlichen Himmelskörpern ist aber nicht das Ende der kosmischen Bedrohung von Leben und Zivilisation in unserem Sonnensystem. Da können Gefahren von unserer Sonne oder von anderen Sternen kommen, die wir heute noch nicht einmal ahnen.

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Auch wenn wir unser Sonnensystem zur Maschine umgebaut haben und die Physik der Sterne voll verstanden haben und Sterne technisch beherrschen, so können in beliebig großen Zeiträumen beliebig große Gefahren von innerhalb oder außerhalb unseres Universums auftreten, die unsere Superzivilisation zu zerstören drohen ... Das geht immer so weiter ! Es gibt keine ewige ökologische Lücke, wo das Leben auf ewig bewahrt und geschützt werden kann, ohne daß man die entsprechenden Mittel beliebig hoher Superzivilisationen einsetzen muß. Die Machtmittel der Superzivilisation müssen gewaltig sein, damit sie Naturgewalten entgegengesetzt werden können. Hier zeigt sich, daß der natürliche Mensch ein Auslaufmodell der Evolution ist, denn Trieb-, Traditions-, Epoche-, Menschenbezogenheit usw. sind mit der Fähigkeit unvereinbar, auf Dauer mit den Machtmitteln der Superzivilisation ethisch fertig zu werden. Beispiele für die Gefährlichkeit der triebhaften Veranlagung des Menschen:

 

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Zur Abwehr von Himmelskörpern sind taktische Raumflotten notwendig - was ist, bei ihrem verbrecherischen Einsatz ?

 

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In RWS, GRS, PBA ... schützen nur dünne Wandlungen die Menschen und anderen Geschöpfe vor dem Vakuum des Weltraums. Was ist, wenn so ein Verblendeter im Rausch von Trieben und Wahn die Lebensinsel sabotiert ?

 

Das führt zur Frage nach dem „Ausgang“ der Geschichte der Menschheit.

 

 

7  Medienpolitik - Forderungen an die Informationspolitik

 

Schärfster Protest ist gegen die dümmliche, lächerliche und lebensfeindliche Informationspolitik der Staaten und die praktizierte Medienpolitik zu erheben. Gerade die Medien tragen eine sehr große Schuld und Verantwortung dafür, daß politische und wirtschaftliche Entwicklungen so oft abgleiten. Das wird in verschiedenen Beispielen vorgeführt.

Statut: Wegen des niedrigen Ausbildungsstandes der Journalisten, Rundfunkreferenten, Fernsehrmoderatoren ... in Naturwissenschaften und Hochtechnologie stellen diese Leute eher selber ein Problem dar, anstatt gesellschaftliche Probleme zu lösen.

 

1.

Unverständnis und Abneigung gegen Naturwissenschaften und Technik

 

Es wird wohl jeder Bürger der westlichen Industrienationen bestätigen, daß die Politiker oft das Loblied auf Forschung und Technik singen - und die Journalisten schießen quer. Sie lesen so oft auf den Titelseiten der Tageszeitungen und Wochenblätter, daß z.B. die Arbeitslosenrate so hoch sei und Mängel in den innovativen Technologien die Entwicklung der Wirtschaft behindert. Da es so ist, daß die Informierung der Bürger durch die Presse erfolgt, leistet hier die Presse nicht das, was sie leisten soll. Sie informiert die Bürger nicht, sondern verblödet sie.

 

Die Journalistenhetze in den 1970er und 1980er Jahren gegen bemannte Weltraumfahrt und Bau großer Weltraumstationen läßt sich in ihrer Auswirkung u.a. in etwa 2 Prozentpunkten zusätzlicher Arbeitslosenrate ablesen.

 

Genau dasselbe gilt für die Gentechnologie, die gegenwärtig am meisten verteufelt wird. Es ist der zu voreiligen Aussetzung gentechnischer Saatprodukte nicht das Wort zu reden, da man wesentliche Techniken noch nicht beherrscht, aber es ist auch nicht ein politisches Klima zu schaffen, das feindlich ist gegenüber Gentechnik, Biomedizinische Technik usw. ist. Z.Z. macht man noch etliche Fehler bei der Genmanipulation, indem man Gensequenzen, die man zwar gar nicht in die DNS einführen wollte, aber zur Korrektur der DNS benötigt, ebenfalls in die DNS einschleust. Im Labor experimentieren kann man sicher mit solchen so korrigiertem Saatgut, aber solange man die Genmanipulation handwerklich noch nicht beherrscht, sollte man auf Freilandversuche verzichten. Hier hätte die Presse die Aufgabe, die Politiker in die richtige Richtung hinzuloben, etwa der Art, daß man große Förderungsprogramme für Hochtechnologie und Naturwissenschaften startet, in denen man sich die benötigten handwerklichen Fähigkeiten aneignet.

 

 

2.

Europäische Einigung durch die Politiker

 

Nachdem die Politiker das Erstaunliche geleistet haben, die Staaten Europas immer näher zusammenzuführen, tun die Medien so, als ob es für den speziellen EU-Bürger jeweils nur sein spezifisches Land in der EU geben würde. Deutlicher gesagt: Wer im Land x der EU lebt, erfährt nichts von der aktuellen Politik in den anderen Ländern der EU. Nicht nur ist diese geübte Praxis idiotisch, weil sich so kaum ein Wir-Gefühl für die europäischen Völker entwickeln kann, sondern auch wegen des so erzwungenen Informationsmangels bei den Bürgern, der verhindert, daß die EU-Bürger die politische, wirtschaftliche, juristische ... Intelligenz und Vernunft der maßgeblichen Leute ihres eigenen EU-Landes x mit den entsprechenden Gegebenheiten in den anderen EU-Ländern vergleichen können.

 

Wenn man im EU-Staat x die Leistungsfähigkeit einer Kommunalverwaltung in irgendeiner seiner Regionen objektiver beurteilen will, muß man Vergleiche mit anderen und möglichst vielen anderen Kommunalverwaltungen anstellen. Und wenn man die Leistungsfähigkeit von Politik, Wirtschaft, Justiz ... eines EU-Staats x beurteilen will, muß man Vergleiche mit den entsprechenden Gegebenheiten in den anderen EU-Staaten anstellen. Das würde bei der Entwicklung von guten Verwaltungs- und Staatswissenschaften sehr helfen, die man dann auf IW, IWV, IWA und TZ verallgemeinert.

 

 

3.

Journalisten sind Katastrophenfetischisten

 

Es wird zwar in den Zeitungen gerne und oft über Katastrophen berichtet, aber die Darstellung der Abläufe im Staat und in den anderen Staaten in Zahlen und im wechselseitigen Vergleich ist zur vernünftigen Informierung der Politiker viel wichtiger. Man wird zwar regelmäßig und ausführlich über entgleiste Züge, Familiendramen, Autounfälle ... informiert, aber nicht über Zustandekommen, Entwicklung und Darstellung der aktuellen Wirtschaftskraft, Wissenschaft, Hochtechnologie ... im eigenen Staat und in anderen Staaten. Die Journalisten veranstalteten um 1998 einen Kongreß, in dem genau dieser Vorwurf zur Sprache kam. Die Journalisten schützten sich da selber mit Behauptungen wie „Das Volk ist dumm.“ - nun, wenn das so ist, das ist das zu einem großen Teil der dummen Berichterstattung der Journalisten zuzuschreiben. Oder man sagt gleich: „Die Journalisten sind zu dumm, um eine vernünftige Informierung der Bürger zu betreiben.“ Deshalb ist die journalistische Aufgabe dringend und gründlich zu verbessern und die Anforderungen an Bewerber sind entsprechend zu gestalten.

 

Man kann es nur als Beweis von Dummheit und ideologischer Betonköpfigkeit bezeichnen, daß es keinen Radiosender gibt, der rund um die Uhr Radioprogramme aus den Bereichen Natur-, Ingenieur-, Staats- und Wirtschaftswissenschaften sowie Tier- und Pflanzenschutz sendet. Da mit dem Radio die Informationen akustisch und nicht optisch aufgenommen werden, erschließt sich dadurch ein riesiger Zeitraum persönlicher Nutzungsmöglichkeit, z.B. beim Essen, Wandern, Radfahren, Schlafen ...

Es ist hart zu fordern, daß diese Radio-Informationssender und Radio-Lehrsender sofort eingerichtet werden.

 

 

8  Wie geht die Geschichte der natürlichen Menschheit aus ?

 

VIW

Vernunftwesen

TZ

Technische Zivilisation(en)

 

Ziel: Entwicklung zur Superzivilisation, Kosmozivilisation ...

 

Ja, wie wird die Sache mit der Menschheit ausgehen ? Wird sich die Menschheit in einem ABC-Krieg selber vernichten, der plötzlich kontinentweit so hochwallt wie Wut und Jähzorn im Menschen ?

Oder werden die Menschen dazu kommen, ihre eventuell vorhandenen kosmologischen Aufgaben zu erkennen und sorgfältig zu machen ?

Wenn die natürlichen Menschen ihre Aufgaben richtig erledigen, wird es in nicht zu ferner Zukunft einen letzten natürlichen Menschen geben, umgeben von Wunderwerken der Superzivilisation, geschaffen von den VIW, diese wiederum im Anthropozoikum geschaffen vom Menschen und immer weiter verbessert durch sich selber. Diese VIW stehen in der Rangstufe von Intelligenz, Vernunft, Einsicht usw. so viel höher als der Mensch wie der Mensch gegenüber einem Affen. Die VIW erschließen und besiedeln das Sonnensystem der Erde und als Vernunftwesen - also als IW ohne das Böse - dürfen sie auch interstellare Reisen machen zu anderen Sonnensystemen. VIW dürfen Sternenreiche bilden. Anaxagoras, einer der bedeutendsten Vertreter der Ionischen Naturphilosophie und Zeitgenosse von Perikles, Aristophanes und Pheidias (Architekt des Parthenon auf der Akropolis zu Athen), floh vor der athenischen Willkürjustiz und erhielt fern von Athen die Nachricht, daß die Athener ihn zum Tode verurteilt hätten. Darauf sagte er: "Die Natur hat die Athener und mich schon lange vorher zum Tode verurteilt. "Aristoteles von Stageira - daher auch der Stagirite genannt - vermutete, daß einstmals Automaten (Selbstbeweger) die Arbeit verrichten würden, die zu seiner Zeit von Sklaven getan wurde. Aristoteles war Schüler von Platon gewesen (Zeitgenosse von Sokrates und Perikles) und Lehrer von Alexander dem Großen am Königshof Pella in Makedonien gewesen. Etwa tausend Jahre später nahm Mohammed von Mekka biomedizinische und gentechnische Möglichkeiten von heute und morgen vorweg und vermutete, daß man sehr wohl Tote wieder zum Leben erwecken könne und daß "sie" bei Fehlverhalten bestraft werden, indem ein anderes Geschlecht an "ihre" Stelle gesetzt wird. Die alten Religionsschöpfer waren SF-Autoren im heutigen Sinne. Die Vorstellung, daß die Menschen durch andere IW ersetzt werden, kann uralt sein und wurde in der germanischen Mythologie überliefert. Die Menschen damals glaubten an ein göttliches Walten bei der Ersetzung des Menschen durch ein anderes "Geschlecht", erst die modernen Technologien haben klar gemacht, daß dasein wesentliches Leistungsmerkmal der Superzivilisation ist, die aus der TZ der Menschen hervorgeht. Weil die religiösen Fanatiker und nach ihnen die ideologischen Fanatiker intelligentere und schöpferische Menschen als ihre Todfeinde ansahen und auf grausamste Weise töteten, hat sich erst etwa ab 1950 eine Literatur herausgebildet, die die Zukunft der Menschen und das Problem um IWA und TZ allgemeiner behandelt, nämlich die SF-Literatur. Hätten die Klerikalen nicht De Dominis, Savonarola, Vanini, Giordano Bruno und viele andere Freigeister des Mittelalters verfolgt und getötet, wären wir in Sachen IWA- und TZ-Entwicklung schon viel, viel weiter. So aber wurden die Menschen immer wieder neu von Generation zu Generation in den übelsten Narzißmus gezwungen, wo sie nur an sich und ihre unsterbliche Seele, ihre Seligkeit und ihr Leben nach dem Tode dachten. Die Religionen stoßen den Menschen in den Narzißmus, und das Gute tut er nur, um sein Seelenheil zu fördern, also auch aus Selbstsucht. Dieser laufende Zwang zum Narzißmus ist ein wichtiger Grund dafür, daß die Menschen nicht vernünftig über ihren persönlichen Tod hinausdenken können und auch nicht über den Artentod der Menschheit hinaus. Hier ist es zwingend, diese ganzen alten Vorstellungen untergehen zu lassen und durch moderne und leistungsfähige zu ersetzen. Es ist unnötig, Religionen und Ideologien zu bekämpfen. Man schafft neue geistige Systeme und verbessert sie laufend, und irgendwann reicht die Akzeptanz aus. Wichtig ist dabei, daß man allen diesen Glaubensunsinn durch Denken in Fallunterscheidungen ersetzt. Isaac Newton lehnte es ab, etwas Unvernünftiges glauben zu müssen. Kann man zu irgendeiner Region und Epoche noch nicht entscheiden, ob etwas vernünftig oder wahr ist, dann reiht man es in ein System von Fallunterscheidungen ein und ordnet ihm zeitlich variabel Wahrscheinlichkeitswerte zu. Im Grunde tendieren die Vorstellungen von Alois Huxley in seinem Buch "The Brave New World" in Richtung Völuspa und Koran, wobei beide Werke hier die Ersetzung der Menschen durch bessere IW andeuten. Hier ist nun die Frage wieder akut, die die Sozialisten und Kommunisten bewegte, ob man nämlich den neuen Menschen, den sozialistischen Menschen, durch Erziehung schaffen kann. Charles Darwin hatte durch seine vielen Reisen die Menschen vor Ort in ihrer Unterschiedlichkeit erkannt und diese zum größten Teil auf ihre Erziehung zurückgeführt. Er staunte über diese Domestifikation des zivilisierten Menschen, der bei anderer Erziehung ein "Wilder" geworden wäre. Es ist festzustellen, daß die Sozialisten und Kommunisten bei ihrer Erziehung versagt haben, und zwar durch Lern- und Denkfaulheit der Kader, Parteifunktionäre, Chefideologen ... Diese Leute waren nämlich zu faul, um laufend das neu hinzukommende Wissen ihrer Zeit zu lernen und in die bestehenden Vorstellungen und Modelle einzuarbeiten. Wissenschaftlicher Sozialismus - so ein Quatsch, wenn man nicht das Literaturstudium macht, um den Anspruch der Wissenschaftlichkeit zu erfüllen ! Es ist ganz selbstverständlich, daß man von Klerikalen, Philosophen, Ideologen, Intellektuellen ... erwarten muß, daß sie laufend das neu hinzukommende Wissen sorgfältig studieren und auf neue Strukturen und Ideen bzw. Widersprüche mit alten Vorstellungen überprüfen. Genau das machen diese Leute heute aber immer noch nicht, und zwar stützen sie sich dabei immer noch mehr oder weniger auf gute Beziehungen, Opportunismus, Liebedienerei und wenn möglich, auf gesellschaftliche, soziale, politische, militärische ... Gewalt. Auch die Gier nach materiellen Gütern hemmt die Klerikalen an der Weitsicht: Die so große Überbetonung des "Wort Gottes" gegenüber dem "Werk Gottes" durch die Klerikalen hat sicher als Ursache das Motiv "Wenn der Taler im Kasten klingt, die Seele aus dem Fegefeuer springt. "

Würden die Menschen von Generation zu Generation nicht immer wieder neu in den Narzißmus gestoßen, könnten sie bedeutend leichter über ihren eigenen Tod hinaussehen und den Artentod der Menschheit. Man muß dazu in der Lage sein, das eigene Leben und den Tode der eigenen Person sowie das Wirken der Menschheit und ihren Artentod auch einmal ganz nüchtern und ohne jede Gefühlswertung in einer großen Anzahl von Fallunterscheidungen und Modellen zu beschreiben. Dann wird das, was soeben phantasiert oder aufgeführt worden ist, in vieler Hinsicht zu einer Trivialität. Noch kein Mensch hat eine Superzivilisation gesehen oder Vernunftwesen aus dem biologischen oder technischen Leben, aber ohne diese Fiktionen kommen die Modelle in einer Fallunterscheidungskette nicht zu einer überzeugenden Lösung. Die Vorstellung von der Erziehung zum sozialistischen Menschen im Sinne von Marx und Engels ist im Prinzip nichts anderes als die, junge Menschen zu Demokraten zu erziehen. Die Fehler wurden bei den Marxisten zum wesentlichen Teil bei der Grundeinschätzung der Psyche des Menschen gemacht. Eine sehr interessante Variante um Domestifikation, Erziehung zum sozialistischen oder demokratischen oder ... Menschen ist die Erziehung zum "Androiden" in Richtung Vernunftwesen. Inwieweit kann durch Erziehung der durchschnittliche Mensch den Übertritt in die Art Homo sapiens technicus in seiner Psyche simulieren ?

Kann der Mensch geistig einen Artenwechsel für seine Person erreichen ?

Oder anders gefragt: Waren die großen Genies der Menschen überhaupt noch im Sinne des Durchschnittsmenschen "Menschen" ?

Das Gehirn des Menschen ist so leistungsfähig, daß es praktisch den bisherigen biologischen Artenbegriff sprengt. Eingeleitet wurde das allerdings schon wohl vor über 1 Million Jahren, als viele Versionen des Homo erectus auf der ganzen Erde miteinander konkurrierten und sich jeweils in Grenzen in unterschiedliche Richtungen und Kulturen entwickelten, aber noch für Jahrhunderttausende untereinander einkreuzungsfähig mit fruchtbaren Nachkommen waren. Intelligenz, Vernunft, Kultur, Zivilisation, Domestifikation ... führen zudem evolutionär neuen und verblüffenden Effekt, daß 2 Geschöpfe - das eine lebt wie ein wildes Tier unter primitivsten Bedingungen und das andere lebt in einer kulturell und zivilisatorisch anspruchsvollen Umgebung mit entsprechender Lebensführung und Lebenszielsetzung - trotz extremer Unterschiedlichkeit über natürliche Zeugung und Fortpflanzung miteinander Nachkommen haben können. Das ist eine reine Folge der ungeheuren Leistungsfähigkeit und Variabilität des menschlichen Gehirns. Darum ist es vernünftig, zu fragen, wie hoch das Gehirn des natürlichen Menschen durch gute Ausbildung und Lebensführung "seinen" Menschen führen kann. Einige Fragen:

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Ist es - wie bei der EDV mit der Emulation von Rechnern auf anderen Rechnern - möglich, daß das menschliche Gehirn "seinen" Menschen zum Vernunftwesen machen kann ?

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Kann es einen Artenwechsel simulieren, wobei nach den obigen Ausführungen der biologische Artenbegriff bei der Gattung Homo seit vermutlich 1 Million Jahren nicht mehr korrekt anwendbar ist ?

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Ein "Wilder" kann ein "Zivilisierter" werden - kann ein "Zivilisierter" ein "Androide" werden ?

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Kann der Mensch die Todesgrenze der Arten der natürlichen Hominiden in Richtung humanoider Vernunftwesen - also Androiden - rein durch geistige Kraft, rein psychisch überschreiten ?

Hier ist deutlich zu sehen, daß sowohl das menschliche Gehirn - und das ist keine Fiktion ! - als auch die Superzivilisation - das ist eine Fiktion ! - ganz wesentliche völlig neuartige Entwicklungen zulassen, sowohl in persönlicher Hinsicht als auch in zivilisatorischer, technologischer, kosmologischer Hinsicht über die Superzivilisation. Damit ist erwiesen:

Die Beobachtung der Evolution läßt als sicher erscheinen, daß der alte Satz

"Nur um der Hoffnungslosigkeit willen ist uns die Hoffnung gegeben. "

eben nicht stimmt.

Die Fiktion der Superzivilisation vermag sogar die Theodizee aufzulösen, aber sie bringt notwendig den letzten "Generationenkonflikt" mit sich, nämlich den Konflikt der natürlichen Menschen mit ihren eigenen Produkten, und zwar vornehmlich den gentechnisch verbesserten "Menschen" oder Androiden. Man kann hier eine Verhaltensregel angeben, die eigentlich ganz einleuchtend ist: Wann werden Vernunftwesen am ehesten bereit sein, Gnade gegenüber den natürlichen Menschen walten zu lassen ? Wenn die Menschen selber Gnade zu Zeiten ihrer Herrschaft haben walten lassen, und das bevorzugt gegenüber den Schwächsten, und das sind Tiere und Pflanzen - angeblich eine Schöpfung Gottes wie der Mensch.

 

Seit 15 Jahren habe ich Katzen und staune immer wieder über ihre Ausdrucksfähigkeit, Schönheit, Eleganz und menschenähnlichen Verhaltensweisen. Wenn ich meine Katzen spielen sehe oder ihnen Futter gebe, oder wenn eine von ihnen zum Schmusen kommt und sie einen mit ihren großen schönen Augen anschaut, so kommen mir solche Fragen in den Sinn:

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Kann so ähnlich ein Paradies für Menschen, Tiere und Pflanzen aussehen und so auch langfristig geschaffen werden ?

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Wie lange wird es noch Gemeinschaften natürlicher Menschen geben, wie lange noch natürliche Menschen und ihre Kulturen im heutigen Sinne ?

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Greift bei uns ab und zu ein KIW oder VIW i. A. ein, um die Evolution der natürlichen Menschheit zu optimieren ?

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Wenn es ein Ziel der Evolution der Organismen ist, in höheren Arten aufzugehen, werden dann einst humanoide, felide ... Vernunftwesen durch unser Sonnensystem fliegen, etwa so wie die Bürger von Entenhausen als intelligente Enten, Hunde ... durch die Straßen gehen ? Weiteres siehe "Micky Maus".

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Was geschieht gegenwärtig auf anderen Planeten unserer Galaxis oder anderer Galaxien ? Wie sehen die Gemeinschaften dort aus und wie sehen ihre aufeinanderfolgenden Entwicklungsstufen aus ?

 

Aus solchen Überlegungen sind die Vorstellungen über insterstellare, intergalaktische ... Ethik entstanden, die eine große Brisanz haben. Dabei wird nämlich auch die Frage aufgeworfen, ob eine IWA und TZ vom Sonnensystem A in die Entwicklung von Leben und Zivilisation auf einem Planeten in einem anderen Sonnensystem eingreifen darf, um Greueltaten zu verhindern.

 

 

9  An der Todesgrenze der Arten der natürlichen Hominiden

 

Es berührt eigenartig, selber noch in einer Epoche zu leben, in der die Menschen sich zwar für die Krone der Schöpfung und sich sonst noch für das Höchste halten, aber Angst vor dem eigenen Tod haben. Es berührt auch eigenartig, noch Menschen anzutreffen, die tatsächlich an alte SF - will sagen: Religionen - glauben. Damit wird hier nicht behauptet, daß jeder, der auf einer Kanzel steht und den Leuten religiösen Sums predigt, auch selber an das glaubt, was er da so sagt. So manch' einer sagt sich, daß Geld nicht stinkt, und für ein gutes Gehalt ist es für viele annehmbar, dumme Sprüche zu klopfen. Für Ideologen und Angehörige von Politbüros gilt genau dasselbe. Das alles ist so eigenartig - genauso, als wenn plötzlich aus dem Waldesdunkel ein Saurier hervortreten würde. Vor 65 Millionen Jahren zermalmten Saurier bereits Blütenpflanzen wie Magnolien und junge Laubbäume unter ihren Gewichten. Die Saurier sind ausgestorben (auf jeden Fall alle die, die zweibeinig über die Erde liefen !), und irgendwann wird eine Zeit kommen, von der an auch die Menschheit ausgestorben ist und ebenso alle sonstigen Arten der natürlichen Hominiden. Gerade in unserer Zeit leben wir an der Todesgrenze der letzten Arten der natürlichen Hominiden. Dabei wird sie vermutlich nicht etwa durch das Auftreffen eines Asteroiden auf die Erde definiert. Es ist sicher so, daß

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die Erde laufend in Gefahr ist, von Himmelskörpern getroffen zu werden,

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unser Sonnensystem laufend in Gefahr ist, von anderen Sternen oder Sonnensystemen "gerammt" zu werden,

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unsere Galaxis laufend in Gefahr ist, von dem in ihrem Zentrum befindlichen Schwarzen Loch gestört oder von anderen Galaxien "gerammt" zu werden,

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unser Universum laufend in Gefahr ist ...,

aber die größte Bedrohung der Menschen kommt von ihnen selber her.

 

 

10  Die Jahrtausende alte Klage über die Bestie im Menschen

 

Friedrich Schiller: „Das Ideal und  das Leben.“

„Ewigklar und spiegelrein und eben fließt das zephyrleichte Leben

im Olymp den Seligen dahin. Monde wechseln und Geschlechter fliehen,

ihrer Götterjugend Rosen blühen wandellos im ewigen Ruin.

Zwischen Sinnenglück und Seelenfrieden bleibt dem Menschen

nur die bange Wahl, auf der Stirn der hohen Androiden

leuchtet ihr vermählter Strahl ...“

 

Man sollte sich wohl nicht an die Menschen wenden, sondern an ihre Nachfolger in diesem Sonnensystem, und zwar die Vernunftwesen (VIW), die den Labors in der Gestalt von Androiden, intelligent-bewußten Robotern, Cyborgs ... entsteigen mögen. Was sind das nur für schwere Sünden der natürlichen Menschen gegenüber der (natürlichen) lebendigen Schöpfung (Gottes):

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Bewußt-geplantes Abbrennen und sonstiges Vernichten riesiger Urwälder, und mit ihnen von riesigen Tier- und Pflanzenbeständen, und das rund um die Erde von Ozeanien über Afrika bis Mittelamerika.

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Verwenden von kilometerlangen Schleppnetzen, durch die die Ozeane leer gefischt werden.

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Niedermähen riesiger Bestände an Großwild durch Maschinenwaffen oder Vernichten riesiger Lebensräume von Tieren mit dem Ergebnis ihres Aussterbens.

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Aussetzen von Haustieren wie Hunden und Katzen zu Hunderttausenden jedes Jahr in der Ferienzeit so ziemlich in jedem Industriestaat, wobei viele dieser Tiere, die vorher wie Familienangehörige waren, jämmerlich zugrunde gehen, durch Hunger, Überfahrenwerden usw.

Im Generationenkonflikt zwischen Homo "sapiens" "sapiens" und Homo sapiens technicus - hier nun auf dem Wege zu Vernunftwesen vorausgesetzt - werden sich die VIW gewiß darüber informieren können, wie die Menschen zu Zeiten ihrer Macht mit anderen Geschöpfen umgegangen sind. Und hier kann man sicher feststellen, daß das Verhalten der Menschen gegenüber Tieren und Pflanzen schon die Loyalität denkender natürlicher Menschen überstrapaziert - wie soll da erst das bestialische Verhalten so vieler Menschen auf Vernunftwesen wirken ? Geniale Robot- und Gentechniker können sich durch das Böse im Menschen als dazu berechtigt ansehen, künstliche IW zu schaffen, die das abstoßende Böse des natürlichen Menschen nicht haben. Die Menschen treibt nur das Böse in ihnen zur Unterdrückung bis hin zur Auslöschung der begleitenden Tier- und Pflanzenwelt, und man kann es als möglich ansehen, daß es ein Ziel der Evolution ist, das Böse zum Verschwinden zu bringen. Entweder verhält sich der Mensch gegenüber der lebendigen Schöpfung ohne Mitwirkung des Bösen in ihm oder die Menschen verschwinden und dann verschwindet zwangsläufig das Böse in ihnen ebenfalls. Die Staaten mit real existierendem Sozialismus und Kommunismus haben gezeigt, daß ihnen an Schutz und Erhaltung der Tier- und Pflanzenwelt noch weniger gelegen ist als den Staaten mit sogenannten christlichen Richtlinien - soweit das überhaupt noch möglich ist. Der Überlieferung nach war Zarathustra der erste Mensch, der die Aburteilung der ganzen Menschheit am Ende ihrer Zeit prophezeit hat. Diese ist nichts anderes als ein Generationenkonflikt zwischen Menschen und Androiden bzw. zwischen Menschen und bewußt-intelligenten Robotern. Für die einzelne Person gibt es kein Jüngstes Gericht. Dieses Gericht bestraft Kollektive:

Für unsere Sünden zahlen nicht wir, sondern unsere Nachfahren in der n-ten Generation. Es ist interessant und für die natürlichen Menschen gefährlich, daß sie auf der einen Seite behaupten, daß Tiere und Pflanzen Gottes Werk seien, und auf der anderen Seite quälen, mißbrauchen, vernichten und zerstören sie dieses göttliche Werk seit Jahrtausenden.

Mit einer "nichtmenschlichen" Denkweise beurteilt liefert das Verhalten der Menschen gegenüber Tieren und Pflanzen allergrößte Gefahren für die Menschen in der Zukunft. Wenn wir versuchen, uns in die Denkweise von Androiden, intelligent-bewußten Robotern, Cyborgs ... hineinzuversetzen oder in die von raumfahrenden IW zu irgendwelchen Zeiten, die vielleicht in Jahrmilliarden unser Sonnensystem entdecken werden, haben wir durchaus die Möglichkeit, nützliche Ideen und Vorstellungen zu erhalten, die wir auf anderem Wege nicht bekommen könnten. Auch heute noch ist es bei Klerus und Politbüro so, daß die Realität ohne Menschen nicht denkbar ist. Nicht nur die Kirchen und ihre Vertreter predigen etwa, daß die Erde bzw. Realität nur für die Menschen geschaffen ist, sondern nicht viel anders auch Chefideologen und Philosophen. Marx und Engels sahen nur das Paradies für die Menschen als großes gesellschaftliches Entwicklungsziel in der Eschatologie, aber sie sahen nicht über die Menschheit hinaus. Und zu Tieren und Pflanzen hatten die Ideologen gar keine Beziehung, ebenso wie die chinesischen Philosophen.

In den auf die Thora gestützten Religionen kann man wenigstens Angelpunkte für Tier- und Pflanzenschutz finden wie:

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Gott schuf Himmel, Erde, Pflanzen, Tiere und den Menschen.

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Der Mensch soll seine Mitgeschöpfe nicht zu sehr bedrängen, als göttlicher Auftrag.

Hinzu kommen noch Passagen im Neuen Testament wie die, daß das Evangelium aller Kreatur zu predigen ist.

Sozialismus und Kommunismus stehen aber der Tier- und Pflanzenwelt völlig kalt gegenüber, ebenso wie die chinesischen Philosophen in großer Zahl. Daß die Klerikalen trotz ihrer Heiligen Texte auf Tier- und Pflanzenschonung nichts gaben, liegt zum größten Teil daran, daß

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Tiere und Pflanzen keine Kirchensteuer zahlen und somit nicht dafür sorgen, daß die Popen einen feisten Hintern kriegen,

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Leute wie Thomas von Aquino in narzißtischer Menschenverherrlichung dem Tier Gefühl, Seele usw. absprachen,

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die Popen zu dämlich waren und noch sind, um das Werk Gottes höher zu setzen als das vermeintliche Wort Gottes - und Tiere und Pflanzen sollen ja Gottes Werk sein,

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dumpfe Gläubigkeit an dumpfe Mythen meistens auch Dumpfheit des Denkens insgesamt zur Folge hat, wo man das Wohlergehen des eigenen Bauchs sehr viel höher schätzt als das Wohlergehen der kollektiven Geistigkeit ...

 

Die natürlichen Sprachen der Menschen sind durchsetzt mit sogenannten Schimpfworten, die lediglich Bezeichnungen für bestimmte Tierarten sind. Soso, Gott hat also Tiere und Pflanzen erschaffen, und da benutzt der Mensch Bezeichnungen für Tiere - also für Teile der göttlichen Schöpfung - als Schimpfwort für andere Menschen ? Also, man muß das genau analysieren. Da geht einer sonntags schön in Synagoge, Kirche, Basilika, Moschee ..., hört angeblich interessiert und überzeugt das Wort Gottes (das die Schöpfung der Tiere und Pflanzen durch Gott mit umfaßt) und auf der Straße usw. verwendet er Bezeichnungen für diese göttlichen Schöpfungswerke als Schimpfworte ?

Es ist hart einzufordern, daß das Schöpfungswerk Gottes von den Klerikalen so geachtet wird, wie das eines göttlichen Schöpfungswerks würdig ist. Und dasselbe haben sie an die "Gläubigen" ihrer Gemeinde weiterzugeben. Andernfalls ist jede Zusammenarbeit mit diesen Scheinheiligen aufzukündigen, da das Werk Gottes dem Wort Gottes mindestens gleich hoch zu achten ist. Daraus folgt auch der Zwang, zu einer wirksamen Geburtenkontrolle bei den Menschen überzugehen, weil logischerweise immer mehr Menschen den Tieren und Pflanzen immer weniger Lebensraum lassen.

Ein wichtiges Ziel für uns muß sein, die Minimierung der "Generationenkonflikte" beim Übergang Mensch-VIW in der nun nahen Zukunft anzustreben.