Aufruf

zur Aktion

Wissenschaftler, SF-Autoren, Wissenschaftsjournalisten ...

gegen korrupte Politiker

 

Aufhebung der Grenzen zwischen Natur- und Geisteswissenschaften

 

KWG

Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft

KWI

Forschungsinstitut der KWG

MPG

Max-Planck-Gesellschaft:

MPI

Forschungsinstitut der MPG

 

Der französische Molekularbiologe Philippe Kourilsky hat 1988 in einem Buch genau beschrieben, welche Fehler im französischen Ausbildungssystem dazu führten, daß das Mittelmaß regierte: Darunter war vor allem das laufende Absenken der Leistungsanforderungen.

Man kann diese Kritik an den französischen Verhältnissen in Ausbildung, Wissenschaft und Forschung zu Hilfe nehmen, wenn man die westeuropäischen Staaten „auf dem Kontinent“ prüft, insbesondere Deutschland. Es ist zu fragen:

Welche Schäden entstehen in Deutschland durch die scharfe Trennung der Wissenschaften in Natur- und Geisteswissenschaften ? Wann und wie hat man die Auswirkungen dieser Trennung überprüft - und ihre Berechtigung ?

Wie kann es sein, daß über die Jahrzehnte gut ausgebildete, schöpferische und meistens junge Menschen in Scharen Deutschland verlassen (mit steigender Tendenz !) und in die angelsächsische Forschung gehen - und Politiker, Wissenschaftler, Journalisten ... merken das nicht oder wollen das nicht bemerken ? Warum protestieren dagegen nicht die deutschen Wissenschaftler in CERN, MPG, DESY, KFA Jülich, KFA Karlsruhe ... ?

Warum haben nicht die deutschen Wissenschaftler und Forscher der Institute der MPG und im CERN mit Nachdruck auf die forschungs- und wissenschaftsfeindliche Situation in Deutschland hingewiesen, und zwar schon in den 1980er und frühen 1990er Jahren ?

Warum halten es CERN, MPG, die KFAs ... nicht für nötig, für die breite Bevölkerung laufend Informationsmöglichkeiten zu geben wie Alexander von Humboldt ?

Haben sich die Präsidenten der MPG entschieden eingesetzt für

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Verbesserung der Ausbildung und Informierung der breiten Bevölkerung,

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Förderung der Bereitschaft und Fähigkeit zur schöpferischen Forschung,

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Verringerung der Patentgebühren für „kleine Erfinder“ und Erleichterung der Patentanmeldungen,

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Förderung der Weltraumfahrt, Biotechnik, Genchirurgie ... ,

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Definition von packenden Zielen der Großforschung, um die „Genies“ im Lande zu halten ?

Was ist in derselben Richtung mit den vielen deutschen Wissenschaftlern im CERN ? Haben die Deutschland vergessen, sobald sie im CERN hocken ?  

Auf welche Mächte inner- und außerhalb der MPG geht zurück, daß man das hochverdiente MPI für Verhaltensforschung in Seewiesen schließen wollte (um 1998). Wer blockiert die Arbeiten in den MPIs so, daß sie eben nicht so schöpferisch-wissenschaftlich sind wie die Institute der KWG bis 1945 ? England 1995: Deutschland steht in der internationalen Spitzenforschung an 16. Stelle !

Wo sitzen die Head Hunter, die die besten deutschen Wissenschaftler aus Deutschland besonders von den Universitäten, Forschungsinstituten ... weglocken in die angelsächsische Forschung ?

Wo sitzen die Leute - vor allem Politiker -, die die politischen Verhältnisse in Deutschland so gestalten, daß die hoffnungsvollsten und besten jungen Forscher in die angelsächsische Forschung gehen, aus Frust über die Schlafmützigkeit der Behörden, Universitäten ... in Deutschland, über die vielen Beschränkungen in der Forschung in Deutschland, über das SF-feindliche Forschungs- und Wissenschaftsklima in Deutschland ... ?

Wer oder was motivierte die rot-grüne Regierung dazu, die Patentgebühren anzuheben, womit das Schicksal der Erfinder in Deutschland wieder einmal schwerer wurde, oder die deutsche Beteiligung am eher französischen Arianeprojekt wieder einmal zu kürzen ?

Über die Jahrzehnte sieht man, wie in Deutschland immer wieder dieselben Fehler gemacht werden: indem man die besten Leute durch eine schlechte Wissenschafts- und Forschungspolitik vor den Kopf stößt und diese dann das Land verlassen - Abstimmung der Besten mit den Füßen.

Noch vor wenigen Jahren - 1992 bis 1994 - schmiß man die Informatiker als Abschaum der Akademiker und Betriebe auf die Straße - heute fehlen sie in Computertechnik und Informatik.

 

Warum konnte es zu diesem Rückfall in Wissenschaft und Forschung nach 1945 in Deutschland kommen ? Es wirkte vor allem wieder die Trennung in Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften mit der Folge der Polarisierung von Natur- und Geisteswissenschaftlern zu „Gegnern“.

Wie Alexander von Humboldt schon zu seinem Leidwesen festgestellt hat, stimulieren sich nicht Natur- und Geisteswissenschaftler gegenseitig (so daß sie etwa eine wissenschaftliche Krise zusammen überwinden - und diese Krise war zweifelsfrei nach 1945 gegeben), sondern sie bekämpfen einander.

Nachdem ab 1945 die findigen Naturwissenschaftler und Ingenieure als Hitlers willige teuflische Erfinder abgestempelt wurden, sahen die Geisteswissenschaftler ihre große Stunde nahen, um in Deutschland wieder Rosenkreuzertum, Ideologie vom anderen Extrem her, Hofschranzentum ... einzuführen. Und genau das bewirkte im wesentlichen den Absturz in Spitzenforschung und Hochtechnologie bis 1995, fleißig unterstützt von interessierten Kreisen.

 

Als 1990 die Rezession in Deutschland begann und ihren Höhepunkt zwischen 1992 bis 1994 hatte, wurden von den Firmen riesige Scharen von Naturwissenschaftlern, Ingenieuren, Fachkräften ähnlicher Ausbildung und Art oft mit höhnischen Worten auf die Straße gesetzt - und schon wenige Monate später stellten dieselben Firmen fest, daß sie so viele hoch qualifizierte Leute entlassen hatten, daß sie bei leicht steigender Nachfrage schon nicht mehr mit der Produktion nachkamen.

Das ist ein gravierendes Versagen der klassischen WiSo-Lehre. Zu dieser Zeit gab es Hunderttausende von arbeitslosen, jungen und qualifizierten Fachkräften, und die Folge war, daß vor einem Studium der Natur- und Ingenieurwissenschaften gewarnt wurde. In der Folge sank die Anzahl der Studienanfänger auf diesem Gebiet bei vielen Universitäten auf die Hälfte, bei manchen auf ein Drittel. Viele Leute auch mit guten Abschlüssen auf natur- oder ingenieurwissenschaftlichem Gebiet landeten nach Erlangung des Diploms „auf der Straße“. Unter solchen Berufsaussichten war es einleuchtend, daß die Anzahl der Studienanfänger auf diesen Gebieten gewaltig sank.

 

Der heute amtierende Kanzler Gerhard Schröder hat später am 23.2.2000 eine Entsprechung zur US-Greencard für hochspezialisierte ausländische Arbeitskräfte für Deutschland gefordert, um den mutmaßlichen Bedarf an IT-Spezialisten zu decken. Am 1.3.2000 griff der Arbeitgeberpräsident Hund diesen Gedanken auf mit Erweiterung dieser Aktion auf alle qualifizierten Arbeitskräfte.

Dabei räumte er ein, daß die Wirtschaft nach dem Einbruch 1992 den Fehler gemacht habe, wegen zu pessimistischer Vorausschau die Ausbildung hinreichend qualifizierter Fachkräfte versäumt zu haben

Also, darf man fragen, wo 1992 bis 1994 der kluge Rat der Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaftler blieb und nicht vor den Folgen dieses Fehlers der leichtfertigen Massenentlassungen qualifizierter Fachkräfte schon damals heftig und eindringlich gewarnt wurde ?

Es haben sicherlich etliche Naturwissenschaftler auf die Gefahr dieser Freisetzungen hochqualifizierter Fachkräfte hingewiesen, darunter auch Frau Schipanski, Rektorin der Universität Ilmenau.

Es muß hier hinzugefügt werden, daß der IT-Boom bis 2003 längst nicht so viele Arbeitsplätze geschaffen hat, wie man glauben (machen) wollte, und daß heute schon viele der Greencard-Inhaber bereits wieder arbeitslos sind - in Deutschland.

 

Hier wird der Vorwurf ausgesprochen, daß wegen Eifersüchteleien, gegenseitigem Aufeinanderherabsehen und dem Schisma Natur- zu Geisteswissenschaften die wahre Ursache für diesen Fehler und viele andere Fehler in der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung zu suchen ist.

Früher war dieses Verhalten und waren diese Zustände falsch, und heute im Zeitalter der fortschreitenden Hochtechnologie ist und wird das noch viel falscher.

Sicher ist es so, daß kein Ausbildungssystem in einer Epoche immer schnellerer Entwicklung von Wissenschaft und Hochtechnologie um 5 Jahre vorhersehen kann, auf welchen Fachgebieten wieviel Spezialisten benötigt werden und diese dann ausbildet, so daß sie dann verfügbar sind, wenn sie benötigt werden. Der Zuzug hoch- bis höchstqualifizierter Fachkräfte und Wissenschaftler muß also immer willkommen sein, aber man muß dann der damit einhergehenden Zunahme der Industriespionage auch Herr werden können: Industriespionage per Greencard - viel praktischer als Echolon !.

 

Fehlerliste: ... Erhöhung der Patentgebühren, Absenken der Aufwendungen für Weltraumfahrt, Verweigerung von Fortbildungskursen für ältere Arbeitnehmer durch Arbeitsämter, Behinderung der Forschungen auf dem Gebiet der Bio- und Gentechnik durch altertümliche Gesetze, Fehlen jeder Art von vernünftiger Planung für wirklich packende und faszinierende Großforschungsprojekte wie Bau einer Forschungsstation auf dem Mond, Konzentrierung auf einen ungeplanten Ausstieg aus der zivilen Kernenergienutzung, völliges Fehlen einer Förderung für Hochbegabte seit 1945 für Jahrzehnte ...

 Um Fehler dieser Art in Forschung, Wissenschaft und Ausbildung zu vermeiden, müssen die Politiker das erst einmal wollen. Es ist aber so, daß der Absturz in der Spitzenforschung in Deutschland ab 1945 gemacht worden ist. Er war das Ergebnis willentlichen Handelns, und es ist zuerst einmal dafür zu sorgen, daß die Politiker den Willen erlangen, Deutschland in die Spitzenforschung zurückzuholen. Jeder Bezug auf die USA oder auf Verhältnisse in den USA, wobei nicht die tragende Rolle von MIT, CalTech, JPL und den Universitäten von Austin, Yale, Harvard ... bei der Formung von Gesellschaft, Staat, Wirtschaft, Forschung, HighTech ... hinreichend berücksichtigt wird, ist verdächtig, am eigentlichen Problem total vorbeizugehen.  Aus diesem Grunde ergeben sich folgende Vorschläge:Der Unterricht hat genie-orientiert stattzufinden im Sinne der Genieforschung, so daß die Menschen von früher Jugend an lernen, ihre eigenen genialen Anlagen zu suchen, zu erkennen, auszubilden und gesellschaftlich zu nutzen. Leben, Weg, Schicksal, Werk und Wirkung der „Genies“, schöpferischen Menschen, geistigen Pioniere, großen Denker, Erfinder ... müssen geradezu Lehrfach sein für alle mit dem Ziel, daß sich die jungen Menschen in den Genies wiederfinden und ihre ureigenen genialen Anlagen in sich selber entdecken.Geistes- und Humanwissenschaften sind über Kybernetik, Weltsysteme ... zusammen mit Natur- und Ingenieurwissenschaften in ein höheres geistiges System aufzunehmen. Die Polarisierung der Wissenschaften auf Geistes- und Naturwissenschaften muß restlos verschwinden.Probleme der Gesellschaft, Politik, Staatswissenschaft ... sind so gravierend, daß wissenschaftliche Ausbildung und Arbeit die Grundlage sein müssen für möglichst viele Problemlösungen. Also sind auch arbeitspolitische Themen in Fachschul-, Diplom- und Doktorarbeiten gründlich zu diskutieren. So könnte z.B. die nächste Regierungsvorgabe durch eine Doktorarbeit vorgezeichnet worden sein. Aktuelle Politik muß Thema von wissenschaftlichen Arbeitskreisen sein, die möglichst objektiv die politischen Aktionen und Abläufe beobachten, analysieren und diskutieren, aber auch Lösungsvorschläge für beliebige Probleme geben.Es ist falsch, die Arbeitgeber, Unternehmer ... für die Schaffung von Arbeitsplätzen verantwortlich zu machen. Das sagen nur dumme und träge Politiker. Es ist richtig, in Universitäten, Fachhochschulen, Forschungsinstituten ... genau ausgearbeitete Kalküle zur Schaffung von sich selbst finanzierenden Arbeitsplätzen entwickeln zu lassen: Man muß die Genialität der Vielen in jeder Beziehung auf für Schaffung und Erhalt von Arbeitsplätzen nutzen.Das Verfahren, daß Studenten von MIT, CalTech ... sich nach dem Studium selbständig machen, tatsächlich auch von Banken Risikokapital erhalten und ihre Ideen zu realisieren suchen, muß der am meisten angestrebte Regelfall werden. Dafür aber ist den Menschen das Berufsklima möglichst frühzeitig beizubringen, so daß sie sich frühzeitig darauf einstellen können. Für die meisten Erwachsenen ist es nicht machbar, sich aus eigener Kraft in neuen Technologien innovativ auszubilden und dabei die eigenen Ideen zu verwirklichen, wodurch Produkte entwickelt werden, die ihre Käufer auch finden. Es muß Gegenstand der Forschung sein, die Menschen auch im höheren Alter dazu zu befähigen, neues Wissen und technisches Können innovativ zu konkurrenzfähiger Produktentwicklung oder Dienstleistung auszubilden. Es ist Schwachsinn, Leuten massenhaft Jobs zu geben wie Laubfegen, Straßen reinigen oder sonstige typische ABM-Arbeiten: Es gibt gar nicht so viel Laub in den Anlagen, Dreck auf den Straßen ...

 

Wissenschaftler gegen korrupte Politiker - eine traumhaft schöne Vision, aber die Spaltung der Wissenschaft in Geistes- und Naturwissenschaften hat schon viele schöne Visionen zerstört. Leider fragt niemand, wieviel diese Spaltung der Wissenschaft an Erkenntnishöhe, Effektivität der Forschung, volkswirtschaftlichen Finanzmitteln ... kostet. Diese als unüberschreitbar erscheinenden Mauern inmitten der Wissenschaft darf man etwas erschüttern: Es kann heute für einen hinreichend ausgebildeten Menschen kaum noch ein Zweifel, daran bestehen, daß über die Mittel der Hoch- bis Supertechnologie alle Größen aus den klassischen Natur- bzw. Geisteswissenschaften ineinander übergeführt werden können.

Die Frage z.B. nach der „Erlösung“ im religiösen Sinne für gentechnisch veredelte „Menschen“ (= Androiden), „Menschen“ mit von Geburt an im Gehirn oder sonstwo implantierten Biochips,mit elektromechanischen Träger- und Lebenserhaltungssystemen verbundene menschliche Gehirne (Cyborgs) ... ist im Zeitalter der heraufziehenden gen- und biotechnischen ... Manipulationen am Menschen sehr reizvoll. Glauben Sie, daß die Erlösung auch für - insbesondere ungeschlechtliche ! - Androiden, bewußt-intelligente Roboter, Cyborgs ... gilt ?

Was wir heute mit dem Erkennbarwerden der Superzivilisation erleben, ist nicht der Widerstreit von althergebrachter Religion mit der Vernunft, sondern der Widerstreit zwischen alter Science Fiction (= Religion) und neuer Science Fiction (= moderner Weltsicht).

Die alte Science Fiction war auf alte Weltbilder ausgelegt, und die neue Science Fiction versucht, möglichst auf der Basis von modernsten Natur-, Ingenieurwissenschaften, Gesellschaftssystemen, Superzivilisationen ... zu operieren. Man kann diesen Widerstreit akademisch sehr unterstützen, indem man die Zusammenarbeit von Geistes- und Naturwissenschaftlern nach Kräften fördert und auf gemeinsame Charakteristiken ihrer Disziplinen hinweist:

Wirtschafts-, Geistes-, Sozial- und Gesellschaftswissenschaftler sollen nicht den wissenschaftlichen Output, die schöpferischen Leistungen sowie den Rang in der internationalen Spitzenforschung und Hochtechnologie der Natur- und Ingenieurwissenschaftler in den Forschungsinstituten von CERN, MPG, DESY, KFA Jülich, KFA Karlsruhe ... kontrollieren und ihre Beurteilungen nachdrücklich publizieren ?

Natur- und Ingenieurwissenschaftler sollen nicht die wissenschaftlichen Arbeiten der Wirtschafts-, Geistes-, Sozial- und Gesellschaftswissenschaftler in WiSo-Dekanaten, RWI, DIW, Instituten der MPG ... kontrollieren und in Richtung Supertechnik und Superzivilisation beraten und führen, sollen nicht z.B. bei der Erstellung der Jahresgutachten des Sachverständigenrats zur Beurteilung der Gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wesentlich mitarbeiten ?

 

Wurde Konrad Zuse bei seinen Forschungsarbeiten zur Entwicklung seiner speicherprogrammgesteuerten Rechenautomaten ab 1942 vom Staat dafür bezahlt ? Wurden Konstantin E. Ziolkowski, Hermann Oberth, Robert Goddard, Rudolf Nebel ... für ihre Forschungsarbeiten zur Entwicklung der Flüssigkeitsgroßraketen vom Staat bezahlt ?

Nein, nicht nur das nicht, sondern sie wurden auch von Professoren, epochal anerkannten Wissenschaftlern höhnisch ausgelacht, zusammen mit Leuten wie Alfred Wegener 1915 mit seiner Hypothese zur Kontinentalverschiebung.

Als Francis Crick und Jim Watson 1953 in verschiedenen Publikationen Strukturen und Funktionen  der DNS beschrieben, machten sie eine Arbeit, für die sie selber weder den Auftrag hatten noch bezahlt wurden; denn das war eigentlich der Job von Rosalind Franklin und ihrer Gruppe. Der Geist an diesen britischen Forschungsinstituten war also so frei, daß es wohlgelitten war, wenn Leute auch auf Gebieten forschten, die jenseits ihres Aufgabenbereichs lagen. Das ist sehr wichtig !

Als Karl Steinbuch bis 1969 seine Arbeiten zur Gesellschaftskybernetik am Lehrstuhl für Informatik in Karlsruhe vorgestellt hatte, u.a. durch sein Buch „Automat und Mensch“, machte er eine Arbeit, für die er weder den Auftrag hatte noch bezahlt wurde. Darum wurde auch in konspirativer Zusammenarbeit von Professorenkollegen und Kultusministerium seine Arbeit abgewürgt. Das ist kennzeichnend !

Als Roger Penrose 1965 seine Arbeiten zur Twistortheorie begann, machte er das von seinem Lehrstuhl her; auf ein Extra-Institut etwa für Quantengravitation konnte er leicht verzichten. Auch Stephen W. Hawking reichte sein Lehrstuhl für Theoretische Physik; er hatte es nicht nötig, erst als Direktor etwa eines Isaac-Newton-Instituts berufen zu werden. Dafür arbeitete er wesentlich mit an der Supersymmetrie, N=8-Supergravitation und schuf sein Konzept der Strahlung schwarzer Löcher (1974).

Konrad Zuse und Hermann Oberth hätten zwar in den 1960er und 1970er Jahre auch ohne Institut gute, schöpferische Arbeit leisten können, aber man gab ihnen noch nicht einmal einen Forschungsplatz irgendwo in einer Universität oder in einem Institut - statt dessen ließ man sie links liegen. Das kann man genau so in der Autobiographie von Konrad Zuse nachlesen.

 

Es dürfte wohl klar sein: Nichts als Bequemlichkeit und Ideenlosigkeit hat die Wissenschaftler von den vielen Physik-Instituten von MPG, DESY, KFAs ... daran gehindert, sich mit kosmologischen Themen zu beschäftigen und mit demselben Erfolg wie Fred Hoyle, George Gamow, Roger Penrose, Stephen W. Hawking, John A. Wheeler, Steven Weinberg, Andrei Linde ...

Wenn man in vorderster Linie stehen will, muß auch die Leistung stimmen. Die Institute der Fraunhofer-Gesellschaft beweisen ihre Leistungsfähigkeit und ihren schöpferischen Output durch die hohe Anzahl von Erfindungen und Patentanmeldungen pro Jahr. Das Fest der Forschung der Fraunhofer-Gesellschaft 1999 zeigt, daß sie sich auch dem Geist und Streben von Alexander von Humboldt verbunden fühlt.

Glauben Sie, daß die Institute der MPG auf naturwissenschaftlichem Gebiet das sind, was die Institute der Fraunhofer-Gesellschaft auf ingenieurwissenschaftlichem Gebiet sind ?        

Es ist nun mal nur der Vergleich mit Spitzenwissenschaftlern interessant, der Vergleich mit den Leistungen in der internationalen Spitzenforschung. Also gut: Kennen Sie in Nachfolge von Werner Heisenberg und Adolf Butenandt in Deutschland einen Physiker, der ähnliche Leistungen wie Roger Penrose oder Stephen W. Hawking hervorgebracht hätte ? Nicht ? Und das trotz der vielen Institute von CERN, MPG, DESY, KFAs ... ? Was und wo ist da faul ?

Wie konnte es bis 1995 zu dem Absturz in Spitzenforschung in fast allen Wissenschaftszweigen und Hochtechnologie in Deutschland kommen - trotz einer riesigen Anzahl von Universitäten, Instituten, Professoren ... ?

Was hat verursacht, daß erst um 1997 Alarmmeldungen von den Hochschulen kamen, daß ab dem Jahr 2000 zunehmend Hochschullehrer fehlen werden ?

Weshalb setzten britische Wissenschaftler 1995 Deutschland in seinem internationalen Rang der Forschung auf Platz 16 - und die deutschen Wissenschaftler akzeptierten das ohne Murren ?

Warum fielen die Leistungsprüfungen für europäische Schüler in den OECD-Studien in mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern so schlecht für deutsche Schüler aus ?

Warum wird in englischen Schulen zunehmend Deutsch vom Lehrplan genommen und durch Spanisch ersetzt ?

Wo bleibt der schöpferische wissenschaftliche Output der vielen Institute der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. im Vergleich zur internationalen Spitzenforschung und Hochtechnologie ?

Wo sind in Deutschland die großen alten Männer der Forschung ?

 

Ja, wo sind die großen alten Männer der Forschung ? Sie kennen Namen wie Francis Crick und Fred Hoyle, John Archibald Wheeler und Jesco von Puttkamer, also Namen großer alter verdienter Wissenschaftler und Forscher, die ihren Lebensmittelpunkt in England und USA haben und dort auch gewiß bleiben wollen wie auch Günter Blobel. Der hat auf Fragen, ob er nicht nach Deutschland zurück wolle, gesagt: „Ich will im Alter von 63 Jahren nicht zwangspensioniert werden, sondern weiter forschen.“ Er hätte auch sagen können: „Ich will nicht nach Deutschland zurück, weil ich nicht auf Penner machen will.“

Wo sind die großen alten Männer der Forschung auf dem „Kontinent“ ? Vielleicht in den Instituten von MPG, CERN, DESY, KFAs ... ? Und wann liest man mal etwas über sie ? Die Sache ist so: In unseren Medien existieren CERN, DESY ... gar nicht, und die Wissenschaftler dort sind von sich aus auch nicht „auf dem Kontinent“ zu hören. Machen sie sich aber wenigstens in der Fachliteratur der internationalen Spitzenforschung durch genial-schöpferische Beiträge bemerkbar ? Nicht ? Oh weh !

Konrad Lorenz wurde in den 1960er Jahren weltberühmt wegen seiner Forschungen mit Graugänsen am MPI für Verhaltensforschung bei Seewiesen. Aus der von ihm begründeten Schule ging ein weiterer großer Forscher hervor, Irenäus Eibl-Eibesfeld (Österreicher). Bernhard Grzimek, Direktor des Frankfurter Zoos in den 1960er Jahren, wurde ebenfalls weltbekannt wegen seiner Versuche zur Erhaltung der letzten Paradiese in Afrika. Als Nachfolger von Adolf Butenandt kam der Biochemiker Manfred Eigen als Forscher zu internationaler Anerkennung ...

Da sind Namen wie Hofstadter, Mössbauer, Zuse, Steinbuch, Oberth ... - warum wurden sie nicht zu großen alten Männern der aktiven Forschung ? Sie sollten es nicht. Einige Beispiele:

Hermann Oberth wurde noch auf der Höhe seiner Schaffenskraft (vergleichen Sie das bitte mit den noch im hohen Lebensalter aktiven Wissenschaftlern Jesco von Puttkamer oder Francis Crick !) in ein Museum bei Feucht/Nürnberg verbannt.

Konrad Zuse bekam noch nicht einmal ein Museum, und in seiner Biographie beschwerte er sich darüber, daß man ihm keine Möglichkeit zur schöpferischen Forschung gibt, wo er sie in seinem damaligen Alter noch leisten könnte.

Karl Steinbuch wurde in konspirativer Zusammenarbeit von Professorenkollegen und Kultusministerium von seiner bahnbrechenden Arbeit auf dem Gebiet der Gesellschaftskybernetik abgedrängt.

 

Was hat die deutsche Spitzenforschung und Hochtechnologie bis 1995 so zum Absturz gebracht, daß man sich in England darüber lustig machte, warum haben die deutschen Wissenschaftler und Forscher in CERN, DESY, KFAs, MPG ... nicht Alarm geschlagen ? Man könnte hier vermuten: Wenn Leute nicht mehr weiter wissen oder etwas verbergen wollen (z.B. ihre Faulheit und Einfallslosigkeit), dann gründen sie einen Bundestagsausschuß oder ein Forschungsinstitut der MPG. Es bleibt abzuwarten, ob das als traurige Wahrheit auch für das 1999 gegründete Albert-Einstein-Institut gelten wird. „Ein Titel oder große Name muß sie erst vertraulich machen ... „ - gilt das auch hier ?

 

Von den weltberühmten Forschungsinstituten der KWG zu denen der MPG

Nach dem 2. Weltkrieg waren vor allem die Forschungsinstitute der KWG und die kernphysikalische Forschung in Deutschland den Alliierten ein Dorn im Auge. Hier lohnt ein kurzer Blick in die Geschichte der KWG (Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft) und Gründung der MPG (Max-Planck-Gesellschaft). Die Geschichte der Forschungsinstitute der KWG beginnt praktisch mit dem 1912 neu eingerichteten KWG-Forschungsinstitut (auch KWI genannt) für Chemie in Berlin-Dahlem, in das Otto Hahn und Lise Meitner aus dem Institut von Emil Fischer im Herbst 1912 einzogen. Am 12. Oktober 1912 war die Einweihung des KWI für Chemie, wobei Hahn und Meitner dem Kaiser Wilhelm II in einer Dunkelkammer optisch aktive Experimente vorführten.

Nach der Zerstörung des KWI für Chemie in Berlin-Dahlem im Februar und März 1944 arbeitete Hahn in Tailfingen weiter, einem Beispiel von Werner Heisenberg, Direktor des KWI für Physik, folgend, der nach Hechingen gezogen war. Adolf Butenandt, ab 1936 Leiter des KWI für Biochemie in Berlin, zog mit seinem Institut 1944 nach Tübingen um (er bekam 1949 den Nobelpreis für Chemie für 1939). Am 25. April 1945 zogen amerikanische Truppen in Hechingen und Tailfingen ein. Der Reaktor Heisenbergs bei Haigerloch wurde gesprengt.

Einer der Doktoranden Hahns im neuen KWI für Chemie war übrigens Telschow gewesen, der später die KWG zu Ende des 2. Weltkrieges zeitweilig leiten sollte, als die Politik die Forschung abzuwürgen begann. Hier konnte Max Planck im ganz hohen Alter der KWG noch einmal einen wichtigen Dienst erweisen, indem er dafür sorgte, daß ihre Leitung nicht in unrechten Händen verblieb. Planck schlug vor, Otto Hahn als neuen Präsidenten der KWG zu wählen. Otto Hahn war mit anderen Wissenschaftlern am Kriegsende von Hechingen nach England in die Nähe von Cambridge gebracht worden zur Internierung. Planck schrieb ihm, daß er die Leitung der KWG an seiner Stelle bis zu Hahns Rückkehr kommissarisch übernehmen werde. Otto Hahn kam am 12. Januar 1946 aus der Internierung zurück nach Göttingen, und am 1. April 1946 übernahm er offiziell die Leitung der KWG aus den Händen Plancks.

Die Alliierten wollten alle Symbole aus Kaiser- und Nazizeit in Deutschland auslöschen, und die KWG gehörte dazu. Also untersagten die Alliierten die Fortführung der KWG. Sie ließen es aber zu, daß am 11. September 1947 in der britischen Zone die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) - als Fortführung der KWG unter neuem Namen - gegründet wurde, deren 1. Direktor Otto Hahn wurde. Am 4. Oktober 1947 starb Max Planck, der über mehr als ein halbes Jahrhundert die Physik in Deutschland entscheidend geprägt hatte. Hahn versuchte, die MPG auf die übrigen Westzonen auszudehnen, was ihm unter hohem Einsatz schließlich auch von General Clay gestattet wurde (Januar 1948). Die Gründungsversammlung für die MPG in der amerikanischen und britischen Zone war am 27./28. Februar 1948, und im Juli 1949 konnte sie auf die französische Zone ausgedehnt werden.

Der bedeutende Biochemiker Adolf Butenandt hatte die KWI der französischen Zone bis dahin vertreten. Er wurde der 2. Präsident der KWG als Hahns Nachfolger von 1960 bis 1972. Auch Irenäus Eibl-Eibesfeld hatte als großer Forscher zeitweilig (in den frühen 1990er Jahren) das Amt des Präsidenten der MPG inne.

 

Die kernphysikalische Forschung in Deutschland war bis 1951 verboten, die anthropologische Forschung stand im Schatten des Mißbrauchs wissenschaftlicher Thesen in der NS-Zeit, ebenso die gentechnischen Forschungen und Entwicklungen ab 1975. Weil nach 1945 die schöpferische Forschertätigkeit in Deutschland sehr behindert wurde (Hochbegabte wurden praktisch gezwungen, in die USA auszuwandern; Situation der Erfinder: „Kleine Erfinder haben es in Deutschland furchtbar schwer“; weiteres siehe die Schicksale von Zuse, Oberth, Steinbuch ...), entwickelte sich eine eigenartige Forschungsunkultur. Während Studenten in England bei Professoren wie Fred Hoyle und Roger Penrose studierten und an das schöpferische Forschen gezielt herangeführt wurden (Stephen W. Hawking !), erschöpfte sich in Deutschland die „Forschungstätigkeit“ auf das Messen von Energieniveaus. Roman Sexl (Österreicher) schuf ein Standardwerk der Allgemeinen Relativitätstheorie, und das vergleiche man mit den Büchern von John Archibald Wheeler und Kollegen über dasselbe Thema. Oder Wissenschaftler wie Herman Müller-Carpe oder Hansjürgen Müller-Beck errichteten in ihren Köpfen eine Enzyklopädie der Paläoanthropologie, die ihresgleichen auf der ganzen Welt nicht hatte. Nahm man sich noch in den frühen 1990er Jahren ein gutes Lehrbuch der Paläoanthropologie vor wie das von Erich Steitz, so sah man vor sich ein gewaltiges Fleißwerk, praktisch die Quintessenz einer ganzen Bibliographie. Griff man dann zu den Büchern von Donald Johanson und Richard Leakey, so sah man, was den o.g. Büchern gefehlt hatte: der geniale Impuls.

Es ist sehr aufschlußreich, daß gegenläufig zum Verfall der Wissenschafts- und Forschungskultur in Westdeutschland Sachbücher von ostdeutschen Schriftstellern viel besser wurden. So atmet man in dem Buch „Begegnung mit dem Urmenschen“ von Dietrich Mania und Adelhelm Dietzel den Geist von Johanson und den Leakeys (früher hätte man gesagt: von G.H. Ralph von Königswald und Franz Weidenreich !), und Horst Hiller (möglicherweise ein Autodidakt wie Yakow B. Zel’dovich) schrieb ein sehr gutes, modern ausgerichtetes populärwissenschaftliches Buch über Kosmologie.

 

Etwa ab 1997 - man erinnere sich an den Aufruf des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog - ging ein Ruck durch die wissenschaftliche Landschaft in Deutschland. Tatsächlich ist seitdem vieles in Forschung und Wissenschaft besser geworden, aber der weite Rückstand muß erst aufgeholt werden und man fragt immer noch nicht nach den Ursachen des Absturzes in Spitzenforschung und Hochtechnologie bis 1995. Gute Ansätze gibt es mit Peter Sloterdijk und Jochen Kirchhoff. Wir brauchen aber bei uns den Geist von Craig Venter, Lee Silver und Gregory Stock. 

Es ist zu bedenken: Stephen W. Hawking wurde wegen seiner Leistungen u.a. in der Zusammenführung gewisser Phänomene bzw. Arbeiten aus Thermodynamik, Quantenmechanik und Allgemeiner Relativitätstheorie berühmt und galt für Jahre als Musterbeispiel britischer kreativer Forschung - aber ohne ihn hätte England immer noch sehr viel mehr an kreativer Forschung aufzuweisen gehabt als Deutschland. Es war klar, was kommen mußte: Bis 1995 waren Leistungen und Ansehen der deutschen Wissenschaft und Forschung extrem abgesunken.

In England machte man sich über die deutschen Forschungsinstitute und Universitäten lustig. In England wurde Deutsch vom Lehrplan in den Schulen genommen, weil in deutscher Sprache nichts mehr veröffentlicht wird, was des Lesens wert ist. Englische Wissenschaftler setzten Deutschland im internationalen Rang der Spitzenforschung auf einen Platz in der hinteren Reihe, nämlich auf Platz 16.

Aber erinnern Sie sich: Als Svante Pääbo und Matthias Krings an einem Genlabor der MPG in München 1997 meldeten (von anderen Instituten später bestätigt), daß sie Teile der Erbsubstanz (genauer: Mitochondrien-DNS) von Neandertaler und Jetztmenschen mittels Genanalysen vergleichen konnten und auf deren Unterschiedlichkeit hinwiesen, wurden sie international und besonders von England her sehr gelobt ! Wenn Leistung da ist, findet sie also offensichtlich auch Anerkennung !

Ganz erstaunlich, daß dieser Absturz in Wissenschaft und Forschung bis 1995 weder Natur- noch Gesellschaftswissenschaftler gestört hatte. Aber er wurde peinlich ! Erinnern Sie sich bitte: Als deutsche Wissenschaftler 1999 von Instituten der MPG behaupteten, daß die deutsche Weltraumforschung zeitgemäß sei und von Deutschland wesentliche Teile des Marsroboters Sojourner geliefert worden seien, hat Jesco von Puttkamer, eben einer der großen alten Männer der Forschung in den USA, nur höhnisch gelacht. Also, wollen da die Wissenschaftler „auf dem Kontinent“ immer noch behaupten, in der Weltraumforschung vorne zu sein, wenn sich wegen solcher Behauptungen große alte Männer der Forschung vor Lachen kringeln ? Wissenschaftler sollen nicht ihren Tanten und Opas zeigen, was Sie für tolle Leute sind, sondern der internationalen wissenschaftlichen Elite ! Bewunderung von Kindern und Laffen - was soll das ? Forscher sollten sich von Steven Weinberg, Richard Leakey, Sheldon Glashow, Gerard t’Hoft, Donald Johanson, Roger Penrose, Francis Crick, Fred Hoyle, Andrei Linde, Stephen W. Hawking, den „Trimaten“ ... bewundern lassen !

 

Die deutsche Wissenschaft und Erkenntnisnahme ist wie zu Zeiten von G.W. Hegel eingeteilt in eine naturwissenschaftliche und geisteswissenschaftliche Sphäre. Noch 1970 war das Klima zwischen Natur- und Geisteswissenschaftlern vergiftet durch Ansichten wie „Alle (Natur-)Wissenschaftler sind Fachidioten.“ Es ist unschwer darin Lenins These zu erkennen, daß Kapitalisten nützliche Idioten sind. Rote Zellen, 1968er, „Marxisten-Leninisten“ ... griffen solche Schlagworte dankbar auf, verstärkten sie und trugen sie in die Gesellschaft. Das Ergebnis ist deutlich zu sehen. Etwa seit 1970 sind Qualität von Ausbildung, Forschung und Wissenschaft in Deutschland und natürlich damit auch Spitzenforschung und Hochtechnologie laufend abgesunken mit dem Tiefstand um 1995. Seit 1997 wurden die Verhältnisse in Deutschland wieder besser und besonders die Anzahl der Patentanmeldungen pro Jahr stieg von da an laufend. Aber die Abstimmung mit den Füßen nimmt weiter zu !

Es ist höchste Zeit, daß die Forscher der Geistes-, Gesellschafts-, Sozial-, Staats- und Wirtschaftswissenschaften akzeptieren und lernen, daß eine sachlich gekonnte Beurteilung des schöpferisch-wissenschaftlichen Outputs und der Leistungen von Universitäten, Forschungsinstituten ... ebenfalls zu ihren Aufgaben gehört, und daß Natur- und Ingenieurwissenschaftler aller Fachrichtungen in Institute der Geistes-, Gesellschafts-, ..., Wirtschaftswissenschaften eine Anstellung finden und die Richtung der technisch-naturwissenschaftlich orientierten Gesellschaft bestimmen.

Wenn man sich die beiden Buchbände „Vademecum“ anschaut, in denen wohl die meisten Forschungsinstitute, Hochschulen, Fachbereiche  ... in Deutschland aufgelistet sind, so fällt einem ihre gigantische Zahl dieser Institutionen auf. Wenn man dann mal schüchtern nach dem wissenschaftlichen, ingenieurtechnischen, wirtschaftswissenschaftlichen, patentrechtlichen ... Output fragt, so stört einen ein gewisses Gelächter - u.a. von England her. Darum ist noch einmal anzumerken:

Die Forschung in England ist soviel besser als in Deutschland. Also, warum eigentlich ? Warum kann es nicht heißen, daß die deutsche Forschung soviel besser ist als die in England ?

Britische Wissenschaftler reihten die deutsche Spitzenforschung 1995 so in die 16. internationale Stelle ein. Mag sein, daß das wohl etwas dick aufgetragen war, aber es reicht doch wohl schon zu fragen: Warum ist die Spitzenforschung in England so viel besser als in Deutschland ?

Englische Schulen gingen seit 1995 zunehmend dazu über, Deutsch aus den Unterrichtsfächern herauszunehmen und statt dessen Spanisch zu lehren. Deutsche Forschung - das Märchen aus 1001 Hochschulen, Forschungsinstituten ... ? Was sagt die Geschichte dazu ?

 

Die Geschichte der naturwissenschaftlich orientierten „Akademie“

Der Gedanke an eine naturwissenschaftlich orientierte Gesellschaft entstand in Frankreich, wo 1635 die Academie Francaise gegründet wurde. Sie verschrieb sich willentlich der Vernunft und leugnete im bewußten Gegenzug zu dem weitverbreiteten „Aberglauben“ in den meisten Bevölkerungsschichten die Erscheinung der Meteore. In diesem ideologischen Sinne beharrte sie auch dogmatisch auf der reinen Kugelgestalt der Erde, obwohl die Experimente des unglücklichen Richer 1673 bewiesen, daß sie die nicht haben kann. Aber trotz solcher ideologischen Mißklänge war sie die große, außerordentliche Hilfe für die Entwicklung der Naturwissenschaften.

1667 war der Bau einer Sternwarte in Paris. Domenico Cassini (1625-1712) arbeitete in ihr, wobei er entdeckte: Die Rotation des Jupiter, das Zodiakallicht und vier Saturnmonde. Sein Assistent war Olaf Römer (1644-1710), der 1675 aus der Beobachtung der Jupitermonde die Lichtgeschwindigkeit auf 300000 km/sec bestimmte, was eine geistige Großtat ersten Ranges war. Cassini und Römer sind durch viele entsprechende Benennungen astronomischer Objekte mit ihren Namen auch sehr geehrt worden.

Die erste naturwissenschaftlich orientierte Gesellschaft in England war die Royal Society mit Sitz in London, die aus einem Diskussionszirkel naturwissenschaftlich orientierter Leute hervorging. Zu ihrer Gründungsversammlung 1660 wurden viele Ärzte, Naturforscher und Philosophen eingeladen. Der Anstoß zu ihrer Gründung war, daß die Universitäten zu sehr an Religion und antike philosophische Vorstellungen gebunden waren, wie schon der Name Trinity-College zeigt. Bis heute haben die Universitäten noch einen starken Hang zur Indoktrination mit total überaltertem Wissen. Die meisten wirklich großen Erfindungen und Entdeckungen sind bis in die heutige Zeit hinein bei den meisten Nationen nicht an den Universitäten, sondern von einzelnen Erfindern und Denkern fern der Universitäten gemacht worden:

Nikolaus Kopernikus hatte zwar an zahlreichen Universitäten studiert, konnte dort aber seine Arbeiten zum heliozentrischen Weltsystem nicht durchführen. Sie waren von der Kirche beherrscht.

Galilei wurde von den orthodoxen Aristotelikern der Universität Pisa wegen seiner neuen Forschungsmethode und seinen Ergebnissen angegriffen, und dann erst wandte sich auch die Kirche allmählich gegen ihn.

Johannes Kepler wurde gezielt und konsequent wegen seiner Neigung zum heliozentrischen Weltsystems von den Universitäten ferngehalten - noch dazu von seinem eigenen Lehrer Mästlin.

Isaac Newton verbarg seine wahre religiöse Meinung am Trinity-College, und der Nachfolger Newtons Whiston (1668-1752), Unitarier wie Newton, wurde aus dem Amt gejagt, weil er es nicht geheim hielt.

Führt man übrigens die Aufzählung der großen Entdeckungen in die Neuzeit fort, so kann man Evolutionstheorie durch Charles Darwin, Großraketen von E. Ziolkowski, Hermann Oberth bis Rudolf Nebel, Kontinentalverschiebung durch A. Wegener, die Relativitätstheorien A. Einsteins, Rechner von C. Babbage bis K. Zuse ... allesamt als fern von der Universität entwickelt bezeichnen. Mehr noch, wie viele dieser Pioniere feststellen mußten, bekamen sie von den Universitäten nur Verachtung, Hohn und Spott zu hören - wenn überhaupt etwas.

Der Geist an den Universitäten war also nicht frei und die freie Meinungsäußerung war gefährlich, so daß das neue Denken des Galilei in seiner Ausbreitung an den Universitäten sehr gehemmt wurde. Die naturwissenschaftlichen Gesellschaften sollten das ermöglichen, was die Universitäten nicht boten. Vermutlich hat nur der Kontakt von Newton zur Royal Society und zu einigen ihrer Mitglieder, besonders Edmund Halley (1656-1742) aus Haggerston (London), bewirkt, daß Newton seine wirklich großartigen geistigen Konstruktionen publizierte und damit das Werk Galileis dauerhaft fortführte. Auf Grund des Drängens des Predigers Bentley (1662-1742), der seit 1700 Master am Trinity College war, gab Newton 1712/13 eine zweite und weithin überarbeitete Auflage der Principia heraus. Einen großen Teil dieser Überarbeitung leistete der Mathematiker Cotes (1682-1716), seit 1706 Professor für Astronomie am Trinity-College in Cambridge. Der Prediger Bentley überwachte die Herausgabe der 2. Auflage. Er war von der von Newton begründeten Himmelsmechanik sehr begeistert, weil sie ihm das Fundament für einen Beweis der Existenz Gottes zu liefern schien: Newton hat bewiesen, daß die Natur von Gesetzen gelenkt wird. Wo aber Gesetze sind, da ist ein Gesetzgeber, was man beim Staatsleben deutlich sieht. Man kann darüber streiten, ob diese Argumentation vernünftig und schlüssig ist, aber auf jeden Fall war es ein Versuch, sich mit der neuen Physik auseinanderzusetzen.

1675 war der Bau der ersten Sternwarte Englands in Greenwich. Ihre Leitung hatte Flamsteed (1646-1719), Royal Astronomer, der mit Newton sehr viel Ärger hatte. Nach seinem Tode übernahm Halley ihre Leitung.

England folgte also "schon" 30 Jahre später nach, In den USA gründete Benjamin Franklin 1743 eine naturwissenschaftliche Gesellschaft in Philadelphia, damals der größten Stadt der USA. Deutschland - durch Alexander von Humboldt (1769-1859) geweckt - folgte damit erst 1822: eine Warnung an die Gegenwart !

Zu Newtons Zeiten lernten die Philosophen die neuen Weltvorstellungen, und in den beiden Jahrhunderten nach ihm noch anders (Hobbes, Locke, Kant, Hume, Voltaire, Fichte, Schelling ... !). Die Materialisten stützten sich auf Newton, aber um zu beweisen, daß Gott nicht existiert bzw. daß man Gott als Erklärung für die Natur nicht mehr braucht, da sie ja Naturgesetzen folgt und nicht dem willkürlichen Wollen eines Gottes.

Siehe dazu die Äußerungen Einsteins und in jüngster Zeit u.a. von S. Hawking in "Eine kurze Geschichte der Zeit" von 1988 und A. Linde in "Elementarteilchen und inflationärer Kosmos" von 1990).

Thomas Hobbes (1588-1679) war der erste Atheist Englands gewesen. Er lehrte etwas in der Art von Macchiavelli, daß allein der Herrscher die Staatsreligion zu bestimmen habe. Hobbes hatte mit Galilei noch gesprochen. John Locke (1636-1704) bekam wegen seiner atheistischen Neigungen Schwierigkeiten. Er war zuerst Professor in Oxford und verließ England in der Regierungszeit von Karl II. Er kam 1688 mit Wilhelm von Oranien zurück nach England, aber man gab ihm seine Professorenstelle nicht wieder.

Auch nach der Gründung der naturwissenschaftlichen Akademien in Frankreich, England und USA verblieben Deutschland und seine östlichen Nachbarn noch weiter in der Gewalt der Rosenkreuzer und Wasserköpfe: Warnung an die Gegenwart ! Immanuel Kant aus Königsberg zeigte 1755 in seiner Schrift „Theorie des Himmels", daß er bereit war, Newtons Physik zur Grundlage der Philosophie zu machen. Carl Friedrich Gauß in Braunschweig wurde schon zu Lebzeiten eine Legende wie Newton. Unter seinen zahlreichen Erfindungen bzw. Entdeckungen waren:

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Die nichteuklidische (von ihm antieuklidisch genannte) Geometrie (nichteuklidische Geometrien schufen auch Johann und Wolfgang Bolyai und Iwanowitsch Lobatschewski).

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Er fragte nach der tatsächlichen Struktur (Metrik) unseres realen Raumes, wobei er eine nichteuklidische Geometrie für möglich hielt.

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Er führte bereits regelrechte Messungen aus (Triangulationen), um Abweichungen für die Summe der Innenwinkel vermessener Dreiecke von 180 Winkel graden festzustellen, wie sie für nichteuklidische Räume typisch sind.

Gauß war der erste Mensch, der das Rätsel um die wahre Struktur des Raumes nicht nur erkannte, sondern auch mit hoffnungsvollen Methoden zu lösen suchte. Er schuf den mathematischen Apparat und testete ihn auch gleich für reale Messungen aus. Carl Friedrich Gauß wirkte hauptsächlich in Göttingen, und der Name dieser Stadt hat einen sehr bedeutenden Klang für alle Mathematiker und Physiker in Deutschland, so wie Cambridge und Oxford in England.

Deutschland hing zu jener Zeit in den Naturwissenschaften weit hinter Frankreich und England zurück. Aber nicht Gauß, Jacobi oder Riemann vermochten Rosenkreuzertum, idealistisches oder klerikal-religiöses Geckentum in Bevölkerung und Oberschicht allmählich über die Jahrzehnte zurückzudrängen, sondern Alexander von Humboldt (1769-1859), indem er 1822 Deutschland den Anschluß an die internationale naturwissenschaftliche Forschung ermöglichte: Warnung an die Gegenwart !

Alexander von Humboldt brachte Deutschland nicht nur zum Aufholen, sondern sogar auch noch an die Spitze der naturwissenschaftlichen Forschung. Im November 1827, also noch im Jahr seiner Rückkehr nach Berlin, begann er mit einer Vorlesungsreihe, die ihn schließlich zu seinem Monumentalwerk "Kosmos" führte. Bis April 1828 hielt er vor Studenten und Professoren Vorlesungen über Physikalische Geographie. Das akademische Publikum sog den Stoff begierig auf, so als würde man ihm jetzt die lange vorenthaltene Nahrung geben. Weil der Erfolg seiner naturwissenschaftlichen Vorträge so groß war, wiederholte er Teile davon in der Singakademie, nun vor einem sehr großen gemischten Publikum, das alle Schichten der Bevölkerung umfaßte. Er sprach über Astronomie, Paläontologie, Biologie, Geologie, Optik, Physik, ... Kunst und versuchte, sie harmonisch zu verbinden und ihre Grundharmonien deutlich zu machen. Es gelang ihm, die Barriere zu zerbrechen, die Aristokratie, Klerus, idealistische Philosophen, Rosenkreuzer, Presse usw. in der öffentlichen Meinung gegen die Naturwissenschaften aufgebaut hatten.

1822 war das 1. Treffen der Versammlung deutscher Naturforscher und Ärzte in einem Bierkeller in Leipzig gewesen, von der Polizei beargwöhnt. Mit Erlaubnis Wilhelm III berief Humboldt für 1828 eine internationale Tagung nach Berlin, zu der 600 Wissenschaftler aus vielen Nationen kamen, darunter auch Gauß und Babbage. Andere Nationen folgten seinem Beispiel. 1834 kam Humboldt die Idee, wie er sein Monumentalwerk der physikalischen Geographie gestalten und harmonisch aufbauen könnte. Er hatte das Konzept einer physikalischen Weltbeschreibung, in dem alles Wissen der Menschen harmonisch eingefügt sein sollte. Der Titel war Kosmos. Es ist sicher so, daß Alexander von Humboldt Forscher wie Darwin inspirierte, aber seine große nationale Leistung war, Deutschland dazu zu verhelfen, in die Spitzenforschung aufzusteigen.

Die Geschichte der Gründung der Universität Göttingen ist interessant. Sie war 1737 auf Initiative von Gerlach Adolph von Münchhausen und durch die finanziellen Mittel von Georg II, König von Hannover und England, gegründet und eingerichtet worden. Hier begegnet uns wieder dieses Haus Hannover, das dem verdienten Gottfried Wilhelm Leibniz so übel mitgespielt hatte, um ihre politischen Ambitionen durchzusetzen. Der Bibliothekar Leibniz wurde vernichtet, die Universität Göttingen wurde gegründet - von demselben Königshaus binnen weniger Jahre. Die Verwaltung und Besetzung der Professorenstelle dieser besonderen Universität Göttingen lagen beim Staat. An dieser Universität gab es keine Zensur von Lehre und Meinung, und die Theologie stand zum Glück im Hintergrund. Es wurde eine Zeitschrift zur Veröffentlichung von Forschungsberichten gegründet, und ferner eine Universitätsbibliothek. 1751 wurde die Göttinger Sozietät der Wissenschaften gegründet, deren 1. Präsident Albrecht von Haller wurde. Die Universität Göttingen wurde bald, vor Halle und Leipzig, die führende Universität in Deutschland. Es sollten in dieser Universität Staatsbeamte herangebildet werden, Leute mit einer guten Mischung theoretischer Kenntnisse und praktischer Erfahrung. Die Professoren wurden höher als üblich bezahlt, und sie sollten sich auch mehr der Forschung widmen können. Der Staat versuchte, die besten Professoren für Göttingen zu bekommen, wobei man im erheblichen und sonst nicht üblichen Maße auf deren wissenschaftliche und sonstwie vertretbare Bedürfnisse einging. Einer ihrer ersten Professoren war der Schweizer Albrecht von Haller, Professor für Botanik und Physiologie. Zu einem großen Teil durch das Wirken von Gauß bekam Göttingen einen legendären Ruf auf dem Gebiet von Mathematik und Physik ab 1810. Von da an kamen Studenten wie Encke und Möbius nur nach Göttingen, um bei Gauß Astronomie zu studieren.

Diesen Ruf büßte Göttingen nach dem Tode Bernhard Riemanns in Selasca am Lago Maggiore im Jahre 1866 wieder ein und Berlin wurde die führende Universitätsstadt. Durch Felix Klein und David Hilbert wurde Göttingen ab 1890 wieder berühmt. Die Universität Göttingen hatte im Gegensatz zu vielen anderen Universitäten in Deutschland eine stark mathematische und naturwissenschaftliche Richtung. Ihr erster großer Gelehrter war Karl Friedrich Gauß (1777-1855), ein anderer war David Hilbert (1862-1943). Göttingen hatte in den Zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts einen großen Ruf auf dem Gebiet der Mathematischen Physik ("Goldenen Zwanziger Jahre der Atomphysik"). 1921 kamen der Theoretische Physiker Max Born (1882-1970) und der Experimentalphysiker James Franck (1882-1964) nach Göttingen. Bartel Lendert van der Waerden (geb. 1903), studierte in Göttingen und schrieb ein Buch über Algebra, das einen sehr großen Einfluß auf die Entwicklung in Mathematik und Physik hatte. Berühmt wurde der lockere Arbeitsstil im "Kinderseminar" von Max Born, ganz im Stile von Rutherford und Bohr. Ab 1933 verlor Göttingen allmählich wieder seinen Ruf (wegen der Repressionen des NS-Regimes).

 

Die gegenwärtige Bildungsmisere (siehe die OECD- und PISA-Studien, Abwanderung der Besten, Absturz in der Spitzenforschung ...) ist über Jahrzehnte entstanden und bekannt gewesen. Die Behauptung der Wirtschaft um Mitte März 2000, daß nicht nur IT-Spezialisten fehlen, sondern Hunderttausende qualifizierter Fachkräfte (es wurden 300000 genannt und 10000 waren es - wieder so eine falsche Prognose), ist eine Bankrotterklärung des Bildungssystems, in Kenntnis der Geschichte.

Wo bleibt da das Selbstverantwortungsgefühl der Gesellschaftswissenschaftler ? Man kann natürlich sagen, daß Wissenschaft, Forschung, Ausbildung und die Heranziehung eines qualifizierten Nachwuchses in hinreichender Menge nicht in den Bereich von WiSo und Gesellschaftswissenschaften gehört - es gibt ja auch sicher Buchhändler und Bibliotheken, die in ihr Sortiment keine wissenschaftlichen Bücher und nur Kikifax-Literatur aufnehmen.

Es ist auch sicher immer möglich, die Meßlatte für Leistungen so niedrig zu hängen, daß alle Ausbildungs-, Forschungs-, Wissenschaftszentren ... dicke Orden in großer Zahl „verdienen“, aber - dann lacht nur das Ausland. Ja, das Gelächter von England her ist wieder deutlich zu hören.

Es ist tatsächlich war: Die Gesellschaftswissenschaftler hängen die Meßlatte für ihre eigenen Leistungen so niedrig, daß sie schon Orden erhalten müssen, wenn sie einen Bleistift in die Hand nehmen. So ist z.B. in das Jahresgutachten zur Beurteilung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung aufzunehmen, wie Probleme der Gesellschaft genau zu lösen sind. Hier gehört die Definition von Projekten der Großforschung hinein, aber auch die systematische Förderung der Forscher- und Erfinder-, Entdecker- und Gelehrtenkultur „im Kleinen“.

Es gehört trivialerweise auch zur Arbeit der Gesellschaftswissenschaftler, Kreativität und wissenschaftlichen Output von CERN, MPG, DESY, KFAs ... zu ermitteln und am internationalen Stand der Spitzenforschung und Hochtechnologie zu messen.

 

Forderungen:

Alle WiSo-Forschungsinstitute haben mindestens 20% ihres wissenschaftlichen Personals aus Natur- und Ingenieurwissenschaften zu rekrutieren und die Zusammenarbeit von Natur- und Wirtschaftswissenschaftlern, Staats- und Ingenieurwissenschaftlern ... soll sich nicht auf Analyse der Gesellschaft beschränken (siehe die Gutachten des Sachverständigenrats zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung), sondern eine große Fülle gut durchgerechneter Verfahren erarbeiten, mit deren Hilfe die Politiker aus einem beliebigen Schlamassel herausfinden.

Allen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Forschungsinstituten sind Gesellschaftswissenschaftler, WiSo-isten, Spezialisten aus UB, BWL und VWL zuzuordnen, die den wissenschaftlichen Output auf gesellschaftliche Anwendungsfähigkeit - insbesondere Produktionsverfahren und industrielle Fertigung - überprüfen. Es ist z.B. Aufgabe der gesellschaftswissenschaftlichen Forscher, zu überprüfen, ob die Forschungsinstitute der MPG schöpferisch genug arbeiten und Deutschland einen guten Rang in Spitzenforschung und Spitzentechnologie erhält.

Die Grenzen zwischen Natur- und Geisteswissenschaften, Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften ... sind sofort aufzuheben. Der idiotische und gesellschaftlich extrem schädliche Kleinkrieg (s.o. !) zwischen Natur- und Gesellschaftswissenschaftlern ist sofort zu beenden. Die pragmatische, natur- und ingenieurwissenschaftlich orientierte Denkweise in der angelsächsischen Forschung ist zu übernehmen.

 

In unserer heutigen Zeit ist zu erkennen, daß die naturwissenschaftlichen Akademien ihrem Gründungsauftrag nach den modernen Aufgaben, Problemen und Wissensformen nicht mehr gerecht werden können. Bei der Gründung dieser Akademien wollte man ja ganz bewußt die "großen" Fragen vermeiden. Der Erfolg bestand in den Fortschritten von Naturwissenschaften und Technik, der Nachteil im geistigen Verbleiben vieler Menschen in den überalterten geistigen Systemen der Antike. Die ganze Geistigkeit ist nicht befriedigend entwickelt worden. Auch heute noch, etwa 370 Jahre nach Keplers Tod und in der Zeit der Wende zum 3. Jahrtausend n.Chr., ist es so, daß Klerikale, Professoren und Ideologen (im 19. Jahrhundert hinzugekommen) ihre total überalterten Phrasen und Vorstellungen in die erbaulich lauschenden Mengen der Kirchgänger, Studenten und Parteimitglieder brüllen, wobei sie nicht nur keinen Versuch gemacht haben, die total überalterten zentralen geistigen Systeme zu verbessern und an das neu hinzugekommene Wissen anzupassen, sondern sie sehen diese Notwendigkeit zur Wartung der zentralen geistigen Systeme überhaupt nicht ein und sind auch nicht bereit, sich über das gesamte neu hinzugekommene Wissen der Menschheit ihrer Epoche gut zu informieren. Klar ist, daß diese Leute alle Veröffentlichungsversuche von solchen Leuten hintertreiben, die sich diesem ideologischen Diktat der geistigen Selbstbeschränkung nicht beugen wollen.

Genau der klare Wille und die Fähigkeit, sich mit der - zu ihrer jeweiligen Epoche - aktuellen Naturwissenschaft auseinanderzusetzen, hat den Philosophen, Klerikalen usw. im 20. Jahrhundert oft gefehlt, da sie nicht versucht haben, die moderne Physik - und insbesondere Allgemeine Relativitätstheorie, FRW-Kosmologien, Quantenmechanik, GVTs, AUTs, multidimensionale Weltsysteme ... - zur bewußt-geplanten Sinnschöpfung zu benutzen. Das ist im Rahmen der Kritik gegenüber Pauschalurteilen zu relativieren: Ludwig Wittgenstein, Alfred North Whitehead, Russell, Albert Schweitzer, Arthur Schilpp, Thomas Kuhn und Karl Popper sind z.B. Philosophen, denen das Prädikat Philosoph auch zugestanden hat. Die Zunft der Philosophen ist in Verruf geraten - einzelne gute Leute gab und gibt es immer. Gerade die Stars unter den Philosophen der Nachkriegszeit wie Theodor Adorno und Jürgen Habermas können als Beispiel dafür genommen werden, daß die prinzipielle Richtung der Philosophie über Jahrzehnte nicht gestimmt hat. Naturwissenschaften, Hoch- bis Supertechnologie, Tier- und Pflanzenschutz, Zukunfts-, Genieforschung, prinzipielle Entwicklungsmöglichkeiten für Realität, Leben, Zivilisation ... wurden kaum diskutiert.

Ab 1999 scheint sich da etwas geändert zu haben, denn Peter Sloterdijk - er lehrt in Karlsruhe und Wien - und Jochen Kirchhoff - er lehrt in Berlin - befürworten sehr fortschrittliche Vorstellungen. Sloterdijk diskutiert zunehmend die biologische Zukunftsentwicklung des Menschen unter dem Einfluß transgener Gentechnik am Genom des Menschen, und Kirchhoff befürwortet das Modell des Giordano Bruno mit den vielen möglichen Lebensentwicklungen in anderen Sonnensystemen, Galaxien, Galaxienhaufen ...

Karl Steinbuch, Prof. für Informatik in Karlsruhe, war 1969 mit seiner Gesellschaftskybernetik hervorgetreten und prompt von Kollegen und Kultusministerium reglementiert worden. Die Schicksale von Konrad Zuse und Hermann Oberth sind kennzeichnend für den Umgang des Nachkriegsdeutschlands mit originellen, schöpferischen Forschern. Hier ist darauf zu achten, daß nicht wieder progressive Denker von konspirativ zusammenarbeitenden Professorenkollegen und Kultusministern abgewürgt werden.

Nach der Entwicklung der Alles Umfassenden Theorien (AUTs), modernen Kosmologien und multidimensionalen Weltsysteme usw. hätte man schon längst versuchen müssen, sie auf eine Verwendung in modernen philosophischen Lehrgebäuden hin zu überprüfen. Dies würde aber gegen den damaligen explizit gegebenen Gründungsauftrag für naturwissenschaftliche Akademien verstoßen, so daß folgendes möglich ist:

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Änderung der Satzungen der naturwissenschaftlichen Akademien dahingehend, als Auftrag die Entwicklung einer optimalen Human-Software hinzuzunehmen.

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Gründung von Forschungsinstituten, Softwarehäusern, Ingenieurbüros usw. für die Konstruktion, Verbreitung und Wartung von Human-Software.

Man muß erkennen, daß wir Großforschungsinstitute für optimierte Human- und IW-Software genauso benötigen wie solche für Kern- und Elementarteilchenphysik (siehe das Großforschungsinstitut EUROPA, weiter unten). Es gilt natürlich nicht CERN VATIKAN, aber etwa Erweiterung von CERN zu einem Großforschungsinstitut, das auch Arbeiten vom Vatikan übernimmt. Den altertümlichen Kikifax aus UrUr...Urgroßonkels Zeiten kann man vielleicht als Untermodule anbinden und weiter verwenden, aber nicht als Hauptmodule und wesentliche Information und Struktur der modernen Human-Software. Volksspezifische Module sind in der Human-Software berechtigt: Ehrung der Vorfahren. Das Übel wird gewaltig vergrößert und erschwert - nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa -, daß die Technikfeindlichkeit derer, die die Medien beherrschen und die Politik gestalten, das gesellschaftliche Klima entsprechend vergiften und verblöden. Man sollte zur Pflicht machen, daß Wirtschaftsfachleute und Staatsrechtler mit Natur- und Ingenieurwissenschaftlern reden und zusammen arbeiten müssen, und zwar am besten in den WiSo-Forschungsinstituten.

 

Für Deutschland gilt speziell noch, daß etwa seit 1970 Natur- und Ingenieurwissenschaften systematisch aus der Gesellschaft herausgedrängt wurden - schauen Sie sich nur die Medien an, wie diese sich um Themen aus diesen Bereichen herumdrücken ! Ganz anders ist das in England, wo sich z.B. die besten Forscher nicht zu schade sind, Fernsehreihen über Kosmologie in Zusammenarbeit mit Wissenschaftsjournalisten zu verfassen. Es begann schon ab 1945, daß die genialsten Köpfe - wie Konrad Zuse und Hermann Oberth - keine Unterstützung bekamen, und hochqualifizierte Forscher wurden entweder reglementiert, aus dem Land gegrault oder auf den Abladeplatz geschickt. Der Absturz in Spitzenforschung und -technologie in Deutschland bis 1995 wurde mit dem Sprichwort begleitet: „Kleine bis große Erfinder sowie Hochqualifizierte, von Kindern über Studenten bis zu Professoren, haben es in Deutschland furchtbar schwer.“ Ein Vergleich mit England über die Jahrzehnte lohnt sich ! Der übereilte Ausstieg aus der Atomenergienutzung - festgelegt im Koalitionsvertrag der rot-grünen Regierung um die Wende 1998/1999 - ist ein Beispiel dafür, wie in Deutschland seit 1945 die Bedeutung von Spitzenforschung, Spitzentechnologie, HighTech, Pools für Erfindungen (egal, ob in wissenschaftlichen Zeitschriften oder in der SF-Literatur publiziert !) ... rasant abgenommen haben.

 

Die neuen Aufgaben von Großforschung, Hochtechnologie, Supertechnik ...

Wir befinden und gegenwärtig bereits in einer Phase umwälzendster Entdeckungen und Entwicklungen, und es hängt entscheidend viel von dem ab, inwieweit es uns gelingt, die rasante Forschung und Entwicklung zur Superzivilisation mit einem umfassenden und wirksamen Tier- und Pflanzenschutz zu harmonisieren. Leute wie Craig Venter, Lee Silver und Gregory Stock machen deutlich, daß wir einer sehr schönen Zeit entgegen gehen, in der die „Menschen“ die am höchsten entwickelten Produkte ihrer eigenen Supertechnik sein werden - und nicht mehr das Produkt des Zufalls. Wie schnell wird der gen- und biotechnische Fortschritt stattfinden ? Das 21. Jahrhundert n.Chr. kann umwälzendste natur- und ingenieurwissenschaftliche Entwicklungen bringen und sich ebenso umwälzend auf die Gesellschaften und Gesellschaftssysteme auswirken. Es kann kaum mehr eine Frage sein, daß unser vorläufiges Ziel die Entwicklung einer Weltraumgestützten Superzivilisation ist, die unser ganzes Sonnensystem umfaßt. Das bedeutet u.a. die großtechnische Erschließung des interplanetaren Weltraums. Damit sollten wir sofort direkt vor unserer Haustür anfangen.    

Der Beginn einer großtechnischen Erforschung und Erschließung des Mondes hätte den großen Vorteil, als ungeheurer Stimulans die besten Kräfte zum Einsatz ihrer ganzen Fähigkeiten zu bringen. Ferner können großtechnische Projekte dieser Art eine völlig neue europäisch-nationale Identität liefern, wo sich die Menschen als Gemeinschaft fühlen, weil sie diesem Kulturkreis mit Erforschung des Mondes, ISS, modernster Biochemie, Gentechnik ... angehören.

Als Folge davon könnte eine neue Säule der nationalen Identifizierung erwachsen, und zwar einem Staat, Staatenverbund, Kulturkreis ... anzugehören, der modernste Forschung betreibt, tolle Projekte der Supertechnik realisiert und Lebensbereiche schafft und dauerhaft erhält, in denen eine möglichst große und vielfältige Tier- und Pflanzenwelt lebt (Paradiesformung) - und zwar nicht nur auf der Erde.

Sofortiger Bau einer großen, unterirdischen Forschungsstation auf dem Mond !

Auch für den beabsichtigten bemannten Flug zum Mars ist es unerläßlich, erst einmal auf dem Mond unterirdische Industrie-, Wohn- und Forschungskomplexe zu erreichten, um über die Jahrzehnte dort eine autarke Koloniebildung zu ermöglichen und daraus die Erfahrungen für einen bemannten Marsflug abzuleiten. Das Vorhaben, schon in den nächsten Jahren einen bemannten Marsflug durchzuführen, ist unverantwortlich. Erst müssen Menschen über Jahrzehnte auf dem Mond lernen und trainieren, wie man auf einem neuen Himmelskörper eine funktionierende Basis baut und am Leben erhält.       .   

Zusammenwachsen von Staaten mittels geeigneter Großforschungsprojekte

Wer Ostkanada aufmerksam beobachtet, weiß genau, daß der Sprachenstreit Englisch-Französisch auch in Europa tiefgreifende Spuren graben wird. Da eine einheitliche Amtssprache in Europa dringendst gebraucht wird und eigentlich nur Englisch sein kann, ist auf allen Gebieten der internationalen Zusammenarbeit mit französischer Mitarbeit Problematik aus o.g. Richtung sicher. Es empfiehlt sich darum, an Frankreich und Rußland Aufgabenkomplexe zu vergeben - wie etwa die Bereitstellung einer laufend verstärkten Ariane- bzw. Proton-Rakete, und daß die anderen europäischen Staaten ihre Raumforschungsprojekte in englischer Sprache dokumentieren, wodurch alle Übersetzungen entfallen. Man sollte also national begrenzte Aufgabenmodule innerhalb internationaler Projekte vergeben, wobei die ganze Dokumentation in regional-national bestimmter Sprache (z.B. Französisch, Russisch, Deutsch ...) erfolgt und die Schnittstellen in englischer Sprache beschrieben sind. International verbindende Großforschungsprojekte müssen gute Leute richtig vom Stuhl reißen, also etwa der o.g. Bau einer großen Mondstation oder die Arbeiten zum Bau eines humanoiden Vernunftwesens (Androiden) aus dem Genom des natürlichen Menschen.  

Forscher der ersten Reihe, große und kleine Forscher, Privatgelehrte, SF-Autoren und Wissenschaftsjournalisten sollten deren Arbeit machen. Insbesondere die aus der wissenschaftlichen Forschung wohlbekannten Forschungsinstitute

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California Institute of Technology (CalTech),

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Massachusetts Institute of Technology (MIT),

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Pjotr-N.-Lebedew-Institut,

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Lew-D.-Landau-Institut für theoretische Physik und

die ebenso gut bekannten Universitäten von Cambridge und Oxford in England sowie Prince­ton und Austin in den USA werden aufgefordert, an der Entwicklung optimaler Hu­man- und IW-Software mitzuarbeiten und auf diese Weise bewußt unter Verwendung des gesamten Wissens der aktuellen Epoche die geistige Entwicklung der Menschen in der näheren Zu­kunft zu lenken.

Eine ähnliche Aufforderung wurde schon um 1900 von dem russischen Raketenpionier Konstantin E. Ziolkowski ausgesprochen.

 

Auf dem Weg zur weltraumgestützten Superzivilisation gilt das Problem,

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beliebige Naturwissenschaften wie Kosmologie, Paläontologie, Biochemie, Molekularbiologie, Paläoanthropologie ...,

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allgemeine Sinnschöpfungen für Realität, Leben und Zivilisation,

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transzendente und transzendentale Aspekte, Wissenschaft, Religion, Philosophie ...,

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das Phänomen der Geistigkeit allgemein,

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Hochtechnologie und Supertechnik mit Erforschung, großtechnischer Erschließung und Besiedlung unseres Sonnensystems ... ,

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Tier- und Pflanzenschutz,

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Staatswissenschaft und Staatstheorien,

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Wirtschafts-, Sozial-, Gesellschaftswissenschaften, BWL, VWL,

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Parteiprogramme und Parteiarbeit, Regierungs- und Oppositionsarbeit,

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praktisches individuelles Leben auf dem optimalen Mittelweg zwischen kosmologischer Aufgabenerfüllung und artgerechtem persönlichen Leben

auf ein möglichst einheitliches Prinzip zurückzuführen.

Es ist ein realistisches Verfahren anzugeben für die Realisierung des Projekts, unser Sonnensystem bis über die fernsten Planeten hinaus technisch zu erschließen und langfristig mit Leben zu füllen unter dem Schutz der Superzivilisation.

 

Wissenschaftlich gestützte Politik - Jahresgutachten - Regierungsberatung

Artikel 21 des Grundgesetzes sagt einige wenige Worte zu Aufgaben und Struktur der Parteien:

Mitwirkung bei der politischen Willensbildung.

Die Gründung der Parteien ist frei.

Ihre innere Ordnung muß demokratischen Grundsätzen entsprechen.

Parteien müssen über die Herkunft ihrer Mittel öffentlich Rechenschaft geben.

Definition verfassungswidriger Parteien.

Im Laufe der Parteispendenaffäre ab November 2000 meldeten die Medien, daß sich das langjährige CDU-Vorstandsmitglied Heiner Geißler in einer Art dazu geäußert haben soll, die folgendermaßen interpretiert werden kann:

Seit dem Bremer Parteitag 1989 hat Helmut Kohl die CDU undemokratisch geführt.

Die Weigerung von Helmut Kohl, die Namen von Spendern zu nennen, könnte auf einen kriminellen Hintergrund deuten.

Die SPD hat sich zu Zeiten ihrer Regierung(sbeteiligung) ebenfalls aus dem Staatssäckel bedient (u.a. aus dem Topf für Geheimdienste). Glogowski, Schleußer und Co. warfen das Handtuch wegen erdrückender Vorwürfe, auch der amtierende Bundespräsident Johannes Rau (SPD) ist wegen Sponsoring in der Kritik, was besonders pikant ist ...

Deutschland ist seit 1945 das El Dorado der Geheimdienste aus aller Welt ...: Füllen eigentlich auch ausländische Geheimdienste die schwarzen Kassen der Parteien auf ? Ist es durch Scheckbuchdiplomatie der Geheimdienste vorprogrammiert, daß ein Regierungswechsel (bisherige Oppositionsparteien Regierungsparteien, und umgekehrt) im Jahr n erfolgen und die Korruption der ehemaligen Regierungsparteien publik werden soll, und im Jahr n + x nach dem nächsten Regierungswechsel ebenfalls ... ?

Haben die Leute Recht, die sagen, daß der Aufklärung der CDU-Spendenaffaire im Jahr 2000 - gut 1 Jahr nach dem Regierungswechsel - die Aufklärung der SPD-Spendenaffaire im Jahr 2000 + x folgt, wieder gut 1 Jahr nach dem Regierungswechsel ? Ist das die Moral der Politiker ?

Die Medien melden, daß in England, Frankreich, Italien ... Korruption bis in die höchsten Ränge der Politik zum Alltag gehört.

Wie Paul van Buitenen dargelegt hat, gilt dasselbe für EU-Kommission und EU-Parlament.

Bestechliche Minister und Premierminister sind also kein Grund übergroßer Aufregung, aber sie sind ein Grund für saubere juristische Aufarbeitung und Neugründung von Parteien. Die Neugründung von Parteien (siehe auch weiter unten) kann man nun zu einer völligen Reform des aktuellen Parteien(un)wesens verwenden mit dem Ziel, eine wissenschaftlich gestützte Politik auf ganz breiter Basis in allen europäischen Staaten einzuführen.

 

Man sollte schon mal prüfen, ob die Frage nach der Verfassungswidrigkeit der Parteien gestellt werden muß, was eine Sache des Bundesanwalts und nicht mehr des Staatsanwalts ist. Besagter Artikel 21 definiert nämlich die Verfassungswidrigkeit einer Partei folgendermaßen:

Parteien, die nach ihren Zielen oder dem Verhalten ihrer Anhänger darauf ausgehen,

die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen oder

den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu gefährden,

sind verfassungswidrig.

Über die Frage der Verfassungswidrigkeit entscheidet das Bundesverfassungsgericht.

Es erscheint als trivial, daß ein Anhänger bzw. Vorstandsmitglied einer Regierungspartei in der Personalunion als Bundeskanzler verfassungswidrig handelt, wenn er seine Partei undemokratisch führt oder die Gefahr besteht, daß mittels schwarzer Kassen wesentlich seine Politik bestimmt worden ist.

Tatsache ist, daß das Ansehen der Parteien und Politiker in der Bevölkerung äußerst gelitten hat.

Das ist ein juristisch nicht faßbarer Schaden, der aber dennoch sehr viel schwerer wiegt und größere Folgen hat. Wenn für die demokratischen Parteien solche Zweifel an ihrem demokratischen Charakter bestehen, dann richten sich diese Zweifel auf alle Parteien und das ganze politische System.

 

Das Großforschungsinstitut EUROPA (s.u.) könnte die politische Vernunft der Parteien und Regierungen in Europa sehr stärken. Dazu gehört auch die allmähliche Angleichung der politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen ... Normen und Gegebenheiten der europäischen Staaten, immer vorbehaltlich ihrer Vernünftigkeit.

Aus den sittlichen Verfehlungen besonders der EU-Kommission und anderer EU-Institutionen ist dringend der Schluß zu ziehen, daß Internationalität keine Garantie für sittliches Verhalten ist. Ganz im Gegenteil ist anzunehmen, daß auch hier wieder Scharlatane, Betrüger, Demagogen ... zu Rang und Einfluß kommen, zuvor wie so oft in der Geschichte auf nationaler Ebene. Je mehr die Institutionen an Einfluß und Internationalität wachsen wie EU-Kommission, EU-Parlament und jetzt auch EUROPA, um so besser müssen die gegebenen Mittel zu ihrer Kontrolle und Nachregelung sein.

 

Richtig sind folgende Empfehlungen, die sofort umzusetzen sind:

Ausbildungsstätten höchster Qualität schaffen, MIT und CalTech in den USA vergleichbar. Aus der Professorenuniversität muß eine Tutorenuniversität werden in dem Sinne, daß hauptsächlich Tutoren lehren und Professoren forschen. Die Kurse für Studenten sind auf 30 Teilnehmer zu beschränken, gleichgültig ob als Vorlesung, Seminar, Gruppenübung ... Die individuelle Betreuung der Studenten muß hinreichend gewährleistet sein. Dafür ist zu empfehlen: Das Grundgehalt für Professoren wird rapide abgesenkt und von seinem Erfolg in der Organisation der Lehre und Durchführung der Forschung hängt es ab, wie hoch seine Leistungszulage wird, die sehr viel höher als sein niedriges Grundgehalt sein soll. Die Universitäten müssen soviel Geld erhalten, daß sie den Bedarf an Tutorstellen für die o.g. Art der Unterrichtung in kleinen Gruppen und individuelle Betreuung der Studenten immer finanziell abdecken können. Außerdem sind die Forschungsthemen so interessant zu wählen und zu gestalten, daß sie junge Leute auch innerlich tief ansprechen.

Hochschulabsolventen dazu anregen und befähigen, ein „Silicon-Valley“ aus dem Boden zu stampfen auf den Gebieten Weltraumfahrt, Computertechnik, Biomedizinischer Technik, Gentechnik, Nanotechnologie, Molekular- und Mikrobiologie, Mikrotechnisierung beliebiger Apparate ...  Dafür hat man u.a. auch Großforschungsprojekte zu starten, die junge Leute vom Stuhl reißen, wie Kolonisierung des Mondes, Bau großer Raumstationen, Weltraum-Tankstellen, Weltraumspiegel zur Aufheizung von Winterregionen auf der Erde oder als Primärspiegel für Spiegelteleskope mit mehr als 1000 m Öffnung ...

    Erinnern Sie sich bitte: Als deutsche Wissenschaftler behaupteten, daß die deutsche Weltraumforschung zeitgemäß sei und von Deutschland wesentliche Teile des Marsroboters Sojourner geliefert hätten, hat Jesco von Puttkamer, der letzte große Mann der Weltraumforschung und nur noch mit Francis Crick und Fred Hoyle vergleichbar, nur höhnisch gelacht. Also, meine Herren Wissenschaftler „auf dem Kontinent“, wollen Sie immer noch behaupten, in der Weltraumforschung vorne zu stehen, wenn sich wegen solcher Behauptungen solche Leute vor Lachen kringeln ?

SF-Pläne entwickeln ...: Themen und Projekte der Großforschung müssen packend, himmelstürmend und mitreißend sein. Es muß also die Entwicklung zur Hoch- bis Superzivilisation im Vordergrund stehen.

 

Es gibt da die Jahresgutachten zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland. Es fehlen darin genau geplante Projekte der Hochtechnologie, also durchgerechnete Vorschläge, die von der Regierung sofort umgesetzt werden können. Projekte auf den Gebieten Weltraumfahrt, Computertechnik, Biomedizinischer Technik, Gentechnik, Nanotechnologie, Molekular- und Mikrobiologie, Mikrotechnisierung beliebiger Apparate ... würden bestimmt Arbeitsplätze schaffen durch Ansiedlung hochinnovativer Betriebe, unterstützt von Universitäten, Forschungsinstituten  ... - denken Sie dabei bitte immer an das Gelächter aus England, wenn von der deutschen Spitzenforschung und Hochtechnologie etwa seit 1970 die Rede ist !

 

Es ist anzuregen, Jahresgutachten und andere vergleichbare Publikationen zur Pflichtlektüre in Schulen, Fachhochschulen und Universitäten für alle Lernenden zu machen. Sollte man nicht eine nüchterne Wirtschaftsbeobachtung für alle Auszubildenden zur Pflicht machen ? Und sollte man nicht genau soviel Natur- und Ingenieurwissenschaftler daran an den Jahresgutachten mitarbeiten lassen zur Ausarbeitung von technischen Innovationen, Sichtung und Nutzung der Spitzenforschung und Hochtechnologie, genaueste Definition und Planung von HighTech-Projekten ... ?

 

Am besten fängt man damit an, daß man genial-schöpferische Professoren an den Universitäten nicht mehr durch Kollegen und Kultusminister reglementiert wie im Fall von Karl Steinbuch um 1971, Professor für Informatik in Karlsruhe (führender Entwickler der Gesellschaftskybernetik und Verfasser von Büchern wie „Automat und Mensch“ und „Die informierte Gesellschaft“): Wofür haben wir so viele Forschungsinstitute, Universitäten, Fachbereiche ... mit einem Haufen Professoren ..., wenn deren

Naturwissenschaftler nicht den internationalen Stand der Spitzenforschung erreichen,

Ingenieure nicht den internationalen Stand der Hochtechnologie erreichen und

Wirtschaftswissenschaftler nicht solche gravierenden Fehlentwicklungen wie ab 1990 mit dem Höhepunkt um 1992 bis 1994  erkennen ?

Die WiSo-Forschungsinstitute, WiSo-Fachbereiche ... setzen ihre Meßlatte für eigene Verantwortung eigene Leistung als zu niedrig an. Man kann aus den Gesellschaftswissenschaften nicht die Naturwissenschaften herausnehmen und meinen, daß man nun die Geisteswissenschaften, oder umgekehrt.

WiSo-Forschungsinstitute dürfen durchaus an die MPG die Forderung stellen, die Entwicklung der Nano- und Mikrotechnologie voranzutreiben, weil diese in der Zukunft Arbeitsplätze schaffen kann.

Die gute Wirtschaftslage in den USA z.Z. des US-Präsidenten Bill Clinton ging gewiß nicht allein darauf zurück, daß die USA ihre McJobs haben, sondern vermutlich vielmehr deswegen, weil gilt:

Gut ausgebildete und kreative Menschen gehen in großer Zahl von MIT, CalTech ... ab und gründen innovative Kleinunternehmen, die auf Grund ihrer HighTech und Innovation ihre Produkte hinreichend leicht verkaufen können und nur dadurch Arbeitsplätze für andere schaffen.

Die Zuwanderung hochqualifizierter ausländischer Fachkräfte ist wegen dem eigenen Ausstoß an gut ausgebildeten Spezialisten mit vollem Erfolg verbunden. Die USA haben wegen dem Zustrom hochqualifizierter Menschen nur darum so viel, weil MIT, CalTech, Harvard, Princeton, Austin ... ebenfalls bestausgebildete Menschen hervorbringen.

In den frühen 1980er Jahren war in den USA eine gewaltige Rezession (also trotz MIT, CalTech, Princeton, Austin, Harvard, Yale ... und der Zuwanderung von Spezialisten !) und die jungen Menschen sahen und erfuhren die wirtschaftliche Not, was sie erst zur Anstrengung und Kreativität ermunterte (stimmt das, dann wird in den USA wieder eine Rezession in den frühen 2010er Jahren, also eine Generation nach der Rezession in den 1980er Jahren, und in den 2010er Jahren haben wir dann in der EU eine Hochkonjunktur). 

 

Also, könnte man das nächste Gutachten vielleicht in der Art ausweiten, daß im Gutachten schon recht genau angegeben wird, wie man eine gute Wirtschaftsförderung durch eine vernünftige Reform der Universitäten ... und die staatliche Proklamation brennend heißer Forschungs-, Entwicklungs- und Industrieziele durchführt ? Stellen Sie sich vor, daß das Gutachten mit Worten wie diesen endet:

"Der Sachverständigenrat für die Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung erkennt an:

Die Technologien der kommenden Weltraumgestützten Superzivilisation heben die Trennung zwischen den Sphären Natur und Geist vollständig auf.

Die Mittel der Supertechnik ermöglichen die Überführung aller Größen aus den Geisteswissenschaften in die Naturwissenschaften und umgekehrt. 

Notwendig ist eine Neuorientierung der praktizierten Politik auf der Basis modern ausgerichteter Gesellschafts-, Politik-, Staatswissenschaft, Staatstheorien, wissenschaftlich gestützter Politik, Regierungshilfen mit Plankalkül bis Hochtechnologie ...

Das Trauma der grausamen Verfolgung der geistig unabhängig denkenden Menschen im Machtbereich der Großen Inquisition der Kirche wirkt bis heute nach. Die Schicksale von Vanini, De Dominique, Savonarola, Giordano Bruno, Galileo Galilei ... blockieren bis heute den freien Forschergeist der Menschen.

Alle Wissenschaftler aller Disziplinen müssen zusammen arbeiten und die Grenzen zwischen Geistes- und Naturwissenschaften sind vollständig nieder zu reißen.“

Solche Worte wären schon einmal ein guter Anfang. Dabei sollte es aber nicht bleiben. Hätte er z.B. an konkreten Maßnahmen und Projekten zu empfehlen ? Vorschlag:

"Der Sachverständigenrat für die Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung empfiehlt:

Mittels der Radio-Lehrsender sind die Bürger zum Leben in einer Superzivilisation zu qualifizieren.

Schüler und Studenten sind während der Ausbildung mit Berufsleben und hochinnovativer Wissenschaft/Wirtschaft bekannt zu machen.

Es sind Ausbildungsstätten höchster Qualität zu schaffen, mit MIT und CalTech in den USA vergleichbar.

Hochschulabsolventen sind wirklich dazu zu befähigen, ein „Silicon-Valley“ aus dem Boden zu stampfen für HighTech beliebiger SF-Art.

Einführung der mehrstufigen Tutoren- und Professorenuniversität, damit Kurse maximal bis zu 30 Studenten und individuelle Betreuung der Studenten möglich sind.

Die Studienfächer und Studiengänge sind so auszubauen, daß sie zukunftweisend für die Gesellschaft und fesselnd-spannend-spritzig für die Studenten sind: Spitzenforschung und Spitzentechnologie vom Feinsten !

Förderung von Unternehmensgründungen und von bestehenden Kleinunternehmen auf den Gebieten Weltraumfahrt, Computertechnik, Biomedizinische Technik, Gentechnik, Nanotechnologie, Molekular- und Mikrobiologie, Mikrotechnisierung beliebiger Apparate (Mikroingenieurstechnik), Solarenergienutzung in Kleinst- bis Größtkraftwerken, optimierte Energiegewinnung auf der Basis nachwachsender Rohstoffe ..., und zwar nicht nur durch finanzielle Hilfen und steuerliche Erleichterungen, sondern durch entsprechende Optimierung der Hochschulen ...“

Proklamation und finanzielle Unterstützung von Projekten, die naturwissenschaftlich-technisch interessierte junge Leute wirklich vom Stuhl reißen, wie Bau von Rotierenden Weltraumstationen, Großraumschiffen, riesigen Weltraumspiegeln in Erdumlaufbahnen, Hotels, Tankstellen, Imbißstuben, Spielplätzen ... auf einer 1000 km-Bahn um die Erde oder als Teil einer Station auf unserem Mond, Studium und Entwicklung von Produktions- und Fertigungsprozessen im Vakuum bei niedriger Schwerkraft oder im schwerelosen Zustand ...

Sofortiger Bau einer unter„irdischen“ Forschungsstation auf dem Mond mit einer Besatzung mit mehr als 100 Menschen. Forschungsstationen, Industrie- und Wohnkomplexe auf dem Mond sollten vorerst in mindestens 20 m Tiefe unterirdisch angelegt werden, um hinreichenden Schutz vor kosmischer Strahlung und Meteoriten ... zu garantieren.

Die meisten Arbeitsplätze auf der Erde schafft man durch Realisierung von SF-Projekten wie einer großtechnischen Erschließung und  Kolonisierung des Erdmondes !

Die Hochzivilisationsentwicklung in unserem Sonnensystem ist nach Kräften zu fördern und so viele Paradiese wie nur möglich im Weltraum zu schaffen, in denen eine möglichst individuen- und artenreiche Tier- und Pflanzenwelt mit Maschinen, Menschen, Robotern ... in größtmöglicher Harmonie und Wirkung in der Ewigkeit zusammen leben.

Erforschung, großtechnische Erschließung und Besiedlung des interplanetaren Weltraums sind einzuleiten.

Und dann folgen im so gewünschten Gutachten Tabellen, Statistiken, Kalkulationen und Prognosen, wie man genau kalkulierte Projekte der Hochtechnologie realisiert und wie man bei welchen Änderungen und Finanzierungen bestimmte Ergebnisse erhalten kann, u.a. auch eine kontinuierliche und rasche Senkung der Arbeitslosenrate ...

 

Denken Sie noch einmal an das Gelächter aus England:

Kennen Sie die Engländer Stephen W. Hawking, Roger Penrose, Francis Crick, Robert Hinde, Jane Goodall ... ? Kennen Sie die US-Amerikaner Steven Weinberg, Jim Watson, ... ?

Sie kennen doch sicher noch die Namen Arnold Sommerfeld, Werner Heisenberg, Wolfgang Pauli, Walter Nernst, Albert Einstein, Max Planck, Adolf Butenandt, Otto Hahn, Konrad Zuse, Wernher von Braun, Rudolf Nebel ... ?

Kennen Sie auch Leute dieser Art aus der Nachkriegszeit, die nicht in der Vorkriegszeit geistig groß geworden sind ?

Ja mei, Konrad Lorenz, Irenäus Eibl-Eibesfeld (Österreicher, zeitweilig Direktor der MPG), Bernhard Grzimek, Manfred Eigen. Kennen Sie noch einen anderen von Weltruf, der genial-schöpferisch gearbeitet hat und nicht nur deswegen international gelobt wurde, weil er die Dreckarbeit besonders gut machte, die Engländer und Franzosen ... in CERN nicht machen wollten, wie z.B. das genaue Ausmessen von Energieniveaus von Atomkernen buchstäblich bis zum Erbrechen  ?

Es ist die Rolle in der internationalen Spitzenforschung der Institute der MPG und vergleichbarer Forschungsinstitute von Gesellschafts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlern zu überprüfen. Nicht etwa, weil der Verdacht besteht, daß die zu viel Geld bekommen - die können gar nicht genug Geld bekommen -, sondern weil der Verdacht besteht, daß die Institute der MPG systematisch so mit Personal und Forschungsvorhaben bestückt werden, daß sicher ist, daß nichts Himmelstürmendes dabei herauskommt. Institute der MPG wie das MPI von Seewiesen, das als Heimat von Konrad Lorenz zur Weltgeltung kam, geriet deswegen vor einigen Jahren in die Diskussion, daß es (deswegen) geschlossen werden müßte. Es sei hiermit klar gestellt: Wissenschaftler, die Formeln schön hinschreiben können, sind in Bezug auf die internationale Spitzenforschung wertlos. Wir brauchen, Forscher, die Formeln genial-schöpferisch anwenden und neu schaffen können. Was nützt es, wenn man Seiten mit Formeln füllt und leistet nichts dabei ? Z.Z. von Werner Heisenberg und Konrad Lorenz waren die Institute der MPG noch gut. Dann kam der Absturz, begleitet und vielleicht auch mit ausgelöst durch den Rückzug von Natur- und Ingenieurwissenschaften aus Öffentlichkeit, Medien, Ausbildung - und Forschung auf Druck von ... hin.

Wirtschafts- und Staatswissenschaftler, Natur- und Ingenieurwissenschaftler,

Tier-, Pflanzen- und Umweltschützer, SF-Autoren und Wissenschaftsjournalisten ... -

vereinigt euch !

Im Großforschungsinstitut EUROPA müssen Staats- und Wirtschaftswissenschaftler lernen, mit Naturwissenschaftlern und Ingenieuren zusammen zu arbeiten und umgekehrt. Dazu gehört auch,

in Ausbildung und Lehre ein maximales Wissen und Können in den Bereichen Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- und Staatswissenschaften zu vermitteln zusammen mit der maximalen Bereitschaft zu einem umfassenden Tier- und Pflanzenschutz, 

maximale Förderung von Großprojekten in Spitzenforschung und Hochtechnologie als auch von Tier- und Pflanzenschutz,

kleine Erfinder zu fördern, indem man Bearbeitungszeitungen und Gebühren für Patentanmeldungen drastisch absenkt,

Hochbegabte besonders zu fördern, ohne ihnen vorzuschreiben, was sie entdecken und arbeiten wollen, wie das aber auch im CERN doch geschieht (es sind u.a. Forschungsinstitute einzurichten, die gezielt die ganze SF-Literatur abklopfen auf gute und heute schon technisch realisierbare Ideen),

internationale Großforschungsprojekte zu proklamieren und zügig durchzuführen, die dabei helfen können, daß die Bürger zunehmend ihre nationale Identität durch diese Großforschungsprojekte identifiziert sehen,

in Europa große Tier- und Pflanzenreservate einzurichten nach dem Vorbild der Sanctuarys in Ostkanada,

die Städte durch möglichst große Grünflächen, Tierparks, Alleen ... mit grünen Lungen auszustatten, für die Städte und Kreise Vorschriften zur Raumordnung im Sinne von Tier- und Pflanzenschutz zu erlassen, die Städte als Lebensgemeinschaften von Menschen, Tieren und Pflanzen im Sinne der Superzivilisation zu organisieren ... (Paradiesformung),

Gen-, Bio- und Weltraumtechnik als Schlüsselentwicklungstechnologien der kommenden Superzivilisation anzuerkennen und maximal zu fördern, eingeschlossen die Zurücknahme aller Beschränkungen bei der Anthropotechnik und die maximale Förderung des Baus von Raumstationen, Großraumschiffen, Mondbasen (mit unterirdischen Industrie-, Forschungs- und Wohnkomplexen) ...  

 

Wie schafft man durch Hochtechnologie Millionen wirklich vernünftige Jobs ?

Bemannte Weltraumfahrt, Erdenformung geeigneter Himmelskörper wie dem Mond, Gentechnik ohne Restriktionen ... sind Lösungswege, aber das Problem sind die Politiker, die nicht wollen. Das Beispiel der großtechnischen Erschließung des Mondes wurde schon diskutiert. Da gibt es dann u.a. noch die Gentechnik, mit der man Arbeit und Maschinen finanziert, die selber wieder Geld einbringen.

Man muß Eier, Fleisch, Pelze ... durch Biogentechnik in riesigen Massen so billig herstellen (also z.B. Eier durch biologische Eierstock-Maschinen oder durch Ovalbumin-Syntheseanlagen), daß die Massentierhaltung viel zu teuer wird und schlechtere Fleischqualität usw. liefert.

Es muß gelingen, Biomaterie wie Fleisch und Leber regelrecht zu züchten, indem man auf Gengruppen entsprechender Tiere zurückgreift und biologische Synthesemaschinen für diese Proteine schafft.

Das gilt vor allem für Eierstock und Gebärmutter, die man als biologische Maschinen zu höchster funktionaler Vollendung bringen muß, viel besser funktionierend als die natürlichen Organe. Das ist für die Herstellung von Qualitätseiern in Massenproduktion wichtig, und auch für das Klonen und Austragen von Retortengeschöpfen, bis hin zum Menschen und Androiden.

Ein wesentliches Ziel: Die Bio- und Gentechnik müssen es ermöglichen, Fleisch, Eier ... in solcher Güte und so billig zu produzieren, daß Massentierhaltung und Massentiertransporten auf rein marktwirtschaftlichem Wege die Grundlagen entzogen werden.

 

Gegenüber der Firma bedarf man einer neuen Einstellung. Der Begriff der Firma ist zu wandeln in Richtung einer produktiven Biotech-Landschaft, in der die Vertreter aller Lebensformen schöpferisch zusammen arbeiten. Die Grundidee ist dabei, eine Firma so zu bauen, einzurichten und zu führen, daß sie als Organ der Paradiesformung in einer Rotierenden Weltraumstation (RWS) oder auf einem beliebigen, geeigneten Himmelskörper betrieben werden kann: Stellen Sie sich vor, daß Sie auf dem Mars stehen oder sich in einer RWS befinden, daß Sie auf der guten alten Erde stehen - und Sie wollen eine Firma gründen.

Dann geht man so vor: Die Basis ist die Energieversorgung mit Sonnenenergie, und hat man davon hinreichend viel, kann man mit Hilfe der Maschinen der Hochzivilisation aus Dreck und Staub so ziemlich alles machen, was man braucht. Und das ist dann bereits das Frmenkonzept für den Sonnenenergie-/Produktionswirt.

Auf der Erde haben wir Wasser und Sauerstoff (noch) gratis. Wären wir wirklich auf dem Mond, müßten wir uns nur mit Wasserstoff extra versorgen. Warum ? Weil man mit beliebig viel Energie aus geeignetem Gestein, Dreck und Staub zwar beliebig viel Sauerstoff und Metalle gewinnen kann, aber kaum Wasserstoff (vielleicht etwas in Hydraten).

Solange die Versorgungsstrahlen oder Leitstrahlen ... der SF-Romane noch nicht existieren, die als gebündelte Energie- und Materiestrahlen durch den Weltraum zu jedem Verbraucher eilen, müssen wir entweder auf den Zufall hoffen, daß wir auf Monden, Mars ... Wasser(eis) finden, oder man muß Wasserstoff von der Erde mitbringen oder von den großen Gasplaneten „klauen“.

Nach dem Konzept der verteilt strukturierten Biotech-Solarkraftwerke und der kompakten Solarrobotfabriken ist die Gewinnung von Energie aus der Sonnenstrahlung die Basis, und die Bewahrung des Lebens ist ein ganz wichtiges Ziel.

Maschinen und organische Lebewesen müssen irgendwann so harmonisch und verteilt zusammenwirken wie Nukleinsäuren, Proteine, Polysaccharide und Lipide in einer Zelle.

Folgt man diesem Prinzip, sind an Firmen Tierasyle und Pflanzengärten anzugliedern. In den Arbeitspausen kann man dann in den firmeneigenen Tiergarten gehen und dort ein paar Rehe streicheln, sich in der Natur erholen, und ein paar Schritte weiter ist man wieder an seinem Arbeitsplatz.

Wie die Firma strukturiert ist, so ist auch der Staat im Großen strukturiert.

 

Es werden sich im Zuge der Entwicklung von Supertechnik und Superzivilisation die Industriezweige und Berufe immer schneller ändern, entsprechend dem immer schnelleren Fortschritt. Dafür werden einige Beispiele diskutiert:

Pro Jahr verlegt man 1% der Energieerzeugung von der Kernkraft weg auf alternative Energieerzeugungsformen wie Wind- und Wasserkraft, geothermische Wärme, Sonnenenergie und nachwachsende Rohstoffe verlagert. Die neue Energieform ist

tier- und pflanzenfreundlicher,

vergleichbar teuer oder billig und hat die Aussicht, mit dem technischen Fortschritt billiger zu werden,

leichter und unerschöpflich verfügbar,

durch den Fortschritt in der kommenden Superzivilisation immer besser zu erschließen.

Sonnenenergie-/Landwirt: dieser Beruf erhält seine Charakterisierung dadurch, daß die Investition laufend durch Einnahmen belohnt wird, nämlich in Form von Kilowattstunden erzeugter Stromleistung, zusätzlich zur Landwirtschaft.

Sonnenenergie-/Produktionswirt: Modell dafür wäre ein Betreiber einer Solarrobotfabrik, in der mittels Sonnenenergie und Maschinen der Hochzivilisation aus Dreck beliebige Metalle (Silizium, Wasserstoff, Graphit ...) herausgeholt oder dieser Dreck zu komplexen Produkten verarbeitet wird.

Der Energie-/Landwirt ist eine Form der Symbiose zwischen Solarzellenkraftwerk und Landwirtschaft, aber es gibt Tausende von „Berufen“, die Solarenergie dazu verwenden, etwas zu erzeugen, das dann an den öffentlichen Markt geliefert wird.

Man kann z.B. eine Solarenergieanlage bei sich zu Hause einbauen und damit u.a. einen PC betreiben, den man zur Dienstleistung benutzt und damit Geld verdient.

Weltraumfahrt, Arbeit in Weltraumstationen und auf Planeten- oder Mondbasen, Gentechnik und Massenabbau gentechnisch erzeugter, für Tiere und Menschen nicht schädlicher und sehr nützlicher Pflanzen, Robotertechnik, Solarstromerzeugung ... würden Millionen von guten Arbeitsplätzen schaffen. Es gibt heute schon nach Plan genetisch konstruierte Pflanzen zur Erzeugung von hochwertigem Protein. Für die folgenden Forschungsprojekte gilt die Energiegewinnung durch Nutzung der Sonnenenergie. Ob man in unserem Universum Fusionsreaktoren im SF-Sinne bauen kann, ist fraglich, und großtechnisch sollte man nicht Wasserstoff verbrauchen, wenn die Sonne genug Energie für Jahrmilliarden liefert. Forschungsprojekte:

-

Rotierende Weltraumstationen, Großraumschiffe, Planeten- und Mondbasen, und zwar für große Populationen an Menschen, Tieren und Pflanzen bei entsprechender Sicherheit der künstlich-technischen Lebensinseln. Nur vom Weltraum her kann man auf die Erde einstürzende Himmelskörper wirksam bekämpfen (zerstören, aus der Bahn lenken). Von Erschließung und Besiedlung des Weltraums kommt der größte Zivilisationsdruck. Durch die bemannte Weltraumfahrt kommt der Mensch zu einer Geistigkeit, die er auf anderem Wege nur sehr schwer erreichen mag.

-

Solarenergiegewinnung auf allen erdenklichen Wegen, völlige Umstellung auf Sonnenzellenbatterien, Solarenergiekraftwerke, nachwachsende Rohstoffe (wenn diese Techniken den entsprechenden Stand der Ersatztechnologie erreicht haben, und das ist durch physikalische Daten, reife Technologien und Modellrechnungen nachzuweisen und nicht mit der Methode des ideologisch verbohrten Dummkopfs vorzeitig durchzusetzen !),

-

Sonnentankstationen, Energieverteilerstationen, Versorgungsstrahlen, um den Raumschiffspassagierbetrieb mit einem Netz von Versorgungsstrahlen abzustützen (d. h. die Raumschiffe führen ihren Treibstoff nicht mit an Bord !) und beliebige künstlich-technische Lebensinseln oder Kolonien auf sonnenfernen Himmelskörpern mit Energie zu versorgen.

-

Künstliche Steuerung des Klimas auf der Erde durch Biotech-Landschaften (ausgewogenes Miteinander von riesigen Solarzellenbatterien, eng durchsetzt und kombiniert mit einer reichen Tier- und Pflanzenwelt).

 

Verbreitete Arbeitslosigkeit in einem Staat ist zu großen Teilen hausgemacht, wegen Ideenlosigkeit, Korruption, Dummheit, Technikfeindlichkeit ... der - maßgeblichen ! - Politiker, Mediengestalter, Chefjournalisten und sonstigen Funktionäre.

Wegen ihrer wirtschaftlichen Stärke und wissenschaftlichen Spitzenstellung hat man sich sicher an den USA ein Beispiel zu nehmen. Man muß aber bei Vergleichen vorsichtig sein. Jeder Bezug auf die USA mit ihren Erfolgen bei der Schaffung von Millionen Jobs im Dienstleistungssektor mit staatlichen finanziellen Hilfen für Geringverdiener kann nur in einer Gesellschaft funktionieren, in der die HighTech unserer Zeit ihren Ursprung und ihre stärkste Stütze hat. Eine Reform muß darum auf mehreren Säulen stehen, die gleichzeitig aufzubauen sind. Zu diesen Säulen gehört sicher der Dienstleistungssektor mit den o.g. Konditionen, aber auch die Förderung der Spitzentechnologie mit solcher Wirkung, daß die betreffende “Gesellschaft“ in Spitzenforschung, Spitzentechnologie, HighTech ... führend wird.

 

 

Tier- und Pflanzenschutz in Harmonie mit der kommenden Superzivilisation

 

Supertechnik und Tierschutz müssen sich nicht nur gegenseitig tolerieren, sondern die Supertechnik muß so gesteuert werden, daß sie Tier- und Pflanzenschutz optimal garantiert. So könnte z.B. durch moderne Bauweisen erreicht werden, daß kein Wohn- oder Baugrundstück usw. zu mehr als 50% seiner Fläche Erdboden betoniert. Anders gesagt: Jedes dieser Grundstücke muß mindestens zur Hälfte der Tier- und Pflanzenwelt gehören.

 

Schutz, Bewahrung, Höherentwicklung und Verbreitung der natürlichen und künstlichen Lebewesen in Sicht auf größte Zeiträume mit den Mitteln der Superzivilisation sind oberstes Gebot und gehören als wesentliche Bestandteile zum Lebenssinn der Menschen und ihrer Nachfolger.

Schutz, Bewahrung, Sicherung, Höherentwicklung und Verbreitung der höheren Wertschöpfungen und insbesondere von Leben und Zivilisation werden zu Kriterien für die Wahrheitsdefinition. Wahr ist das, was dem Leben hilft, und unwahr das, was ihm schadet - immer in Sicht auf größte Zeiträume.

Es gilt der Zivilisation-Leben-Vertrag und wird streng eingehalten, Geschöpfe und Vertreter aller Lebensformen leben in Biotech-Familien in Biotech-Landschaften - auch Paradiese genannt und so auch ausgebaut - harmonisch zusammen ...

Tier- und Pflanzenschutz können sicher erst dann wirklich befolgt werden, wenn ein in den Grundsätzen der EU verankerter Tier- und Pflanzenschutz zumindest die EU-Staaten im ganzen Raum der EU dazu bewegt, die Gesetze des Tier- und Pflanzenschutzes zu befolgen. 

Das große Problem der Zukunft ist, die kommende Hochtechnologie mit der Erhaltung des Lebens zu harmonisieren. Es ist der Unterricht an den Schulen so zu gestalten, daß die Kinder ihre Verantwortung für anderes Leben überhaupt begreifen können.

Schutz und Bewahrung der lebendigen Schöpfung erfordern, daß die Menschen nicht andere Geschöpfe von der Erde verdrängen. Es ist also zwingend, daß sich die Menschen eine gewisse Selbstbeschränkung auferlegen. Die Erde ist begrenzt  - die Mittel der Supertechnik müssen es möglich machen, daß Menschen, Tiere und Pflanzen immer zahlreicher, vielfältiger und harmonischer miteinander leben. Das ist Paradiesformung durch vollkommene Biotechlandschaften. Immer dann, wenn Lebensraum den Tieren und Pflanzen weggenommen wird, ist an anderer, mindestens gleich geeigneter Stelle in mindestens derselben Größe und Güte ein Ersatz zu schaffen, so daß der Lebensraum für Tiere und Pflanzen niemals kleiner werden und über größere Zeiträume nur wachsen kann. Das gilt sicher für die Erde, aber noch mehr gilt es für künstlich-technische Lebensinseln im Weltraum oder für erdengeformte Himmelskörper. Folgendes wird als politische Leitlinie festgesetzt:

Garantierung einer möglichst arten- und individuenreichen Tier- und Pflanzenwelt in Reservaten großer Ausdehnung auf der Erde, in künstlich-technischen Lebensinseln und auf erdengeformten Himmelskörpern.

Es sind Bürgerrechte für Tieren und Pflanzen in den Verfassungen der Staaten zu verankern.

Städte mit großen Tierparks anfüllen oder große Tierparks mit Stadtteilen.

Städte sind tier- und pflanzenfreundlich zu bauen, wofür in kleinen Abständen kleinere Grünanlagen und größeren Abständen größere Grünanlagen einzurichten sind, so daß die Fiktion des Lebens im Paradies asymptotisch erreicht wird.

Menschen, Bürger, Organisationen, Strukturen ... in den Staaten sind auf Tier- und Pflanzenfreundlichkeit zu überwachen.

Paradiesformung auf der Erde (Wüsten, Steppen ... in fruchtbare Gegenden verwandeln mit einer reichen Tier- und Pflanzenwelt).

Die Landschaft darf nicht immer weiter überbetoniert werden.

Tiere und Pflanzen ist ein eigenständiges Recht auf Unversehrtheit, artgerechtes Leben sowie das Leben überhaupt zuzusprechen, was in den Verfassungen der Staaten zu verankern ist.

Der Mensch braucht die lebendige Natur aus sehr vielen Gründen und mit der fortlaufenden Vernichtung der (natürlichen) lebendigen Schöpfung (Gottes) sägt er sich den Ast ab, auf dem er selber sitzt..  Also ist Tier- und Pflanzenschutz geradezu eine Trivialforderung.

 

Wie kann man Tier- und Pflanzenschutz (Paradiesformung) als Jobmaschine nutzen ? Stellen Sie sich vor, daß Sie auf dem Mars stehen und eine Kolonie gründen sollen. Was fallen da für Arbeiten an ? Übertragen Sie das auf die Erde ! Es gibt keine ewigen ökologischen Lücken ohne entsprechenden Aufwand. Jobs kann man schaffen beim Ausbau der biotechnischen Landschaften, Familien ...:

Große Tiergärten zum Zweck der Erhaltung der Tier- und Pflanzenwelt der ganzen Erde, Erholungspark für Menschen, Schaffung von „grünen Lungen“ im Zentrum der Städte, Tierschutzgebiete für die heimische Tier- und Pflanzenwelt ...

Verteilte Solargroßkraftwerke: Stromgewinnung durch weit verteilte Sonnenenergiestationen in der Landschaft, zwischen denen Landwirtschaft, Forstwirtschaft ... betrieben wird.

Klein- und Kleinstkraftwerke auf der Basis von Sonnenenergie, Brennstoffzellen, Rapsöl, Holzschnitzeln ... für das Eigenheim, autarke Häuser und Wohnblocks mit eigener Energieversorgung, Frischwasseraufbereitung ...

 

Tiergarten kombinieren mit verteiltem Solarkraftwerk

Einen Tiergarten kann man als Energiekraftwerk auslegen, indem man längs allen Wegen Solarmodule installiert, alle geeigneten Dächer mit Solarmodulen versieht ... Das würde ein gewichtiges Argument für die bedeutende Vergrößerung von Tiergärten liefern. Entscheidend ist, daß Tiergärten bewachte Gebiete sind. Bisher ist nämlich schon ein Hindernis bei der Verbreitung der Solartechnik, daß die Solarmodule, Regler, Einspeisungssysteme für das öffentliche Netz ... so teuer sind und damit natürlich auch zu Objekten der Begierden von Dieben werden können. Man kann also Tiergärten als Ausgangsflächen für verteilte Solarkraftwerke verwenden und unter Beibehaltung ihrer BioTech-Struktur möglichst flächenmäßig erweitern, so daß sie tatsächlich zu Energielieferanten für das öffentliche Netz werden, auch später ohne spezielle Förderung von Solarstrom.

 

Einige Anliegen zu Tier- und Pflanzenschutz:

1.

Es ist der Tier- und Pflanzenschutz in der Verfassung zu verankern. Es ist den Tieren - Wild- oder  Haustieren - ein eigenständiges Recht auf artgerechtes Leben und Unversehrtheit im Grundgesetz zuzubilligen. Dann kann man auf Kommunen ... einwirken, daß mehr Tierheime und -asyle (private und kommunale) eingerichtet und viel stärker finanziell gefördert werden.

2.

Man muß Tier- und Pflanzenschutz als Staatsziel erklären und die Verfassung entsprechend ändern, und zwar sowohl für Regionen wie Bayern, EU-Staaten wie Deutschland, Staatenverbände wie die EU ... Es ist bei der EU-Bürokratie anzusetzen, in Brüssel bei den EU-Behörden. Alle staatlichen Maßnahmen in Europa müssen scheitern, wenn sie nicht in den Brüsseler Behörden ansetzen. Die in einem Staat zur Verfügung stehenden Landflächen stehen zwangsläufig in Konkurrenz zwischen Mensch und Tier. Das darf aber nicht dazu führen, daß die Tiere und Pflanzen dabei immer mehr durch Betonbauten und Stahlgerüste ausgetauscht werden.  

3.

Die Forderung der EU, daß jeder EU-Staat 5% seiner Fläche als Naturschutzgebiet ausweisen muß, wird von den Staaten längst nicht erfüllt. Dabei sind diese 5% noch viel zu wenig und sollten auf 15% erhöht werden. Ferner sollte man nicht mehr von Naturschutzgebieten, sondern Tierschutzgebieten oder Sanctuarys reden, in denen der Mensch keine Tiere töten darf. Möglich wird das durch die Hochtechnologie (besonders Gentechnik), mit deren Hilfe man auf immer kleineren Flächen immer mehr und hochwertigere Nahrung erzeugen kann.

4.

Es sind die Maßnahmen zu verstärken, um das Aussterben von deutschen Tier- und Pflanzenarten zu verhindern. Was sagt man z.B. einem brasilianischen Regenwaldvernichter, wenn vor der eigenen Haustür in Deutschland Tier- und Pflanzenarten aussterben (die Feldhasen in Deutschland stehen auf die Liste der aussterbenden Arten) und Tieren und Pflanzen fortlaufend an Lebensraum genommen wird ? Es ist festzustellen, daß in den Städten zunehmend Grünflächen durch Asphaltflächen und Betonbauten vernichtet werden. Man darf die Landschaft nicht immer weiter überbetonieren. Man könnte eine Patenschaft für Tiere in Wald und Feld einführen.

5.

Es ist eine Art Stadtarchitektur zu entwickeln, die vorschreibt, daß möglichst viel Grünflächen, Büsche und Bäume in den Städten als grüne Lungen und Tierreservate zu schaffen sind, auch mit öffentlichen Wasserstellen (Tränken). Beispiel für eine Verordnung: Immer dann, wenn Lebensraum den Tieren und Pflanzen weggenommen wird, ist an anderer, mindestens gleich geeigneter Stelle in mindestens derselben Größe und Güte ein Ersatz zu schaffen, so daß der Lebensraum für Tiere und Pflanzen niemals kleiner werden und über größere Zeiträume nur wachsen kann.

6.

Es ist alles zu tun, damit die heute in Deutschland und auch in Europa lebenden Tiere überleben. Das Füttern von Wildtieren (auch Vögeln) aus öffentlicher Hand in harten Wintern ist zu verstärken und der Einzug der Tiere in die Städte ist zu fördern. Dafür müssen aber in den Städten hinreichend viele Stadtanlagen, Grünflächen, Vorgärten ... vorgeschrieben sein.

7.

Es sind die Forschungen dafür zu verstärken, das Vergiften der Tiere von Wald und Feld mit Insektiziden, Düngemitteln ... abzustellen. Hier zeigt sich das allgemeine Problem, Landwirtschaft und Tierschutz oder Landwirte und Tierschützer auf einen Nenner zu bekommen. Da es faktisch richtig ist, daß Maßnahmen zu Tier- und Pflanzenschutz die Landwirte fast prinzipiell in der konventionellen Feldnutzung einschränken (weniger Dünger bedeutet geringere Ernte, Biotope ... nahe den eigenen Feldern vermindern den Wert dieser Felder), muß man den Landwirten vom Staat her entgegenkommen. Hierbei ist Vorbedingung, daß es als Staatsziel erklärt wird, die Population an Wildtieren auf einem genau definierten, hinreichend hohen Stand zu halten. Der Landwirt, der mithilft, dieses Staatsziel zu erreichen, bekommt dann entsprechende geldwerte Vergünstigungen. Auch sind ganz neue Formen der Verbindung von Landwirtschaft und Tierschutz zu konstruieren, was aber zumindest in den Aufbauphasen immer staatliche Förderung voraussetzt. 

8.

Die landwirtschaftlichen Berufsbilder sind gemäß dem Fortschritt in Hochtechnologie sowie Tier- und Pflanzenschutz anzupassen. Der Landwirt, der seinen Lebensunterhalt nur durch Produktion von Getreide, Kartoffeln, Fleisch ... im herkömmlichen Sinn erwirbt, wird allmählich ersetzt durch den Kombilandwirt, der zu seinem landwirtschaftlichen Betrieb im herkömmlichen Sinn noch Reiterhof, Gästeverpflegung, Tourismusberatung, Energie-, Rohstoffgewinnung durch Solarzellenmodule ... hinzunimmt. Das Ziel des maximalen Tier- und Pflanzenschutzes kann nur über maximalen Einsatz der Hochtechnologie erreicht werden.

9.

Bio- und Gentechnologie sind maximal zu fördern, da nur über sie der Zwang zur Massentierhaltung - so oft verbunden mit echt scheußlicher Grausamkeit - aufgehoben werden kann. Es ist als nationales Ziel zu erklären, vom Genom geeigneter Pflanzen wie Bohnen, Erbsen, Lupinen, Raps, Mais, Tomaten ... ausgehend neue Pflanzenarten zu erzeugen, die entweder direkt tierisches Protein erzeugen oder zumindest Eiweiß wie Ovalbumin und Vorstufen von tierischen Proteinen, die schnell und billig zu tierähnlichem Eiweiß (Fleisch) synthetisiert werden können. 

10.

Die Gesetze, die die Versuche an Tieren in riesiger Zahl vorschreiben, um irgendwelche Kosmetika, Arzneien ... für die Verwendung zuzulassen, waren immer eine Perversion des Gesetzgebers. Es sind alle Anstrengungen zu unternehmen, daß man alle Versuche an höheren Tieren - auch schon an Mäusen - immer mehr ersetzt durch Versuche an Zellkulturen, aus Stammzellen gezüchteten menschlichen Organen und Expertensystemen an Großrechnern. Es war oft in der Geschichte so, daß der Staat, das Gesetzessystem, der Zeitgeist ... die regional-epochalen Perversionen bewirkten.

11.

Das gesellschaftliche Zusammenleben muß mehr Regelkreistechniken für den Informationsaustausch ... folgen: Kombinierte Alten-, Studenten- und Tierheime könnten etwa so funktionieren, daß sich die Studenten um die Alten kümmern und sich dabei ein Taschengeld verdienen, die Alten sich um die Tiere kümmern und die Tiere durch ihre physische Nähe das Leben der Alten erleichtern. Dem Ganzen könnte dann noch ein HighTech-Industriepark überlagert sein.

12.

Umweltschutz betrifft nicht nur die Landwirte, sondern auch die Städter. Es ist zwingend, in den Städten hinreichend viele „grüne Lungen“ zu schaffen, und wo diese sind, darf man eben nicht betonieren - oder man muß Gebäudearchitekturen verwenden, die Beton und Grünlandschaft auf engem Raum harmonisch vereinigen. Im Prinzip läuft das auf das hinaus, was der österreichische Künstler Hundertwasser in dieser Richtung vorgeschlagen hat (Pflanzen und Tiere in die Städte). Beispiel: Wenn einer ein Grundstück für 1000 m2 gekauft hat, so darf er prinzipiell nur die Hälfte bebauen und muß den Rest Garten, Grünland, Park ... sein lassen.

13.

Kombi-Architektonik wie die Spiralstufenpyramide als Beispiel für Naturschutz-Supertechnik-Hybridbiotechnik: Die Spiralstufenpyramide hat die Form einer Kreuzung zwischen Schneckenhaus und Stufenpyramide. Um das Bauwerk windet sich die nach oben steigende Rampe von 10 m Breite, die dicht mit Pflanzenwuchs bewachsen ist, und die spiralförmig umlaufende Rampe mit 10 bis 20 m Breite ist die Decke der Wohnungen. Im Innern der Pyramide sind dann Fabriken, Einkaufszentren, Verwaltungseinrichtungen ... 

14.

Ein ganz besonderes Anliegen ist die internationale Kontrolle auf Seelenverkäufern der oft verbrecherisch handelnden Reedereien, die mit völlig verrosteten Schiffen so gefährliche Ladungen wie ...zig Tonnen Rohöl transportieren. Da man bei einer Massenkarambolage auch nicht so sehr danach fragt, wer für die Ambulanzen und Autobahnmeistereien zur Verletztenversorgung und Schadensbehebung zuständig ist, sollte man zuerst einmal die Reedereien in Haftung nehmen, die auf verrosteten Kähnen Zehntausende von Tonnen Rohöl transportieren. Man kann hier an einen Boykott durch die EU-Staaten denken oder an Popularklagen (Sammelklagen). Auf jeden Fall muß man verbrecherischen Reedern das Handwerk legen.

 

 

Staaten auf der Couch – Staatsmedizin – wir brauchen Androiden als Politiker

... Albertus Magnus, Adam Riese, Michael Stifel, Johannes Müller oder Regiomontanus, Nikolaus Kopernikus, Johannes Kepler, Gottfried W. Leibniz, Alexander von Humboldt, Carl Friedrich Gauß, Wilhelm Olbers, Friedrich Wilhelm Bessel, Richard Dedekind, Lejeune Dirichlet, Wilhelm Herschel, Bernhard Riemann, Carl G. Jacobi, Gustav L. Dirichlet, Ferdinand Moebius, Julius Plücker, Karl W.T. Weierstraß, Gottlieb Frege, Karl Ritter, Johann W. von Goethe, Friedrich Schiller, Heinrich Schliemann, Ludwig Feuerbach, Karl Marx, Friedrich Engels, Kurt Gödel, Ernst E. Kummer, Georg Cantor, Ernst Haeckel, Heinrich Hertz, Hermann Weyl, Felix Klein, David Hilbert, Emmy Noether,  Wilhelm C. Röntgen, Max (von) Laue, Fritz Haber, Adolf Harnack, Max Planck, Otto Hahn, Walter Nernst, Albert Einstein, Arnold Sommerfeld, Werner C. Heisenberg, Max Born, Pascual Jordan, Hermann Oberth, Gustav H.R. von Königswald, Franz Weidenreich, Konrad Zuse, Albert Schweitzer, Adolf  Butenandt, Konrad Lorenz, Manfred Eigen, Bernhard Grzimek ...

 

Sollen wir uns etwa mit dem Bösen im Menschen für alle Zeiten abfinden ?

Sollen Mord- und Raublust, Grausamkeit, Egoismus, Herrschsucht, Neid, Haß, Gier ... über das Schicksal der Menschheit entscheiden und auch über das von Leben und Zivilisation in unserem Sonnensystem ? Nein ! Wir brauchen gentechnisch veredelte Menschen als Politiker.

Die Politiker, die sich aus den natürlichen Menschen rekrutieren, sind oftmals voll soviel Grausamkeit, Mordlust, Raffgier, Egoismus usw., daß sie völlig untragbar für die Menschen und Tiere sind !

Wir brauchen Androiden als Politiker, und die Genies der Menschen sind die Proto-Androiden.

 

Versuchen Sie, in Verantwortung vor den wirklich großen Denkern und Genies der Menschheit Denken, Fühlen und Handeln der Menschen (und ihrer Staaten) zu beurteilen. Man hat Politik, Soziologie usw. aus der Sicht der Genies zu sehen, nicht aus der Sicht der Deppen. Vor knapp 11000 Jahren begann die Entwicklung neolithischer Techniken mit Holzhäusern, Landwirtschaft, Nutztierhaltung, Arbeitsteilung in dörfliche Berufe und vieles mehr. In 1000 Jahren haben wir vielleicht den Stand der WGS mit VIW erreicht - das sind 12000 Jahre: Kennziffer der natürlichen Menschheit ist 12000).

Seit etwa 7000 Jahren gibt es größere Dörfer mit Stadtcharakter, wo viele der Häuser aus Stein oder Lehmziegeln gebaut sind. Seit mindestens 5000 Jahren gibt es echte Stadtstaaten und Reiche mit Hauptstädten, für die Sumer und das alte Ägypten die Standardbeispiele sind. Warum doktern wir heute immer noch an den elementarsten Problemen des Zusammenlebens von vielen Menschen auf engem Raum herum ? Weil u.a.

-                die Menschen in den Schaltzentralen der Macht in Staat und Klerus/Politbüro/Parteizentrale), als Besitzer von Grund und Boden oder der "Produktionsmittel" zuviel Probleme damit haben, ihre eigenen Machtgelüste, ihre Gier nach Reichtum und ihren Neid auf den Besitz anderer Menschen usw. oder schlicht ihre Faulheit unter Kontrolle zu bringen, oder für ihre Arbeit gar nicht geeignet bzw. nicht hinreichend ausgebildet sind,

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die Menschen, die die Zeit und Mittel eigentlich dazu hätten, zuwenig für ihre Mitmenschen und Mitgeschöpfe mitdenken wollen und meistens im Nurpersönlichen und/oder jämmerlich-dämlichen Schicki-Micki gefangen sind,

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viel zuwenig an Daten und Fakten über die Realität gelehrt und gelernt wird, obwohl es epochal-regional schon eine Menge davon gibt,

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über die Generationen hinweg unheimlich viel Mist und Quatsch als "Human-Software" weitergegeben und von den verantwortlichen Lehrkräften und Bewahrern von Kultur und Wissenschaft viel zuwenig kritisch geprüft wird,

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die Verantwortlichen für Staatsgeschick, Kultur und Wissenschaft in ihrem Denken epochal-regional beschränkt sind und wegen ihrer zeitlichen Kurzsichtigkeit meistens nicht die Gefahren sehen, die der Gemeinschaft durch personale Mächte oder apersonale Naturgewalten drohen ...

Menschen haben Fehler und die Verbände der Menschen haben Fehler, und dazu gehören vor allem die Staatsorgane, Behörden, Regierungen usw. Diese Fehler gab es schon vor 5000 Jahren in Sumer und im Alten Reich Ägyptens und es gibt sie noch heute bei den Staaten in aller Welt. Beispiele für Fehler in Staatsstrukturen und/oder bei Menschen in den Schaltzentralen der Macht:

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Abkopplung der Mächtigen in den Palästen oder Tempeln von den Belangen, Sorgen, Nöten, Menschenrechten usw. der "Untertanen". Die Herrschenden und Mächtigen ruinieren ihre Gemeinschaft mit Drohnendasein, Anspruchsdenken, Hocken auf Pfründen ...

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Aufwendigste Lebensführung für sich selbst, im oftmals krassen Gegensatz zur wirtschaftlichen Lage der meisten "Untertanen".

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Prunk- und Verschwendungssucht, Verschwenden von Steuergeldern in einem so großen Ausmaß, daß die verschwendeten Beträge in der Summe etliche Prozent des Staatshaushalts ausmachen.

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Erwiesene Leistungsunfähigkeit und -unwilligkeit vieler Beamten und Behördenvertreter wegen unzureichender Ausbildung, falscher Motivation, falscher Arbeitsumgebung ...

 

Hier lohnt sich ein Studium chinesischer Kritiker an Ausbildung, Motivation, Betreuung, Aufgabenbereich, Organisation usw. der Beamten. Es ist die Einführung von Benchmark-Tests für Behörden unbedingt erforderlich, da man den Schlendrian in Beamtenstuben meßtechnisch nachweisen muß, um wirklich die faulen Beamten und die falschen Behördenstrukturen zu erfassen. Gute Beamte sollen ja nicht durch die Aktionen gegen faule Beamte mitgetroffen werden. Wohl mehr als 50% aller Zivilisationskrankheiten und -fallen von Staaten und Kulturbereichen werden bewirkt durch Lern- und Denkfaulheit der Leitenden, Mächtigen, Führenden, kurz der "Oberen Zehntausend" sowie ihr Epikuräertum und ihren zu oft liderlichen Lebenswandel. Ein großer Teil der weiteren Ursachen liegt in der Lern- und Denkfaulheit aller Bürger, die z.B. glauben, daß das bißchen Lernen in Schule, Universität und Beruf alles enthält, was lernenswert ist und sich nicht mehr um das kümmern, was in ihrer Erwachsenenzeit durch die Forschung in aller Welt und in allen Wissensgebieten neu hinzugewonnen wird.

 

Man muß sein ganzes Leben lang lernen, und zwar nicht nur das, was Kultusminister, Lehrer, Professoren, Priester, Mullahs ... vorschreiben, sondern auch möglichst das gesamte relevante Wissen der aktuellen Gegenwart.

Beispiel aus neuester Zeit (im Alten Reich in Ägypten und in Ur in Sumer wird es vor 4500 Jahren sinngemäß kaum anders gewesen sein): Jahr für Jahr rügt der Bundesrechnungshof die Verschwendungssucht von Beamten, und Jahr für Jahr ändert sich nichts, weil im Parlament 75% Beamte sitzen. 1994 haben Staatsdiener 60 Milliarden DM verschleudert, aber sie werden das auch weiterhin tun, denn es gibt keine gesetzliche Handhabe dagegen.

Es ist die verfassungsrechtliche Möglichkeit zu Volksbegehren für Staaten überlebenswichtig, da die Parlamente keine Sicherheit für repräsentative Demokratie zum Wohle der Bürger sind. Kulturell-wissenschaftlicher Abstieg von Staaten ist ein sehr erschreckendes Phänomen, aber noch erschreckender ist, daß sich die Bürger, Behörden und Regierungen dieser Staaten nicht darum kümmern.

 

Wie können sich nur Staaten, die einstmals so in Kultur und Wissenschaften vorne lagen, wie etwa die Nachfolgestaaten von Sumer, Ägypten, Hellas, Rom und Spanien, mit ihrer traurigen Schlußlichtrolle in Kultur und Wissenschaft auf der heutigen internationalen Bühne zufrieden geben ?

Fahren Sie mal nach gründlichem Studium der Leistungen vom antiken Hellas nach Griechenland !

Warum gibt es heute keinen Archimedes oder Ptolemaios mehr in Griechenland ?

Oder Deutschland:

... Albertus Magnus, Adam Riese, Michael Stifel, Johannes Müller oder Regiomontanus, Nikolaus Kopernikus, Johannes Kepler, Gottfried W. Leibniz, Alexander von Humboldt, Carl Friedrich Gauß, Wilhelm Olbers, Friedrich Wilhelm Bessel, Richard Dedekind, Lejeune Dirichlet, Wilhelm Herschel, Bernhard Riemann, Carl G. Jacobi, Gustav L. Dirichlet, Ferdinand Moebius, Julius Plücker, Karl W.T. Weierstraß, Gottlieb Frege, Karl Ritter, Johann W. von Goethe, Friedrich Schiller, Heinrich Schliemann, Ludwig Feuerbach, Karl Marx, Friedrich Engels, Kurt Gödel, Ernst E. Kummer, Georg Cantor, Ernst Haeckel, Heinrich Hertz, Hermann Weyl, Felix Klein, David Hilbert, Emmy Noether,  Wilhelm C. Röntgen, Max (von) Laue, Fritz Haber, Adolf Harnack, Max Planck, Otto Hahn, Walter Nernst, Albert Einstein, Arnold Sommerfeld, Werner C. Heisenberg, Max Born, Pascual Jordan, Hermann Oberth, Gustav H.R. von Königswald, Franz Weidenreich, Konrad Zuse, Albert Schweitzer, Adolf  Butenandt, Konrad Lorenz, Manfred Eigen, Bernhard Grzimek ...

Tja, Mit dem Abgang von Heisenberg, Butenandt, Lorenz, Eigen, Eibl-Eibesfeldt und einigen anderen redet man heute nicht mehr auf internationalem Umfeld von der deutschen Spitzenforschung, sondern von der angelsächsischen. Man zitiert Francis Crick, Steven Weinberg, Stephen W. Hawking, Martin Rees ... !

 

Ferner ist hart zu fordern, daß der Schlendrian in der deutschen Forschung schonungslos aufgeklärt wird, auch und besonders im Zusammenhang mit Bundestagsabgeordneten, die sich immer neue Beschränkungen für die deutsche Forschung und Wirtschaft einfallen lassen, und Institutsleitern, die als Head hunter die besten Studenten ausgucken und an die angelsächsische Forschung und Wirtschaft vermitteln.

Es ist eine blanke Unverschämtheit der Regierenden, Kultusbehörden, Lehrkräfte usw., daß Lehrstoff, der von verdienten Forschern erarbeitet worden ist, nicht zur Lehre zugelassen wird. Es gibt heute tatsächlich viele Staaten, in denen die Evolutions- und Abstammungslehre von Charles Darwin verboten ist.

Es muß international verboten werden, daß in irgendwelchen Staaten national z.B. die Abstammungslehre verboten werden kann.

Wenn demnächst in der Schule Religionsunterricht stattfindet, sollte der Lehrer verpflichtet sein, vorher zu sagen: "Liebe Kinder, was ich euch jetzt über ... erzähle, kann alles von Anfang an erstunken und erlogen sein. Alle Glaubensinhalte aller Religionen und Ideologien sind überaltert und gehörten ganz dringend ganz gründlich überarbeitet und mit dem aktuellen Wissen unserer Zeit quergeprüft und harmonisiert ..."

Es ist das Versagen bei der Konstruktion angemessener, leistungsfähiger zentraler geistiger Systeme für alle Menschen anzuprangern. Menschen müssen

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möglichst das relevante, aktuelle Wissen lernen und in geeigneten, realistischen Superstrukturen ordnen können,

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im Lernen und Denken einen Sinn sehen und diesen Weg bei der Problemlösung jeder Gewaltanwendung vorziehen,

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in Realität, Leben und Zivilisation einen vernünftigen, ansprechenden Sinn sehen, der für sie wirklich eine frohe Botschaft ist,

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sich untereinander und gegenüber der lebendigen Schöpfung fürsorglich und liebevoll verhalten,

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die politischen, geistigen, wirtschaftlichen ... Randbedingungen erhalten, damit sie sich bei Sicht auf beliebig große Zeiträume optimal als Hüter des Lebens und Bewahrer von lebenermöglichender Realität durch Entwicklung und ethisch hochstehende Nutzung einer hinreichend leistungsfähigen Supertechnik betätigen und bewähren können ...

Das o.g. Versagen geht zu Lasten der Regierungen, Behörden und parastaatlichen Einrichtungen wie dem Klerus, die über die Jahrhunderte schöpferische Menschen verfolgt und durch lebenslange Kerkerhaft oder durch Mord am weiteren Lernen, Denken und Sprechen gehindert haben. Schon der Dominikanermönch Giordano Bruno hat kurz vor 1600 ganz wertvolle Ansätze für eine Verbesserung der christlichen Religion gegeben, aber er wurde wegen der kriminellen Gewaltbereitschaft der Mächtigen seiner Epoche und Region grausam ausgelöscht. Durch diese brutale und grausame Verfolgung der Kritiker und Schöpfer auf dem Gebiet der Human-Software über die Jahrhunderte wurde es dann versäumt, bessere Human-Software zu entwickeln und zu verbreiten. Die Geschichte des 20. Jahrhunderts hat gezeigt, daß die Vertreter der Institutionen ideologischer Machtgruppen genauso mit Gewalt und Terror operiert haben. Es liegt also nicht an der Religion, sondern an der Veranlagung des Menschen. Der natürliche Mensch ist ja auch heute meistens noch nicht in der Lage, seine eigenen Kinder auf gewaltlosem Wege zu einer höheren geistigen Sicht zu bringen. Und fühlen die Kinder und Jugendlichen des H.s.s. zu wenig Kontrolle von außen über sich, üben sie untereinander dieselbe Terrorherrschaft aus, wie dies die Erwachsenen untereinander und gegenüber der lebendigen Schöpfung tun. Wegen dieser Gewaltbereitschaft des Menschen und wegen fehlerhafter Strukturen in den Machtstrukturen der Staaten müssen wir praktisch wieder bei Giordano Bruno anfangen und das Problem des Zusammenlebens vieler Menschen auf viele "Welten" in Zeit und Raum verallgemeinern. Wir müssen in Klassen von IW, IWV, IWA, TZ ... operieren und uns bewußt etwas vom Menschen, Menschlichen, Menschentum usw. entfremden, um einen hinreichenden Abstand zur bisher weit verbreiteten Menschen-, Epoche-, Trieb- und Traditionshörigkeit zu erhalten. Von dieser besseren Warte aus ist bei Sicht auf beliebig große Zeiträume die Gesamtheit der Probleme um Realität, Leben und Zivilisation bis hin zu den höchsten Wertschöpfungen in der globalen Realität zu betrachten. Die Entwicklung der Menschheit hätte sehr wahrscheinlich einen viel friedlicheren und ästhetischeren Verlauf erhalten, wenn man beizeiten die Entwicklung und Wartung moderner, leistungsfähiger Human-Software mit Nachdruck betrieben hätte. Der totalen Ablehnung bei der Kritik oder Neuschöpfung von neuer Human-Software begegnet man auch heute noch bei Regierungen, Kultusministerien, Klerus, Behörden usw. mit dem Ergebnis, daß sich keiner auf dieses Gebiet wagt oder fast mit Sicherheit vernichtet wird.

Hier zeigen sich die Grenzen des humanistischen Menschenbildes und Selbstverständnisses des Menschen gegenüber dem Androiden-, Cyborg- und Symbiosewesen-Modell. Beim Denken in beliebig großen Zeiträumen, mit unterschiedlichen Skalierungen auf einer Zeitachse oder mit verschiedenen Zeitachsen und beim Weg von Human-Software zur IW-Software zeigt sich, was richtig und falsch ist. Mit großer Wahrscheinlichkeit trägt die Halsstarrigkeit der Vertreter der Institutionen religiöser oder ideologischer Machtgruppen einen großen Teil der Schuld an der steigenden Zahl der Konflikte in unserer Zeit. Z.B. leben immer mehr Menschen auf engem Raum zusammen, aber die vielen Deppen unter Priestern, Rabbinern, Pfarrern, Mullahs, Imams, Chefideologen, Politikern bis Polit-Clowns usw. verfolgen weiterhin die Linie, daß die von ihnen bevorzugte Human-Software als allein seligmachende, allein richtige und allein "vernünftige" Lehre nicht nur angesehen, sondern oft auch nur gelehrt werden darf.

Darum ist folgendes zu sagen: Man kann eine zeitbeständige, humane multikulturelle Gesellschaft nicht mit der betonköpfigen Lehre überalterter Human-Software in Übereinstimmung bringen. Toleranz gegenüber anderen Glaubenssystemen erzwingt Zweifel an dem eigenen !

Wer wirklich von den Glaubensinhalten seiner eigenen Lehre und von der Notwendigkeit der Gläubigkeit überzeugt ist, neigt nach dem H.s.s.-Muster meistens auch dazu, die anderen Lehren und deren Anhänger mit brutaler Gewalt zu bekämpfen - falls er Gelegenheit dazu hat.

Das beweisen eindrucksvoll so viele Bürgerkriege allein seit 1945. Dazu kommen dann noch die Konflikte und Unruhen wegen anderer Rasse, Herkunft, Geschlecht, Alter ...

Das Wichtigste ist erst einmal die Erkenntnis, daß für alle IWA und TZ gilt: IW in IWV haben sich als geistige Effektoren des Organismus 3. Stufe zu begreifen mit der Aufgabe, ihm mit den Mitteln der WGS ein effektiv ewiges Leben zu ermöglichen durch Konstruktion von vollkommenen Vernunftwesen (VIW). Humanoide VIW, mit Hilfe einer vollkommen beherrschten Gentechnik aus dem Genom des Menschen hergestellt, sind unsere regulären Nachkommen und Nachfolger und heißen Androiden.

Die IWV sind dabei funktionale Untereinheiten mit dem pragmatischen Auftrag, die Mittel zur WGS bereitzustellen und sinnvoll anzuwenden. Die Staaten sind als Lebensinseln zu begreifen wie Großraumschiffe oder Weltraumstationen mit der Forderung, daß sie ein Paradies realisieren mit einer möglichst großen Artenvielfalt und Individuenzahl aus dem Bereich der lebendigen Schöpfung.

Die IW haben für ihre Erhaltung, Sicherung, Höherentwicklung und Verbreitung zu sorgen bei größter Harmonie, Schönheit und Wirkung in der Ewigkeit. Das definiert die Aufgaben der Kosmischen Ingenieure der n Kreise, wobei hier angenommen wird, daß nicht nur die Strukturierung der globalen Realität, sondern auch ihre Evolution, Entwicklungsmöglichkeit sowie der der Kosmischen Ingenieure nach oben offen ist.

Ein gut organisierter und geführter Staat gibt Raum für Millionen Menschen (IW) zusammen mit einer reichhaltigen Tier- und Pflanzenwelt, gleichgültig ob in einer künstlich-technischen Lebensinsel wie einer Weltraumstation oder auf unserer Erde.

Ein Staat ist ein wichtiges Bauelement in der WGS mit dezentraler Struktur. Die Verfassung definiert die Struktur in einem Staat entsprechend der Metrik in einem Raum. Parteien sind Sprachrohre des politischen Willens des Staatsvolks. Sie haben jeweils ein Parteiprogramm, das laufend dem Wandel der Dinge angepaßt wird. Wer in eine Partei eintritt, sollte eine Parteischule besuchen, wenn er Ämter in der Partei ausüben will. Die Parteischule kann noch so gut sein, wenn das allgemeine Schul- und Ausbildungssystem mangelhaft ist oder mangelhafte Bildungsinhalte vermittelt, nützt auch die Parteischule nicht viel. Kirchliches Lehramt, Kurie, Collegium Romanum, Politbüro, Komintern ... sind die höchsten Instanzen bzw. Schulen für "Glaubens"-Fragen (gewesen) und sie alle haben oft in schlimmer Weise versagt. Wir benötigen eine wissenschaftliche Politik, wo sich Politiker dem Wahlkampf stellen, aber von Leuten beraten werden, die Elite-Universitäten besucht haben. Staatsführung ist nicht für Leute des Mittelmaßes. Wenn es intelligenter und schöpferischer Menschen bedarf, um ein Unternehmen erfolgreich zu leiten, so ist das beim Staat noch viel mehr der Fall.

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Was hat ein Staatspräsident für einen Sinn, wenn schon ein Kanzler alle Regierungsarbeit macht ?

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Der Bundespräsident wurde als Ersatz für König und Kaiser eingeführt, aber ist das heute noch sinnvoll ?

Der Dienst an Gemeinschaft und Staat muß im Sinne einer hinreichenden geistig-geistlichen Hygiene erfolgen, die sich u.a. an dem gesamten aktuellen naturwissenschaftlichen Wissen und der Sicht auf möglichst große Zeiträume orientiert. Die Sicht auf kulturelle Leistungen, Schicksal und Entwicklungen von Urmenschen und Menschen über Jahrzehntausende beweist eindeutig die überragende Rolle und Wichtigkeit der zentralen geistigen Systeme, von Motivationen und Lebenssinn, Erziehung der nachfolgenden Generationen und Wertung der Gnade, unter anderen Geschöpfen leben zu können (heilige Gemeinschaft). Gerade Lebenszielsetzung und Leben in einer Gemeinschaft zeigen die unbedingte Notwendigkeit zu einer genau ausgewogenen geistlichen Hygiene. Das Leben in einer Gemeinschaft erfordert den bewußten Dienst an der Gemeinschaft. Der Dienst an der Gemeinschaft hat dabei nicht nur einer speziellen Gemeinschaft zu gelten, sondern der Gesamtheit des Lebens in unserem Sonnensystem und damit der gesamten lebendigen Schöpfung, da einzelne Gemeinschaften leicht zerstört werden können. Der Dienst an der Gemeinschaft hat sich also letztlich auf den Dienst am Leben allgemein zu gründen und an Schutz, Bewahrung, Höherentwicklung und Verbreitung der lebendigen Schöpfung in Sicht auf beliebig große Zeiträume zu orientieren.

Der Hüter der Gemeinschaft muß gleichzeitig auch Hüter des Lebens allgemein sein.

Zahlreiche Massensterben in der geologischen Geschichte der Erde und das Erlöschen von Arten und deren Unterarten der Gattung Homo machen deutlich, daß die Natur für ihre "Kinder" recht unangenehme Überraschungen bereithalten kann. Zahlreiche Abläufe von Aufblühen, Reifezeit und Verfall bzw. Auslöschung von Gemeinschaften, Rassen, Völkern, Reichen und Kulturen der Menschen lassen erkennen, daß das Dasein der Menschengruppe, Rasse, Gemeinschaft usw., in der man selber lebt, keineswegs selbstverständlich und gesichert ist. Nicht nur geologische Prozesse oder sonstige Wandlungen der physikalischen Gegebenheiten können die Lebensgrundlagen einer Gemeinschaft zerstören, sondern auch Verfall von innen her oder personale Angriffe von außen her. Gegen die Angriffe fremder Heere pflegen sich die Völker und Nationen seit Jahrtausenden zu schützen, aber nicht gegen den Angriff von innen her, gegen den Verfall der Gemeinschaft von innen her, der wie eine Krebsgeschwulst in einem Organismus ihn von innen her langsam zerstört. Gerade die Zivilisation bringt zahlreiche Möglichkeiten mit sich, daß Menschen und Menschengruppen geistig und geistlich verwahrlosen. Die Abwehr der für Menschengemeinschaften oft tödlichen Zivilisationsfallen muß durch eine genau durchkalkulierte, mit dem höchsten Wissen der jeweiligen Epoche entwickelte und abgestimmte Human-Software erfolgen. Es ist ein Zeichen sittlicher Unreife und geistigen Unvermögens, die zentralen geistigen Systeme nicht zu warten. Es ist abstrus, anzunehmen, daß gerade die zentralen geistigen Systeme über die Jahrtausende hinweg nicht geändert werden dürfen. Es ist gleichermaßen abstrus, anzunehmen, daß unzureichend getestete Human-Software die Religionen ablösen soll. Es ist offensichtlich so, daß die Bedeutung der zentralen geistigen Systeme auch heute noch völlig unterschätzt wird, so daß man auch heute noch die Bedeutung der geistlich-geistigen Hygiene zur Abwehr von Zivilisationskrankheiten bei Völkern und Nationen nicht erkannt hat. Es ist für den Menschen persönlich und für seine Gemeinschaft gleichermaßen wichtig, daß - seine zentralen geistigen Systeme hinreichend gut sind und - seine Wertvorstellungen, Motivationen, Wünsche und Wechselbeziehungen zu anderen "Organismen" unterschiedlicher Stufen (s.u.) hinreichend gut und tief gegründet sind.

Zur Offenlegung und Bekämpfung von Massenpsychosen ist eine hinreichende geistig-geistliche Hygiene zu betreiben. Es ist laufend in das öffentliche Bewußtsein zu rufen, daß die etablierten Religionen und Ideologien unausgereifte bis stümperhafte, auf jeden Fall unfertige zentrale geistige Systeme sind, die zudem ihre weite Verbreitung nur auf die große Gewaltbereitschaft ihrer Anhänger zurückführen können. Diese so durch entsetzliche Greuel verbreitete Human-Software erzeugte ihrerseits durch ihre Fehler immer weitere Greuel, wobei sich die Große Inquisition und die Politbüros besonders hervortaten. Dem ist ein Ende zu machen. Den extrem gewalttätig verbreiteten Wahnsystemen ist durch Entwicklung, Verbreitung und Wartung naturwissenschaftlich, transzendental und ethisch hinreichend gestützter, modernster Human-Software der Boden zu entziehen. Die Wahnsysteme sind durch moderne und leistungsfähige Human-Software zu ersetzen und auf diese Weise ist der massenpsychotische Sumpf trockenzulegen. Es ist anzustreben, daß es allgemein verboten wird, irgendeinen Schwachsinn als ewige Wahrheit oder von Gott offenbart usw. hinzustellen, vor allem muß es verboten werden, Kindern unter Androhung von Strafen oder durch Versprechungen und Verlockungen irgendeinen überalterten Schwachsinn einzutrichtern. Für die Entwicklung und Beherrschung der WGS muß man modernes, unabhängiges und naturwissenschaftliches Denken sittlich verantwortlich - das transzendentale Streben und die sonstigen realen Anlagen des Menschen hinreichend in Sicht auf beliebig große Zeiträume berücksichtigend - anwenden. Ein wichtiges Ziel auf diesem Wege sind Entwicklung, Verbreitung und Wartung guter, leistungsfähiger und moderner zentraler geistiger Systeme für die Menschen (Human-Software), die dem Menschen sein optimales Wirken in der Ewigkeit ermöglicht. Genau die Entwicklung einer solchen Human-Software gehört schon seit Jahrtausenden in das Kerngebiet der Philosophen, Klerikalen, Intellektuellen und Literaten und viele davon haben sich mit regional-epochal wechselndem Erfolg darin versucht. Die Ergebnisse sind in unser heutiges Kulturgut eingegangen. Gelehrtes Schwätzertum vieler Möchtegern-Philosophen als auch das urzeitliche, total überholte Gelabere der Klerikalen, Opportunismus und Trittbrettfahrerei der Intellektuellen und Versacken in geschraubten Floskeln ohne geniale Intuition vieler Literaten sind allerdings entschieden zurückzuweisen. Man muß sich gegen Religionen und ihren Klerus wenden, gegen Ideologien und ihre Parteiapparate, aber auch gegen Naturwissenschaftler, die zu leichtfertig mit Paradigmen und darauf gestützten Modellen (Theorien) umgehen und oftmals Pessimismus und Nihilismus verkünden, die angeblich auf die höchste wissenschaftliche Erkenntnis gestützt sind. Das bloße Studium der Naturwissenschaften gibt dem Studierenden nicht automatisch einen Ablaß von typisch humanoiden Denkfehlern. Naturwissenschaftler sind nicht "bessere" Menschen als Philosophen oder Klerikale, sondern es mag oft ein reiner Zufall sein, der die Menschen in die verschiedenen Studienrichtungen (ver)führt. Naturwissenschaftler können dieselben Fehler machen wie die Angehörigen älter gedienter Fakultäten, oder sie können ganz andere Fehler machen (siehe hier insbesondere die eindrucksvollen Beispiele in Kosmologie und Paläoanthropologie). Die Tendenz zu Naturwissenschaften erhöht nur etwas die Chancen, daß beim Denken etwas Vernünftiges herauskommt. Verwendet man sie zu falsch oder denkt zu altertümlich, kommt auch oft Quatsch heraus, dasselbe ist bei der häufigen wissenschaftlichen Prostitution der Fall. Es gibt nämlich nur einen Grund, warum sich falsche Modelle über die "Welt" und den Menschen jeweils so lange Zeit halten konnten: Opportunismus der Hochbegabten. Das führt zur Kritik an der Schlafmützigkeit über die Jahrtausende. Man sollte sich viel öfter fragen, warum es eigentlich sein konnte, daß die Vorstellungen, Lehren, Predigten usw. von einzelnen Menschen solange die Geistigkeit von so vielen Menschen bis hin zu Kulturkreisen bestimmen konnten, obwohl die Modelle und Theorien voller Fehler und Mängel waren. Die bessere Einsicht in diese Problematik liefert die Erkenntnis, daß mindestens 95% der Leute, die auf Podeste und Kanzeln steigen - gekleidet in Robe, Soutane, Talar, Straßenanzug oder Lumpen -, um den Mitmenschen irgendwelche "Wahrheiten" zu verkünden, Nachbeter sind, die

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ohne eigenes hinreichendes Wissen und Denken und ohne eigene Intuition sind,

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wider der eigenen Überzeugung die epochal herrschenden Modelle lehren,

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gar keine innere Überzeugung haben und nur des lieben Geldes wegen das lehren,

was von ihnen verlangt wird ...

Es ist falsch, so viel Kritik an längst vergangenen Größen wie Gautama Buddha, K'ung-fu-tse und Jesus Christus zu üben. Diese Leute haben vielmehr es geleistet, die sonst so übliche Schlafmützigkeit der natürlichen Hominiden zu überwinden.

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Die Kritik von Karl Marx und Friedrich Engels an Jesus Christus war falsch, denn der hatte wenigstens nachgedacht ! Aber welcher dieser "Schwarzkittel", die sich auf Jesus Christus berufen, hat selber wirklich nachgedacht (d.h. das epochale Wissen gelernt und nach höheren geistigen Systemen gesucht) ?

-

Die Kritik an Engels und Marx war falsch, denn ...

 

Es ist richtig, an den vielen Schlafmützen Kritik zu üben, die die Werke der "Meister" übernommen und als ewige Weisheit ausgepreist haben, um sich selber einen vollen Bauch zu sichern (schon so erkannt und formuliert in den vedischen Schriften, vor allem dem Rigveda !). Dieses Spiel der opportunistischen Schlafmützen und Dummschwätzer geht schon nachweislich über die Jahrtausende ! Viele reden von Freiheit, Humanität, Gerechtigkeit usw., meinen damit aber Gängelung und Mißbrauch der Menschen (und Tiere) eben nach eigenem Gutdünken. Besonders das verlogene Geschäft mit der Humanität (Wollen Sie nicht auch in einen Luftrettungsdienst eintreten - und dafür bezahlen ?) ist gerade in unseren Tagen sehr "in" und schöpferische Geistigkeit total "out".

Und wie immer gilt in der Aionik: Lernen bei den Meistern ! Orientiere dich nicht an drittklassigen Lehrern oder fünftklassigen Nachbarn ! Lerne bei den Meistern und gehe ihren Weg ! Aufbau einer unser ganzes Sonnensystem umfassenden, zeitlich stabilen WGS mit unbegrenzter Entwicklungsfähigkeit unter strenger Einhaltung des Superzivilisation-Leben-Vertrags ! 

Die Übergänge NIW VIW, NIW-TZ VIW-TZ, Anthropozoikum Kyberzoikum ... sind exakt zu planen und durchzuführen als ein kommerzielles Industrieprojekt „von der Stange“, vielleicht schon längst durchgeführt als Routineprojekt bei den Welten (Sternenkindern) in der Nähe von Alpha, Beta, Gamma, Delta, Epsilon, Zeta ... Andromedae. Persei, Sagittae, Serpentis, Lacertae, Aquilae, Eridani, Vulpeculae, Librae, Geminorum, Canis maioris, Canis minoris, Virginis, Orionis, Tauri ...

 

 

Spekulation, Phantasie, Science Fiction (SF) und die Genialität der Vielen 

 

Erfinder, Entdecker, SF-Autoren, Wissenschafts-

journalisten, Privatgelehrte .... vereinigt euch !

 

Die Psyche des normalen Menschen ist nicht einseitig, schlicht und uniform, sondern vielseitig. Normalität und Einfalt werden nur von außen her erzwungen - Verhaltensdruck in der Herde. Die Banalität des Genialen drückt sich dadurch aus, daß jeder Mensch die Anlagen zum Genialen in sich trägt, und meistens ist es der personalen Umwelt zu „verdanken“, daß sie sich nicht entwickelt. Die Banalität des Genialen drückt sich dadurch aus, daß die guten Gedanken und Ideen „Einfälle“, „Geistesblitze“, „göttliche Eingebungen“ ... sind, für die der Mensch, der sie „empfängt, im Prinzip genauso wenig kann wie für die geniale Leistung anderer - wenn man sich auf die Persönlichkeit, das Ich, das Wachbewußtsein ... bezieht. Die Banalität des Genialen drückt sich dadurch aus, daß Doktorarbeiten höchster Qualität oftmals im Schlaf oder Schwimmbad gelöst bzw. empfangen worden sind. Die Banalität des Genialen drückt sich dadurch aus, daß man im Schlaf und Traum Texte eigener Schriftwerke in absoluter Klarheit über viele Seiten hinweg „lesen“ kann - und hat sie niemals im Wachbewußtsein geschrieben und kein Mensch hat sie je geschrieben.

Das alles erklärt sich durch das Vielzentrenmodell des Gehirns, mit Unterich, Ich und Überich, sehr weithin der Interpretation von Immanuel Kant folgend, aber ausgedrückt in Termen der Kybernetik von Norbert Wiener. Die Superprozessoren und Superassoziationsspeicher des Überich sind meistens nicht direkt ansprechbar vom Ich oder Wachbewußtsein her, aber sie arbeiten nach dem Prinzip des Organismus 4. Stufe. Daher rührt ihre ungeheure Leistungsfähigkeit und Schlagkraft. Dieses Überich schiebt im Schlaf oder Wachen seine Ergebnis in das Wachbewußtsein - das sind unsere Ideen. So banal ist das. So kann man nach dem Aufwachen sich an einen Traum erinnern, in dem man (im Traum !) selber einen Text bester Güte geschrieben hat, und braucht diesen Text einfach aus der Erinnerung niederzuschreiben. Dann mag es also sein, daß man eines Tages aufwacht und das Prinzip niederschreiben kann, wie man einen Fiktiv-Transmitter baut oder ein Universum erschafft, falls man sein Überich mit besten Daten versorgt hat, das diese nur durch unablässiges Lernen bei den Meistern erhalten kann.

Die Formulierung Banalität des Genialen ist sicher leicht mißverständlich. Jeder Mensch, der ein unverkrampftes Verhältnis zu Forschung, Wissenschaft und guter Ausbildung hat, wird Genialität, hohe geistige schöpferische Kraft usw. als sehr schöne Merkmale von beliebigen IW ansehen. Es ist aber so, daß die geistige Leistung, die für einen frühen Homo erectus vor 1,4 Millionen Jahren genial war, für einen späten Homo erectus eher selbstverständlich bis eben banal gewesen ist. Man kann sich auch aus der Sf gute Beispiele vornehmen: Wenn Mausbiber Gucky in der SF-Serie „Perry Rhodan“ gerne teleportiert, telepathisch espert oder telekinetisch arbeitet - falls er nicht gerade Mohrrüben ist -, oder wenn Captain Kirk in der Weltraumfilmserie „StarTrek“ seine Leute schnell zu sich in das Raumschiff beamt, weil sie irgendwo in Gefahr geraten sind, dann ziehen diese Gestalten sowie die betreffenden Geschichten ihren Heroismus oder was sonst auch immer fast ausschließlich aus der nahezu vorgegebenen Einmaligkeit ihrer Fähigkeiten. Mit anderen Worten: Könnte jeder teleportieren ... oder sich beamen lassen wohin auch immer, wäre das banal ! Die Banalität des epochal-regional Exquisiten läßt sich auch sehr schon bei technischen Geräten darlegen. Das Handy z.B. war um 1995 noch Statussymbol und kennzeichnete eher schon einen Auserwählten der Gesellschaft, und kann sich jeder ein Handy für weniger als 20 DM kaufen mit geringen monatlichen Fixkosten - die Banalität des höchstrangigen Statussymbols - wenn es jeder hat oder zumindest leicht kriegen kann. Noch vor 200 Jahren wäre einer, der ein Radio besessen hätte, auf unserer Erde entweder als Gott verehrt oder als Zauberer verbrannt oder als Geisteskranker weggesperrt worden. Heute ist der Besitz nicht nur von einem Radio, sondern von mehreren Radios höchster Güte nahezu jedem leicht möglich und damit entsetzlich banal. Ähnlich bewundern wir geistig schöpferische, hochintelligente, gut ausgebildete ... Menschen, aber diese wären eine Alltagserscheinung und damit völlig banal, wenn wir in einer VIW-Gesellschaft leben würden. Genialität ist eigentlich selbstverständlich - für ein vernunftbegabtes Geschöpf. Sie zu fördern und zu nutzen ist für jedes vernünftige IW absolutes Muß. Schöpferische geistige Kraft und Betätigung sind in einer VIW-TZ total selbstverständlich. Die Vernunft macht offensichtlich, daß ein IW sich eigentlich nur so betätigen und verhalten kann. So ist das hier mit der Banalität des Genialen gemeint.

Die von SF-Autoren geschaffenen und publizierten Realitätsvorstellungen und Weltsysteme waren bis zur Entwicklung der N=8 Supergravitation um 1975 bedeutend größer an der Zahl und bedeutend vernünftiger in der Substanz. Bis 1975 waren die SF-Autoren die besseren Kosmologen, vor allem Donald A. Wollheim und Arthur C. Clarke (schon um 1955 !), Kurt Mahr und William Voltz, Clark Darlton oder Herbert W. Franke ... In den ersten 20 Heftchen der Weltraumserie „Perry Rhodan“ wird unter vielen SF-Motiven auch der Fiktivtransmitter erwähnt und literarisch weitläufig ausgeschlachtet, und zwar sehr gekonnt und spannend geschrieben (was natürlich hier nicht den Ausschlag gibt, oder ?). Das wesentliche Kennzeichen des Fiktivtransmitters ist, daß er bestimmte Gegenstände fast simultan über sehr große räumliche Distanzen versetzen kann. Wenn man jetzt einmal die Paradoxien der Quantenprozesse und der Quantentheorien voll berücksichtigt, dann kann die Natur beliebig hirnrissig sein und

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mit unseren heutigen Vorstellungen über das Reale gehen wir weit an der „Wirklichkeit“ vorbei,

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wir stülpen über die „Wirklichkeit“ unsere Naturgesetze, die in der Realität gar nicht existieren ... und

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auch Bau und Funktion von Fiktivtransmittern sind möglich - sogar in unserem Universum.

Drastisch kann man so sagen: Es kommt einer zu uns und sagt, daß die „Welt“ die Form eines Fahrradschlauchs hat (so ein Leserkommentar bei Arthur C. Clarke in „Die letzte Generation“). Auf der Basis der klassischen Physik ist das ein Fall für den Psychiater - so A. Clarke. In Sicht auf die Paradoxien der QM und Quantenprozesse steht man solchen Vorschlägen indifferent gegenüber.

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„Die Welt“ hat die Form eines Fahrradschlauchs ? Ich weiß nicht, aber wie kann ich das verwenden, um meine Physik zu verbessern, bestimmte Maschinen zu bauen und besser zu überleben ?

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„Die Welt“ hat die Form einer 3D Sphäre im einbettenden Hyperraum R4,1, R5,1, R6,1, ..., Rn,1, ..., Km,1 ... ? Ich weiß nicht, aber wie kann ich das verwenden, um  meine Physik zu verbessern, bestimmte Maschinen zu bauen und besser zu überleben ?

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„Die Welt“ hat die Form eines Orbifolds ? Ich weiß nicht, aber wie kann ich das verwenden, um  meine Physik zu verbessern, bestimmte Maschinen zu bauen und besser zu überlebenbestimmte Maschinen zu bauen ?

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„Die Welt“ hat die Form einer 3D Sattelfläche R4,1 ... (s.o.) ? Ich weiß nicht, aber wie kann ich das verwenden, um  meine Physik zu verbessern, bestimmte Maschinen zu bauen und besser zu überlebenbestimmte Maschinen zu bauen ?

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„Die Welt“ hat die Form eines Karussells ? Ich weiß nicht, aber wie kann ich das verwenden, um  meine Physik zu verbessern, bestimmte Maschinen zu bauen und besser zu überlebenbestimmte Maschinen zu bauen ?

Und so geht das weiter ! Hier ist nun zu beobachten, wie der Fortschritt in AUTs, Hochenergiephysik und Kosmologie weiter geht, insbesondere bei M-Theorie und p-Membranen durch Edward Witten seit etwa 1995. Die M-Theorie umfaßt 5 Modelle der Supergravitation und Superstringtheorie in 10 bzw. 11 Dimensionen. Es ist erst wenige Jahre her, daß man die Stringtheorie und Twistortheorie ähnlich zusammenführen wollte. Warum fehlt die Twistortheorie im Ansatz der M-Theorie ?

 

In der Kosmophysik der Aionik stülpen wir über das Chaos die Vorstellung, daß es

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unendlich ist in Bezug auf dimensionale, räumliche und zeitliche Ausdehnung,

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keine prinzipiell kleinsten oder größten Struktureinheiten hat,

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in ihm keine maximalen Entwicklungszustände, prinzipiellen Übergangszustände, die ganze globale Realität umfassende, sich ewig wiederholende Prozesse gibt,

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über alles eine gigantische Evolution gelegt ist

und noch über einige Restriktionen oder Eigenschaften mehr verfügt.

Unsere „Welt“ picken wir auf diese Weise aus dem Chaos heraus, daß wir dem Chaos ein Gewand aus unendlich vielen Dimensionen und unendlicher zeitlicher und räumlicher Ausdehnung verpassen und dann ein System von Restriktionen oder Annahmen konstruieren, woraus sich ein Realitätsbereich ergibt, der für uns in diesem Fall der größte realisierte Bereich im Realen ist, den wir zu fassen kriegen. Durch weitere Restriktionen kommen wir auf einen m-Kosmos darin (für die folgenden Zeilen hat man sich die Dimension der Zeit als weitere Dimension dazu zu denken), und noch weitere führen zu dessen nD Unterräumen, von denen unser Universum als Blasenuniversum „ist“, ein Luftballon mit 3D Oberfläche und diese 3D Oberfläche ist unser All oder Universum. Das Innere und Äußere dieses Blasenuniversums gehören dem unser Universum einbettenden Hyperraum mit 4 Raumdimensionen an und sind nicht Teil unseres Universums.

Zur Abdeckung der Paradoxien der Quantenprozesse und Erfolge der Quantentheorien muß der Abstandsbegriff zwischen realen Objekten in der globalen Realität neu überdacht werden. Die Lagerung der Objekte im Raum - der realen Objekte im realen Raum -, die durch unsere Sinne klar erkennbar und definierbar erscheint, muß mittels Deutungen uminterpretiert oder ergänzt werden, die quantenmechanischen „Wahrheiten“ entsprechen. Ein vorläufiger Weg wird durch die projektive Kosmologie gewiesen, wo man die unendlich ausgedehnte Realität auf das Innere einer nD Einheitskugel abbildet, z.B. mittels einer 1/r-Projektion. Lassen wir dann den Radius r der Einheitskugel immer kleiner werden, rücken alle Objekte immer näher zusammen und der Abstand zwischen den abgebildeten Objekten wird immer kleiner und unbedeutender. Schließlich werden alle „Objekte“ auf einem Gebiet winzigster Ausdehnung liegen und der Begriff des Abstands in den des Zustands über, bei dem die verschiedenen Objekte ineinanderübergehen durch Wahl der entsprechenden geometrodynamischen Parameter. Das könnten Elementarladungen sein, aber auch zusammengesetzte Naturkonstanten (?) wie Stefan-Boltzmann-Konstante oder Compton-Wellenlänge des Elektrons. Vermutlich wird in diesen geometrodynamischen Konstanten mehr von der Physik der unser Universum einbettenden Realitäten stecken als von den spezifischen Besonderheiten der Physik in unserem Universum (die sich natürlich aus der Physik des einbettenden Hyperraumes ... ableitet).

SF-Fans werden über die folgenden Ausführungen vermutlich sehr erfreut sein, während sie für Weltraummuffel usw. ziemlich starker Tobak sein mögen. Es folgt hier ein Mix aus SF, Spiel, Wissenschaft, Forschung und Religion, der sich als völlig zwanglos und hochspekulativ versteht. Also, fangen wir an:

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Gautama Siddharta gab um 500 v.Chr. eine SF-Version von der ewigen Wanderung eines Geistwesens zum Besten, die nur durch den 8-fachen Pfad unterbrochen werden kann. Als „Hilfsraum“ führte er das Nirwana ein (das läuft auch unter anderen Bedeutungen !), so eine Art See für alle Bewußtseine oder das Weltbewußtsein, aus dem die Seelen der Geschöpfe kommen und in den sie nur durch tugendhaftes Leben am schnellsten wieder zurückkehren können.

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Kurt Mahr und das übrige Autorenkollektiv der Weltraumserie „Perry Rhodan“ ließ einen Teil der Menschheit z.B. mit dem Großraumschiff „CREST III“ durch die Galaxien Milchstraße, Andromedanebel ... und den „Leerraum“ zwischen ihnen ziehen und erweckten in zahlreichen SF-Fans (besonders in dem sehr schönen SF-Zyklus „Die Meister der Insel“ in den Bänden 200 bis 299, so um 1969) das Gefühl, so herrlich frei durch das All zu sausen und hier oder mal da an einem Sonnensystem zu schnuppern wie eine Biene auf einer Wiese an einer Blume.

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Michael Green und John Schwarz brachten 1984 die bis dahin eher verachtete Stringtheorie in Form der Superstringtheorie als Alles Umfassende Theorie (AUT) zu Weltgeltung. Spätere Entwicklungen brachten auch solche Versionen dieser AUT hervor, die mit unendlich dimensionalen Räumen operiert.

 

So, und was jetzt ? Nun, jetzt erinnern wir uns an die Paradoxien (oder besser Irritationen und Hirnrissigkeiten ?) der Quantenmechanik (QM) und erachten es für möglich, daß die Befürchtungen stimmen mögen, die besagen:

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Wenn es keine Bahn eines Elementarteilchens im klassischen naturwissenschaftlichen Sinn gibt, mag es auch unmöglich sein, in der globalen Realität Objekten eine bestimmte Dimensionszahl zuzuschreiben, oder es mag echte Höchstentwicklungen oder Objekte größter Ausdehnung gar nicht geben, ebensowenig echte Entfernungen, Ladungen ...

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Wenn die klassische Naturwissenschaft ihren Boden verloren hat, daß man das Bestehen einer objektiven Realität bezweifelt, werden eigentlich alle wissenschaftlichen Meßdaten und Theorien zu Eselsbrücken zum Verstehen der ... ja, wie soll man das nennen ?

Das Fundament der klassischen Naturwissenschaft ist zerstört - an seine Stelle werden die Forschungen zur Realitätssicherung gestellt: Wenn ich schon nichts weiß, so will ich (mit den übrigen Geschöpfen, bitte !) möglichst lange überleben und wirken. Damit werden alle wissenschaftlichen Theorien zu Eselsbrücken zum tieferen Verständnis - sie sind aber nicht die ewige Wahrheit. An die Stelle der Wissenschaft tritt die Axiomatik - das ist die Kosmologische und Zivilisatorische Logik.

Wir machen jetzt folgendes: Das Nirwana bilden wir auf den unendlich dimensionalen Stringraum oder Hilbertraum ab und der ist unsere Heimat ! Aus dieser Unendlichkeit nach Dimensionen, Raum und Zeit schwingen wir uns über Restriktionen in die „niederen“ Regionen der Realitätsbereiche mit endlicher Dimension, zeitlicher und räumlicher Ausdehnung, also auch in die niedere Region der m-Kosmen.

 

Stellen Sie sich vor, daß wir aus der Unendlichkeit in unserem m-Kosmos angekommen sind. Nun mag unser Universum ein degenerierter m-Kosmos sein mit der Dimensionszahl 11 bzw. 10 (siehe M-Theorie) oder er kann tatsächlich im SF-Stil ein dimensional geschachteltes System von sich dynamisch entwickelnden Räumen sein, wobei unser Universum mit 3 Raum- und einer Zeitdimension als sphärischer R3,1 sich dynamisch in der Zeit entwickelt - wie auch die meisten anderen Räume. Wir müssen es als möglich ansehen, daß das liebste Kind der SF-Autoren . der von ihnen um 1955 erfundene Hyperraum - tatsächlich existiert und in dem tummeln bzw. entwickeln sich die R3,1 wie Tausende von Kuchen in einer Großbäckerei.

 

Wenn die SF-Autoren der 1950er Jahre Recht haben, gibt es den Hyperraum - was sehr viel schöner wäre - und in diesem können wir unser Universum gewissermaßen wie eine Erbse unter vielen Erbsen suchen. Haben wir unser Universum gefunden, schwingen wir uns ein und suchen den Großen Attraktor, die Große Mauer, den Virgo-Haufen, die Lokale Gruppe, unsere Milchstraße und darin den Perseusarm, unser Sonnensystem ...

Also, das ist das Einschwingen aus der Unendlichkeit in unsere Welt - man muß da aufpassen, daß man die richtige Welt erwischt. Und man muß nun als „Geistwesen“ in unendlich vielen „Realisierungsversuchen“ - das ist nichts anderes als das Einschwingen aus der Unendlichkeit - die Geistigkeit erarbeiten, die für die Volksmassen praktisch nutzbar ist und den objektiven, kosmologischen Aufgaben einer IWA- und TZ-Evolution in Sicht auf beliebig große Zeiträume am besten entspricht. Die nichtmenschliche Denkweise, die auf das Denken in Kategorien von IW, IWV, IWA, TZ, Universen ... ausgerichtet und keine Grenzen in Dimensionen, Raum, Zeit, Entwicklungsfähigkeit ... anerkennen darf, muß sich letztlich als das optimale Werkzeug erweisen, die Geistigkeit zu erarbeiten, die das die IWA- und TZ-Entwicklung einhüllende Sternenkind zum Musterknaben unter schier unendlich vielen anderen Sternenkindern macht. Geistigkeit ist ein Werkzeug.

Beschränken wir uns in den folgenden kurzen Ausführungen auf unsere Erde:

Jede Epoche hat ihre Modeströmungen auch in Weltvorstellungen. Prinzipiell kann man das Nirwana als einen Vorläufer des o.g. unendlich dimensionalen Raumes ansehen. 1000 Jahre später - von unserer Gegenwart an gerechnet - werden vermutlich ganz andere Weltvorstellungen gültig sein, und unsere heutigen Weltsysteme erscheinen unseren Nachfahren genauso beknackt und primitiv wie uns Heutigen das Nirwana in der Bedeutung des Buddhismus. Wenn wir jetzt noch das Superraumschiff dareinpacken, das von Galaxis zu Galaxis fliegt und von Sonnensystem zu Sonnensystem, dann stülpen wir darüber einfach das Modell, daß das Superraumschiff für ein Geistwesen steht, das sich frei durch Dimensionen, Raum und Zeit schwingt. Dieses „Geistwesen“ hat seine Heimat in der Unendlichkeit, gerechnet nach dimensionaler, zeitlicher und räumlicher Ausdehnung. Wenn es Lust darauf hat, schwingt es sich ein aus der Unendlichkeit (also aus dem „Nirwana“) in die Gebilde mit endlich vielen Dimensionen, wie eben m-Kosmen und Universen.

Lieber Leser, die Begeisterung, die ein SF-Fan bei guter SF-Literatur in sich fühlt, kann er vermutlich einem Weltraummuffel kaum vermitteln. Heinrich Schliemann konnte seine verklärte, schwärmerische Begeisterung für die Troas vielen Fachgelehrten auch nicht vermitteln - siehe Furtwängler -, aber diese Fiktion war für ihn selber (!) so gut, daß er sich schließlich unter ihrer Wirkung vom schwärmerischen Phantast und totalem Dilettant zum besten Archäologen seiner Zeit entwickelte.

Aber der wissenschaftliche Output ist vermittelbar - auch dem Laien. Ja, es mag sogar viel leichter sein, einen Laien zu überzeugen als einen Fachgelehrten - siehe Furtwängler. Jeder kann heute in die Troas gelangen, in die Skamandrische Flur. Man kann auf Hissarlik, dem Troianischen Hügel, spazierengehen, bei Mykenai und Orchomenos die alten Gräber inspizieren, die kyklopischen Mauern von Tiryns und Mykenai bewundern oder die Bienenkorbgräber am selben Ort ... Fahren Sie hin, und Sie treffen auf den Geist von Homer und Schliemann !

Es gibt Eselsbrücken unterschiedlicher Stufen. James Clerk Maxwell verwendete die Eselsbrücke, das Vakuum als kompliziertes Räderwerk zu betrachten - und schuf aus diesem Konzept 1865 die nach ihm benannten Maxwellschen Gleichungen. 50 Jahre später meinte Arnold Sommerfeld, daß man sein Konzept vom Vakuum gut für den Bau eines Autodifferentials gebrauchen könnte.

Das Rechnen mit komplexen Zahlen in der Elektrotechnik ist das Paradebeispiel dafür, mit Werkzeugen zu arbeiten, die selber zwar als völlig realitätsfremd erscheinen, die aber durch geschicktes Mauscheln mit gültigen mathematischen Gesetzen zu reellen Zahlen und damit zu einem wissenschaftlich, ingenieurtechnisch oder sonstwie pragmatisch verwertbaren Ergebnis führen, also dem wissenschaftlichem, ingenieurtechnischem ... Output.

 

Eselsbrücken - Vorschläge zur Interpretation des Realen

Praktisch ist jede Theorie eine Eselsbrücke zu höherer Erkenntnis, die aber nur selber auch wieder nur eine Eselsbrücke ist ..

Die vielbeachtete These von Karl Popper, daß man die Wahrheit einer Theorie nie beweisen kann, sondern nur ihr Gegenteil, ist auch euphemisch: man kann auch ihr Gegenteil nicht beweisen. Die Messung, die das Gegenteil bedeuten würde, kann nämlich Illusion sein - s.o. !

Man darf sagen: Der gesunde Menschenverstand - in der QM so geschmäht - .ist nach wie vor die einzige Instanz auf Vernünftigkeitsentscheidungen für beliebige Vorstellungen.

Die Quintessenz des gesunden Menschenverstands ist, optimal für möglichst große Zeiträume bei möglichst großer Wirkung zu überleben. Das gilt gleichermaßen für IW, IWV, IWA, TZ, Universen ...

Das erleichtert es, einige Eselsbrücken vorzustellen.

 

Eselsbrücke Kosmophysik:

Das ist eine naiv-anschauliche Vorstellung im klassischen Sinn,

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gemäß der Forderung Albert Einsteins, daß Physik nur eine Beschreibung des Raumes nach der Zeit sein kann und

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„geklaut“ bei SF-Autoren wie Kurt Mahr und Herbert W. Franke, allerdings dann gründlich physikalisch aufgemotzt.

Das Konzept der dimensional geschachtelten, dynamisch veränderlichen Räume, Welten, Universen ... in einem m-Kosmos kann man sich ähnlich so vorstellen, wie sich Ernest Rutherford ein Atom vorstellte, also ganz realistisch. Diese Atomvorstellung von Rutherford war total falsch - nach unserer heutigen Meinung -, aber auch ungeheuer fruchtbar. So ist das auch mit der Kosmophysik und dem Kosmos-Modell: Es ist sicher sehr falsch, eignet sich aber vorzüglich dazu, sehr viele physikalische Fragen und Daten mit ethischen auf einen Nenner zu bringen. Mit der Kosmophysik ist eine vernünftige Sinnschöpfung ganz leicht und plausibel möglich, und zwar bei Sicht auf mindestens 10 Billionen Jahre, Operieren in den Kategorien IW, IWV, IWA, TZ, Universen, Metauniversum, Supermetauniversum oder Metasuperuniversum oder Hyperhyperraum ... und Verwendung anderer Elemente der nichtmenschlichen Denkweise.

Sie geht aber am Wesen der Quantenprozesse und der Quantentheorien vorbei - im Gegensatz zur nachfolgend beschriebenen Projektiven Kosmologie und Zuständemetrik -, vor allem wenn man sich nicht einhämmert, daß die Kosmophysik nur ein Modell für das infinite Schrumpfen räumlicher Distanzen verwendet wird.

 

Die beiden nachfolgend beschriebenen Eselsbrücken sind daraus entstanden, daß man auf einen Nenner bringen oder vereinheitlichen will:

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Paradoxien der Quantenprozesse und Quantentheorien,

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klassisch-naturwissenschaftliches Denken,

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Science Fiction, Sinnschöpfung und Praktische Anwendung.

Ob Niels Bohr und Werner Heisenberg daran ihre Freude gehabt hätten ? E. Rutherford schon !

 

Eselsbrücke Projektive Kosmologie:

Die in AIONIK IV, Kap. 2.3, vorgestellte projektive Kosmologie versucht die Paradoxien der QM in Bezug auf räumliche Distanzen auf die Weise auszutricksen, daß man mit einer 1/r-Projektion an der Einheitskugel operiert. Man bildet also einfach das Äußere einer Einheitskugel gemäß dem 1/r-Gesetz auf ihr Inneres ab. Wählt man das Innere der Einheitskugel klein genug - also ihren Durchmesser -, spielen räumliche Distanzen keine Rolle mehr. Es wird hier auf AIONIK IV, Kap. 2.3 verwiesen:

Durch geschicktes Einstellen der geometrodynamischen Parameter kann man von einer Welt - hier: gleich einem Universum - zur nächsten „gehen“ durch entsprechende Einstellung der geometrodynamischen Parameter (wird nachfolgend diskutiert).

 

Eselsbrücke Zustandswelt oder Zuständemetrik

Sie weist in dieselbe Richtung wie die projektive Kosmologie:

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Auf klassisch-naturwissenschaftliches Verstehen wird ganz verzichtet,

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der räumliche Entfernungsbegriff wird auf eine Differenz von physikalischen Zuständen in einem abgeschlossenen System interpretiert. Als Beispiel kann man hier das Modell des Harmonischen Oszilllators nehmen. Die Schrödinger-Gleichung für das Wasserstoffatom läßt sich separieren in die Variablen des Raumes und der Zeit, wobei sich die Hypergeometrische Differentialgleichung ergibt, die die Energieniveaus im Atom, das quantenmechanische Quadrat l (l + 1) usw. ergibt.

Dann liegt nahe, daß der Übergang von einem Zustand im Kosmos (Beispiel: Atom) zu einem anderen dem Zurücklegen einer räumlichen Distanz in unserem Universum entspricht.

Es wäre voreilig, hier die unser Quantuniversum beschreibende Wellenfunktion für unser Universum hinzuziehen im Sinne von Wheeler/De Witt 1965 oder von Hugh Everett oder von S. Hawking - es erscheint als zweckmäßiger, die Wellenfunktion zu verwenden, die den unser Universum einbettenden Hyperraum zugeordnet ist.

Wesentlich bei der projektiven Kosmologie und der Zuständemetrik ist:

Der Begriff der räumlichen Entfernung wird aufgehoben und durch eine Differenz von physikalischen Zuständen ersetzt. Die Metrik über einem Raum wird durch die „Metrik“ in einem System von Zuständen ersetzt oder Raum und Zeit werden beliebigen Parametern von Theorien gleichgeordnet (so Steven Weinberg). Jede beliebige Umwelt wird real, wenn man die dafür benötigten geometrischen Parameter einstellt - und dann ist man sogleich mitten drin.

 

Es sei hier noch einmal betont, daß Fiktionen, Visionen, Illusionen, Wünsche ... für uns als IW ziemlich ähnlich „real“ sind wie Meßdaten von einem Prozeßrechner oder Theorien aus dem Lehrbuch. Nicht nur Meßdaten und wissenschaftliche Modelle, sondern auch Fiktionen und Visionen sind zum Bau moderner IW-Software zu verwenden wie Schraubenzieher und Lötkolben beim Bau eines monostabilen Multivibrators.

Lassen Sie Ihre Ideen sprudeln (s.u.) und versuchen Sie, das von Ihnen Geschaute mit dem aktuell gültigen Wissen Ihrer Region und Epoche in Übereinstimmung zu bringen !

Das Selbstverständnis mag uns zwar das persönliche Leben sehr zu erleichtern - und dafür ist es wohl auch entwickelt worden als bioevolutionäre Größe -, aber es läßt den Geist des Menschen sehr abstumpfen und vermindert seine Lebenszielsetzungen fast beliebig weit.

Wir leben in einem Meer von Nichtwissen. Wir müssen uns all das zusammensuchen und sorgfältig ausbauen, das uns eine optimale Sinnschöpfung für Realität, Leben und Zivilisation ermöglicht.

Optimal kann aber prinzipiell nicht bedeuten, optimal für unsere Person, denn unsere Person ist zu leicht verletzbar und sterblich.

Optimal kann nur bedeuten: Optimal für das Ganze, das noch sein wird, wenn wir als Personen, die Menschheit und ihre Zivilisation, unser Sonnensystem, unsere Galaxis ... im Abgrund der gigantischen Zeiträume verschwunden sind.

Die SF der Alten war auf das Heil der eigenen Person gerichtet, weshalb die Sorge um das eigene Seelenheil alles überwog. Die moderne SF ist auf das Heil des Ganzen gerichtet, weshalb die Sorge um das eigene persönliche Leben und Wirken unter diesem Aspekt zu sehen ist:

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Ich lebe, um das Leben zu schützen.

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Ich schütze mein Leben, um den Schutz des Lebens allgemein zu optimieren.

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Ich denke, also kann ich durch Vernunft Nutzen bringen für das Ganze.

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Ich wirke, um als Teil des Ganzen optimal für das Ganze zu wirken.

Wir schmeißen aus unserer Geistigkeit das heraus, was auf Jenseits, ewiges persönliches Leben, Leben nach dem Tode, unsterbliche Seele, Wiederauferstehung von den Toten beliebigster Art ... in irgendeiner Weise gerichtet oder gestützt ist, weil diese SF-Vorstellungen nicht das leisten, was die alten Religionsschöpfer oder SF-Romanciers es sich erhofft hatten.

Die SF der Alten enthält zu viele Fehler und Mißverständnisse, zu viele Bugs und Flops. Um 1950 begann eine neue SF-Epoche, in der SF-Vorstellungen literarisch formuliert wurden, die sehr viel besser sind als die der Alten. Zur Erleichterung des Übergangs von alter auf neue SF kann man Tabellen aufstellen, in denen gezeigt wird, wie SF-Fiktionen der Alten in SF-Fiktionen der Moderne aufgehen und natürlich auf höherer Ebene fortgeschrieben werden. Von Generation zu Generation kann diese Übersetzungstabelle gewartet und verbessert werden.

 

Wenn unser All – fortan an R3,1 bezeichnet – wirklich in einen R4,1 eingebettet ist im Sinne der SF-Autoren, dann gilt in unserem R3,1 gleichzeitig als Grundlage aller Physik die Physik des einbettenden R4,1 (das ist also die Physik des Hyperraums), und in seinen vielen Universen – hier als R3,1 bezeichnet – gilt je nach Entstehungsbedingungen und Entwicklungsgeschichte dieser 3D Unterräume des Hyperraums ein bestimmter Satz an Restriktionen, die aus der Physik des Hyperraums die spezielle Physik in dem betreffenden Universum machen. Wenn man also die Physik des Hyperraums hinreichend kennt und die Naturerscheinungen mittels geeigneter Maschinen hinreichend beeinflussen kann, dann kann man Universen schaffen (wie das Donald Wollheim 1955 in einem SF-Roman dargelegt hat oder Alan Guth 1979 in seinem Szenarium der Inflation und Konstruktion eines Babyuniversums aus 9 kg hochkomprimierter Materie im Hobbykeller).

Konnte nun um 1970 noch ein SF-Autor einen Kosmologen mit dem Hyperraum als 5D Gebilde schocken, so haben die Kosmologen mit meistens 10D und 11D Gebilden auf der Basis von Supergravitation und Superstringtheorie zurückgeschlagen. Das fordert dazu heraus, die Konzepte des Hyperraums oder besser gleich des m-Kosmos mit denen der aktuellen 10- und 11-d AUTs in der Kosmologie und Hochenergiephysik auf einen Nenner zu bringen.

Wie sehr sich die Physik laufend im Wandel befindet, zeigt z.B. die Entwicklung der Physik im Bereich der Solitonen, definiert als unauflösbare Unstetigkeiten oder Knoten nicht nur in einem Feld. David I. Olive und Claus Montonen hatten 1977 die These aufgestellt, daß es die magnetischen Monopole – die von den Maxwellschen Gleichungen von 1965 ausgeschlossen werden – doch geben könnte und zwar sogar als fundamentale Objekte, während die Elementarteilchen der QCD wie Elektronen und Quarks Solitonen sind. Damit drehten die beiden die bis dahin gängige Auffassung um, in der galt: Elektronen, Quarks ... sind fundamentale Größen (eben Elementarteilchen) mit elementarer oder Noetherscher elektrischer Ladung, aus denen sich die Eigenschaften von Solitonen mit topologischer Ladung  (darunter auch die magnetischen Monopole) als abgeleitete Größen ergeben (siehe „Spektrum der Wissenschaft“, April 1998, im Artikel über „Neue Welttheorien“ von Michael Duff und die dort angegebene Literatur).

Solche gegensätzlichen Auffassungen führen zu gegensätzlichen oder komplementären Kalkülen, was man seit den Tagen der Entwicklung der QM als Dualität bezeichnet. Ein Ergebnis davon ist, daß z.B. das, was wir in dem einen Universum als Ladung bezeichnen, in dem anderen als Länge gilt. Die von M. Duff diskutierte S- und T-Dualität könnte man nun durch eine SF-Dualität erweitern, in der SF-Autoren und Kosmologen ihre speziellen Begabungen besser zur gemeinsamen Entwicklung eines geistigen Supersystems einbringen können. Diese SF-Dualität könnte so definiert werden:

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Kosmologen haben in erster Linie die Realitätsforschung als Ziel, bei der man forscht, um das Reale zu erforschen, also ganz im Sinne des klassischen oder modernen Physikers.

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SF-Autoren haben in erster Linie die Realitätssicherung und Sinnschöpfung als Ziel, bei der man versucht, die Grundlagen dafür zu legen, daß die höheren Wertschöpfungen des Realen wie Leben und Zivilisation optimal überleben, sich optimal entwickeln und einen vernünftigen Sinn haben - wobei man aber so weit wie möglich auf die Realitätsforschung zurückgreift.

Bei der SF-Dualität liefern SF-Autoren Restriktionen und Forderungen an das Reale, denen die Kosmologen folgen, solange sie mit den naturwissenschaftlichen Daten und Modellen übereinstimmen, und die SF-Autoren studieren sehr genau die Arbeiten der Kosmologen, um die Probleme, Arbeitsmethoden und Forschungsergebnisse der Kosmologen so gut wie möglich zu überblicken und in die Realitätssicherung und Sinnschöpfung einzubauen.

Kann man nun einen Fiktivtransmitter oder ein Universum bauen oder nicht ?

Die nichtlokalen Quantenbeziehungen lassen sogar den Bau von Transmittern - im Sinne von Beamen in der SF - als möglich erscheinen.

Man muß also vielleicht so fragen: Wie sieht das Weltmodell aus, mit dessen Hilfe man für unser Universum den Bau eines Fiktiv-Transmitters oder von Kinduniversen ...  realisieren kann ?  

Wir müssen ganz einfach immer mehr mit der Metrik unseres Universums „spielen“, mit Naturkonstanten und Naturgesetzen, um die Mauer zu anderen Universen zum Verschwinden zu bringen.

Und weiter geht die Arbeit (= 1% Inspiration und 99% Transpiration gemäß Thomas Alva Edison) an den nützlichen Fiktionen wie

Kosmische Ingenieure der n Kreise, Kosmischer Rat, Straßen zwischen den Sternen, Weltraumgestützte Superzivilisation, Kosmophysik, Projektive Kosmologie, Zuständemetrik, Kosmozivilisation, m-Kosmos, Kosmodesign, Evolutionsmedizin, IWA- und TZ-Theorie, Kosmogonie, Sternenkind, Organismus 3. Stufe, Organismus 4. Stufe, Sinnschöpfung, Human-Software, IW-Software, Anthropozoikum, Kyberzoikum, Theozoikum, Realitätsmedizin, Hyperraum oder Metauniversum oder Superraum, Vernunftwesen (VIW), Androiden, bewußt-intelligente Roboter, Cyborgs ...

 

Die Hauptentwicklung gilt insbesondere für 

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Kosmologische und Zivilisatorische Logik,

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Verfassung als Metrik über dem „Raum“ Sternenkind,

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Aionik-Sprachkonstrukte und Aionik-Graphen und

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das „Programm“ Evolution-in-einem-Zyklus oder Göttliches Programm oder Darwinsche Evolution mit seinen vielen

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Unterprogrammen wie Mehrstufige Wirtschaftsordnung und

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Makros wie wollheim und  weinberg, 

für die immer mehr versucht wird, eine formalisierte Sprache und graphische Darstellung zu finden, um von da aus das Fundament für eine mathematisch gestützte Kosmogonie und Staatswissenschaft zu erlangen.

Die Kosmologische und Zivilisatorische Logik dient dabei als Zentrum und Kristallisationspunkt für eine Darstellung „von allem“ in einer formalisierten biologischen Sprache, unterstützt von vielen Darstellungen in graphischer Form wie den Aionik-Graphen.

In Kombination mit der „Metrik über dem Raum Sternenkind“ am Ende von Teil 4 in AIONIK IX soll das die IWA- und TZ-unabhängige Darstellung der IWA- und TZ-Theorie werden, die als unmittelbare Grundlage und Vorlage für Staatswissenschaft, Parteiprogramme, Regierungs- und Oppositionsarbeit, Justiz, gesellschaftliche Ziele und Entwicklungen ... dienen kann, hier auf unserer Erde in unserem Sonnensystem oder auf Erde II im Mehrfachsternsystem Alpha Centauri oder auf Erde III nahe Eta Carinae ...

Die wesentlichsten Entwicklungswerkzeuge für eine optimierte Human- bis IW-Software sind dabei

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lernen und denken - ein Leben lang,

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denken in beliebig großen Zeiträumen und Projektion aller Prozesse, Ereignisse, Formen, Zustände ... vor den Hintergrund immer größerer Zeiträume,

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nichtmenschliche und vor allem übermenschliche Sicht- und Denkweise,

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Bau einer unser Sonnensystem umfassenden WGS unter Einhaltung des Superzivilisation-Leben-Vertrags,

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laufende Versuche zu Kosmologien, Kosmogonien, IWA- und TZ-Theorien, Staatstheorien, Sinnschöpfungen (die Forderungen von Kap. 6 eingeschlossen) ..., die ganz unabhängig von unserer eigenen spezifischen Realisierung als IW und von unserem Sonnensystem, unserem einbettenden Sternenkind, unserer Galaxis, unserem Universum, „unserem“ einbettenden Superraum, ..., m-Kosmos ... sind.

Die größte Aussicht auf Erfolg bei diesem Unternehmen hat man wohl nicht nur in unserem Sonnensystem zu unserer Epoche dann, wenn man sich geistig immer mehr von Region und Epoche zu lösen sucht, in denen man zufällig als IW erstanden ist und lebt, also von Menschheit, Anthropozoikum, Sonnensystem, Milchstraße, Universum ... Dabei ergibt sich eine Lebensführung im Bereich zwischen Forschung und Abenteuer, Wissenschaft und Science Fiction, Ernst und Spiel, Ionischer Naturphilosophie und Religion, Genieforschung und SF-Roman.

Persönliches Leben als erlebter SF-Roman.

 

Es hat große Vorteile, der Ionischen Naturphilosophie oder realistischen Science Fiction zu folgen:

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SF-Autoren, Privatgelehrte, kleine Entdecker und Erfinder ... haben es viel leichter damit, auf gute Ideen zu warten (!). In einem Staat, in dem es nicht gerade der politische Gebrauch ist, daß Forschungsinstitute und Universitäten eher zu Übersetzerbüros, Institutionen für clevere Vorruhestandsregelungen und Versorgung verdienter Parteimitglieder usw. degradiert werden, können Wissenschaftler, Forscher, Professoren ... nicht auf gute Ideen warten.

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SF-Autoren, Privatgelehrte, kleine Entdecker und Erfinder ... können es sich leisten, einfach darauf zu warten, daß die Ideen im Schlaf kommen - das ist mit einem Landwirt zu vergleichen, der sich unter einen Apfelbaum setzt und wartet, daß die Äpfel ‘runterfallen -, wenn sie nur durch unablässiges Lernen und Denken den Strom der Ideen tatkräftig unterstützen und optimieren. Aber ein Professor muß viel Zeit für die Lehre verwenden, was viele von ihnen frustriert und mit zur gegenwärtigen Bildungs- und Forschungsmisere in der BRD geführt hat.

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SF-Autoren, Privatgelehrte, kleine Entdecker und Erfinder ... haben es oft viel leichter, schöpferisch zu arbeiten im Sinne von Entdeckung, Ausbildung und Nutzung der Genialität der Vielen als Professoren, Wissenschaftler und Forscher in Universitäten und Forschungsinstituten - wenn Sie das nicht glauben, studieren Sie, weshalb Karl Steinbuch, Professor für Informatik in Karlsruhe und u.a. Verfasser von dem Buch „Automat und Mensch“ von 1969, um 1970/71 mit seinen Forschungen zur Gesellschaftskybernetik aufhören mußte. 

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SF-Autoren, Privatgelehrte, kleine Entdecker und Erfinder ... müssen nur entsprechend dickfellig und verschworene Spinner sein, die ihren eigenen Ideen folgen ohne Rücksicht auf öffentliche oder wissenschaftliche Akklamation oder auf persönliche Schwierigkeiten, die sich gerade aus der Befolgung der eigenen Traumideen ergeben. Lebenlanges Lernen, Konsistenz der schöpferischen wissenschaftlichen Arbeit und geistige Autarkie sind für Menschen in Staatsdiensten prinzipiell viel schwerer zu erreichen und zu verwirklichen als eben für Menschen, deren Lebenserwerb streng von ihrer eigenen Ideenverwirklichung getrennt ist. Kultusminister, Professorenkollegen, Leiter von Forschungsinstituten ... können Professoren viel leichter unter Druck setzen - siehe der von der Presse totgeschwiegene Fall Karl Steinbuch - als SF-Autoren, Privatgelehrte, kleine Entdecker und Erfinder ... Diese Feststellung ist eher zeitlos und sie war richtig, als Johannes Kepler von den Universitäten ferngehalten wurde, die nur geozentrische Weltbilder anerkannten, bis heute.  

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SF-Autoren, Privatgelehrte, kleine Entdecker und Erfinder ... müssen also für folgendes sorgen:

 

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Laufende Anlieferung von Ideen in einen Ideenpool, der für alle Menschen leicht zugänglich ist. Das liegt ja nun in der SF-Literatur vor und natürlich auch in der wissenschaftlichen Forschung.

 

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Laufende Kontrolle der offiziellen Wissenschaft und staatlichen Institutionen auf vernünftige oder falsche Denkansätze bzw. wissenschafts- und forschungsfeindliche Strukturen und Abläufe in Universitäten, Forschungsinstituten, Kultus- und Wissenschaftsministerien ...

 

Wissenschaftliche Forschung ist nicht nur auf eine gute Schulbildung gestützt, sondern muß auch von geeigneten gesellschaftlichen Strukturen gestützt werden. Wichtig ist die Charaktererziehung des jungen Menschen, den man zur Begeisterung für große Ideale, wissenschaftliche Theorien und hohe Lebensziele führen muß - und zum lebenslangen Lernen.

 

Um die Genialität der Vielen möglichst billig und wirtschaftlich zu nutzen, muß man den Vielen laufend hinreichend viel gute Information zukommen lassen. Da die Universitätsausbildung immer Schwerpunkte hat, weil man sonst nie zu einem Titel und vorläufigen Abschluß käme, können Wissenschaftsautoren die wichtige Rolle übernehmen, die Bevölkerung nach Schul- und Universitätsbesuch mit aktuellen Informationen weiter zu bilden. In Natur- und Ingenieurwissenschaften ist das sicher der Fall, und es gibt ohne Zweifel auch gute wirtschafts- und gesellschaftswissenschaftliche Artikel in Wochenmagazinen, aber es käme mehr Pep und Lebenserfüllung in Richtung Forscherleben hinein, wenn sich die Kolumnisten, Verfasser von gesellschaftswissenschaftlichen, politischen Artikeln ... ebenfalls sehr viel mehr als Wissenschaftsjournalisten fühlen würden. Es ist unbestreitbar und eine triviale Feststellung, daß noch heute die Weiterbildung der Erwachsenen weit von „Schulpflicht“, Regelmäßigkeit, Intensität ... entfernt ist. Darum machen z.B. auch so viele Politiker Mist:

Die freie (!) Presse müßte laufend einen großen Druck auf die Politiker ausüben, Allgemeinbildung, Spezialwissen und Können zu zeigen.

Nun ist es natürlich so, daß das Gefühl der Macht nicht sehr förderlich ist für das Pflichtbewußtsein zur Diskussion mit den Bürgern. Das können Sie schnell feststellen: Wirft Politiker A dem Politiker B falsche Entscheidungen vor, spricht Politiker B von durchsichtigem Störmanöver von A, Uninformiertheit, Versagen auf anderen Gebieten ... Es kommt also gar nicht zur Diskussion zwischen Politikern aus feindlichen Lagern, und die politische Diskussion innerhalb einer Partei kann ebenfalls schnell abgewürgt werden. Das Gefühl der politischen Macht untergräbt die Bereitschaft zur politischen Diskussion, nicht nur mit dem politischen Gegner.

Wenn sich alle Journalisten in ihrer persönlichen Entwicklung in Richtung Wissenschaftsjournalist bewegen würden, wäre unser politisches, wirtschaftliches und gesellschaftliches Klima unvergleichbar besser - auch unser wirtschaftliches. Insbesondere sehr gute Wissenschaftsjournalisten auf den Gebieten Politik, Soziologie, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften und Jura/Justiz könnten die Politiker in die Richtung guter Beschlüsse hinloben. Die guten Journalisten brauchen nur das zu schreiben, was sie für richtig halten, und wenn sie das so gut machen, wie das erhofft wird, dann besteht eine große Hoffnung, daß ihnen die Politiker nachfolgen. Und aus den Reihen solcher Journalisten könnten dann auch gute Politiker hervorgehen. Prüfen Sie nach: Viel Unheil kommt daher, daß zuviele Deppen zu oft gleichzeitig in der Politik hohe Ämter haben und nicht nur die Volkswirtschaft ruinieren !

Es ist von überragender Wichtigkeit, daß die jungen Menschen in der Ausbildung viel mit Denkweise, Leben, Weg, Werk und Wirkung geistig schöpferischer Menschen bekannt gemacht werden.

Die jungen Menschen müssen möglichst aus dem Muff und Mief angepaßten und bewußtlosen Deppentums herausgehoben werden, das der Nährboden für die normalen Vorbilder und Vorbildvorstellungen liefert, wie ein Blick in Medien, Fernseh- und Radioprogramme, Kinofilme, Regenbogenpresse ... sehr leicht und überdeutlich zeigt. Aus psychologischen Gründen kann es sogar von großem Vorteil sein, daß Lehrstoff und Lehrverfahren wesentlich auf die Genieforschung gestützt werden.  

 

Wiedereinsetzung der wissenschaftlichen Schulen

Am besten, schönsten und wirkungsvollsten ist natürlich die wissenschaftliche Spitzenforschung in staatlichen Institutionen - falls diese auch so funktionieren, was leider in vielen Staaten nur selten der Fall ist. Hier spielen die wissenschaftlichen Schulen die wesentliche und tragende Rolle, ebenfalls die Entlastung von forschungsfähigen Professoren von zuviel Lehrverpflichtungen.

Mit allen Kräften ist die Wiedereinsetzung der wissenschaftlichen Schulen in Deutschland zu betreiben, die nach dem 2. Weltkrieg immer mehr systematisch abgewürgt wurden, so daß viele Forschungsinstitute zu Übersetzerbüros, Wartesälen für (Früh)-Pensionierung, hochdotierten Auffang- und Ruhestationen für verdiente Parteimitglieder ... absanken.

 

Wenn Sie das nicht glauben, vergleichen Sie bitte den wissenschaftlichen 0utput von Universitäten und Forschungsinstituten in Deutschland vor dem 2. Weltkrieg und etwa ab 1970. Nachdem die letzte große Generation genialer Forscher sich allmählich aus der Forschung zurückgezogen hatte wie Werner Heisenberg, Adolf Butenandt, Konrad Zuse u.a. - oder systematisch kaltgestellt worden war wie Hermann Oberth -, kamen nur wenige geniale Forscher nach wie Manfred Eigen, Konrad Lorenz und Irenäus Eibl-Eibesfeldt.

 

Woran erkennt man nun wissenschaftliche Schulen ? Ganz einfach: an ihrem Beitrag in der Spitzenforschung. Eine wissenschaftliche Schule liegt dann vor, wenn sie Leute hervorbringt, die in der internationalen Spitzenforschung anerkannt sind und deren Arbeiten und Erkenntnisse man gerne und oft referenziert. Alles andere tendiert mehr zu Videorecorderaktivität, Übersetzerbüro, Geckentum, Selbstbeweihräucherung ohne den geringsten Anlaß dafür ...

 

Wesentliche Stützen für solche Fehlentwicklungen sind gesellschaftliche Strukturen, die

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Maßregelung von Professoren, wissenschaftlichem Personal ... durch Kultusminister, Dekane ... ermöglichen bis erleichtern und

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dem verheerenden Gelehrtenneid unter Professoren, wissenschaftlichem Personal ... Vorschub leisten und das noch geschickt ausnutzen durch Festigung der Macht von Dummköpfen, plazierten Parteisoldaten ... in Bereichen Forschung, Wissenschaft, Ausbildung, Medien ...

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Bundestagsabgeordnete, die ab 1970 für eine restriktive Forschungspolitik eintraten und dafür sorgten, daß in Deutschland der Forschung und den Forschern immer mehr Beschränkungen auferlegt wurden (siehe z.B. Stammzellen-, Embryonen-Forschung und PID.

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Institutsleiter usw., die die besten Studenten, Graduierten, Wissenschaftler ... ausgucken, an die angelsächsische Forschung melden und sich mit diesem Head hunting eine goldene Nase verdienen. Die Besten werden dann in die angelsächsische Forschung und Wirtschaft vermittelt, und von denen kommen wiederum die Besten bestimmt nicht nach Deutschland zurück.

 

SF-Autoren, Privatgelehrte, kleine Entdecker und Erfinder, Wissenschaftsjournalisten im erweiterten Sinne - siehe oben - können zu wesentlichen Stützen eines wissenschafts- und forschungsfreundlichen gesellschaftlichen Klimas werden, weil sie viel entschiedener für die Freiheit der Forschung und die Verbesserung der Lehre eintreten können als Professoren und Wissenschaftler, die auf eine Anstellung in irgendeinem Institut oder an irgendeiner Universität angewiesen sind. .

... Albertus Magnus, Adam Riese, Michael Stifel, Johannes Müller oder Regiomontanus, Nikolaus Kopernikus, Johannes Kepler, Gottfried W. Leibniz, Alexander von Humboldt, Carl Friedrich Gauß, Wilhelm Olbers, Friedrich Wilhelm Bessel, Richard Dedekind, Lejeune Dirichlet, Wilhelm Herschel, Bernhard Riemann, Carl G. Jacobi, Gustav L. Dirichlet, Ferdinand Moebius, Julius Plücker, Karl W.T. Weierstraß, Gottlieb Frege, Karl Ritter, Johann W. von Goethe, Friedrich Schiller, Heinrich Schliemann, Ludwig Feuerbach, Karl Marx, Friedrich Engels, Kurt Gödel, Ernst E. Kummer, Georg Cantor, Ernst Haeckel, Heinrich Hertz, Hermann Weyl, Felix Klein, David Hilbert, Emmy Noether,  Wilhelm C. Röntgen, Max (von) Laue, Fritz Haber, Adolf Harnack, Max Planck, Otto Hahn, Walter Nernst, Albert Einstein, Arnold Sommerfeld, Werner C. Heisenberg, Max Born, Pascual Jordan, Hermann Oberth, Gustav H.R. von Königswald, Franz Weidenreich, Konrad Zuse, Albert Schweitzer, Adolf  Butenandt, Konrad Lorenz, Manfred Eigen, Bernhard Grzimek ...